Vienna Swim Open Kaiserwasser

Marco Wiedersheim ist am 4. Mai 2019 beim Vienna Swim Open im Wiener Kaiserwasser gestartet. Hier sein Bericht:

Um circa 12.35 Uhr im Bank Austria Center beim Kaiserwasser eingetroffen.

Nachnennung und Registrierung war gleich erledigt.

Das Wetter zu dem Zeitpunkt war nicht ganz so übel. Es war bewölkt, aber noch warm genug, dass ich nur mit T-Shirt umhergehen konnte.

Bei der Registrierung bekam man gegen Kaution von EUR 50,00 oder in meinem Fall meinem Führerschein eine aufblasbare Restube-Schwimmboje, mit der man verpflichtend schwimmen musste.

Nachdem das ganze Organisatorische recht schnell erledigt war, bin ich schnell in den Neopren geschlüpft. Pentek-Zeitnehmungschip wurde am Handgelenk befestigt.

Kurz vor 12 Uhr hüpften wir dann ins Wasser, das beim ersten Kontakt schon sehr kalt war und als sich der Neopren langsam mit Wasser füllte, spürte man es auch allmählich. Hände und Füße waren recht bald „gefroren“.

Dann um Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss für die 1,25 Kilometer. Nachdem das ja ein reiner Schwimmbewerb war, ging ich davon aus, dass sehr viele, sehr gute Schwimmer am Start waren. Deswegen positionierte ich mich recht defensiv am Start und nicht in erster Reihe. Ich merkte aber bald, dass ich dem Großteil der Starter überlegen war und musste so die ersten paar hundert Meter viele überholen.

Zuerst ging es durch einen schmalen Kanal, der einen von der Alten Donau ins Kaiserwasser bringt. Dort schwamm ich recht weit auf der Seite fast schon über die Bäume kriechen, die dort am Ufer im Wasser lagen. Ich hatte schon Angst mir meinen Neopren aufzustechen. Dann als wir im tatsächlichen Kaiserwasser waren schwammen wir in Richtung erster Boje. Da hatte ich schon bald alle zu überholenden überholt und merkte auch bald, dass nur mehr sehr wenige vor mir waren. Ich versuchte mit denen mitzuschwimmen, konnte beziehungsweise wollte das Tempo aber nicht halten, da das ja für mich in erster Linie ein Open Water Test war. Bei der ersten Boje ging scharf rechts herum. Da versuchte ich so gut wie es geht zu erblicken, wie weit die nächsten hinter mir waren. Zu meinem Erstaunen war es schon ein recht großer Abstand. Ich bemerkte auch, dass neben ein Wasserretter auf einem Board uns begleitete. Daraus schloss ich, dass ich sehr weit vorne im Feld sein musste. Am Rückweg zur nächsten Boje versuchte ich in erster Linie nicht so weit zurückzufallen, dass ich nicht vom Weg abkam sondern mich an meinem Vordermann orientieren konnte. So ging es dann wieder zurück. Das Ziel befand sich dann nach einer 180 Grad Kurve auf der linken Seite. Man musste durch ein Tor im Zaun schwimmen und dann noch ein paar Meter bis zum Ziel. Das Ziel war ein Querbalken, unter dem man durchschwimmen und mir der Hand anschlagen musste um die Zeitnehmung auszulösen.

Erstaunt bemerkte ich im Ziel, dass wirklich insgesamt erst drei StarterInnen vor mir ins Ziel gekommen waren. Eine davon war eine Dame. Ich war somit dritter Mann Overall. Ich musste sogar kurz etwas ins Mikrofon sagen 🙂

Das ganze dauerte nur knapp unter 20 Minuten und fühlte sich sogar noch kürzer an.

Also nachdem ich im Ziel war schaute ich mir noch einige Minuten mit meiner Mutter das weitere Rennen an und wie die anderen Teilnehmer ins Ziel kamen. Dann beschloss ich mich umzuziehen. Bei der Registrierungsstelle gab ich die Schwimmboje zurück und holte mir meinen Führerschein zurück. Angenehmerweise konnte man sich in dem Bank Austria Center duschen und im Warmen umziehen, dass ich dann auch ausgiebig tat. Nach einigen Minuten verließ ich die Garderobe. In der Zwischenzeit wurde die Ergebnisliste ausgehängt. Ich war tatsächlich Overall Dritter und in meiner Altersklasse Zweiter, denn der Erste Overall war auch in meiner Altersklasse. Somit durfte ich noch bis 15 Uhr auf die Siegerehrung warten.

Die Zeit überbrückten meine Mutter und ich mit einem Essen.

Die Siegerehrung – im Restaurant des Areals – war dafür dann sehr schnell und nicht Elends lang. In der Zwischenzeit hatte es abgekühlt. Geehrt wurden alle Sieger der Kinderbewerbe am Vormittag und die drei Hauptbewerbe (0,5 Kilometer; 1,25 Kilometer; 2,5 Kilometer).

Ich musste zweimal hinaus und bekam als Trophäe einmal eine Flasche Weißwein und einmal eine Flasche Rotwein.

Da wir schon recht erschöpft waren gingen wir dann sogleich nach Hause.

Wir gratulieren Marco zu seiner tollen Premiere!

Veranstalterlink

Ergebnisliste

2/4 Sprintduathlon in Maissau

Am 27. April 2019 war es wieder soweit! Die Maissauer Sporttage standen am Programm und somit der neunte 2/4 Sprintduathlon. Nicht nur die Startzeit – 14 Uhr – war neu, sondern auch die Laufstrecke. Galt es doch diesmal zu Beginn sechs Runden und am Ende drei Runden zu laufen. Der Radsplit blieb unverändert. Für Einsteiger gab es erstmals einen Supersprinttriathlon (3,8/12/1,9).

