Neuer Triathlon in Traismauer

Der traditionelle Triathlon aus dem Kremser Hafen ist nach Traismauer übersiedelt. Am 4. August 2019 feierte er seine Premiere!

Vom Triathlon Verein Sankt Pölten wurden folgende Distanzen angeboten: Olympisch (1.500 m Schwimmen / 40 Kilometer Radfahren / 10 Kilometer Laufen) und Sprint (750 Meter Schwimmen / 20 Kilometer Radfahren / 5 Kilometer Laufen). Beide Distanzen konnten entweder alleine oder als Staffel absolviert werden.

Das Schwimmen fand im Naturbadesee statt. Anschließend ging es mit dem Fahrrad in die Traisentaler Weinberge. Zum Abschluss stand der Lauf im Auwald entlang der Traisen und der Donau am Programm. Aufgrund der Wassertemperatur war Neoprenverbot. Die Lufttemperatur war angenehm und die Sonne lachte vom Himmel.

Eine Stockerauerin und zwei Stockerauer wollten bei der Erstaustragung dabei sein und entschieden sich für die Sprintdistanz. Somit durften sie um 10 Uhr beim Start zur olympischen Distanz noch zusehen. Um 10:40 Uhr wurde es auch für die „Sprinter“ ernst.

Im Vorfeld war vor allem folgender Satz in der Ausschreibung in Stockerau Gesprächsthema: „Die Radstrecke durch die Traisentaler Weinberge ist optisch verführend und sportlich anspruchsvoll mit dem Anstieg in Krustetten als Höhepunkt.“

Der Einzige der sich auf den Anstieg freute war Helmut 🙂

Daniela war als Erste aus dem Wasser. Die Herren absolvierten beim Schwimmausstieg ein „Tratscherl“. Nach dem Radsplit lag Helmut in Führung, wurde auf der zweiten Laufrunde von Georg – der seine sehr starke Laufleistung die er bei den letzten Laufbewerben zeigte – überholt. Im Ziel stellten alle drei fest, dass die Laufstrecke in Wahrheit 6,5 Kilometer lang war. Daniela finishte in 1:36:16 Stunden und gewann damit ihre Altersklasse (W24-29)! Georg wurde in einer starken M30-39 mit 1:27:58 Stunden elfter und Helmut wurde mit 1:28:57 Stunde fünfter in der Altersklasse M50-59.

DANKE liebe Sankt Pöltner, dass ihr diesen Triathlon „übernommen“ habt und auf diesen schönen Strecken veranstaltet!

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Tullner Rosenarcadenlauf

Ein Bericht von Georg Schmidt über seinen Start am 26. Juni 2019 über 6,4 Kilometer:

Dieses Jahr war mein erstes Mal am Rosenarcadenlauf. Die Strecke ist interessant und führt über unterschiedliches Terrain. Durch die Tullner Innenstadt, entlang der Donaulände, durch den Auwald und zum Abschluss sogar einmal durch das Einkaufszentrum. Es werden mehrere Runden absolviert zu je 3,2 Kilometer.

Dieses Jahr herrschten sehr warme Bedingungen mit über 36° Celsius. Ich plante eigentlich eine 3:50 Pace zu halten. Musste jedoch nach dem zweiten Kilometer etwas nachlassen. Nach der ersten Runde lag ich noch am dritten Platz und konnte dann in der zweiten Runde auf den zweiten Platz vorlaufen. Mit knappen sechs Sekunden Vorsprung konnte ich den Platz ins Ziel bringen.

Mein eigentliches Ziel, eine Pace unter 4:00 zu laufen, konnte ich an diesem Tag nicht erreichen. Ich freue mich aber darauf es nächstes Jahr nochmal zu probieren.

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ASV TRIA Stockerau-Athleten trotzten Wetterinferno beim Ironman Klagenfurt 2019

3,8 Kilometer Schwimmen – 180 Kilometer Radfahren – 42,2 km Kilometer Laufen, drei Bewerbe, die, jeder für sich, bereits tagesfüllend sind. Und das in einem halben Tag?!

