Reif für die Insel

sind die ASV TRIA Stockerau-Athleten noch nicht, aber einmal Rund um die Insel im türkisblauen Faaker See wollten sie schwimmen 🙂

Woher hat der Faaker See seine Farbe? Durch den Hauptzufluss Worunitzka gelangen Kalkpartikel in den See, die lange in Schwebe bleiben und das Licht türkisblau reflektieren und dafür sorgen, dass der See diese einzigartige Wasserfarbe hat. So hieß es am 17. August 2019 für Helmut, Rainer und Renate auf in den südlichsten Badesee Österreichs mit Trinkwasserqualität.

Sie entschieden sich für die 3.800 Meter lange Mitteldistanz, welche laut Ausschreibung ambitionierten Schwimmerinnen und Schwimmern einen anspruchsvollen Bewerbe rund um die Insel im Faaker See bietet. Vom Gemeindestrandband in Faak ging es zuerst 1.200 Meter in Richtung Egg in der Höhe des Campingplatzes Arneitz wurde nach links in Richtung Bundessportzentrum „abgebogen“. Nach insgesamt 2,5 Kilometer wieder nach links bis nach 2,90 Kilometer die „Engstelle“ bei der Insel erreicht wurde. Nach dieser Engstelle ging es direkt zurück in das Gemeindstrandbad Faak. Bis 100 Meter vor der „Abzweigung“ in Höhe vom Campingplatz Arneitz und nach der Engstelle hatten die Mitteldistanzler Gesellschaft mit den Langdistanzlern, die um auf ihre fünf Kilometer Distanz zu kommen einen Dreieckskurs zweimal schwimmen mussten.

2018 fand hier erstmals das OPEN WATER Schwimmevent des WFV Finkenstein am Faaker See statt. Schon damals wollten die drei die Insel umschwimmen, jedoch machte das Wetter der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung und die Strecke musste geändert und verkürzt werden. Es wurden nur zwischen Gemeindstrandbad Faak und der Insel „gependelt“. Daher wurden in den Tagen davor der Wetterbericht und die Wassertemperatur genau verfolgt. Lässt das Wetter ein Umschwimmen der Insel zu? Ist aufgrund der Wassertemperatur der Neoprenanzug erlaubt?

In der Früh Sonnenschein und Windstille. Bei der Ankunft im Gemeindestrandbad in Faak war klar: Neopren erlaubt 🙂 Um 11:10 Uhr erfolgte der Start zur Mitteldistanz. Bis zum Bundessportzentrum klappte es mit der Orientierung gut. Den „Eingang“ zur Engstelle hinter der Insel war schon etwas schwieriger zu finden. Danach war einmal große Unsicherheit wo es nun in Richtung Gemeindestranband ging. Aber schlussendlich wurde auch hier die richtige Richtung gemeinsam mit anderen Schwimmerinnen und Schwimmern gefunden. Kurz vor der Richtungsboje bei 1,2 Kilometer entdeckte Renate Helmut vor sich. Nach gut 500 Meter hatte sie Helmut erreicht und versuchte an seiner Seite zu bleiben. Bei der Wendeboje bei 2,5 Kilometer entdeckte Helmut, dass er „verfolgt“ wird. Zeitweise Seite an Seite – zweitweise jeder seine eigene Linie suchend, ging es zurück.

Nach 1:11:17 Stunde war Helmut als erster Stockerauer aus dem Wasser und wurde damit in der Masters 3 Achter. Nur vier Sekunden später kam Renate ans Land. Damit wurde sie in der Masters 3 Zweite. Nach 1:12:14 Stunde hatte auch Rainer wieder festen Boden unter den Füßen und wurde in der Masters 2 Achter. Wie knapp die drei zusammenlagen zeigt ein Blick auf die Gesamtergebnisliste: Platz 33 – 34 – 37

Das verlängerte Wochenende in Kärnten hat sich auf jeden Fall ausgezahlt 🙂

Ergebnisliste

Veranstalterhomepage

6. Gerasdorf Triathlon

Robert Pscheidl lud zum sechsten Marchfeld Triathlon in Gerasdorf ein, und vier Athletinnen und Athleten aus Stockerau folgten bei prächtigen Bedingungen seiner Einladung.