Die Athleten des ASV TRIA Stockerau-Athleten wählten den Sprintbewerb (5,7/24/2,85). Denn bei diesem Bewerb wurden die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Da auch die steirischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, war das Starterfeld heuer noch stärker besetzt als in den Vorjahren.

Das Wetter spielte mit: 15° C – bewölkt – kein Regen – weniger Wind als befürchtet.

Das Stockerauer Starterfeld im Vorfeld dezimiert: Fabian und Peter wurden krank

Unser Podologe Matthias schaffte es unter die Top Ten. Nach 1:12:36,2 Stunde kam er als Gesamtachter ins Ziel. Wurde damit zweiter in seiner Altersklasse (M45‑49). In der Landesmeisterwertung belegte er den dritten Gesamtrang und den zweiten Rang in seiner Altersklasse.

Als zweiter Stockerauer finishte Alex in 1:16:55,1 Stunde und wurde in der Altersklasse M35‑39 Dritter. Mit dieser Zeit kürte er sich auch zum Landesmeister in seiner Altersklasse über die Duathlonsprintdistanz.

Hier seine Eindrücke:

Am Samstag um 14:00 Uhr war es soweit, der Startschuss zum Maissauer Duathlon fiel und wir gingen auf die neue Laufstrecke. Runde für Runde kam ich besser ins Laufen und spätestens ab dem Radfahren hat das Rennen dann richtig Spaß gemacht!

Es war eine anspruchsvolle neue Laufstrecke und das Rundenzählen habe ich mir schlimmer vorgestellt.

Alles in allem eine super Veranstaltung, die man wirklich weiterempfehlen kann!

Triathlon-Oldie Helmut kam bei seinem Duathlondebüt nach 1:24:23,1 Stunde ins Ziel. In der Altersklasse M55‑59 wurde er mit dieser Zeit Fünfter. In der Landesmeisterwertung wurde er undankbarer Vierter in der Altersklasse.

Gerhard kam nach 1:30:46,1 Stunde als 20. in der Altersklasse M45‑49 ins Ziel. In der Altersklassenwertung für die Landesmeisterschaft ist dies Rang acht.

Bernhard ist mit Schmerzen gestartet, kämpfte sich tapfer ins Ziel und finishte in 1:33:58,3 Stunde: Rang neun in der Altersklasse M40‑45 und ebenfalls undankbarer Vierter in der Altersklassenwertung der Landesmeisterwertung.

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Ergebnislisten

Fotos – DANKE an Daniela, Steffi und Rainer

Fotos Newetschny: Laufen Teil 1; Laufen Teil 2; Rad; Laufen Teil 3; Laufen Teil 4

18. Oberbank Linz Donau Marathon am 14. April 2019

Ein Bericht von Andreas Groihs:

Heuer war es soweit, ich startete zum ersten Mal in Linz. Bereits im letzten Jahr war diese Laufveranstaltung im Laufportal Marathon4you.de zur schönsten in Österreich gewählt worden. Meine Vorbereitung für diese heurige Marathonveranstaltung verlief definitiv anders als in den letzten Jahren, auf Grund des Trainings für den Ultramarathon im Jänner. Ich hatte auf jeden Fall einige Laufkilometer mehr in den Füßen :-). Mein eigenes Ziel hatte ich um die 3 Stunden 40 Minuten einmal definiert – das sollte möglich sein.

Die Wetterbedingungen: Um 7° Grad, etwas Wind, bewölkt. Somit ideale Laufbedingungen. Start war um 9:30 Uhr. Ich hatte ziemlich bald den Eindruck, mein Renntempo auf Grund der Teilnehmeranzahl frei laufen zu können. Kein Vergleich zu manch anderer Veranstaltung, wo dies meistens erst ab dem Halbmarathon möglich ist. Bald traf ich einen Deutschen und wir beschlossen, einige Kilometer gemeinsam zu laufen. Es war ein netter Erfahrungsaustausch zu Beginn des Marathons – später hätte ich wahrscheinlich dafür nicht mehr die Energie gehabt. Bei einer Labe verlor sich unser Weg, wir sollten uns aber später wieder sehen. Die Streckenführung empfang ich als sehr abwechslungsreich. Mal ging es zwischen Häuserblocks, dann wieder durch Grünpassagen und Waldpassagen – aber immer asphaltiert. Zuschauer waren im Zentrum von Linz sehr viele da und die Stimmung dementsprechend mitreißend. Circa bei Kilometer 25 traf ich dann wieder den Deutschen, einen Kilometer absolvierten wir wieder gemeinsam. Er peilte die Zielankunft in 3 Stunden 58 Minuten an. Allerdings war dieses Tempo für meine Planzeit um die 3 Stunden 40 Minuten zu niedrig. Daher wünschten wir uns gegenseitig alles Gute für die restliche Strecke – war ja nun nicht mehr so weit :-). Ich konnte mein Tempo gefühlt und tatsächlich konstant halten und so verging Kilometer um Kilometer. Die letzten ging es wieder Richtung Zentrum / Hauptplatz zum Zieleinlauf. Dort waren die Straßen von Zuschauern gesäumt. Echt beeindruckend, denn teilweise läuft man sogar durch Spaliere. Die Menschenmassen tragen einen förmlich Richtung Ziel. Den Zieleinlauf genoss ich sehr und ich lief die letzten Meter langsamer um so viel wie möglich von diesen positiven Eindrücken mitzunehmen. Diese Stimmung …

So kam ich nach 3 Stunden 40 Minuten (tatsächlich eine Punktlandung!) im Ziel an. Den Halbmarathon hatte ich bei 1 Stunde 49 Minute absolviert. Somit das Rennen sehr gut eingeteilt. Ich würde aber lügen wenn ich sagen würde, dass ich das alles so genau geplant hätte. Die konstanten Zeiten täuschen etwas. Denn um diese Zeiten zu erreichen (beide Marathonhälften eigentlich ident) musste ich ab Kilometer 30 doch deutlich mehr investieren und fokussierter vorgehen. Aber das ist gut so und bekanntlich die Herausforderung – es ist ja auch ein Marathon.