Der IRONMAN Austria in Klagenfurt zieht mit seiner abwechslungsreichen Landschaft eine treue und begeisterte Zuschauermenge an, die jährlich 3.000 bis 4.000 Athletinnen und Athleten aus rund 60 Nationen anfeuern. Jede Athletin/jeder Athlet, vom Gewinner bis zum letzten Finisher, wird durch die jubelnde Menge gleichermaßen ins Ziel getragen. Gestartet wird am Wörtherseeufer. Die Radstrecke wurde 2019 neu konzipiert und ist schnell wie herausfordernd. Die Laufstrecke entlang des Wörthersees macht die 226 Wettkampfkilometer komplett.

Was sich dieses Mal besonders auf die Zeit auswirkte: ein halbstündiges Gewitter mit gefährlich im Sturm schwankenden Bäumen erwischte die Stockerauer auf der Radstrecke. Die Straße war 15 Zentimeter überschwemmt, die Sicht gleich Null.

Zeitweise wurde die Radstrecke für einige Zeit gesperrt – einfach ein schauriges Inferno! Wegen einer nahenden Unwetterfront wurde das Zielgelände in Klagenfurt bereits evakuiert. In kürzester Zeit wurden Begrenzungen, Zäune und Transparente abgebaut und nach 30 Minuten, als das Unwetter vorbei war zeitgerecht für den Zieleinlauf des Siegers Daniel Bekkegord und der Siegerin Daniela Ryf wieder aufgebaut.

Name Rang Altersklasse Swim Bike Run Gesamt
Alexander Grössinger 63 1:13:09 5:16:09 3:42:53 10:24:38
Fabian Hatzak 80 1:09:18 5:38:45 3:38:37 10:34:15
Andreas Karner 84 1:13:46 5:47:42 3:41:17 10:52:37
Gerald Tallafuss 113 1:05:52 5:46:57 4:01:00 11:03:25
Harald Peterka 167 1:15:18 5:51:49 4:05:43 11:23:29
Peter Gattringer 260 1:23:06 6:05:00 4:42:08 12:24:09

Fazit: Viele Trainingsstunden, die Mithilfe der Familie und ungebrochener Wille, etwas Besonderes zu leisten. Gratulation an unsere Starter!

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Österreichischer Triathlonverband – Staatsmeisterschaft

Weinviertler 1/8 Man Sprint Triathlon

Nur zwei ASV-Athleten verirrten sich vergangenen Sonntag (23. Juni 2019) ins verregnete Schönkirchen-Reyersdorf. Petrus hatte allerdings ein Einsehen, das Wetter wurde nicht so schlecht wie vorhergesagt und der Bewerb ging im Großen und Ganzen trocken über die Bühne.

Harald Peterka finishte mit einer Zeit von 1:03:42 Stunde sensationell als gesamt 20er und schrammte damit haarscharf am Stockerl der Altersklasse 35 vorbei. Mehr Glück hatte Vicky Kneissl, die mit zwei Studienkollegen eine Staffel bildete. Die zweitbeste Schwimmzeit, siebentbester Radsplit und die beste Laufzeit, dazu noch die zwei schnellsten Wechsel ergaben den dritten Gesamtplatz. Wobei der Läufer Sebi Bieber zwei Tage zuvor noch Fieber hatte.

Hut ab und Gratulation zu den tollen Leistungen!

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Ergebnisse

Jubiläum in Langau

Am 22. Juni 2019 fand der 15. Interregionale Triathlon in Langau statt. Zur Auswahl standen zwei Distanzen. Die olympische Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen und eine Hobbybewerb über 300 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 3,3 Kilometer Laufen.

Das Wetter war bei der Anreise nicht gerade freundlich und die Straßen stellenweise ziemlich nass. Aber wie es sich für einen Jubiläumsbewerb gehört, kam bis zum Start die Sonne heraus, trocknete die Straßen und strahlte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern um die Wette. Der Regen kam erst wieder gegen Ende der Siegerehrung.

