Schwerpunkttraining

Fast auf den Tag genau fand nach einem Jahr wieder ein Schwerpunkttraining statt. Da das „Rad-Techniktraining kombiniert mit einer kleinen Runde über den Waschberg“ so gut angekommen war, wurde es wiederholt. Als Zuschauerinnen dabei, Sabine und Steffi, mit den beiden Jüngeren, die für die Teilnahme noch zu klein sind, die das Geschehen jedoch genau beobachteten. Die Sonne lachte vom Himmel und ließ die anfänglich kühlen Temperaturen rasch vergessen.

Auch der Nachwuchs unserer Athleten war wieder willkommen. Den beiden Größeren war der Kinderparcours bald zu langweilig und sie wagten sich mit ihren Vätern auf den großen Parcours. Manche Aufgaben bewältigten die Kids mit viel Kreativität. Dem einzigen Mädel in der Runde sah man die Konzentration bei der Koordinationsleiter richtig an 😊 Der Kinderparcours vor dem Feuerwehrhaus wurde adaptiert und mit flottem Tempo umfahren 😊

Dani und Lavinia kamen brav mit dem Rad aus Korneuburg und radelten nach dem Training über den Waschberg wieder zurück. Wieder mit ihren Söhnen dabei, unsere sportlichen Sponsoren Didi und Matthias.

Wir hoffen, dass uns diesmal keine Coronabeschränkungen einen Strich durch die Planung machen und wir bis ins Frühjahr die Schwerpunkttrainings wieder regelmäßig anbieten können.

Der Oktobertermin hat auf jeden Fall allen Spaß gemacht 😊

Hier gibt es noch mehr Fotos

CHARITY WELTREKORDVERSUCH „HMMR“

Diese Woche hatte Roland Kneissl das Vergnügen, Alexandra Meixner ein Stück bei ihrem Weltrekordversuch „HMMR“ zu begleiten. Xandi Meixner, sollte sie tatsächlich jemand noch nicht kennen, ist ein Waldviertler Urviech, Ultra-Triathletin, mehrfache RAAM Teilnehmerin, RAAUS Rekordhalterin, Race Around Austria Siegerin, und … und … und (siehe Sportliche Erfolge | www.alexandrameixner.at ) .

Beim aktuellen Rekordversuch geht es darum, die höchste Kilometeranzahl in einem Monat zu überbieten. Dieser Rekord liegt bei 12.895 Kilometer, gehalten von Amanda Coker USA. Gefahren wird auf einer zwölf Kilometer langen Pendelstrecke auf dem Donauradweg zwischen Hollenburg und Traismauer, von vier Uhr morgens bis acht Uhr abends, 16 Stunden täglich, rund 440 Kilometer.

Gleichzeitig werden dabei Spendengelder für den Verein Herzkinder Österreich gesammelt. Wem jetzt als erster Gedanke: “Zwölf Kilometer Pendelstrecke … da wirst ja deppat“ einschießt, ja, der Gedanke ist berechtigt, trifft aber absolut nicht zu. Organisatorisch und logistisch wäre ein größere Runde gar nicht machbar. Diese Strecke ist flach, hat einen glatten Asphalt, muss nicht gesperrt werden, und hat weder Kreuzungen noch Bodenwellen. Dazu sind von früh morgens bis spät abends immer rund zehn Windschattengeber anwesend, mit denen man köstlich übers Radfahren philosophieren kann. Und wenn man Glück hat, trifft man dabei sogar Christoph Strasser. Nebenbei bemerkt, diese Frau hat scheinbar die Freundlichkeit erfunden. Sie war zum Zeitpunkt meiner Teilnahme schon rund 9.000 Kilometer unterwegs, und plaudert trotzdem mit jedem Mitfahrer angeregt, merkt sich alle Namen, und bedankt sich bei jedem, der ihr bei der Wende den Vortritt lässt und bei jedem Freizeitradler, der zur Seite fährt. Unglaublich.

Liebe Xandi, es war mir eine Ehre, dich ein Stück begleiten zu dürfen,
und wünsche dir alles alles Gute für die letzten Tagesetappen.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, Alexandra ebenfalls ein paar Kilometer Windschatten zu spenden, dabei eine ausgiebige, kurzweilige Grundlageneinheit zu absolvieren, und gleichzeitig sich und Anderen etwas Gutes zu tun, das Projekt läuft noch bis 15. September 2021 24:00 Uhr.