Veranstalterhomepage


24 Stunden Burgenland Extrem

Andreas Groihs war dabei! Alle Eindrücke konnte er verständlicherweise nicht zusammenfassen. Hier seine Schilderungen:

Frage: Was macht man am 25. Jänner 2019 um 7:30 Uhr in Hegykö (Ungarn)?

Seine Antwort: Man nimmt teil am 80 Kilometer Memorial Lauf/Gehen/Walken beim 24 Stunden Burgenland Extrem – Ziel Oggau! Zur Auswahl stehen noch zusätzlich 120 Kilometer Original, 60 Kilometer Final, 30  Kilometer Golden Walker (ab 60 Jahre) sowie 30  Kilometer School of Walk (für SchülerInnen ab 10 Jahre)

Vorweg muss ich sagen, dass diese Aussage bei sehr vielen Menschen auf Verwunderung trifft, gar oft Abneigung hervorruft. Doch mein Entschluss, bei dieser Veranstaltung zum ersten Mal teilzunehmen, ist erstens nicht leichtfertig oder gar aus einer Laune heraus gefällt worden sondern im Laufe der Trainingsjahre gereift. Und auf Grund der nun schon jahrelangen Wettbewerbserfahrung in die Tat umgesetzt worden. Ich bin strikt gegen Doping, betreibe Sport nachhaltig, mache gezielte Vorbereitungen dafür und halte so meinen Körper fit. Ich bin aber auch nur einer von vielen Sportlern, der solch eine Distanz in Angriff nimmt.

Start war für mich um 7:30 Uhr in Hegykö für die 80 Kilometer. Das Ziel in Oggau zu erreichen, bevor die Sonne unterging. Sprich ich wollte in neun Stunden dort sein. Der Neusiedler See ist gegen den Uhrzeigersinn zu umlaufen. Folgende Ortschaften wurden an-/durchlaufen: Sarró, Fertöujlak, Apetlon, Illmitz, Podersdorf, Weiden, Neusiedl am See, Jois, Winden Breitenbrunn, Purbach, Donnerskirchen und das Ziel in Oggau. In Summe gab es acht Verpflegungsstellen wo man immer Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen konnte. Ein echtes Lob gilt den ganzen freiwilligen, die diesen Event mit Ihrer Nähe und Freundlichkeit zusätzlich prägen.

Mit einem Rucksack (unter anderen Trinkflasche, Nahrung, trockenes Gewand) und sehr warmen Gewand (zum Start -4° C) ausgerüstet ging es zuerst über unwegsame Waldstücke Richtung Norden. Es wechselten sich anschließend Feldwege/Güterwege und reine Asphaltstrecken ab. Anfänglich auch oft vereist. Ab Apetlon machte sich starker NW-Wind mit Spitzen um die 50 km/h bemerkbar. Das Weiterkommen, somit selbsterklärend, schwerer. Aber ich wusste, dass wir uns dann ab Neusiedl Richtung Westen bewegen und der Wind später zu unseren Gunsten wehen würde. So lief ich Kilometer um Kilometer, nutze alle Versorgungsstellen um Tee aufzunehmen. Bei Podersdorf war circa der Marathon geschafft, konkret 39 Kilometer und bisher 4 Stunden und 22 Minuten unterwegs. Das Wetter zeigte sich von der sonnigen, aber sehr windigen Seite, die Temperatur bewegte sich um 0° C. Beineidruckend die Landschaft, manchmal sehr kleine, kurze, verwinkelte Wege und dann wieder endlos scheinende Abschnitte. Aber eines immer im Fokus: Das Ziel in Oggau vor Sonnenuntergang.

Ab Neusiedl waren dann viele Kinder mit LehrerInnen gehend unterwegs. Es ist mehr als schön zu sehen, wie die Kinder und Jugend motoviert sind und diesen Tag mitprägen. Sicher nehmen auch sie alle einzigartige Momente mit. Ich war nach circa 5 Stunden und 30 Minuten und 50 Kilometer in Neusiedl. Auch dort verpflegte ich mich wieder ausgiebig.

Ab Kilometer 60 und nach 6 Stunden und 44 Minuten wurden die Eindrücke doch intensiver und jeder Kilometer schien nun immer länger zu dauern. Mein nächstes Ziel war Purbach mit der letzten Labemöglichkeit vor Oggau. Dort wurde sogar zusätzlich eine Hühnersuppe gekocht – echt einzigartig, die Bemühungen der Leute. Ich blieb allerdings bei meiner gewohnten Ernährung (Gel und Tee). Kilometer 64 geschafft – es waren nur noch 16 offizielle Kilometer bis zum Ziel. Weniger als ein Halbmarathon noch 🙂

Zeitweise lief ich nun dem Sonnenuntergang entgegen, die Zeit verstrich. Ich lag immer noch gut im Plan. Zwar etwas hinterher, aber noch im Rahmen. Der starke Gegenwind die ersten 50 Kilometer  und die häufigen Trinkaufnahmen sorgten für mehr Verzögerung als angenommen.