Nach dem Schwimmen im Bergwerksee, wo die Starterinnen und Starter der olympischen Distanz zwischen den beiden Schwimmrunden einen Landgang absolvieren mussten, ging es auf die Radstrecke. Diese führt ein Stück durch das benachbarte Tschechien. Aber Šatov ist schnell erreicht. Die Radstrecke perfekt markiert und gesichert. Entlang der Radstrecke immer wieder Zuschauer die anfeuern und mitten im Feld aufmunternde Musik 🙂 Die „Olympischen“ mussten zwei Runden mit dem Rad fahren, während dem die Hobbyathletinnen und Hobbyathleten nach einer Runde wieder Richtung Wechselzone fahren durfte. Zum Abschluss waren noch drei beziehungsweise eine Runde um den Bergwerksee zu laufen.

Auf der olympischen Distanz vom ASV TRIA Stockerau drei „Langauneulinge“ am Start, denen es sehr gut gefallen hat. Gerhard kam nach 2:38:05,1 Stunden als 30. Herr ins Ziel und wurde in der Masters 45 Sechster. Als 31. Herr finishte Bernhard in 2:40:16,8 Stunden und wurde Fünfter in der Masters 40. Daniela kam als neunte Dame nach 2:55:38,5 Stunden ins Ziel und wurde zweite in der Klasse Elite I.

Beim Hobbybewerb gab Georg sein Langaudebüt, den das „auf und ab“ auf der Radstrecke „überraschte“. Nach 1:01:45,4 Stunde kam er als 13. Herr ins Ziel. Die meiste Langauerfahrung hat Renate die diesmal nach 1:21:25,4 Stunde als 15. Dame finishte. Adi hatte zwar Langauerfahrung, aber die Streckenkenntnis ist als Staffelschwimmer nicht so wesentlich 🙂 Auf jeden Fall belegte die Männerstaffel „Walzer – Bauen im Renntempo“ mit seiner Unterstützung den zweiten Platz in der Wertung.

DANKE liebes Team von SVU Langau, dass ihr seit 15 Jahren so eine tolle und familiäre Veranstaltung organisiert!!!

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Litschau guter Boden für die Stockerauer Triathleten

Am 15. Juni 2019 und am 16. Juni 2019 stand ganz Litschau wieder im Zeichen der Bewerbe zum Waldviertler Eisenmann. Beginn war Samstagnachmittag mit den Kinderbewerben. Anschließend starteten die Seecrossingbewerbe über 1,9 Kilometer beziehungsweise 3,8 Kilometer. Am Sonntag dann erstmalig in Österreich ein Aquabikebewerb (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren) und die Triathlonbewerbe: Classic (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren/21 Kilometer Laufen), Classic light (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren/11 Kilometer Laufen) und Sprint (0,5 Kilometer Schwimmen/28 Kilometer Radfahren/6 Kilometer Laufen). Auch eine Kombiwertung aus dem 3,8 Kilometer-Seecrossing über und dem Classic light – den Ironready – gab es.

Das Stockerauer Starterfeld aufgrund von Ausfällen leider dezimiert, aber sehr erfolgreich. Viktoria Kneissl, Renate Otto, Matthias Raeke und Rainer Weiss hatten schon Litschauerfahrung. Fabian Hatzak war das erste Mal am Start.

Samstag: Aufgrund der Temperaturen der letzten Tage hatte sich der Herrensee stark erwärmt und bei der Wettkampfbesprechung für die Seecrossingbewerbe hieß es: „Neoprenverbot“. Renate startet trotzdem über die 3,8 Kilometer und kam nach 1:18:12,6 Stunde wieder an Land. Damit gewann sie die Altersklasse (W‑Mas2). Wobei der Vorsprung zur Zweiten nur 18 Sekunden betrug. Noch größer die Überraschung, dass sie auch die schnellste Dame des Bewerbes war. Interessant, dass die jüngeren Damen alle langsamer waren und sich daher das „W‑Mas2‑Podest“ komplett wieder am Podest der drei schnellsten Damen wiederfand.

