Wachauer Radtage 2021

Ein Bericht von Armin Hofmeister

Die Vorfreude auf die Wachauer Radtage war groß, war doch die erste Teilnahme 2019 ein tolles Erlebnis. Nun konnte der Bewerb endlich wieder abgehalten werden, wie gewohnt mit Massenstart von über 1000 Teilnehmern, die sich anschließend auf drei Strecken aufteilten.

In der traumhaften landschaftlichen Kulisse der Wachau war alles bereit für ein anspruchsvolles Radrennen.

Um Punkt 9:00 Uhr rollten Daniela Wöber und Armin Hofmeister vom ASV TRIA Stockerau im neutralisierten Feld von Mautern an der Donau los. Im Rahmen des Power Radmarathons warteten 92 Kilometer und 942 Höhenmeter. Das sollten nicht die einzigen Herausforderungen an diesem Tag bleiben.

Die Wartezeit im Startbereich war geprägt von wechselhaftem Wetter zwischen vereinzelten Sonnenstrahlen und kurzem feinem Nieselregen. Ein Vorgeschmack auf die nächsten Stunden bei zunächst angenehmen 21°C.

Auf den ersten 17 Kilometer entlang der Donau galt es konzentriert zu bleiben, um im riesigen Peloton nicht in einen Sturz verwickelt zu werden.

Anschließend kam der erste zwar nicht steile, aber lange, stetige Anstieg nach Zeining. Die Fahrbahn wurde zunehmend nasser und bald kam das Wasser nicht mehr nur von unten und vom Vordermann. Als das Wasser schließlich die Schuhe füllte, war klar dass die mitgeführte Regenjacke nun auch für den Rest der Fahrt im Trikot verstaut bleiben wird. Nasser kann man nicht mehr werden. Bei den folgenden Abfahrten und Fahrten in der Gruppe war somit höchste Vorsicht geboten.

Nach der Überquerung der Donau bei Emmersdorf, auf dem Weg nach Loosdorf, öffnete Petrus endgültig seine Schleusen. Das Wasser kam in Strömen von allen Seiten. Im folgenden Anstieg liefen seitlich und quer zur Fahrbahn bereits Bäche die Straße hinab. Zum Glück beruhigte sich die Lage auf den folgenden Kilometern wieder, denn es folgte das schmerzvolle Highlight der Tour: die Bergwertung nach Maria Langegg. Nach 73 Kilometer wartete hier nochmal ein vier Kilometer langer Anstieg mit über 300 Höhenmetern. Der Großteil davon mit einer Steigung von acht Prozent. Spätestens an dieser Stelle liegen die eigenen leistungsbezogenen Karten offen am Tisch. Auf den letzten erlösenden Metern nach oben stellte sich Nebel ein und begleitete auf der Fahrt durch den Wald.

Anschließend ging es in zwei rasanten Abfahrten bei Schenkenbrunn und Rossatz, unter zum Glück relativ guten Straßenverhältnissen, zurück ans Ufer der Donau. Auf den letzten flachen vier Kilometern zurück nach Mautern wurde nochmal voll gepusht.

So überquerten Daniela nach 3:21:52,4 Stunden und Armin nach 2:45:04,5 Stunden völlig durchnässt, aber gesund und glücklich die Ziellinie. 

Der Radurlaub im bergigen Salzkammergut war die ideale Vorbereitung auf diesen Tag 🙂

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Mal, wenn wir wieder am Start stehen und bei hoffentlich Traumwetter eine Runde durch die Wachau drehen. 

Veranstalter

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Open Water Event am Stausee Ottenstein

Ein Bericht von Helmut Fitz

Nach acht Monaten ohne „Wasserberührung“ und gerade einmal sieben Schwimmeinheiten im Juni, habe ich mich von einem Freund zur Teilnahme am sieben Kilometer Open Water Event am Stausee Ottenstein am 3. Juli 2021 überreden lassen. Im Gegensatz zum letzten Mal gab es keine Covid Einschränkungen. Das hieß Bootstransfer nach Mitterreith samt „Massenstart“ (49 Teilnehmer) war möglich – endlich wieder ein Stück „alte“ Normalität 😉

Ich bin sehr froh, dass ich die Distanz bewältigt habe, aber das fehlende Training macht sich natürlich bemerkbar: zehn Prozent langsamere Pace, höhere Herzfrequenz und doch einiges mehr an benötigter Regeneration 🙂

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Wolkersdorfer Schlossparklauf

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fast so wie früher war das Wettkampffeeling beim Wolkersdorfer Schlossparklauf am vergangenen Sonntag. Gute Stimmung, Moderation mit Musik, Labestationen, Zuschauer und sogar Siegerehrung. Nur ein paar kleine Einschränkungen wie geblockte Starts und Abstandsregelungen erinnerten an den Spielverderber des vergangenen Jahres namens Corona.