Getrieben von den wunderschönen landschaftlichen Eindrücken, den vielen sportlichen Begeisterten lief ich Kilometer um Kilometer, dem nun schon greifbaren Ziel entgegen und so kam ich laut meinen Aufzeichnungen nach 78 Kilometer Laufen und 8 Stunden 52 Minuten in Oggau überglücklich an. Es war nicht immer einfach, der Weg teilweise schmerzhaft, sowie mit der einen oder anderen Blessur verbunden, aber nichts, was nicht wieder vergeht. Diese Eindrücke, Emotionen, die vielen Gleichgesinnten, die körperliche Fitness, ……… all das entschädigt und bestätigt mich, Sport zu betreiben.

Zwei Zitate finde ich sehr treffend:

  • „Und Marathon ist unser Leben, weil er eine Herausforderung ist. Wenn du lange läufst, fühlst du den Schmerz, aber auch schöne Dinge“ – Eliud Kpchoge/Marathon Olympiasieger
  • „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“- (Hermann Hesse)

Natürlich freut es mich sehr, Erlebtes auch mit anderen Menschen mit und ohne „Bewegungsdrang“ teilen zu können.

Dass Andreas gut vorbereitet in dieses Abenteuer gegangen ist, zeigt seine Aussage „Körperlich geht es mir besser, als nach einem Marathon 😊 und sein Tatendrang ist schon wieder ungebrochen …

Wir gratulieren Andreas zu diesem Ergebnis
und „Ziehen der Hut“ vor dieser Leistung!

LandesmeisterInnen-Ehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes

Am 17. November 2018 fand im Haus der Musik in Grafenwörth die feierliche LandesmeisterInnen-Ehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes statt. Diese Veranstaltung bildet traditionell den Abschluss des Wettkampfjahres.

Und dreizehn Ehrungen in den diversen Altersklassen gingen an die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau. Dazu kam noch eine Mannschaftswertung und der Titel des Vizelandesmeisters über die Triathlon Double Distanz.

In Rohrbach bei der Duathlon Kurzdistanz wurde Sophie Schober Zweite in der Altersklasse W30-34.

Für ihre Leistungen in Maissau bei der Duathlon Sprintdistanz wurden folgende Athletinnnen und Athleten geehrt:

Alexander Grössinger: 1. Platz M35‑39
Viktoria Kneissl: 2. Platz W‑U23
Sophie Schober: 2. Platz W30‑34
Matthias Raeke: 2. Platz M45‑49
Thomas Cemerka: 3. Platz M40‑44
Andreas Huber: 3. Platz M35‑39
Matthias Raeke, Fabian Hatzak, Sophie Schober: 2. Platz Mannschaftswertung, mixed

Beim Waldviertler Eisenmann – Classic (Landesmeisterschaft über die Triathlon Double Distanz) wurde Matthias Raeke Vizelandesmeister und Landesmeister in M45-49. Erich Schinner belegte in der Altersklasse M30‑34 den zweiten Platz.

Bei der Triathlon Olympic Distanz in Gerasdorf belegten Dietmar Inführ  (M45‑49) und Renate Otto (W50‑59) jeweils den dritten Platz.

Beim 30. Ausee Triathlon (Blindenmarkt) über die Triathlon Sprint Distanz standen beide U23 Athleten am Stockerl: Marco Wiedersheim gewann die Altersklasse Viktoria Kneissl belegte den 2. Platz.

Eine umfangreiche Aufstellung unsere Ergebnisse ist auf unserer Seite Erfolge nachzulesen.

Zwischen den einzelnen Ehrungsblöcken gab es Capoeiravorführungen.

Die Landesmeisterschaften 2019 finden zu folgenden Terminen statt:

  • Duathlon Kurz: 6. April 2019: Rohrbacher Duathlon
  • Duathlon Sprint: 27. April 2019: Maissauer 2/4 Duathlon
  • Triathlon Olympic: 11. Mai 2019: 35. Ober-Grafendorf Triathlon
  • Aquathlon Kids: 1. Juni 2019: Tulln Aquathlon
  • Triathlon Sprint: 2. Juni 2019: Tulln Triathlon
  • Triathlon Double Olympic: 16. Juni 2019: Waldviertler Eisenmann (Litschau)
  • Aquathlon Kids: Schul-LM Aquathlon
  • Triathlon Kids: 20. Juli 2019: Gaudiman Triathlon (Wallsee)
  • Langdistanz: 2. September 2019: 32. Triathlon Podersdorf

Auch die Technical Officials waren heuer wieder eingeladen – siehe auch deren Saisonbilanz.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch ein Buffet und mit Gesprächen der Gäste.

Gratulation an unsere Athletinnen und Athleten zu ihren tollen Erfolgen!

Besten Dank an das engagierten Trainerteam und die Sponsoren des Vereines für ihre Unterstützung!

Fotos

Niederösterreichischer Triathlonverband

Schwimmen für den guten Zweck

Von Samstag, 10. November 2018 11 Uhr bis Sonntag, 11. November 2018 11 Uhr galt es wieder so viele Längen wie möglich im 50 Meter Sportbecken der Parktherme Bad Radkersburg zu schwimmen.

Länge um Länge zum Weltrekord

Mit einer unglaublichen Energieleistung ist den Athleten aus der deutschen Nationalmannschaft ein neuer Weltrekord im 24‑Stunden‑Schwimmen gelungen. In einer gemischten Staffel schwamm die fünf Starter in der Parktherme Bad Radkersburg weiter als je ein Schwimmer zuvor.

