9. Schwarzatal Triathlon in Ternitz

Am 9. Mai 2022 stand zum neunten Mal der Schwarzatal Triathlon in Ternitz am Programm. In der Früh im Weinviertel kühle Temperaturen und starker Regen. Trotzdem ließen es sich Helmut Fitz und Helmut Otto nicht nehmen und fuhren Richtung Süden. Beim CheckIn war es noch trocken, kurz vor dem Start begann es leider zu regnen. Bis zum Radsplit hörte es zum Glück wieder auf, aber die Straßen waren nass und rutschig. Dies empfahl eine eher vorsichtige Fahrt. Bei der Siegerehrung kam dann sogar die Sonne hervor.

Hier der Bericht von Helmut Fitz, der das erste Mal in Ternitz startete:

Noch einmal Dankeschön, dass ihr mich zur Teilnahme in Ternitz überredet habt, es war ein toller Bewerb! Ich hatte mich sehr auf das beheizte Becken gefreut und auf einen schnellen Turn ohne Neo 😊. Das Wasser war aber sehr frisch (17°C) und es gab keine Möglichkeit zum Einschwimmen. Ein anderes Becken (das sonst niemand benutzt hat) war frei, da bin ich dann mit dem Neo rein. Das war so kalt, dass mir das Hirn eingefroren ist. Nicht eine Länge habe ich da geschafft. War ein bisserl verzweifelt. Schaffe ich jetzt keine 17°C mehr? Ich habe dann erfahren, dass dieses Becken nicht beheizt und viel kühler ist. Nur das Hauptbecken ist beheizt und hat eben nicht mehr als 17°C 😅. Und so bin ich halt ohne Einschwimmen und mit Neo gestartet… Habe mir unter zehn Minuten (ohne Neo) vorgenommen, geworden sind es dann (mit Neo) 9:45 Minuten. Am Rad war’s ok, aber wegen dem Regen sehr nass und es gab viele Wenden (dafür praktisch keine Steigungen). Das habe ich in 40 Minuten geschafft. Beim Laufen war ich am Limit, aber dafür beide Runden auf die Sekunde gleich schnell, Pace war aber nur 5:40, mehr habe ich nicht drauf im Moment. Gesamtzeit war 1 Stunde 22 Minuten (11. von 17 in M50‑59). Aber grundsätzlich bin ich happy damit, die Saison ist noch jung und ich trainiere ja kein Ironman Pensum 😊. 

Hier der Bericht von Helmut Otto:

Im Vorjahr war ich bereits für die Olympische Distanz angemeldet, leider fand da nur die Sprintdistanz statt. Aber so konnte ich die Strecken für die Olympische Distanz kennenlernen 😊 Leider bekam ich beim Startsprung Wasser in die Brille und so sah ich bald fast nichts. Beim ersten Landgang richtete ich mir die Brille und wurde von einem knapp hinter mir schwimmenden Athleten überholt. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass ich den Rest in seinem Wasserschatten schwimmen konnten. Zum Überholen war er zu schnell 😉 Danach ging es auf die Radstrecke. Da die Straßen nass und rutschig waren, fuhr ich eher zurückhaltend. Da ich am Mittwoch noch Schmerzen einer alten Oberschenkelverletzung verspürte und ich befürchtete gar nicht starten zu können, ging ich mit gemischten Gefühlen in den abschließend zehn Kilometer langen Lauf. Die Beschwerden hielten sich in Grenzen und ich konnte nach 2:35:41 Stunden finishen. Damit erreichte ich den dritten Platzt in der Altersklasse M50‑59. Auf den zweiten Platz fehlten mir 1:20 Minuten. Schmerzfrei wäre vielleicht mehr drinnen gewesen, aber schlussendlich bin ich froh, dass ich starten konnte 😊

Wir freuen uns schon auf den Jubiläumsbewerb im nächsten Jahr 😊

Ergebnisse

Veranstalter

36. Obergrafendorf Triathlon

Als einer der ersten Triathlons der Saison besteht beim Bewerb in Obergrafendorf bei Sankt Pölten immer die Gefahr, dass die Verhältnisse noch recht kühl bis „frostig“ sind. Einige Athleten haben im Vorfeld ihr Besorgnis wegen des kühlen Aprils ausgedrückt. Doch glücklicherweise waren die Bedingungen letztendlich doch in Ordnung. Obwohl es in der Nacht und am Vormittag des Wettkampftages noch geregnet hatte, blieb der Bewerb selbst Großteils trocken. Die Straßen waren zwar noch nass und das Rad sah nach der Fahrt dementsprechend aus aber die Wolken verschonten uns mit ihrer nassen Fracht. Lediglich gegen Ende des Bewerbes begann es dann wieder ein wenig zu nieseln.