In der Nacht gab es Gewitter und in der Früh nochmals einen Regenschauer. Daher kühlte der Herrensee ab und der Neoprenanzug konnte für die Triathlonbewerbe erlaubt werden. Kurz vor der Wettkampfbesprechung auf zwei Seiten vom Herrensee schwarze Wolken und ein Blitz. Aber die Gewitter sind auf Tschechien gezogen und zwar in einem so großen Bogen, dass nicht einmal die Radstrecke davon betroffen war. Es blieb bis zum letzten Finisher trocken und zeitweise kam sogar die Sonne zum Vorschein. Auf der ohnehin anspruchsvollen Radstrecke wehte der Wind äußerst ungünstig.

Vicky und Rainer starteten beim Sprintbewerb. Vicky hatte mit 8:56 Minuten die schnellste Schwimmzeit der Damen! Auch nur fünf Herren waren schneller als sie. Auf die schnellste Herrenschwimmzeit fehlten nur 57 Sekunden. Auch auf den anderen Disziplinen war sie stark unterwegs. Nach 1:38:33 Stunde kam sie ins Ziel und gewann ihre Altersklasse (W-U23). Rainer benötigte genau 1:57:00 Stunde und belegte in der M-MK-40 den zehnten Platz.

Das Highlight aller Bewerbe: der Classic-Bewerb. Hier waren Fabian und Matthias am Start. Matthias kam als zweiter aus dem Wasser – nur 14 Sekunden hinter Christophe Sauseng und 19 Sekunden vor dem späteren Sieger Thomas Angerer. Der Salzburger hatte die schnellste Radzeit und die schnellste Laufzeit. Das Duell zwischen Christophe und Matthias ging auf der Radstrecke weiter: neun Sekunden war Christophe schneller am Rad als Matthias. Wechselte Christophe das erste Mal noch um 19 Sekunden schneller als Mattias, war der beim zweiten Wechsel um 25 Sekunden schneller. Dann kam der Lauf und Matthias konnte das Rennen für sich entscheiden. Nach 4:26:35 Stunden kam er ins Ziel. Der Vorsprung auf Christophe, der beim Laufen auf den neunten Platz zurückfiel, betrug 27:44 Minuten. Auf den Gesamtsieg fehlten Matthias 8:56 Minuten.

WIR GRATULIEREN MATTHIAS ZU DIESER TOLLEN LEISTUNG!

Fabians Kommentar beim CheckOut: „Klagenfurt kann auch nicht härter werden“. Er kam bei seiner Litschaupremiere nach 5:06:33 Stunden ins Ziel. Wurde mit dieser Zeit dritter in der Altersklasse M‑30‑34 und belegte in der Gesamtwertung den ausgezeichneten 15. Platz!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AUCH AN FABIAN!

Da über die Mitteldistanz (Classicbewerb) auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, warten wir jetzt mit Spannung auf das offizielle Ergebnis des niederösterreichischen Triathlonverbandes.

Kurzzusammenfassung des Litschauwochenendes:

Zwei Starterinnen und drei Starter –
vier Podestplätze in den Altersklassen und
zwei Podestplätze in der Gesamtwertung!

Ergebnis Seecrossing über 3,8 Kilometer

Ergebnis Triathlonbewerbe

Veranstalter

Veranstalterfotos Impressionen

Veranstalterfotos von den Bewerben

4. bikepirat TULLN Triathlon

Am 2. Juni 2019 veranstaltete bereits zum vierten Mal das TriTeam Tulln einen Kurztriathlon (vormittags) und einen Sprittriathlon (nachmittags). Da über die Sprintdistanz die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, starteten alle ASV TRIA Stockerau Athletinnen und Athleten über diese Distanz. Hier ging es auch um die Vereinsmeisterwertung.

Im Vorfeld viele Fragezeichen:

  • Hält die Wetterprognose nach dem kalten, nassen Mai?
  • Ist erstmalig in Tulln der Neopren beim Schwimmen erlaubt?
  • Wie geht es mir nach langer Verletzungspause?
  • Wie habe ich meinen Start beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten verkraftet?

Georg konnte verletzungsbedingt nicht starten und Helmut O. fiel aufgrund einer starken Verkühlung aus. Er supportete uns und betätige sich als Fotograf.