Insgesamt schwammen die Athleten in diesem Jahr 125.000 Längen, wodurch gemeinsam mit einer Sonderdotierung der Sponsoren EUR 10.000 an „Licht ins Dunkel“ gehen. Den Sieg im Einzel holten sich mit neuem Streckenrekord zum vierten Mal in Folge die steirischen Titelverteidiger Claudia Müller mit unglaublichen 72,6 Kilometern und der Kapfenberger Gerald Brettenhofer vom KSV Tri Team mit 67,2 Kilometern.

Warum macht man das?

  • Es macht Spaß, klingt jetzt wahrscheinlich für einige verwunderlich, um nicht zu sagen verrückt
  • Es dient einen guten Zweck, denn jede Länge zählt und bringt fünf Cent für ORF „Licht ins Dunkel“
  • Es hat schon Tradition, denn diese Veranstaltung fand heuer bereits zum 13. Mal statt

Wie läuft so ein langer Tag ab?

Im Regenerationsbereich stehen pro EinzelschwimmerIn zwei Liegebetten (SchwimmerIn und Begleitperson) und pro Staffel sieben Liegebetten (fünf SchwimmerInnen und zwei Begleitpersonen zur Verfügung.

Die Zuteilung der Bahnen erfolgt durch das Parkthermen 24‑Stunden‑Team. Bei den Staffel darf sich immer maximal eine Schwimmerin/ein Schwimmer im Sportbecken befinden.

Die Erfassung der Längen erfolgt mittels SMC-Chip-System. Zur bestmöglichen Längenerfassung bekommt jede Schwimmerin/jeder Schwimmer zwei Chips, die am Handgelenk getragen werden. Das Lästige: man muss am Beckenende bei der Wende daran denken, mit den Handgelenken in einen markierten Bereich zugreifen. Da diese „Zählmatten“ nur auf einer Seite montiert sind, auf der anderen Seite ist es wegen dem Einstieg und Ausstieg nicht möglich, fehlen einen gleich mal 100 Meter wenn man vergisst 🙁

Was hat der ASV TRI Stockerau damit zu tun?

Auch heuer wollten es Rainer Weiss und Renate Otto wieder wissen und man wird professioneller 🙂 Anreise samt Begleitteam bereits am Freitag nach Bad Radkersburg und gemütliches Frühstück in einem netten Gästehaus in der Nähe der Therme. Eine ganz wichtige Rolle bei diesem Vorhaben, spielen die Betreuer! Da war Rainer im Nachteil, er hatte „nur“ Sabrina als Betreuerin, Renate hatte das beste Betreuerteam, dass man sich nur wünschen kann: Karin und Helmut, Karl und die Stockerauer Staffel als Motivatoren. Als zusätzliche Motivation, durfte Renate auf der Profibahn schwimmen – wohl als Belohnung für ihre Leistung 2017 🙂 Auf einer Bahn elf Personen – Rainer musste sich seine zugeteilte Bahn mit 22 anderen Schwimmerinnen und Schwimmern teilen. Auf der Bahn unsere Staffel waren 17 Staffeln eingeteilt.

Wie schon 2016 setzte sich die Staffel aus zwei Weinviertler Triathlonvereinen zusammen: „Team milliSports“ vertreten durch Pamela Kurz und Gerd Gröbminger, sowie den ASV TRIA Stockerau‑Athleten: Peter Gattringer, Alexander Grössinger, Dietmar Inführ. Anreise der Staffel am Samstag.

Der lange Tag begann mit der Abholung der Startunterlagen, man studierte die Bahneneinteilung, richtete sich den Rückzugsbereich „gemütlich“ ein, besichtigte das Ort des Geschehens, plauschte mit bekannten Gesichtern, traf sich zum Gruppenfoto und schon stand das verpflichtende Briefing am Programm.

Um 11 Uhr ging es los!

Pamela hatte als einzige von der Staffel Bad Radkersburg‑Erfahrung. Für die Herren war es Premiere bei einem Bewerb dieser Art zu starten. Unsere Staffel hielt sich streng nach Plan und erschwamm 77,8 Kilometer. Dies bedeutete den ausgezeichneten siebten Platz unter 38 Mixedstaffeln. Die meisten Kilometer schwamm Gerd mit 17,4 Kilometer. Didi und Peter schwammen je 15,3 Kilometer. Da stellt sich die Frage: Wer hat öfter auf den Transponder der Längenzählung vergessen?
Pamela war mit den Jungs sehr zufrieden 🙂 Didi vergaß leider zu Beginn ein paarmal in den markierten Bereich zugreifen 🙁 Die Stockerauer dachten und dankten immer wieder an unsere Schwimmtrainer Geri und Kornél, die mit ihren tollen Trainings uns soweit brachten. Zusammenfassend: ein etwas anderer Bewerb der allen gut gefallen hat.

