24 Stunden Burgenland Extrem

Andreas Groihs war dabei! Alle Eindrücke konnte er verständlicherweise nicht zusammenfassen. Hier seine Schilderungen:

Frage: Was macht man am 25. Jänner 2019 um 7:30 Uhr in Hegykö (Ungarn)?

Seine Antwort: Man nimmt teil am 80 Kilometer Memorial Lauf/Gehen/Walken beim 24 Stunden Burgenland Extrem – Ziel Oggau! Zur Auswahl stehen noch zusätzlich 120 Kilometer Original, 60 Kilometer Final, 30  Kilometer Golden Walker (ab 60 Jahre) sowie 30  Kilometer School of Walk (für SchülerInnen ab 10 Jahre)

Vorweg muss ich sagen, dass diese Aussage bei sehr vielen Menschen auf Verwunderung trifft, gar oft Abneigung hervorruft. Doch mein Entschluss, bei dieser Veranstaltung zum ersten Mal teilzunehmen, ist erstens nicht leichtfertig oder gar aus einer Laune heraus gefällt worden sondern im Laufe der Trainingsjahre gereift. Und auf Grund der nun schon jahrelangen Wettbewerbserfahrung in die Tat umgesetzt worden. Ich bin strikt gegen Doping, betreibe Sport nachhaltig, mache gezielte Vorbereitungen dafür und halte so meinen Körper fit. Ich bin aber auch nur einer von vielen Sportlern, der solch eine Distanz in Angriff nimmt.

Start war für mich um 7:30 Uhr in Hegykö für die 80 Kilometer. Das Ziel in Oggau zu erreichen, bevor die Sonne unterging. Sprich ich wollte in neun Stunden dort sein. Der Neusiedler See ist gegen den Uhrzeigersinn zu umlaufen. Folgende Ortschaften wurden an-/durchlaufen: Sarró, Fertöujlak, Apetlon, Illmitz, Podersdorf, Weiden, Neusiedl am See, Jois, Winden Breitenbrunn, Purbach, Donnerskirchen und das Ziel in Oggau. In Summe gab es acht Verpflegungsstellen wo man immer Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen konnte. Ein echtes Lob gilt den ganzen freiwilligen, die diesen Event mit Ihrer Nähe und Freundlichkeit zusätzlich prägen.

Mit einem Rucksack (unter anderen Trinkflasche, Nahrung, trockenes Gewand) und sehr warmen Gewand (zum Start -4° C) ausgerüstet ging es zuerst über unwegsame Waldstücke Richtung Norden. Es wechselten sich anschließend Feldwege/Güterwege und reine Asphaltstrecken ab. Anfänglich auch oft vereist. Ab Apetlon machte sich starker NW-Wind mit Spitzen um die 50 km/h bemerkbar. Das Weiterkommen, somit selbsterklärend, schwerer. Aber ich wusste, dass wir uns dann ab Neusiedl Richtung Westen bewegen und der Wind später zu unseren Gunsten wehen würde. So lief ich Kilometer um Kilometer, nutze alle Versorgungsstellen um Tee aufzunehmen. Bei Podersdorf war circa der Marathon geschafft, konkret 39 Kilometer und bisher 4 Stunden und 22 Minuten unterwegs. Das Wetter zeigte sich von der sonnigen, aber sehr windigen Seite, die Temperatur bewegte sich um 0° C. Beineidruckend die Landschaft, manchmal sehr kleine, kurze, verwinkelte Wege und dann wieder endlos scheinende Abschnitte. Aber eines immer im Fokus: Das Ziel in Oggau vor Sonnenuntergang.

Ab Neusiedl waren dann viele Kinder mit LehrerInnen gehend unterwegs. Es ist mehr als schön zu sehen, wie die Kinder und Jugend motoviert sind und diesen Tag mitprägen. Sicher nehmen auch sie alle einzigartige Momente mit. Ich war nach circa 5 Stunden und 30 Minuten und 50 Kilometer in Neusiedl. Auch dort verpflegte ich mich wieder ausgiebig.