Gerhard Seifritz startete frühmorgens über die Olympische Distanz und erreicht in der hervorragenden Zeit von 2:27:41 Stunde den 14. Platz in der Altersklasse M-MK45.

Am Nachmittag warfen sich die restlichen drei ASV-Athleten über die Sprintdistanz in den Gerasdorfer Badeteich. Vicky Kneissl, nach längerer Verletzungspause wieder im Aufwind, gewann mit 1:06:10 Stunden die W-U23 und ließ damit auch die restlichen Vereinskollegen hinter sich. Roland Kneissl bemüht, den Nachwuchs nicht ganz abreißen zu lassen, erkämpfte sich mit 1:07:19 Stunde den zweiten Platz in der Altersklasse M-MK50. Gemeinsam errangen die Beiden damit auch den dritten Platz in der Er & Sie-Wertung. Nur Sekunden dahinter erlief sich mit 1:07:31 Stunden Harald Peterka den achten Platz in der Altersklasse M-MK35.

Vier Starter, drei Platzierungen, wieder ein erfolgreiches Wochenende für den ASV!

Ergebnisse

Veranstalterhomepage

Nina Gangl schwimmt zu erstem Staatsmeistertitel!

Bei den in Innsbruck ausgetragenen Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse und Juniorenklasse vertrat Kader- und Spitzenschwimmerin Nina Gangl (Jg.2003) den ASV2000 im Innsbrucker Tivoli. Gleich in ihrem ersten Bewerb, den 50 Metern Freistil konnte sie ihre Sprintqualitäten voll nutzen und holte als Führende nach dem Vorlauf souverän in 00:25,85 im Finale den Staatsmeistertitel vor Lena Kreundl und Lena Opatril. Der Sieg in der Junioren-Klasse war ihr damit ebenfalls sicher. ASV2000-Schwimmerin Nina Gangl (die auch den aktuellen Junioren-Rekord über 50 Meter Freistil hält) unterbot mit dieser Zeit auch das Limit für die Europameisterschaft 2020 in Budapest und wird auch bei der Kurzbahn-EM 2019 in Glasgow an den Start gehen.

Auch in den weiteren Bewerben schaffte Nina Gangl vom ASV2000 problemlos den Einzug ins Finale. Über 200 Meter Freistil wurde sie Fünfte, über 100 Meter Rücken belegte sie Platz sechs. Im Bewerb 50 Meter Rücken musste sie sich nach dem vierten Rang im Vorlauf mit Platz Fünf im Finale zufrieden geben. Dafür stand aber mit 100 Meter Freistil eine weitere Paradestrecke von Nina Gangl auf dem Programm: Hier gewann sie nach den 50 Metern Freistil ihren zweiten Junioren-Staatsmeistertitel, und stand mit ihrer Vorlaufzeit 00:58,60 als Dritte im Finale der Allgemeinen Klasse. Im Endlauf steigerte sich Nina auf 00:57,43 und gewann damit Silber und somit den Vize-Staatsmeistertitel.

Ab 20. August heisst es dann abermals Daumen drücken für Nina Gangl, da findet die Junioren-WM in Budapest statt. Die Vorbereitung für dieses Event absolviert die ASV2000-Schwimmerin ab dieser Woche in der Südstadt.

Ergebnisse Staatsmeisterschaft Schwimmen 2019

Neuer Triathlon in Traismauer

Der traditionelle Triathlon aus dem Kremser Hafen ist nach Traismauer übersiedelt. Am 4. August 2019 feierte er seine Premiere!

Vom Triathlon Verein Sankt Pölten wurden folgende Distanzen angeboten: Olympisch (1.500 m Schwimmen / 40 Kilometer Radfahren / 10 Kilometer Laufen) und Sprint (750 Meter Schwimmen / 20 Kilometer Radfahren / 5 Kilometer Laufen). Beide Distanzen konnten entweder alleine oder als Staffel absolviert werden.