Eine kleine Abordnung Stockerauer Athleten – alle starteten beim Hauptlauf über zehn Kilometer -nutzten die optimalen Bedingungen zu einer Standortbestimmung und räumten ab.

Dritte bei den Damen gesamt und Zweite in ihrer Altersklasse wurde Vicky Kneissl in einer Zeit von 45:46 Minuten. Ebenfalls den dritten Gesamtrang und den zweiten Platz in der M40 erreichte Thomas „Jimmy“ Cemerka in 39:50 Minuten. Den sechsten Platz in der M50 erlief Roland Kneissl in einer Zeit von 46:59 Minuten.

Vielen Dank an den Veranstalter für die schöne Laufveranstaltung. In Zeiten wie diesen erfordert es viel Mut, sich an so ein Projekt zu wagen. Und vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung an unsere VereinskollegInnen und Freunde Dani, Armin, Bernhard und Josi.

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Wien Rundumadum – Ganze G’schicht

Am 31. Oktober 2020 startete der Trailrun Ultralauf „Rund um Wien“ unter dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

Andreas Perstinger war dabei und entschied sich für die „Ganze G’schicht“. Es ging dabei darum – die für viele unvorstellbare Distanz – von 130 Kilometer mit circa 1.880 Höhenmeter zu bewältigen. Während des Bewerbes sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtet einen Teilnehmerrucksack (Stirnlampe, Ersatzbatterien, Handy, GPS Tracker, Streckenbuch, reflektierende Bekleidung für die Nacht, Trinkflasche, Regenjacke, Rettungsdecke, kleines Verbandszeug, Trinkbecher und Maske) mitzunehmen. Dieser Rucksack konnte jederzeit kontrolliert werden.

Hier die Eindrücke von Andreas:

Im Vergleich zu vor zwei Jahren, wo ich einen perfekten Tag hatte, war heuer das Gegenteil der Fall.

Ich bin die ersten 25 Kilometer bis 30 Kilometer viel zu schnell angelaufen und mir ist dann auch bewusst geworden, dass ich insgesamt zu wenig Verpflegung eingeplant hatte. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen gab es keine Verpflegung vom Veranstalter, sondern jeder Teilnehmer konnte seine eigene Verpflegung zu den verschieden Stationen bringen lassen.

Bei 80 Kilometer traf ich wie geplant auf Walter, der mich auf den letzten 50 Kilometer mit dem Rad begleiten sollte. Ich war gerade in einem Tief und sagte ihm, dass ich am liebsten Richtung Ziel abbiegen wollte. Aber er konnte mich zum Weitermachen motivieren und es ging dann die nächsten 25 Kilometer wieder ganz gut.

Bei 105 Kilometer war wieder eine Labe und beim Anhalten meinte Walter, dass ich unbedingt etwas essen muss, da ich gerade ziemlich weiß wäre. Und beim Aufstehen und anlaufen spürte ich selbst, dass meine Speicher schon ziemlich leer waren.

Die nächsten zwölf Kilometer quälte ich mich weiter, konnte aber immer noch fast alles laufen. Doch bei 117 Kilometer musste ich dann anhalten und habe meinen ganzen Mageninhalt übergeben. Ab da war klar, dass ich nur noch irgendwie ins Ziel kommen wollte und bin nur noch wenig gelaufen. Selbst kurz vor dem Ziel (fünf Kilometer und zwei Kilometer davor) musste ich noch einmal längere Pausen einlegen, da ich nicht einmal mehr genug Kraft fürs Weitergehen hatte.

Insgesamt war es zwar eine interessante Erfahrung, aus der ich viel lernen kann. Ich hoffe aber, dass einmal reicht 🙂

Trotz all dieser Schwierigkeiten erreichte Andreas nach 13 Stunden 35 Minuten als Gesamtdritter das Ziel. Er bewies damit wieder einmal sein Durchhaltevermögen. Auch die Wichtigkeit bei solchen Vorhaben den richtigen Betreuer/Motivator an der Seite zu haben hat sich erwiesen.