Die Wetterprognose hielt und um 12:30 Uhr ging es mit einer 750 Meter Schwimmrunde durch das Aubad los. Der Neopren war erlaubt und dies wurde auch von einigen genutzt. Nicht überraschend, dass unsere beiden U-23 Athleten am schnellsten wieder Land unter den Füßen hatten. Marco kam nach 11:28 Minuten aus dem Wasser und Vicky nach 11:53 Minuten.

Danach ging es auf die 20 Kilometer lange Randrunde über den berüchtigten Flachberg. Der Name „Flach“berg ist irreführend und der Anstieg und die darauffolgende Abfahrt sind das Highlight der Radrunde. Hervorzuheben hier ist die komplett gesperrte Radstrecke. Diese war total abgesichert und perfekt markiert, nicht nur die Richtungspfeile, sondern auch die Fahrbahnschäden, von den Kanaldeckel lächelten uns Smilies entgegen. Hier bewiesen Alex und Harry, dass sie ihre starke Form von Sankt Pölten halten konnten.

Zum Abschluss galt es noch fünf Kilometer zu laufen. Vicky fehlten zum Schluss lächerliche 24 Sekunden auf Marco: Comeback gelungen.

Schnellster Stockerauer war Alex. Der sich zum Vereinsmeister kürte und mit dieser Leistung seine Altersklasse gewann. Vizevereinsmeister wurde Harry der in der Altersklasse den undankbaren vierten Platz belegte. Dritter wurde Marco der die U‑23 gewann. Bei den Damen wurde Vicky Vereinsmeisterin. Sie belegte in der U‑23 den zweiten Platz. Vizevereinsmeisterin wurde Daniela vor Lavinia.

Weiters am Start: Roland, Gerhard, Andreas H., Renate und Helmut H.. Der bei seinem Triathlodebüt zweiter in der Altersklasse M70-74 wurde.

Ebenfalls in Tulln im Einsatz: Kathi als Teil des Technical Officials Teams und Tom der in bewährter Weise moderierte.

DANKE liebes TriTeam Tulln-Team für die tolle, top organisierte Veranstaltung und eure Gastfreundschaft!

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Multisport Festival in Klosterneuburg

Ein Bericht von Marco Wiedersheim

Am 19. Mai 2019 ging ich beim offenen Sprinttriathlon in Klosterneuburg an den Start. Das Wetter war ideal für einen Triathlonbewerb. Zwischendurch zogen zwar ein paar Wolken auf, doch es entwickelte sich nie etwas ernstes daraus. Durch die fast winterlichen Temperaturen der vorangegangenen Tage, war es nicht ganz klar ob geschwommen werden konnte oder nicht, aber die dann doch jahreszeitlich passenderen Temperaturen kurz vor dem Bewerb haben dann das Schwimmen, zwar mit Neoprenpflicht, aber dennoch erlaubt. Ich konnte das Wasser mit der viertbesten Schwimmzeit verlassen. Der gefühlt anstrengendste Teil des Rennens, war der sehr lange Weg vom Wasser in die Wechselzone. Dort schnell das Rad geschnappt und bei leichtem Wind die 20 Kilometer absolviert. Es wurden zwei Runden gefahren. Nach anschließenden zwei Laufrunden konnte ich den zweiten Platz in der Altersklasse U-23 ergattern.

Neben Marco waren noch Harald Peterka, Georg Schmidt und Daniela Wöber bei diesem Bewerb im Einsatz.

Podologe Matthias Raeke startete über die Kurzdistanz. Er wurde Gesamtvierter und gewann seine Altersklasse.

Daniela hatte geplant am zum „Aufwärmen“ den 1,5 Kilometer Beweb des Austria Swim Open zu schwimmen. Aufgrund der Witterung wurde dieser Bewerb auf Sonntag nach dem Triathlon verlegt. Somit wurde aus dem „Einschwimmen“ ein „Ausschwimmen“. Nach 34:31,40 war sie wieder an Land und belegte in der W20 den zweiten Platz.

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Vienna Swim Open Kaiserwasser

Marco Wiedersheim ist am 4. Mai 2019 beim Vienna Swim Open im Wiener Kaiserwasser gestartet. Hier sein Bericht:

Um circa 12.35 Uhr im Bank Austria Center beim Kaiserwasser eingetroffen.