Das Schwimmen fand im Naturbadesee statt. Anschließend ging es mit dem Fahrrad in die Traisentaler Weinberge. Zum Abschluss stand der Lauf im Auwald entlang der Traisen und der Donau am Programm. Aufgrund der Wassertemperatur war Neoprenverbot. Die Lufttemperatur war angenehm und die Sonne lachte vom Himmel.

Eine Stockerauerin und zwei Stockerauer wollten bei der Erstaustragung dabei sein und entschieden sich für die Sprintdistanz. Somit durften sie um 10 Uhr beim Start zur olympischen Distanz noch zusehen. Um 10:40 Uhr wurde es auch für die „Sprinter“ ernst.

Im Vorfeld war vor allem folgender Satz in der Ausschreibung in Stockerau Gesprächsthema: „Die Radstrecke durch die Traisentaler Weinberge ist optisch verführend und sportlich anspruchsvoll mit dem Anstieg in Krustetten als Höhepunkt.“

Der Einzige der sich auf den Anstieg freute war Helmut 🙂

Daniela war als Erste aus dem Wasser. Die Herren absolvierten beim Schwimmausstieg ein „Tratscherl“. Nach dem Radsplit lag Helmut in Führung, wurde auf der zweiten Laufrunde von Georg – der seine sehr starke Laufleistung die er bei den letzten Laufbewerben zeigte – überholt. Im Ziel stellten alle drei fest, dass die Laufstrecke in Wahrheit 6,5 Kilometer lang war. Daniela finishte in 1:36:16 Stunden und gewann damit ihre Altersklasse (W24-29)! Georg wurde in einer starken M30-39 mit 1:27:58 Stunden elfter und Helmut wurde mit 1:28:57 Stunde fünfter in der Altersklasse M50-59.

DANKE liebe Sankt Pöltner, dass ihr diesen Triathlon „übernommen“ habt und auf diesen schönen Strecken veranstaltet!

Fotos

Veranstalter

Ergebnislisten

Sieben Finaleinzüge in Wels

Vom 25.-28.07.2019 ging in Wels die Österreichische Meisterschaft der Nachwuchsklassen über die Bühne. Insgesamt 57 österreichische Schwimmvereine und deren Sportler und Sportlerinnen kämpften dabei um die Finaleinzüge und Stockerlplätze. Auch für die Leistungsgruppe des ASV2000 war die „Staats“ der Saisonhöhepunkt, auf den man hingearbeitet hatte. „Dass wir nicht ganz vorne um die Medaillen mitschwimmen können war uns klar, aber unsere Zielsetzung war zu Beginn des Semesters, alle Mitglieder der Leistungsgruppe mit zu den Meisterschaften zu nehmen – das bedeutet, dass sie die Limitzeiten erzielen mussten, von denen wir im Winter noch weit weg waren. Das haben wir geschafft, darauf sind wir sehr stolz. Alle Athleten haben in Wels neue persönliche Bestzeiten geschafft und über die sieben Finaleinzüge freuen wir uns als Draufgabe“, so das Trainerteam des ASV2000.

Bei den Bewerben 400 Meter Lagen und 800 Meter Freistil der Damen gab es keine Finalbewerbe, hier konnten sich Johanna Fugina (Jg.2005) im 400 Meter Lagen Bewerb in ihrer Altersklasse als sehr gute fünfte platzieren und Sophie Vohryzka (5.), Hannah Schuster (6.) und Melissa Schartner (9.) (alle Jg.2008) belegten bei den 800 Meter Freistil jeweils Top-Plätze. Katharina Rathauscher (Jg.2006) schaffte über die 200 Meter Freistil als siebente im Vorlauf den Einzug ins Finale, wo sie sich in 02:23:02 auf den tollen fünften Rang verbesserte. Auch über 400 Meter Freistil schaffte Rathauscher als 8. im Vorlauf den Finaleinzug und belegte im Endklassement den 7. Platz. In ihrem dritten Bewerb über 100 Meter Freistil gab es für Katharina Rathauscher ebenfalls als achte im Vorlauf einen Start im Finale, hier blieb sie aber mit 01:06,61 auf dem achten Rang.