Wir gratulieren alle zu dieser Wahnsinnsleistung!

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LCC Halbmarathon

Bericht von Thomas Jimmy Cemerka

Eigentlich war ich  für den Vienna City Marathon angemeldet, aber aus bekannten Gründen wurde dieser auf das nächste Jahr verlegt.

Und da auch gleich wieder in den Herbst verschoben.

Am 11. Oktober 2020  ging der LCC Wien Herbstmarathon über die Bühne.

Aufgrund Corona waren die Starts in verschiedene Blöcke und Startzeiten aufgeteilt.

Man konnte sich zwischen Marathon und Halbmarathon entscheiden.

Zusätzlich gab es noch die Möglichkeit Virtuell mitzulaufen und seine Daten hochzuladen.

Da pro Laufblock nur 100 Personen erlaubt waren, ging ich von einem einsamen Rennen aus.

Leider bewahrheitete es sich auch schlussendlich. Das Wetter war  perfekt. 12 Grad und nur leichter Wind. Um 13:00 wurde der erste Block des Halbmarathons losgeschickt. Ich startete um 15 Uhr. Man musste sich im Startkanal auf gekennzeichneten Punkten aufstellen und durfte bis zur Startlinie nicht überholen.

Die ersten beiden Läufer setzten sich gleich deutlich ab. Bis Kilometer 4 lief ich noch mit zwei anderen Sportlern, aber dann konnte ich mich absetzen. Man musste drei Runden zu je 7032 Metern absolvieren. Mein Ziel war klar. Eine neue persönliche Bestzeit sollte es werden.

Mit den „schnellsten Schuhen der Welt, auf der schnellsten Strecke der Welt“, musste ein neuer persönlicher Rekord möglich sein.

Leider bekam ich zwischen Kilometer 16 bis 19 starkes Seitenstechen, sonst wäre vielleicht noch ein wenig mehr drinnen gewesen.

Mit einer Zeit von 1:21:42 überquerte ich dann als Dritter meines Starterfeldes die Ziellinie.

Mein Fazit: Ein Rennen mit so wenigen Startern und ohne Zuschauer macht nur bedingt Spaß.

Mein kurzes Urteil zu den Schuhen: Sie sind schön und sie sind schnell. Aber leider auch nicht so schnell wie ich gehofft und auch gehört und gelesen habe. Hab Berichte gelesen wo die von mindestens zehn Sekunden/Kilometer Zeitersparnis ausgegangen sind.

Hoffe beim Wien Marathon ist alles wieder beim Alten.

Wir gratulieren Jimmy zum zweiten Platz in seiner Altersklasse und den sechsten Gesamtrang (aller Startblöcke)!

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Schwerpunkttraining

Martin ließ sich für das erste Schwerpunkttraining des Semesters etwas besonders einfallen: „Rad-Techniktraining kombiniert mit einer kleinen Runde über den Waschberg“. Da es als kinderfreundliches Radtechniktraining bei dem jede/jeder ab Laufrad mitmachen kann ausgeschrieben war, brachten einige unserer Mitglieder ihren Nachwuchs mit. Und so traf sich eine Gruppe im Alter von zwei Jahren bis 56 Jahren in Leitzersdorf beim neuen Feuerwehrhaus.

Während die Erwachsenen – die keinen Nachwuchs mit hatten – zum Aufwärmen eine Runde auf den Waschberg fuhren, baute Martin die Parcours auf.

Am asphaltierten Platz vor dem Feuerhaus wurde mit Hütchen ein Slalom markiert und los ging es! Die Väter fuhren vor und die Kids hinten nach. Manchmal wussten man nicht wer mehr Spaß an den Runden hatte 🙂 Mit der Zeit wurden die Kinder immer mutiger und so manches Erfolgserlebnis folgte! Auch beim einzigen Mädchen in der Runde. Man sah jeden einzelnen an wie viel Spaß sie dabei hatten!

In der Zwischenzeit kamen die Erwachsenen von ihrer Aufwärmrunde zurück und mussten auf der Wiese gegenüber des Schießplatzes ihren Hindernisparcoure absolvieren. Danach ging es nochmals auf den Waschberg.