Nachnennung und Registrierung war gleich erledigt.

Das Wetter zu dem Zeitpunkt war nicht ganz so übel. Es war bewölkt, aber noch warm genug, dass ich nur mit T-Shirt umhergehen konnte.

Bei der Registrierung bekam man gegen Kaution von EUR 50,00 oder in meinem Fall meinem Führerschein eine aufblasbare Restube-Schwimmboje, mit der man verpflichtend schwimmen musste.

Nachdem das ganze Organisatorische recht schnell erledigt war, bin ich schnell in den Neopren geschlüpft. Pentek-Zeitnehmungschip wurde am Handgelenk befestigt.

Kurz vor 12 Uhr hüpften wir dann ins Wasser, das beim ersten Kontakt schon sehr kalt war und als sich der Neopren langsam mit Wasser füllte, spürte man es auch allmählich. Hände und Füße waren recht bald „gefroren“.

Dann um Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss für die 1,25 Kilometer. Nachdem das ja ein reiner Schwimmbewerb war, ging ich davon aus, dass sehr viele, sehr gute Schwimmer am Start waren. Deswegen positionierte ich mich recht defensiv am Start und nicht in erster Reihe. Ich merkte aber bald, dass ich dem Großteil der Starter überlegen war und musste so die ersten paar hundert Meter viele überholen.

Zuerst ging es durch einen schmalen Kanal, der einen von der Alten Donau ins Kaiserwasser bringt. Dort schwamm ich recht weit auf der Seite fast schon über die Bäume kriechen, die dort am Ufer im Wasser lagen. Ich hatte schon Angst mir meinen Neopren aufzustechen. Dann als wir im tatsächlichen Kaiserwasser waren schwammen wir in Richtung erster Boje. Da hatte ich schon bald alle zu überholenden überholt und merkte auch bald, dass nur mehr sehr wenige vor mir waren. Ich versuchte mit denen mitzuschwimmen, konnte beziehungsweise wollte das Tempo aber nicht halten, da das ja für mich in erster Linie ein Open Water Test war. Bei der ersten Boje ging scharf rechts herum. Da versuchte ich so gut wie es geht zu erblicken, wie weit die nächsten hinter mir waren. Zu meinem Erstaunen war es schon ein recht großer Abstand. Ich bemerkte auch, dass neben ein Wasserretter auf einem Board uns begleitete. Daraus schloss ich, dass ich sehr weit vorne im Feld sein musste. Am Rückweg zur nächsten Boje versuchte ich in erster Linie nicht so weit zurückzufallen, dass ich nicht vom Weg abkam sondern mich an meinem Vordermann orientieren konnte. So ging es dann wieder zurück. Das Ziel befand sich dann nach einer 180 Grad Kurve auf der linken Seite. Man musste durch ein Tor im Zaun schwimmen und dann noch ein paar Meter bis zum Ziel. Das Ziel war ein Querbalken, unter dem man durchschwimmen und mir der Hand anschlagen musste um die Zeitnehmung auszulösen.

Erstaunt bemerkte ich im Ziel, dass wirklich insgesamt erst drei StarterInnen vor mir ins Ziel gekommen waren. Eine davon war eine Dame. Ich war somit dritter Mann Overall. Ich musste sogar kurz etwas ins Mikrofon sagen 🙂

Das ganze dauerte nur knapp unter 20 Minuten und fühlte sich sogar noch kürzer an.

Also nachdem ich im Ziel war schaute ich mir noch einige Minuten mit meiner Mutter das weitere Rennen an und wie die anderen Teilnehmer ins Ziel kamen. Dann beschloss ich mich umzuziehen. Bei der Registrierungsstelle gab ich die Schwimmboje zurück und holte mir meinen Führerschein zurück. Angenehmerweise konnte man sich in dem Bank Austria Center duschen und im Warmen umziehen, dass ich dann auch ausgiebig tat. Nach einigen Minuten verließ ich die Garderobe. In der Zwischenzeit wurde die Ergebnisliste ausgehängt. Ich war tatsächlich Overall Dritter und in meiner Altersklasse Zweiter, denn der Erste Overall war auch in meiner Altersklasse. Somit durfte ich noch bis 15 Uhr auf die Siegerehrung warten.