Emilia Hengstberger (Jg.2008) startete über die 100 Meter Brust und erreichte als siebente des Vorlaufes das Finale und bestätigte dort diese Platzierung. Über 200 Meter Brust erreichte sie ebenfalls als siebente das Finale, verbesserte sich hier um einen Platz und durfte sich in 03:16,00 über den guten sechsten Platz freuen. Niklas Schuster (Jg.2005) war ebenfalls über die 200 Meter Brust im Einsatz, sicherte sich als Vorlauf-Sechster den Einzug ins Finale, musste sich dort dann aber mit 02:46,92 mit Rang 7 zufrieden geben. Johanna Fugina lieferte sich im stark besetzten Bewerb über 100 Meter Freistil einen harten Kampf mit der Konkurrenz, konnte aber souverän als fünfte aus dem Vorlauf ins Finale einziehen. Trotz einer starken Zeit von 01:02,64 und einer Steigerung um eine Sekunde im Vergleich zum Vorlauf ging sich aber keine höhere Platzierung aus. Johanna Fugina freute sich aber trotzdem über ihren fünften Platz.

„Besonders betonen wollen wir die Disziplin des gesamten Teams sowohl während des Trainingslagers als auch jetzt während der Österreichischen Meisterschaften in Wels. Alle waren sehr fokussiert und konzentriert, haben sich an die Ruhezeiten gehalten und auf ihre Ernährung geachtet. Auch der Zusammenhalt unter den Sportlern war hervorragend, wir haben uns wirklich als ASV2000-Team präsentiert. Ein großes Dankeschön auch an alle mitgereisten Eltern, die uns vor Ort tatkräftig und lautstark unterstützt haben“, wollen sich die Trainer Dominic Meidlinger und Chris Strambach vor der wohlverdienten Sommerpause bei allen bedanken.

Ergebnisse ÖM 2019 Wels

Professionelle Vorbereitung am Trainingslager

Unter perfekten Bedingungen fand das Sommer-Trainingslager der Leistungsgruppen des ASV2000 heuer im slowakischen Samorin auf der X-Bionic Anlage statt. Das sowohl Hotel als auch die Sportstätten international einen hervorragenden Ruf genießen und allen Sportlern ein professionelles Umfeld bieten, zeigte sich auch an der Tatsache, dass die Stockerauer Nachwuchsschwimmer in der zweiten Trainingswoche die Jugend-Nationalteams aus Finnland und der Slowakei auf den Nachbarbahnen beim Training beobachten konnten. Diese bereiteten sich in Samorin auf die EYOF (Europäisches Olympisches Jugendfestival) in Baku vor.

Die zehn Schwimmer und Schwimmerinnen des ASV2000 – ASKÖ Schwimmverein Stockerau legten ihren Fokus auf die intensive Vorbereitung für die Österreichischen Meisterschaften der Jugend- und Nachwuchsklassen, die heuer in Wels ausgetragen werden. In den 14 Tagen wurden insgesamt 21 Schwimmtrainings und elf Mal Trockentraining absolviert. Gesamt bedeutete dies mehr als 90 zurückgelegte Kilometer pro Athlet. „Die Kinder waren voller Konzentration und mit viel Einsatz bei der Sache. Trotz des strengen Tagesablaufes mit dem für uns im regulären Trainingsalltag ungewohnten Morgentraining haben alle die Anstrengungen durchgehalten und freuten sich jeden Tag aufs Neue auf das Schwimmen“, war das Trainerteam des ASV2000 vom Einsatz der Schwimmer beeindruckt. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, die Aqua-Ninja-Track wurde ausgiebigst überlaufen und auch gemeinsame Spieleabende standen auf dem Programm. Bereits am Donnerstag, 25.07., haben die Stockerauer Athleten in Wels ihre ersten Starts und hoffen im Laufe des Wochenendes auf zahlreiche Finaleinzüge.