Prädikat: empfehlenswert

Schwerpunkttraining einmal anders

Nach dem seit Mitte März alle Trainings abgesagt werden mussten, wollten wir unseren Mitglieder wieder einmal etwas anbieten. Aber wie lassen sich Vereinstraining und die Maßnahmen der Regierung zur Covid-19-Bekämpfung vereinbaren?

Martin (Gründer der Sektion, Trainer und Sponsor) hatte die Idee: Training über einen Chatroom. Als sich Martin im Herbst 2019 bereit erklärt hat das Schwerpunkttraining im April 2020 zu übernehmen, dachte er – passend zum Saisonstart – an ein Wechselzonentraining. Aber dann kam Corona und vieles lief anders als geplant.

Wie ist nun das Online-Training abgelaufen? Die Mitglieder bekamen diesmal mit dem üblichen Reminder keinen Treffpunkt, sondern einen Link und die Anweisung was alles vorbereiten zu ist: circa zwei Meter mal zwei Meter freie Fläche, Matte, Laufschuhe, Radhelm und Handtuch

Um 9:50 Uhr war der Techniktest und pünktlich um 10 Uhr ging es los mit „Koordination, Schnelligkeit, Wechsel“.

Bezüglich Teilnahme waren wir diesmal nicht so streng 🙂 So konnten auch die Partner und Kinder mitmachen, sowie unsere Lizenzmitglieder. Dass das Training international war, beweist die Teilnahme unsere Lavinia im fernen Budapest. Auch zu spät kommen, war kein Problem, man brauchte die Gruppe nicht suchen, sondern stieg einfach ein und machte mit 🙂

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht!

Wir wünschen den Athletinnen, Athleten, Trainern, Sponsoren und allen Freunden des Vereines, dass sie gesund bleiben und hoffen, dass wir uns bald wieder sehen können!

Trainingslager für perfekten Start ins neue Jahr

Gleich am zweiten Tag des neuen Jahres und nach kurzer Weihnachtspause machten sich insgesamt zwölf Schwimmerinnen und Schwimmer des ASV2000 auf den Weg zum Trainingslager nach Kapfenberg. Das ASV2000-Trainerteam hatte in den vier Tagen sechs Mal Schwimmtraining und zweimal Trockentraining am Programm. Die Stockerauer Nachwuchsschwimmer legten – je nach Leistungsgruppe – zwischen 22,5 und 28 Kilometer auf den Schwimmbahnen im Kapfenberger Hallenbad zurück. „Trotz des anstrengenden Programms waren die Kids sehr motiviert und mit Freude bei der Sache. Es war eine ideale Vorbereitung für die bevorstehenden Wettkämpfe und für unsere jüngeren Schwimmer – Florian Schartner, Adrian Sebestyen, Josef Krämer und Alena Platz – ein Vorgeschmack auf den Gruppenwechsel in die höhere Leistungsgruppe“, erklärten die Trainer Dominic Meidlinger und Chris Strambach.

Im JUFA Weitenberg konnten sich die ASV2000-Athleten nach den Trainings erholen und wurden vom Hotelteam bestens versorgt. In den kommenden Wochen bereiten sich die Stockerauer Nachwuchsschwimmer auf den 1. Teil der NÖ Hallenlandesmeisterschaft am 26. Jänner 2020 in der Südstadt vor.

LandesmeisterInnenehrung des Niederösterreichischen Triathlonverbandes

Am 9. November „2019 fand diese traditionelle Veranstaltung in der Pielachtalhalle in Ober-Grafendorf statt. Der niederösterreichische Triathlonverband lud die zu ehrenden Athletinnen und Athleten (jeweils Top 3 der jeweiligen Altersklasse), sowie die Technical Officials zu dieser Veranstaltung ein. Auf der Einladungsliste standen folgende Stockerauer Athletinnen und Athleten:

Duathlon Sprint im Rahmen des beim Maissauer 2/4 Duathlon

Alexander Grössinger M 35-39 1.
Matthias Raeke M 45-49 2.