Die Zeit überbrückten meine Mutter und ich mit einem Essen.

Die Siegerehrung – im Restaurant des Areals – war dafür dann sehr schnell und nicht Elends lang. In der Zwischenzeit hatte es abgekühlt. Geehrt wurden alle Sieger der Kinderbewerbe am Vormittag und die drei Hauptbewerbe (0,5 Kilometer; 1,25 Kilometer; 2,5 Kilometer).

Ich musste zweimal hinaus und bekam als Trophäe einmal eine Flasche Weißwein und einmal eine Flasche Rotwein.

Da wir schon recht erschöpft waren gingen wir dann sogleich nach Hause.

Wir gratulieren Marco zu seiner tollen Premiere!

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Ergebnisliste

2/4 Sprintduathlon in Maissau

Am 27. April 2019 war es wieder soweit! Die Maissauer Sporttage standen am Programm und somit der neunte 2/4 Sprintduathlon. Nicht nur die Startzeit – 14 Uhr – war neu, sondern auch die Laufstrecke. Galt es doch diesmal zu Beginn sechs Runden und am Ende drei Runden zu laufen. Der Radsplit blieb unverändert. Für Einsteiger gab es erstmals einen Supersprinttriathlon (3,8/12/1,9).

Die Athleten des ASV TRIA Stockerau-Athleten wählten den Sprintbewerb (5,7/24/2,85). Denn bei diesem Bewerb wurden die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Da auch die steirischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, war das Starterfeld heuer noch stärker besetzt als in den Vorjahren.

Das Wetter spielte mit: 15° C – bewölkt – kein Regen – weniger Wind als befürchtet.

Das Stockerauer Starterfeld im Vorfeld dezimiert: Fabian und Peter wurden krank

Unser Podologe Matthias schaffte es unter die Top Ten. Nach 1:12:36,2 Stunde kam er als Gesamtachter ins Ziel. Wurde damit zweiter in seiner Altersklasse (M45‑49). In der Landesmeisterwertung belegte er den dritten Gesamtrang und den zweiten Rang in seiner Altersklasse.

Als zweiter Stockerauer finishte Alex in 1:16:55,1 Stunde und wurde in der Altersklasse M35‑39 Dritter. Mit dieser Zeit kürte er sich auch zum Landesmeister in seiner Altersklasse über die Duathlonsprintdistanz.

Hier seine Eindrücke:

Am Samstag um 14:00 Uhr war es soweit, der Startschuss zum Maissauer Duathlon fiel und wir gingen auf die neue Laufstrecke. Runde für Runde kam ich besser ins Laufen und spätestens ab dem Radfahren hat das Rennen dann richtig Spaß gemacht!

Es war eine anspruchsvolle neue Laufstrecke und das Rundenzählen habe ich mir schlimmer vorgestellt.

Alles in allem eine super Veranstaltung, die man wirklich weiterempfehlen kann!

Triathlon-Oldie Helmut kam bei seinem Duathlondebüt nach 1:24:23,1 Stunde ins Ziel. In der Altersklasse M55‑59 wurde er mit dieser Zeit Fünfter. In der Landesmeisterwertung wurde er undankbarer Vierter in der Altersklasse.

Gerhard kam nach 1:30:46,1 Stunde als 20. in der Altersklasse M45‑49 ins Ziel. In der Altersklassenwertung für die Landesmeisterschaft ist dies Rang acht.

Bernhard ist mit Schmerzen gestartet, kämpfte sich tapfer ins Ziel und finishte in 1:33:58,3 Stunde: Rang neun in der Altersklasse M40‑45 und ebenfalls undankbarer Vierter in der Altersklassenwertung der Landesmeisterwertung.

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Ergebnislisten

Fotos – DANKE an Daniela, Steffi und Rainer

Fotos Newetschny: Laufen Teil 1; Laufen Teil 2; Rad; Laufen Teil 3; Laufen Teil 4