Die Kinder wurden neugierig und wollten auf den großen Parcoure. Also wechselten die Väter mit ihnen dorthin. Manche Hindernisse wurden kreativ gemeistert, aber Hauptsache es macht Spaß 😉

So war es dann ein ständiger Wechsel zwischen Waschbergrunde und den beiden Parcours. Martins Söhne wollten mit dem Papa eine Runde um den Schießplatz fahren und waren zum Abschluss des Trainings so motiviert, dass sie mit ihm die „Erwachsenen-Waschbergrunde“ gefahren sind.

Vicky, Armin, Berni und Roland hängten an das Training noch eine zehn Kilometerrunde am Waschberg an.

Der Sohn von Matthias bewies, dass er der ganz seinem Vater nach kommt und zeigte uns wie schnell ein zweijähriger mit dem Laufrad unterwegs sein kann 🙂

Es hat uns sehr gefreut, dass bei diesem Training gleich drei unserer Sponsoren mit ihren Söhnen teilnahmen: Martin (meinTraining.at) der das Training leitete, unser Podologe Matthias Raeke und Didi Inführ (Getränke Inführ).

Ein abwechslungsreiches Training bei Sonnenschein, dass allen viel Spaß gemacht hat! Danke Martin!

Für alle die jetzt neugierig geworden sind, hier gibt es ein paar Fotos.

Neufeld Triathlon 2020 – Olympische Distanz

Ein Bericht von Daniela Wöber und Armin Hofmeister

Kühles Nass, milde Temperaturen dazu Sonnenschein und kräftiger Wind. Fast perfekte Bedingungen für einen würdigen Saisonabschluss 2020. Kein Vergleich zur Hitzeschlacht im Vorjahr.

Und vieles war neu: Drei Wechselzonen, eine davon örtlich getrennt von den anderen beiden, äquivalent drei Startwellen (zweimal Männer sowie alle Frauen inklusive Staffeln), zehn Sekunden Startintervalle mit Einteilung nach angepeilter Schwimmzeit, eine 1.500 Meter Schwimmrunde und eine leicht veränderte, darum circa. 5,5 Kilometer lange Laufrunde rund um den Neufelder See. Alles Neuerungen der diesjährigen Ausgabe als Ergebnis des COVID‑19‑Präventionskonzepts.

Dieser Herausforderung auf der olympischen Distanz stellten sich vom ASV TRIA Stockerau neben Marco Wiedersheim, auch Daniela Wöber und Armin Hofmeister. Die beiden letzteren inklusive gemeinsamer Mixed-Wertung als Team „Quick and Dirty“. Wer dabei wer ist bleibt an dieser Stelle ungeklärt 😉 Um in Hinblick auf die burgenländischen Landesmeisterschaften zumindest in der Geschlechterwertung gleiche Bedingungen trotz verteilter Wechselzonen zu schaffen, wurden alle Frauen und Staffeln der dritten Startwelle und somit der neu geschaffenen separaten Wechselzone zugeteilt.

So ergab es sich, dass das Team „Quick and Dirty“ um circa 2:15 Stunden zeitversetzt ins Rennen startete. Zeit genug den jeweils anderen fast durchgehend vom Start bis ins Ziel anzufeuern.

Zum Renngeschehen …

Armin: Eine flotte Seerunde gefolgt von einem, dank kräftigem Wind, anspruchsvollen Rad-Split. Bei Gegenwind erscheint einem das Burgenland nicht mehr gar so flach und jeder noch so kleine Hügel brennt in den Beinen. Beim Lauf wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. Nach gesamt 2:20:45 Stunden war es geschafft und somit war ich rund zehn Minuten schneller im Ziel als im Vorjahr, trotz längerer Laufstrecke. Dazu Verbesserungen in allen Disziplinen. Entsprechend mein Fazit: Ein toller und würdiger Saisonabschluss.

Daniela: Los ging es mit einer unheimlichen Begegnung mit einem unbekannten Schwimmobjekt im Neufelder See, das sich mir von unten näherte. Kurze Panik und nix wie weg von hier. Erleichtert stieg ich nach einer knappen halben Stunde aus dem „Aquarium“ und strampelte anschließend im Windkanal. Seit wann gibt’s im Burgenland eigentlich Berge? Aber wenn‘s bergauf geht, geht‘s auch wieder bergab und bei einem Rundkurs kommt der Wind unweigerlich auch mal von hinten 😉 Auf der ersten Laufrunde konnte ich dann sogar ein paar Damen einholen, die zweite Runde war dafür etwas einsam und langsam wurde ich müde. Erleichtert und glücklich erreichte ich nach 2:53:25 Stunden (nach 1.500 Meter schwimmen, 40 Kilometer radeln und 11(!) Kilometer laufen) das Ziel. Damit ging sich sogar (haarscharf) noch der 3. Platz in der W30‑34 aus.