Rainer schwamm einfach drauf los und am Ende belegte er mit 31,7 Kilometer den 12. Platz unter 56. Männern. Sein Resümee: 700 Meter mehr als im Vorjahr 🙂

Renate wollte den im Vorjahr bewährten Plan (40 Minuten schwimmen/20 Minuten Pause) wieder umsetzten. Auch drei längere Pausen standen wieder auf der Tagesordnung (Nudelparty (1:20 Stunden), Schlaf (2:20 Stunden) und Frühstück (1:20 Stunde)). Die letzte Stunde blieb sie im Wasser und trank nur kurz am Beckenrand. Diesmal waren von Beginn an die Pausen nicht hektisch, man konnte auf die Erfahrung des Vorjahres zurückgreifen und verbrachte sie im Zelt hinter dem Sportbecken. Der Rückzugsbereich wurde zum Umziehen für die längeren Essenspausen und zum Schlafen genutzt. Den Essensplan hielt sie zum Leidwesen von Karin nicht so genau ein, denn irgendwann wollte sie weder Gels noch Muffins 🙁 Die Schwimmzeiten vergingen sehr schnell und Renate hielt sich ihr Motto vor Augen „24 Stunden genießen“. Verrücktsein erleichtert das Leben 🙂 Na ja, es gab vor und nach dem Frühstück Schwimmzeiten, wo sie sich einredete, dass, man auch Schmerzen genießen kann 🙂 Helmut übernahm die Rolle das Masseurs und massierte in den zwanzig Minuten, entweder die inneren Ellbogen oder die Oberarme – was halt gerade schmerzte. In der letzten Stunde kam zusätzlich zur Motivation auf der Profibahn zu schwimmen, noch die Botschaft von Karl: Einmal oben noch anschlagen und du hast die Distanz aus dem Vorjahr. Die Zuseher applaudierten bei jeder Längenerfassung. Das taten sie auch für einige Zeit beim Einbruch der Dunkelheit am Vorabend. Einmal anschlagen ist aber für eine knappe halbe Stunde etwas wenig 😉 Also entschloss sich Renate kurzfristig die 39 Kilometer anzubeilen. Dass es dann 39,5 Kilometer wurden war ein Zufall und brachte den überraschenden fünften Platz unter 32 Frauen.

Ebenfalls hätte man es besser nicht planen können, das Alex und Renate in gleicher Höhe den Bewerb auf den Bahnen nebeneinander beendeten und sich gleich als erstes gratulieren konnten.

  • Großes DANKE an Karin und Helmut, ihr ward ein supertolles Betreuerteam
  • DANKE an Karl für die positive Motivation
  • Ein großes Danke an Geri und Kornél: Ich kann mich unserer Staffel nur anschließen, ohne euer tolles Training wäre dies möglich gewesen

Das Besondere an diesem Bewerb ist, dass sich alle Schwimmerinnen und Schwimmern immer wieder gegenseitig helfen und motivieren.

Hervorzuheben ist auch, dass das Thermenpersonal immer freundlich und entgegenkommend ist!

Fotos von dem langen Tag

Saisonende für die Technical Officials

In der Saison 2018 haben sieben Technical Officials des ASV TRIA Stockerau dazu beigetragen sichere und faire Wettbewerbe zu gewähren. Fünf der Stockerauer Technical Officials sind auch aktiv im Wettbewerbsgeschehen und kennen beiden Seiten. Bei den siebenundzwanzig in Niederösterreich ausgetragenen Duathlonveranstaltungen und Triathlonveranstaltungen  konnten wir bei siebzehn den Niederösterreichischen Triathlonverband unterstützen. Da wir nur achtmal alleine „angetreten“ sind, brachten wir es insgesamt auf 25 Einsätze. Unseren stärksten Einsatz hatten wir beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten mit vier Technical Officials. Durch unsere Einsätzen waren wir quer durch Niederösterreich unterwegs: von Litschau  bis Ternitz, von Blindenmarkt bis Schönkirchen-Reyersdorf. Auch in Langau, Maissau, Rohrbach, Sankt Pölten (Fun & Firmentriathlon und Ironkids), Schönberg an der Kamp, Tulln, Vösendorf und Zwettl waren wir im Einsatz.

Danke an die Technical Officials der anderen Vereine, den niederösterreichischen Triathlonverband und die Veranstalter für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

3. Fittest City Sprint Triathlon Sankt Pölten

Am 16. September 2018 fand in Ratzersdorf zum dritten Mal ein Sprint Triathlon statt. Zu Beginn galt es 750 Meter im Ratzersdorfer See zu schwimmen. Danach mussten vier Runden zu je fünf Kilometer mit dem Rad durch das Siedlungsgebiet von Ratzersdorf gefahren werden. Den Abschluss bildeten zwei Laufrunden zu je 2,5 Kilometer um den Ratzersdorfer See.

Nach dem Motto: Schlechter als im Vorjahr kann das Wetter heuer auch nicht sein, startet Renate Otto heuer wieder bei diesem Bewerb und beendete damit ihre Triathlonsaison für das Jahr 2018. Ebenfalls am Start Lavinia Török und Marco Wiederheim. Helmut Otto konnte nach seinem sechs Tage davor erlitten Radtrainingsunfall leider nicht starten 🙁

Das Team von Bestzeit.at, stellte wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine! Aufgrund der Teilnehmeranzahl wurde kurzfristig beschlossen das Schwimmen in zwei Wellen zu starten. Somit ging es für die Damen und Staffel drei Minuten nach den Herren in den Ratzersdorfer See. DANKE für diese kurzfristige Änderung! Die Wassertemperatur war mit 20° C erfrischend, aber der Neopren war ja erlaubt und 750 Meter sind ja auch nicht die Ewigkeit 🙂 Wer das Wetter im Vorjahr erlebt hat, den störte der Wind auch nicht. Als Belohnung gab es beim Radsplit auf der einzigen längeren Geraden (B1) Rückenwind 🙂 Auf der Laufstrecke gab es von allen Streckenposten motivierende Worte für die Läuferinnen und Läufer! 🙂

Wie zu erwarten, war Marco der Schnellste des Stockerauer Trios und mit der Endzeit von 1:09:16 Stunden belegte er in der Altersklasse M‑U23 den zweiten Platz. Unter 94 gefinishten Herren belegte er den ausgezeichneten 24. Platz!