Ab Kilometer 60 und nach 6 Stunden und 44 Minuten wurden die Eindrücke doch intensiver und jeder Kilometer schien nun immer länger zu dauern. Mein nächstes Ziel war Purbach mit der letzten Labemöglichkeit vor Oggau. Dort wurde sogar zusätzlich eine Hühnersuppe gekocht – echt einzigartig, die Bemühungen der Leute. Ich blieb allerdings bei meiner gewohnten Ernährung (Gel und Tee). Kilometer 64 geschafft – es waren nur noch 16 offizielle Kilometer bis zum Ziel. Weniger als ein Halbmarathon noch 🙂

Zeitweise lief ich nun dem Sonnenuntergang entgegen, die Zeit verstrich. Ich lag immer noch gut im Plan. Zwar etwas hinterher, aber noch im Rahmen. Der starke Gegenwind die ersten 50 Kilometer  und die häufigen Trinkaufnahmen sorgten für mehr Verzögerung als angenommen.

Getrieben von den wunderschönen landschaftlichen Eindrücken, den vielen sportlichen Begeisterten lief ich Kilometer um Kilometer, dem nun schon greifbaren Ziel entgegen und so kam ich laut meinen Aufzeichnungen nach 78 Kilometer Laufen und 8 Stunden 52 Minuten in Oggau überglücklich an. Es war nicht immer einfach, der Weg teilweise schmerzhaft, sowie mit der einen oder anderen Blessur verbunden, aber nichts, was nicht wieder vergeht. Diese Eindrücke, Emotionen, die vielen Gleichgesinnten, die körperliche Fitness, ……… all das entschädigt und bestätigt mich, Sport zu betreiben.

Zwei Zitate finde ich sehr treffend:

  • „Und Marathon ist unser Leben, weil er eine Herausforderung ist. Wenn du lange läufst, fühlst du den Schmerz, aber auch schöne Dinge“ – Eliud Kpchoge/Marathon Olympiasieger
  • „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“- (Hermann Hesse)

Natürlich freut es mich sehr, Erlebtes auch mit anderen Menschen mit und ohne „Bewegungsdrang“ teilen zu können.

Dass Andreas gut vorbereitet in dieses Abenteuer gegangen ist, zeigt seine Aussage „Körperlich geht es mir besser, als nach einem Marathon 😊 und sein Tatendrang ist schon wieder ungebrochen …

Wir gratulieren Andreas zu diesem Ergebnis
und „Ziehen der Hut“ vor dieser Leistung!

Györ im Doppelpack

Vor und nach den Weihnachtsfeiertagen waren die Schwimmer und Schwimmerinnen des ASV2000 einige Tage im Aquasportzentrum in Györ zu Gast. Zuerst beim großen internationalen Györ-Open als Wettkampfteilnehmer, wenige Tage später dann im Rahmen des Trainingslagers des ASV2000.

Das viertägige Györ-Open war für insgesamt 1.000 Athleten aus mehr als 100 Vereinen der Abschluss des Wettkampfjahres 2018. Mit einer zehnköpfigen Abordnung war der ASKÖ Schwimmverein Stockerau in Ungarn am Start, wobei Kaderschwimmerin Nina Gangl die erfolgreichste Athletin des Vereins war: Sie holte zweimal Silber über 100 und 200 Meter Freistil – beide Male mit neuer persönlichen Bestzeit (0:58,12 und 02:07,86). Außerdem gelang ihr auch über 50 Meter Freistil als Dritte der Sprung auf das Podest (00:26,81).

Aber auch die Leistungsschwimmer der LG1 dürfen mit ihren Zeiten in Györ zufrieden sein, insgesamt wurden 13 neue persönliche Bestmarken erzielt. „Unsere Schwimmer waren sehr schnell und haben sich in den letzten Wochen merklich gesteigert. Vor allem Niklas Schuster und William Elliott zeigten bei ihren Bewerben eine super Performance“, war Headcoach Kornél Békési zufrieden mit den Wettkampf-Ergebnisse.