Zu guter letzt gab es dann auch noch die Gesamtabrechnung aus Neufeld: Das Team „Quick and Dirty“ erreichte in der „Er&Sie Wertung“ mit einer Zeit von 5:14:10 Stunden den 5. Rang.

Leider bekam Marco auf der zweiten Laufrunde Krämpfe, was ihn den dritten Platz in seiner Altersklasse kostete. Mit einer Endzeit von 2:25:52 Stunden belegte er den undankbaren vierten Platz in der stark besetzten Altersklasse M24‑29.

Bereits am Samstag über die Sprintdistanz im Einsatz: Viktoria Kneissl (Seat Mayer Fun Sprint Triathlon) die nach 1:15:30 Stunde finishte und damit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreichte, sowie Birgit Pichler (ISM Fun Sprint Triathlon) die mit 1:37:42 Stunden ihre Altersklasse gewann.

Somit ging eine coronabedingte kurze, aber sehr erfolgreiche Saison für die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau zu Ende. Wir gratulieren allen zu ihren erbrachten Leistungen und bedanken uns bei den Veranstaltern die sich die Mühe gemacht haben und mit dem COVID‑19‑Präventionskonzepts Bewerbe ermöglicht haben!

Ergebnisse Olympische Distanz

Ergebnisse Sprint Distanz

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Seequerung Mörbisch – Illmitz

Ein Bericht von Helmut Fitz

am vergangenen Sonntag (13. September 2020) habe ich an der Seequerung Mörbisch – Illmitz teilgenommen.

Es gab traumhaftes Wetter (laut Veranstalter das „beste“ seit es den Event gibt) mit Sicht „bis zum Anschlag“, man konnte von Illmitz fast schon die Turmuhr in Mörbisch ablesen.

Das Wasser war spiegelglatt und die Temperaturen sehr angenehm.

Mit dem Schiff wurden wir nach Mörbisch gebracht und hatten dann den heuer schon üblichen Einzelstart im 15 Sekunden Takt. Die drei Kilometer sind laut Google Earth in Wirklichkeit 3,2 Kilometer mit 1 Stunde und 7 Minuten habe ich mich dem angestrebten 2:00 Minuten Schnitt ganz gut genähert 😉

Leider war’s das nun mit den Events für heuer, mein geplanter 70.3 in Frankreich wurde soeben offiziell abgesagt 🙁

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Ergebnisse

Fittest CitySprint Triathlon

Ein Bericht von Vicky Kneissl:

Die Entscheidung, in Sankt Pölten zu starten habe ich sehr kurzfristig getroffen – habe mich heute aber sehr darüber gefreut.
Der Ratzersdorfer See (übrigens sehr schön) hatte 20 Grad und ich war eine der drei Leute, die beschlossen haben, ohne Neo zu starten. Im Nachhinein eine sehr kluge Entscheidung, aber dazu später mehr.

Das Schwimmen war für mich kurzweilig, überhaupt nicht kalt und ich konnte einige Leute überholen. Auf der Radstrecke ging es dann doch etwas ruppiger zu. Wer schon einmal bei diesem Bewerb gestartet ist weiß, dass fünf Runden zu je vier Kilometer zu fahren sind – für mich etwas ganz Neues. Noch nie bin ich so viele, kleine Runden gefahren. Zu Anfang waren noch nicht viele Leute auf der Strecke und ich konnte mein Tempo durchziehen. Bei Runde vier und fünt musste man durchgehend darauf achten, genügend Abstand zu den anderen TeilnehmerInnen zu lassen um nicht Windschatten zu fahren, was doch etwas mühsam war.
Beim Laufen konnte ich endlich die eine, vor mir gestartete Dame einholen und überholen was mich doch motivierte. Beim Rest der Runde wurde der Spaß etwas getrübt, weil es sehr heiß war und ich einfach nur durstig war. Ich freue mich schon auf eine Zeit nach Corona, in der Labestationen wieder erlaubt sind.