Mit Spannung wurde das Rennen der beiden Damen erwartet.

Es war vorauszusehen, dass Renate schneller aus dem Wasser kam als Lavinia. Aber wie lange hält der Vorsprung auf der Radstrecke? Was macht der Materialvorteil (Triathlonrad gegen Mountainbike) aus? Das Lavinia die stärkere Läuferin ist, ist bekannt.

Rennverlauf aus Sicht von Renate

Aufgrund der Wassertemperatur kam ich erst kurz vor der Wendeboje auf Temperatur. Aber zurück ging es immer besser und ich überholte immer mehr vor mir gestartete: achte Schwimmzeit im Damenfeld. Auf der ersten Radrunde überholte mich auf der B1 mit aufmunternden Worten Marco. OK, Marco ist vor mir gestartet und der schnellere Schwimmer. Aber ein zweites Mal braucht er mich nicht überholen 🙂 Nach dem Radsplit liege ich noch immer vor Lavinia, weiß aber nicht um wieviel. Los geht es auf die Laufstrecke. Heuer in die umgekehrte Richtung und somit entlang der Traisen Gegenwind 🙁 Die erste Kilometerzeit die mir Garmin liefert, kommt mir für meine Verhältnisse sehr flott vor. Ich rufe mir den 5.000 Meter‑Test vom letzten Lauftraining in Erinnerung. Ist ja erst fünf Tage her und sage mir, dass ich das Tempo halten könnte. Relativ rasch ist die Wende erreicht und es geht wieder zurück. Bei allen die mich überholen – keine Lavinia? Also auf in die zweite Runde. Als ich den Begleitweg der Traisen erreiche, ein Blick hinauf zur Brücke. Keine Lavinia in Sicht. Auf einmal die Stimme von hinten „Die 2,5 Kilometer hole ich nicht mehr auf“. Habe ich wirklich soviel Vorsprung? Ich rufe Lavinia nach, dass sie laufen soll und sich nicht mit dem jungen Mann (Schlussradfahrer) unterhalten soll 🙂 Schon ist der Wendepunkt erreicht und es geht zurück zum Ziel. Was mir noch nie gelungen ist: der letzte Kilometer war mein Schnellster 🙂 Zu Beginn des Zielkanals noch nette Anfeuerungsrufe und es gelingt mir sogar ein Zielsprint – auch Premiere 🙂 Dann die Durchsage, dass man mich bei der Siegerehrung wieder sieht, weil ich die Altersklasse W50-59 gewonnen habe. Ich erkundige mich bei Helmut, nach einer Athletin, deren Mann ich beim Start gesehen habe und die aufgrund der Zehneraltersklasse in meiner Altersklasse ist. Da erfahre ich, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gestartet ist. Die Altersklasse kann man leicht gewinnen, wenn man die einzige Starterin ist 🙂 Mit meiner Zeit (1:35:21 Stunden) bin ich sehr zufrieden! Der Vergleich zum Vorjahr hinkt, da die Schwimmstrecke damals kürzer war. Diesmal nicht nur eine Athletin hinter mir gelassen, sondern zehn Athleten und Athletinnen 🙂 Lavinia schaffte es die rote Laterne abzugeben, sie wurde laut Begleitradfahrer immer schneller 🙂

Resümee von Lavinia

Dieser Spätsommer-Triathlon war mein Erster mit der richtigen Sprintdistanz von 750 Meter schwimmen. Trotz Neopren habe ich festgestellt, dass ich an meiner Schwimmtechnik und meiner Wasserlage noch viel zu verbessern habe … Ach ja, und auch das Neo ausziehen sollte man vorher geübt haben 🙁

Im Gegensatz zu Gerasdorf war ich hier die Einzige mit einem Mountainbike. Auch die Tatsache, dass hinter mir niemand auf der letzten Radrunde war, lies mich vermuten, dass die Konkurrenz hier stärker war. Nichts desto trotz habe ich, auf der Laufstrecke eine Dame überholt, um nicht mit den netten Schlussbegleitern ins Ziel kommen zu müssen.

Übrigens sehr freundliche Organisatoren! Jeder Anfang ist lustig :-)!!

NameGesamtSwimT1BikeT2Run
Wiedersheim Marco1:09:1612:141:4232:060:5222:22
Otto Renate1:35:2115:193:1540:591:4834:00
Török Lavinia1:47:3721:384:1551:570:5828:49

Danke an Helmut, der trotz Gips und nicht ganz schmerzfrei, es sich nicht nehmen lies uns nach Sankt Pölten zu begleiten und auch dort noch fotografierte!

Fotos von Helmut

Veranstalterhomepage

Ergebnisliste

Drei Austragungsorte an einem Wochenende

ist für September etwas ungewöhnlich, aber überall waren Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau am Start.

In Wien fand der P3 2. Vienna Triathlon statt

Beim Olympic-Triathlon (1,5/40/10) war Marco Wiedersheim am Start und finishte mit 2:20:37 Stunden. Damit konnte er unter 161 Finishern den 47. Gesamtrang belegen. In der Altersklasse M‑U23 wurde Fünfter.

Viktoria Kneissl unterstütze eine Mixed-Staffel, benötigte für die 1,5 Kilometer Schwimmen 25:37.50 Minuten und legte damit den Grundstein, dass diese Staffel die Mixedwertung gewann. Bei den Staffeln schwamm nur ein Herr schneller als sie!