Ergebnisse 8. Györ Open

Am 2. Jänner machten sich 16 ASV2000-Schwimmer und die Trainer Kornél Békési, Marion Jordan und Chris Strambach abermals auf den Weg nach Györ, um die perfekte Infrastruktur des Aquasportzentrums für das Trainingslager zu nutzen. Die Kids aus der Nachwuchsgruppe und den beiden Leistungsgruppen des ASKÖ Schwimmverein Stockerau legten in den fünf Tagen unzählige Kilometer im Wasser zurück, hatten aber auch viel Spaß zusammen. „Es war wieder einmal eine perfekte Vorbereitung für die kommenden Herausforderungen im neuen Jahr“, berichtet Sektionsleiterin Schwimmen und Trainerin Marion Jordan. „Vor allem für die nächsten Wettkämpfe auf der Langbahn – wie etwa die Landesmeisterschaft in der Südstadt am 25. Jänner – konnten wir in Györ ideal trainieren“, freute sich Headcoach Békési über den tollen Eifer und Trainingseinsatz seiner Schützlinge.

LandesmeisterInnen-Ehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes

Am 17. November 2018 fand im Haus der Musik in Grafenwörth die feierliche LandesmeisterInnen-Ehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes statt. Diese Veranstaltung bildet traditionell den Abschluss des Wettkampfjahres.

Und dreizehn Ehrungen in den diversen Altersklassen gingen an die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau. Dazu kam noch eine Mannschaftswertung und der Titel des Vizelandesmeisters über die Triathlon Double Distanz.

In Rohrbach bei der Duathlon Kurzdistanz wurde Sophie Schober Zweite in der Altersklasse W30-34.

Für ihre Leistungen in Maissau bei der Duathlon Sprintdistanz wurden folgende Athletinnnen und Athleten geehrt:

Alexander Grössinger: 1. Platz M35‑39
Viktoria Kneissl: 2. Platz W‑U23
Sophie Schober: 2. Platz W30‑34
Matthias Raeke: 2. Platz M45‑49
Thomas Cemerka: 3. Platz M40‑44
Andreas Huber: 3. Platz M35‑39
Matthias Raeke, Fabian Hatzak, Sophie Schober: 2. Platz Mannschaftswertung, mixed

Beim Waldviertler Eisenmann – Classic (Landesmeisterschaft über die Triathlon Double Distanz) wurde Matthias Raeke Vizelandesmeister und Landesmeister in M45-49. Erich Schinner belegte in der Altersklasse M30‑34 den zweiten Platz.

Bei der Triathlon Olympic Distanz in Gerasdorf belegten Dietmar Inführ  (M45‑49) und Renate Otto (W50‑59) jeweils den dritten Platz.

Beim 30. Ausee Triathlon (Blindenmarkt) über die Triathlon Sprint Distanz standen beide U23 Athleten am Stockerl: Marco Wiedersheim gewann die Altersklasse Viktoria Kneissl belegte den 2. Platz.

Eine umfangreiche Aufstellung unsere Ergebnisse ist auf unserer Seite Erfolge nachzulesen.

Zwischen den einzelnen Ehrungsblöcken gab es Capoeiravorführungen.

Die Landesmeisterschaften 2019 finden zu folgenden Terminen statt:

  • Duathlon Kurz: 6. April 2019: Rohrbacher Duathlon
  • Duathlon Sprint: 27. April 2019: Maissauer 2/4 Duathlon
  • Triathlon Olympic: 11. Mai 2019: 35. Ober-Grafendorf Triathlon
  • Aquathlon Kids: 1. Juni 2019: Tulln Aquathlon
  • Triathlon Sprint: 2. Juni 2019: Tulln Triathlon
  • Triathlon Double Olympic: 16. Juni 2019: Waldviertler Eisenmann (Litschau)
  • Aquathlon Kids: Schul-LM Aquathlon
  • Triathlon Kids: 20. Juli 2019: Gaudiman Triathlon (Wallsee)
  • Langdistanz: 2. September 2019: 32. Triathlon Podersdorf

Auch die Technical Officials waren heuer wieder eingeladen – siehe auch deren Saisonbilanz.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch ein Buffet und mit Gesprächen der Gäste.