Elf Mal Edelmetall für den ASV2000 bei der CSIT

Die CSIT 2019 war für das Österreichische Schwimmteam absolut erfolgreich – auch wenn sich die Heimreise mit Flugausfällen und ungeplanter Verzögerung von mehr als einem Tag recht chaotisch gestaltete. Insgesamt könnten die Rot-Weiss-Roten Schwimmer in den Einzelbewerben 84 Mal Gold, 59 Mal Silber und 44 Mal Bronze mit nach Hause nehmen. Außerdem kamen aus den Staffelbewerben noch 19 Mal Gold und vier Mal Silber dazu.

Die Nachwuchsathleten des ASV2000 – Johanna Fugina, Niklas Schuster und William Elliott trugen mit ihren Leistungen zum Erfolg der Österreichischen Delegation bei. Johanna Fugina holte zwei Mal Gold (50 und 100 Meter Freistil) sowie vier Mal Silber (200 Meter Freistil, 200 Meter Schmetterling, 4×50 Meter Freistil-Staffel und 4×100 Meter Freistil-Staffel). Niklas Schuster durfte sich mit seinen Staffel-Kollegen zwei Mal über Gold freuen (4×50 Meter Lagen und 4×100 Meter Freistil). Außerdem gewann er Bronze über die 400 Meter Freistil. William Elliott holte zwei Mal Gold mit der Staffel (4×50 Meter Lagen und 4×100 Meter Freistil) sowie zwei Mal Bronze in den Einzelbewerben 200 Meter Lagen und 100 Meter Freistil. „Es war für alle Schwimmer eine tolle und lehrreiche Erfahrung und ich bin mit den gezeigten Leistungen und Platzierungen sehr zufrieden“, resümierte der ASV2000-Trainer Dominic Meidlinger, der bei der CSIT auch Teil des Trainerteams war.

Tullner Rosenarcadenlauf

Ein Bericht von Georg Schmidt über seinen Start am 26. Juni 2019 über 6,4 Kilometer:

Dieses Jahr war mein erstes Mal am Rosenarcadenlauf. Die Strecke ist interessant und führt über unterschiedliches Terrain. Durch die Tullner Innenstadt, entlang der Donaulände, durch den Auwald und zum Abschluss sogar einmal durch das Einkaufszentrum. Es werden mehrere Runden absolviert zu je 3,2 Kilometer.

Dieses Jahr herrschten sehr warme Bedingungen mit über 36° Celsius. Ich plante eigentlich eine 3:50 Pace zu halten. Musste jedoch nach dem zweiten Kilometer etwas nachlassen. Nach der ersten Runde lag ich noch am dritten Platz und konnte dann in der zweiten Runde auf den zweiten Platz vorlaufen. Mit knappen sechs Sekunden Vorsprung konnte ich den Platz ins Ziel bringen.

Mein eigentliches Ziel, eine Pace unter 4:00 zu laufen, konnte ich an diesem Tag nicht erreichen. Ich freue mich aber darauf es nächstes Jahr nochmal zu probieren.

Veranstalterhomepage

Ergebnislisten

ASV TRIA Stockerau-Athleten trotzten Wetterinferno beim Ironman Klagenfurt 2019

3,8 Kilometer Schwimmen – 180 Kilometer Radfahren – 42,2 km Kilometer Laufen, drei Bewerbe, die, jeder für sich, bereits tagesfüllend sind. Und das in einem halben Tag?!

Der IRONMAN Austria in Klagenfurt zieht mit seiner abwechslungsreichen Landschaft eine treue und begeisterte Zuschauermenge an, die jährlich 3.000 bis 4.000 Athletinnen und Athleten aus rund 60 Nationen anfeuern. Jede Athletin/jeder Athlet, vom Gewinner bis zum letzten Finisher, wird durch die jubelnde Menge gleichermaßen ins Ziel getragen. Gestartet wird am Wörtherseeufer. Die Radstrecke wurde 2019 neu konzipiert und ist schnell wie herausfordernd. Die Laufstrecke entlang des Wörthersees macht die 226 Wettkampfkilometer komplett.