Im Ziel musste ich noch etwas bangen, weil ich durch die Einzelstarts natürlich keine Ahnung hatte, wie gut die anderen Damen waren. Ich freute mich sehr zu erfahren, dass ich den 1. Gesamtrang machte. Besonders freute ich mich darüber, dass die 2. Dame nur 14 Sekunden hinter mir war – ziemlich exakt die Zeit, die ich brauche, um meinen Neo auszuziehen.

Auch unser Sponsor Martin Keiml war am Start und finishte in 1:22:59 Sunde als 16. seiner Altersklasse ins Ziel.

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2. Traismauer Triathlon

Nach dem Vicky Kneissl beim Supaman in Wallsee schnellste Dame und am Ausee in Blindenmarkt Dritte wurde, gab es am 29. August 2020 ein mannschaftliches großartiges Ergebnis in Traismauer! Von fünf Startern über die Sprintdistanz schafften es vier unter die ersten drei in der jeweiligen Altersklasse:

NameZeitAltersklassenrang
Fabian Hatzak1:13:392. in der AK 30‑34
Marco Wiedersheim1:14:373. in der AK 24‑29
Helmut Fitz1:30:043. in der AK 50‑54
Daniela Wöber1:30:433. in der AK 30‑34
Lavinia Török1:46:384. in der AK 45‑49

Ein gelungener Einstieg für Dani und Marco in die neue Altersklasse 🙂

Armin (einer unserer beiden Neuzugänge) und Gerhard starteten auf der Olympischendistanz. Armin kam nach 2:29:58 Stunden ins Ziel und wurde sechster in der Altersklasse M 30‑34. Gerhard finishte mit 2:46:18 Stunden als siebenter in der Altersklasse M 45‑49.

Hier noch ein paar persönliche Eindrücke:

Lavinia

Der Berg hörte nie auf, laut Warnung von Dani, wenn du glaubst du bist oben geht noch einmal hoch … sie hat Erinnerungslücken, es ging mehrmals noch hoch.

Natürlich wieder top organisiert das Ganze. Und ich habe beschlossen endlich wieder zweimal Woche schwimmen zu gehen um irgendwann einmal auch Spaß an der Schwimmstrecke zu haben 🙂

Helmut

Sechs Tage nach dem Riverthlon Abenteuer wieder in den Wettkampfmodus zu schalten war schon ein besonderer Kick.

Auch die Bedingungen waren ideal: Angenehme Wassertemperaturen und Lufttemperaturen, kein Wind und bedeckter Himmel. Obwohl, als ich beim Einschwimmen mithören konnte, wie so manche über das kühlen Nass klagten und sich über die Neo-Erlaubnis freuten, musste ich schmunzeln wenn ich an die 14° Grad Wassertemperatur in der Ybbs dachte …

Für die Sprint Distanz nahm ich mir als Ziel 90 Minuten vor. Insgeheim dachte ich schon ein paar Minuten schneller zu sein, da ich doch erst vor kurzem beim Mostiman die Olympische Distanz in unter drei Stunden geschafft habe. Nach dem Schwimmen war ich noch „auf Kurs“, die kurzen Wege in der Wechselzone haben mir auch dort gute Zeiten beschert.

Auch am Rad ging die ersten Kilometer alles gut – bis halt „der Berg“ kam, meine große Schwäche. Durch den Intervallstart konnte ich mir bei jedem vorbeiziehendem Teilnehmer schön ausrechnen, wie weit hinten ich war: Einfach die Differenz zu meiner Startnummer mal zehn Sekunden. Das tat nicht nur in den Beinen weh!

Nach einer Stunde und fünf Minuten war ich auf der Laufstrecke. Jetzt kam der letzte Stress, eine Pace von 5:00 Minuten musste her. Trotz der eher beschwerlichen Strecke über unebene Waldwege und so manche steile Böschungsrampe wurden es dann 1:30:04 😉

Beim gemeinsamen Essen mit den anderen ASV „Stockerauern“ habe ich mir sehr gefreut, so manche Gesichter zu den Namen kennenlernen zu dürfen. Als ich im Endergebnis dann noch als Dritter in der M50 Klasse gelistet wurde, war der Tag perfekt!!

Marco freute sich, dass er aufgrund des Intervallstartes endlich einmal schwimmen konnte und keine Hiebe und Tritte bekam 🙂

Trotz der strengen Auflagen des ÖTRV COVID-19 Präventionskonzept ein Topevent der Bestzeit.

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