18. Oberbank Linz Donau Marathon am 14. April 2019

Ein Bericht von Andreas Groihs:

Heuer war es soweit, ich startete zum ersten Mal in Linz. Bereits im letzten Jahr war diese Laufveranstaltung im Laufportal Marathon4you.de zur schönsten in Österreich gewählt worden. Meine Vorbereitung für diese heurige Marathonveranstaltung verlief definitiv anders als in den letzten Jahren, auf Grund des Trainings für den Ultramarathon im Jänner. Ich hatte auf jeden Fall einige Laufkilometer mehr in den Füßen :-). Mein eigenes Ziel hatte ich um die 3 Stunden 40 Minuten einmal definiert – das sollte möglich sein.

Die Wetterbedingungen: Um 7° Grad, etwas Wind, bewölkt. Somit ideale Laufbedingungen. Start war um 9:30 Uhr. Ich hatte ziemlich bald den Eindruck, mein Renntempo auf Grund der Teilnehmeranzahl frei laufen zu können. Kein Vergleich zu manch anderer Veranstaltung, wo dies meistens erst ab dem Halbmarathon möglich ist. Bald traf ich einen Deutschen und wir beschlossen, einige Kilometer gemeinsam zu laufen. Es war ein netter Erfahrungsaustausch zu Beginn des Marathons – später hätte ich wahrscheinlich dafür nicht mehr die Energie gehabt. Bei einer Labe verlor sich unser Weg, wir sollten uns aber später wieder sehen. Die Streckenführung empfang ich als sehr abwechslungsreich. Mal ging es zwischen Häuserblocks, dann wieder durch Grünpassagen und Waldpassagen – aber immer asphaltiert. Zuschauer waren im Zentrum von Linz sehr viele da und die Stimmung dementsprechend mitreißend. Circa bei Kilometer 25 traf ich dann wieder den Deutschen, einen Kilometer absolvierten wir wieder gemeinsam. Er peilte die Zielankunft in 3 Stunden 58 Minuten an. Allerdings war dieses Tempo für meine Planzeit um die 3 Stunden 40 Minuten zu niedrig. Daher wünschten wir uns gegenseitig alles Gute für die restliche Strecke – war ja nun nicht mehr so weit :-). Ich konnte mein Tempo gefühlt und tatsächlich konstant halten und so verging Kilometer um Kilometer. Die letzten ging es wieder Richtung Zentrum / Hauptplatz zum Zieleinlauf. Dort waren die Straßen von Zuschauern gesäumt. Echt beeindruckend, denn teilweise läuft man sogar durch Spaliere. Die Menschenmassen tragen einen förmlich Richtung Ziel. Den Zieleinlauf genoss ich sehr und ich lief die letzten Meter langsamer um so viel wie möglich von diesen positiven Eindrücken mitzunehmen. Diese Stimmung …

So kam ich nach 3 Stunden 40 Minuten (tatsächlich eine Punktlandung!) im Ziel an. Den Halbmarathon hatte ich bei 1 Stunde 49 Minute absolviert. Somit das Rennen sehr gut eingeteilt. Ich würde aber lügen wenn ich sagen würde, dass ich das alles so genau geplant hätte. Die konstanten Zeiten täuschen etwas. Denn um diese Zeiten zu erreichen (beide Marathonhälften eigentlich ident) musste ich ab Kilometer 30 doch deutlich mehr investieren und fokussierter vorgehen. Aber das ist gut so und bekanntlich die Herausforderung – es ist ja auch ein Marathon.

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