Gratulation an unsere Athletinnen und Athleten zu ihren tollen Erfolgen!

Besten Dank an das engagierten Trainerteam und die Sponsoren des Vereines für ihre Unterstützung!

Fotos

Niederösterreichischer Triathlonverband

Saisonende für die Technical Officials

In der Saison 2018 haben sieben Technical Officials des ASV TRIA Stockerau dazu beigetragen sichere und faire Wettbewerbe zu gewähren. Fünf der Stockerauer Technical Officials sind auch aktiv im Wettbewerbsgeschehen und kennen beiden Seiten. Bei den siebenundzwanzig in Niederösterreich ausgetragenen Duathlonveranstaltungen und Triathlonveranstaltungen  konnten wir bei siebzehn den Niederösterreichischen Triathlonverband unterstützen. Da wir nur achtmal alleine „angetreten“ sind, brachten wir es insgesamt auf 25 Einsätze. Unseren stärksten Einsatz hatten wir beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten mit vier Technical Officials. Durch unsere Einsätzen waren wir quer durch Niederösterreich unterwegs: von Litschau  bis Ternitz, von Blindenmarkt bis Schönkirchen-Reyersdorf. Auch in Langau, Maissau, Rohrbach, Sankt Pölten (Fun & Firmentriathlon und Ironkids), Schönberg an der Kamp, Tulln, Vösendorf und Zwettl waren wir im Einsatz.

Danke an die Technical Officials der anderen Vereine, den niederösterreichischen Triathlonverband und die Veranstalter für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Intensive Trainingseinheiten

Zum gleichen Zeitpunkt, zu dem für andere Kinder die Ferien und der Urlaub beginnen, startete für insgesamt 11 Schwimmer und Schwimmerinnen des ASV2000 das zweiwöchige Trainingslager in Kapfenberg. Headcoach Kornél Békési bereitete dabei gemeinsam mit den Co-Trainerinnen Catharina Heider (1. Woche) und Melanie Kaller (2. Woche) die jungen Sportler auf den Saisonhöhepunkt, die Österreichischen Meisterschaften der Nachwuchsklassen in Innsbruck vor. Weiterlesen

Oster-Trainingscamp zur Vorbereitung

Für vier Tage während der Osterferien tauschten insgesamt 14 Schwimmer und Schwimmerinnen des ASV2000 das Schwimmbecken in Stockerau mit dem 50-Meter-Pool im ungarischen Györ. Acht intensive Trainingseinheiten und zusätzliches Trockentraining standen am Programm, das für Headcoach Kornél Békési und Co-Trainerin Cathy Heider ein wichtiges Element für die Vorbereitung auf die kommenden Langbahn-Wettkämpfe darstellt. Weiterlesen

Hartes Training auf höchstem Niveau

Für die ASV2000-Athleten und deren Trainer begann das neue Jahr 2018 ganz zeitig in der Früh: Denn im Morgengrauen des 2. Jänner machten sich 16 Kinder mit Headcoach Kornél Békési sowie den Trainern Catherina Heider und Tom Krottendorfer auf den Weg nach Györ ins Trainingslager. Bereits zum dritten Mal war die Sportanlage in Ungarn Ziel eines Trainingslagers der Stockerauer Schwimmer, denn sie bietet bei relativ kurzer Anreise einfach alles, was das Schwimmerherz begehrt. Das sieht man auch daran, dass das Bad auch von vielen ungarischen Spitzenschwimmern genutzt wird. So trafen die ASV2000-Nachwuchsathleten dieses Jahr etwa Zsuzsanna Jakabos (die bei der Europameisterschaft 2016 zweimal Bronze und mit der Staffel über 4×200 Freistil Gold gewann), die sich auch für ein gemeinsames Foto und Autogramme zur Verfügung stellte.

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LandesmeisterInnen-Ehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes

Am 18. November 2017 fand in der Römerhalle in Mautern die feierliche LandesmeisterInnen-Ehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes statt. Diese Veranstaltung bildet traditionell den Abschluss des Wettkampfjahres. Weiterlesen