Beim Sprinttriathlon (750/20/5) waren Alexander Grössinger und Peter Gattringer erfolgreich unterwegs. Bei 219 Finishern wurde Alex mit einer Endzeit von 1:06:48 Stunden ausgezeichneter 20. Als Entschädigung für die vielen vierten Plätze in der Vergangenheit, hatte er diesmal Glück und gewann die Altersklasse M35‑39 mit zwei Sekunden Vorsprung. Peter belegte mit der Zeit von 1:11:11 Stunden den 35. Gesamtrang und wurde dritter in der Altersklasse M45‑49.

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Schauplatzwechsel Ternitz

Hier fand der von Mai verschobene 6. Schwarzataler Sprinttriathlon (500/20/5) statt. Aufgrund der Verschiebung und der Paralleltermine leider nur 78 Einzelstart und 13 Staffeln am Start 🙁

Kornél Békési startet in der Altersklasse, wo nicht nur die meisten Athleten am Start waren, sondern auch der Gesamtsieger. Kornél finishte in 1:16:38 Stunden und belegte damit den siebten Platz in der Altersklasse M35‑39 und den 37. Gesamtrang. Wie stark diese Altersklasse war zeigt, dass der Sieger Wolfgang Mangold vom Veranstalterverein ATSV Tri Ternitz als Einziger unter einer Stunde blieb und das Rennen nach 57:40 Minuten beendete. Diese Veranstaltung verdient sich im nächsten Jahr wieder mehr Starterinnen und Starter, daher jetzt schon vormerken, der nächste Schwarzataler Sprinttriathlon findet am 12. Mai 2019 statt!

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Vom Süden Niederösterreichs in den Norden nach Schönberg am Kamp

Hier fand der 3. Schönberg 1/8MAN (300/20/5) statt. Die Staffel „Binders“ mit Emily als Schwimmerin und Rainer am Rad belegte mit 1:15:09 Stunden den zwölften Platz unter den Mixedstaffeln. Starke Schwimmleistung von Emily die mit 6:18 Minuten die achte Schwimmzeit unter

allen Staffeln erschwamm! Simone Fasching erreichte nach 1:39:09 Stunden das Ziel und wurde damit 91. in der Gesamtwertung und 17. in der Altersklasse W30‑34.

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22. Rang bei Duathlon Langdistanz Weltmeisterschaft im Rahmen des Powerman Zofingen – 2. Platz in der Altersklasse

Ein Bericht von Sophie Schober

Genau fünf Jahre nach meinem ersten Start in Zofingen ging es heuer wieder in die Schweiz. Was Hawaii für die Triathleten ist Zofingen für die Duathleten. Und die Nummer  1 im Duathlonsport hat es ganz schön in sich: 10 Kilometer Laufen – 150 Kilometer Radfahren – 30 Kilometer Laufen

Die Zweifel vor dem Start („Warum tut man sich das an?“) waren diesmal sehr ausgeprägt (während acht Stunden Autofahrt hat man ja auch viel Zeit zum Nachdenken) und hielten bis zum Morgen des Wettkampftages an. Dazu kamen noch Regenwetter, ein lautes, dafür überteuertes Hotelzimmer, Wettkampfbekleidungsvorschriften die sich jeglicher Logik entziehen, …

Aber was sich wieder bewahrheitet hat: Es zählt nicht was man in der Woche beziehungsweise den Tagen vor dem Rennen macht, sondern das restliche Jahr – und das war anscheinend nicht so verkehrt …

Sonntag, 8 Uhr Start: Erster Lauf über knapp zehn Kilometer und 260 Höhenmeter. Es ist schwer zu sagen was besser ist: Aufwärmen, da die ersten zwei Kilometer gleich bergauf mit bis zu 10 % Steigung in den Wald führen oder das Ganze noch im Halbschlaf absolvieren und hoffen, dass es vorbeigeht. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und gleich fünf Minuten Rückstand kassiert. Nicht lustig denn weh getan hat es trotzdem.

Durch einen zügigen Wechsel konnte ich dann mit einigen Konkurrentinnen gemeinsam aufs Rad steigen. Und es rollte. Und die sehnsüchtig erwarteten Startnummern (nämlich die aus meiner Altersklasse) kamen … und wurden überholt und zurückgelassen …  Ja, die Radstrecke verging wie im Flug und rein rechnerisch war ich auf Silberkurs in meiner Altersklasse.

Wenn da nicht noch das Laufen wäre: 30 Kilometer, drei Runden, dreimal den Anstieg durch den Wald auf die Anhöhe hinauf. Schnell wieder eine Überschlagsrechnung gemacht – nein der Vorsprung kann für einen 30 Kilometer-Lauf nicht reichen. So schnell gibt man aber auch nicht auf und daher galt es zu rennen – zumindest bis man eingeholt wird. Das Laufen ging überraschender Weise sehr gut und schneller als geplant und der Abstand nach hinten blieb unverändert. Erst nach 20 Kilometer (also gesamt gesehen 30 Laufkilometern) meldeten sich die Beine. Kurze Gehpause bei der Labe, kurze Meldung des Betreuers: „Laufen! Immer Laufen!!“ OK

Ich hatte nach dem guten Radpart schon mit einer Zeit unter neun Stunden spekuliert (es gab wirklich viel zu rechnen bei dem Rennen). Als ich dann nach 8 Stunden 22 Minuten ins Ziel einlief konnte ich es fast nicht glauben: What a race! Alles funktioniert, alles aufgegangen. Top 25 bei einer Weltmeisterschaft.

Eine tolle Veranstaltung mit sehr schöner Streckenführung daher absolut empfehlenswert!

Einziger negativer Aspekt: Mehr als acht Stunden im Einteiler noch dazu als Mädl sind nicht nett!

Wir gratulieren Sophie Schober zu dieser tollen Leistung!

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