Was sich dieses Mal besonders auf die Zeit auswirkte: ein halbstündiges Gewitter mit gefährlich im Sturm schwankenden Bäumen erwischte die Stockerauer auf der Radstrecke. Die Straße war 15 Zentimeter überschwemmt, die Sicht gleich Null.

Zeitweise wurde die Radstrecke für einige Zeit gesperrt – einfach ein schauriges Inferno! Wegen einer nahenden Unwetterfront wurde das Zielgelände in Klagenfurt bereits evakuiert. In kürzester Zeit wurden Begrenzungen, Zäune und Transparente abgebaut und nach 30 Minuten, als das Unwetter vorbei war zeitgerecht für den Zieleinlauf des Siegers Daniel Bekkegord und der Siegerin Daniela Ryf wieder aufgebaut.

Name Rang Altersklasse Swim Bike Run Gesamt
Alexander Grössinger 63 1:13:09 5:16:09 3:42:53 10:24:38
Fabian Hatzak 80 1:09:18 5:38:45 3:38:37 10:34:15
Andreas Karner 84 1:13:46 5:47:42 3:41:17 10:52:37
Gerald Tallafuss 113 1:05:52 5:46:57 4:01:00 11:03:25
Harald Peterka 167 1:15:18 5:51:49 4:05:43 11:23:29
Peter Gattringer 260 1:23:06 6:05:00 4:42:08 12:24:09

Fazit: Viele Trainingsstunden, die Mithilfe der Familie und ungebrochener Wille, etwas Besonderes zu leisten. Gratulation an unsere Starter!

Fotos

Veranstalterhomepage

Österreichischer Triathlonverband – Staatsmeisterschaft

Unglaubliches Debüt bei der Junioren-EM!

Derzeit jagt aus schwimmerischer Sicht ein Highlight das Nächste: Während in Spanien die CSIT mit ASV2000-Beteiligung über die Bühne ging, war ASV2000-Athletin Nina Gangl bei der Junioren-Europameisterschaft in Kazar (Russland) am Start. Sie hatte sich für die Bewerbe 50 Meter Rücken, 50 Meter Freistil und 100 Meter Freistil qualifiziert. Nachdem sie über 100 Meter Freistil und 50 Meter Rücken erste Wettkampfluft geschnappt hatte, war Stockeraus Nina Gangl dann richtig warm geschwommen für den Sprint über 50 Meter Freistil: Mit einem neuen Junioren-Rekord von 25:58 zog sie als Dritte nach dem Halbfinale ins Finalrennen ein. In einem extrem spannenden und schnellen Rennen schlug die ASV2000-Athletin mit neuerlicher persönlicher Best- und Rekordzeit von 25:53 an. Um zwei Zehntel musste sich Nina Gangl bei ihrem Junioren-EM-Debüt der drittplatzierten Russin Ekaterina Nikonova geschlagen geben, und belegte den sensationellen aber leider undankbaren vierten Platz. „Erstmals bei der Junioren-EM starten zu können war für mich ein tolles Erlebnis und ich habe sehr viele neue Erfahrungen sammeln können. Ich bin auch sehr stolz, so weit vorne mitschwimmen zu können“, freute sich Nina Gangl nach dem Großereignis.

Auch der ASV2000 – ASKÖ Schwimmverein Stockerau freut sich mit seiner Vorzeigeathletin über diese Erfolge: „Wir gratulieren Nina von ganzem Herzen zu dieser unglaublichen Platzierung, und sind uns sicher, dass von ihr in den nächsten Jahren noch ganz viele Erfolgsmeldungen kommen werden. Wir konnten mit ihr gemeinsam den Grundstein zu ihrer schwimmerischen Karriere legen, den sie nun im BSFZ Südstadt weiter erfolgreich ausbaut“, so die beiden Obmänner des ASV2000 Jürgen Schuster und Bernhard Rathauscher.