Triathlon Sprint im Rahmen des Tulln Triathlon

Marco Wiedersheim M U23 1.
Viktoria Kneissl W U23 2.
Daniela Wöber W 24-29 2.
Alexander Grössinger M 35-39 1.
Harald Peterka M 35-39 2.
Andreas Huber M 35-39 3.
Renate Otto W 50-54 3.
Helmut Huber M 70-74 2.

Triathlon Mitteldistanz im Rahmen des Waldviertler Eisenmann in Litschau

Fabian Hatzak M 30-34 2.  
Matthias Raeke M 45-49 1. und Gesamterster

Gratulation an unsere Athletinnen und Athleten zu ihren tollen Erfolgen!

Die Landesmeisterschaften 2020 finden zu folgenden Terminen statt:

Duathlon Kurz: 18. April 2020: 9. Rohrbacher Duathlon

Duathlon Sprint: 25. April 2020: Maissauer 2/4 Duathlon

Duathlon Kids: 25. April 2020: Maissauer 2/4 Duathlon

Aquathlon Kids: 6. Juni 2020: Tulln Aquathlon

Triathlon Double Olympic: 7. Juni 2020: Waldviertler Eisenmann (Litschau)

Triathlon Olympic: 20. Juni 2020: 16. Interregionaler Triathlon (Langau)

Aquathlon Kids: 25. Juni 2020: Schul-LM Aquathlon

Triathlon Kids: 25. Juli 2020: Gaudiman Triathlon (Wallsee)

Triathlon Sprint: 23. August 2020: 7. Gerasdorf Triathlon

Langdistanz: 5. September 2020: 33. Triathlon Podersdorf

Auch die Technical Officials waren heuer wieder eingeladen – siehe auch deren Saisonbilanz.

Besten Dank an das engagierten Trainerteam und die Sponsoren des Vereines für ihre Unterstützung!

Offizielle Fotos

Niederösterreichischer Triathlonverbandhtt

Technical Officials

Auch für die Technical Officials ging Mitte September die Saison zu Ende. Auf Grund von diversen Ausfällen konnten heuer nur sechs Technical Officials den Niederösterreichischen Triathlonverband mit ihren Einsätzen unterstützen. Bei zwölf Veranstaltungen haben sie für sichere und faire Wettbewerbe gesorgt. Wobei sie oft gemeinsam zu den Einsätzen fuhren und es so auf 18 Einsätze brachten. Am stärksten vertreten waren sie bei der größten Veranstaltung des Bundeslandes: dem Ironman 70.3 in Sankt Pölten.

Das Einsatzgebiet erstreckte sich über das ganze Land: Blindenmarkt, Gerasdorf, Langau, Litschau, Maissau, Sankt Pölten (Fun & Firmentriathlon und Ironman 70.3), Südstadt, Ternitz, Traismauer, Tulln und Vösendorf.

Danke, dass ihr euch bereit erklärt, neben eurer aktiven Wettbewerbsteilnahme, an den „freien“ Wochenenden als Technical Official Einsätze zu übernehmen!

Danke an die Technical Officials der anderen Vereine, die Veranstalter und den niederösterreichischen Triathlonverband für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Professionelle Vorbereitung am Trainingslager

Unter perfekten Bedingungen fand das Sommer-Trainingslager der Leistungsgruppen des ASV2000 heuer im slowakischen Samorin auf der X-Bionic Anlage statt. Das sowohl Hotel als auch die Sportstätten international einen hervorragenden Ruf genießen und allen Sportlern ein professionelles Umfeld bieten, zeigte sich auch an der Tatsache, dass die Stockerauer Nachwuchsschwimmer in der zweiten Trainingswoche die Jugend-Nationalteams aus Finnland und der Slowakei auf den Nachbarbahnen beim Training beobachten konnten. Diese bereiteten sich in Samorin auf die EYOF (Europäisches Olympisches Jugendfestival) in Baku vor.

Die zehn Schwimmer und Schwimmerinnen des ASV2000 – ASKÖ Schwimmverein Stockerau legten ihren Fokus auf die intensive Vorbereitung für die Österreichischen Meisterschaften der Jugend- und Nachwuchsklassen, die heuer in Wels ausgetragen werden. In den 14 Tagen wurden insgesamt 21 Schwimmtrainings und elf Mal Trockentraining absolviert. Gesamt bedeutete dies mehr als 90 zurückgelegte Kilometer pro Athlet. „Die Kinder waren voller Konzentration und mit viel Einsatz bei der Sache. Trotz des strengen Tagesablaufes mit dem für uns im regulären Trainingsalltag ungewohnten Morgentraining haben alle die Anstrengungen durchgehalten und freuten sich jeden Tag aufs Neue auf das Schwimmen“, war das Trainerteam des ASV2000 vom Einsatz der Schwimmer beeindruckt. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, die Aqua-Ninja-Track wurde ausgiebigst überlaufen und auch gemeinsame Spieleabende standen auf dem Programm. Bereits am Donnerstag, 25.07., haben die Stockerauer Athleten in Wels ihre ersten Starts und hoffen im Laufe des Wochenendes auf zahlreiche Finaleinzüge.

Voll motiviert beim Oster-Trainingslager in Graz

Die Osterferien-Woche nutzten neun Kids der Leistungsgruppe 1 des ASV2000 zum gemeinsamen Trainingslager in Graz. In den insgesamt sechs Trainingseinheiten in der Grazer Auster schwammen die Stockerauer Nachwuchsschwimmer rund 25 Kilometer unter den Anweisungen der Trainer Dominic Meidlinger und Chris Strambach. Außerdem gab es zwei Trockentrainingseinheiten zu absolvieren und einen Nachmittag verbrachte die Truppe in der Indoor-Kletterhalle im Jufa-Graz. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz: So mussten die Schwimmer in Gruppen ihre Kreativität bei einem Plakat-Wettbewerb unter Beweis stellen. Als Belohnung für die erfolgreiche Absolvierung gab es dann für alle einen Ausflug in die Grazer Innenstadt mit Eis essen und Besuch des Uhrturms. „Die Kinder waren alle mit viel Ehrgeiz und Motivation bei der Sache. Die Stimmung war super gut und auch die gezeigten Leistungen im Schwimmbecken lassen uns äußerst positiv den bevorstehenden Wettkämpfe entgegenblicken. Alle Teilnehmer des Trainingslagers konnten ihre Testzeiten verbessern, aber auch an vielen technischen Feinheiten haben wir intensiv gearbeitet“, berichten die beiden ASV2000-Trainer.

24 Stunden Burgenland Extrem

Andreas Groihs war dabei! Alle Eindrücke konnte er verständlicherweise nicht zusammenfassen. Hier seine Schilderungen:

Frage: Was macht man am 25. Jänner 2019 um 7:30 Uhr in Hegykö (Ungarn)?

Seine Antwort: Man nimmt teil am 80 Kilometer Memorial Lauf/Gehen/Walken beim 24 Stunden Burgenland Extrem – Ziel Oggau! Zur Auswahl stehen noch zusätzlich 120 Kilometer Original, 60 Kilometer Final, 30  Kilometer Golden Walker (ab 60 Jahre) sowie 30  Kilometer School of Walk (für SchülerInnen ab 10 Jahre)

Vorweg muss ich sagen, dass diese Aussage bei sehr vielen Menschen auf Verwunderung trifft, gar oft Abneigung hervorruft. Doch mein Entschluss, bei dieser Veranstaltung zum ersten Mal teilzunehmen, ist erstens nicht leichtfertig oder gar aus einer Laune heraus gefällt worden sondern im Laufe der Trainingsjahre gereift. Und auf Grund der nun schon jahrelangen Wettbewerbserfahrung in die Tat umgesetzt worden. Ich bin strikt gegen Doping, betreibe Sport nachhaltig, mache gezielte Vorbereitungen dafür und halte so meinen Körper fit. Ich bin aber auch nur einer von vielen Sportlern, der solch eine Distanz in Angriff nimmt.

Start war für mich um 7:30 Uhr in Hegykö für die 80 Kilometer. Das Ziel in Oggau zu erreichen, bevor die Sonne unterging. Sprich ich wollte in neun Stunden dort sein. Der Neusiedler See ist gegen den Uhrzeigersinn zu umlaufen. Folgende Ortschaften wurden an-/durchlaufen: Sarró, Fertöujlak, Apetlon, Illmitz, Podersdorf, Weiden, Neusiedl am See, Jois, Winden Breitenbrunn, Purbach, Donnerskirchen und das Ziel in Oggau. In Summe gab es acht Verpflegungsstellen wo man immer Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen konnte. Ein echtes Lob gilt den ganzen freiwilligen, die diesen Event mit Ihrer Nähe und Freundlichkeit zusätzlich prägen.

Mit einem Rucksack (unter anderen Trinkflasche, Nahrung, trockenes Gewand) und sehr warmen Gewand (zum Start -4° C) ausgerüstet ging es zuerst über unwegsame Waldstücke Richtung Norden. Es wechselten sich anschließend Feldwege/Güterwege und reine Asphaltstrecken ab. Anfänglich auch oft vereist. Ab Apetlon machte sich starker NW-Wind mit Spitzen um die 50 km/h bemerkbar. Das Weiterkommen, somit selbsterklärend, schwerer. Aber ich wusste, dass wir uns dann ab Neusiedl Richtung Westen bewegen und der Wind später zu unseren Gunsten wehen würde. So lief ich Kilometer um Kilometer, nutze alle Versorgungsstellen um Tee aufzunehmen. Bei Podersdorf war circa der Marathon geschafft, konkret 39 Kilometer und bisher 4 Stunden und 22 Minuten unterwegs. Das Wetter zeigte sich von der sonnigen, aber sehr windigen Seite, die Temperatur bewegte sich um 0° C. Beineidruckend die Landschaft, manchmal sehr kleine, kurze, verwinkelte Wege und dann wieder endlos scheinende Abschnitte. Aber eines immer im Fokus: Das Ziel in Oggau vor Sonnenuntergang.

Ab Neusiedl waren dann viele Kinder mit LehrerInnen gehend unterwegs. Es ist mehr als schön zu sehen, wie die Kinder und Jugend motoviert sind und diesen Tag mitprägen. Sicher nehmen auch sie alle einzigartige Momente mit. Ich war nach circa 5 Stunden und 30 Minuten und 50 Kilometer in Neusiedl. Auch dort verpflegte ich mich wieder ausgiebig.

Ab Kilometer 60 und nach 6 Stunden und 44 Minuten wurden die Eindrücke doch intensiver und jeder Kilometer schien nun immer länger zu dauern. Mein nächstes Ziel war Purbach mit der letzten Labemöglichkeit vor Oggau. Dort wurde sogar zusätzlich eine Hühnersuppe gekocht – echt einzigartig, die Bemühungen der Leute. Ich blieb allerdings bei meiner gewohnten Ernährung (Gel und Tee). Kilometer 64 geschafft – es waren nur noch 16 offizielle Kilometer bis zum Ziel. Weniger als ein Halbmarathon noch 🙂

Zeitweise lief ich nun dem Sonnenuntergang entgegen, die Zeit verstrich. Ich lag immer noch gut im Plan. Zwar etwas hinterher, aber noch im Rahmen. Der starke Gegenwind die ersten 50 Kilometer  und die häufigen Trinkaufnahmen sorgten für mehr Verzögerung als angenommen.

Getrieben von den wunderschönen landschaftlichen Eindrücken, den vielen sportlichen Begeisterten lief ich Kilometer um Kilometer, dem nun schon greifbaren Ziel entgegen und so kam ich laut meinen Aufzeichnungen nach 78 Kilometer Laufen und 8 Stunden 52 Minuten in Oggau überglücklich an. Es war nicht immer einfach, der Weg teilweise schmerzhaft, sowie mit der einen oder anderen Blessur verbunden, aber nichts, was nicht wieder vergeht. Diese Eindrücke, Emotionen, die vielen Gleichgesinnten, die körperliche Fitness, ……… all das entschädigt und bestätigt mich, Sport zu betreiben.

Zwei Zitate finde ich sehr treffend:

  • „Und Marathon ist unser Leben, weil er eine Herausforderung ist. Wenn du lange läufst, fühlst du den Schmerz, aber auch schöne Dinge“ – Eliud Kpchoge/Marathon Olympiasieger
  • „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“- (Hermann Hesse)

Natürlich freut es mich sehr, Erlebtes auch mit anderen Menschen mit und ohne „Bewegungsdrang“ teilen zu können.

Dass Andreas gut vorbereitet in dieses Abenteuer gegangen ist, zeigt seine Aussage „Körperlich geht es mir besser, als nach einem Marathon ? und sein Tatendrang ist schon wieder ungebrochen …

Wir gratulieren Andreas zu diesem Ergebnis
und „Ziehen der Hut“ vor dieser Leistung!