Den ASV TRIA Stockerau vertraten in Obergrafendorf Harald Peterka und ich (Marco Wiedersheim) gemeinsam mit meinem Vater und Vereinsfreund Manfred Spellitz. Gestartet wurde in drei Wellen. Zuerst durfte ich selbst gemeinsam mit allen anderen Herren bis zur Altersklasse M34-39 ins Wasser. Gut aufgewärmt nach einem weltrekordverdächtigen Sprint zurück zum Auto, da der Zeitnehmungschip vergessen wurde (Anfängerfehler 😉 ), und wieder zum See starteten wir um 13:30 Uhr. Als zweites, nachdem der letzte jungen Herren durch den für Obergrafendorf charakteristischen Durchlauf unter der Brücke, die über den Badesee führt, durchgeschwommen war, starteten alle Damen. Schließlich durften auch die lebenserfahreneren Herren ab Altersklasse M40 nach demselben Schema starten. Geschwommen wurden zwei Runden durch den Badesee. Vom Start weg unter der Brücke durch. Auf der anderen Seite der Brücke im Uhrzeigersinn schwammen wir um zwei Bojen und retour. Neben der Brücke ging es über einen kurzen Landgang und per Hechtsprung auf der anderen Seite zurück in den See erneut um zwei Bojen, bis man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist und dann auf die zweite Runde. Nach dieser ging es anstatt zur Brücke gerade aus zum mit zwei Fahnen markierten Schwimmausstieg. Nach Schulterproblemen im vergangen Herbst und Winter konnte ich im Frühjahr nach guter Physiotherapie von Vereinssponsor Wolfgang Taferner das Schwimmtraining wieder aufnehmen und beim ersten Triathlon die gesamt zehntbeste Schwimmzeit erschwimmen. Dem handgelenksmontierten Vermessungsinstrument zu urteilen war die Schwimmstrecke keine vollen 1.500 Meter lang. Vom See ging es ein paar hundert Meter in die Wechselzone und aufs Rad.

Vom Badeseegelände fuhr man die Pielach entlang, bis man auf die Radstrecke kam, auf der dann vier Runden zu fahren waren. Zuerst ging es mit Rückenwind und knapp 45 km/h Richtung Ritzersdorf, dann scharf rechts und über eine Brücke über die Westautobahn hinunter nach Poppendorf. Von dort ging es über ein anstrengendes durch Gegenwind geplagtes Stück nach Salau. Weiter fuhr man durch ein kurzes waldiges Stück, dann scharf rechts und bergauf bis nach Stainingsdorf, von dort wieder rechts noch etwas bergauf durch Felder bis zu einer steilen Abfahrt, auf der über 60 km/h gefahren wurden hinunter nach Loipersdorf. Dann über eine Linkskurve und durch eine Unterführung unter der Westautobahn wieder durch nach Völlerndorf. Hier fuhr man über eine Rechtskurve dann schließlich wieder auf den Beginn der Radstrecke auf die nächste Runde. Nach der letzten Runde ging es nach Völlerndorf sehr scharf nach links wieder auf den Weg neben der Pielach zurück zur Wechselzone und auf die Laufstrecke.

Diese ging über drei Runden zunächst von der Wechselzone weg durch ein waldiges Stück mit schottrigem Boden um den Badesee. Auf diesem Stück fiel die Pace immer stark und es fühlte sich an, als würde man rückwärts laufen. Nach dem waldigen Stück lief man über ebenjene Brücke, unter der man zuerst durchschwamm, eine ebenso anstrengende und potenziell krampfinduzierende Aufgabe, die es dreimal zu bewältigen gab. Nach der Brücke lief man erneut durch die Wechselzone und schließlich auf entspannenden Asphalt entlang der Pielach in die entgegengesetzte Richtung wie am Beginn und Ende der Radstrecke. Hier wurde bis zum Sportplatz Obergrafendorf gelaufen, wo sich der Wendepunkt befand und nachdem man dieselbe Strecke bis zur Wechselzone retour laufen musste, bei der die Laufrunde dann von neuem begann. Auf der zweiten und letzten Runde begegnete ich auf diesem Stück dann sowohl meinem Vater als auch Harald, welche beide zirka zehn Minuten später gestartet waren.

Schlussendlich konnte ich nach einer Zeit von 2:17:05 Uhr die Ziellinie überqueren und belegte somit gesamt den 41. Platz sowie den sechsten Platz in meiner Altersklasse. Bei den Niederösterreichischen Landesmeisterschaften konnte ich den dritten Platz (von dreien, sonst hat sich keiner getraut) belegen. Etwas später mit Gesamtzeit von 2:24:21 Stunden beendete mein Vater Manfred Spellitz das Rennen und ein paar Minuten nach ihm überquerte auch der zweite ASV-Athlet Harald Peterka mit einer Gesamtzeit von 2:28:07 Uhr die Ziellinie. Harald belegte in der Landesmeisterwertung in seiner Altersklasse den dritten Platz von sechs gewerteten Athleten.

Die Zielverpflegung der Sportunion Obergrafendorf war außergewöhnlich. Es wurden verschiedenste Mehlspeisen und Kuchen angeboten sowie Aufstrichbrote und diverse Getränke. Nach solch einer Anstrengung war dies ein willkommener Abschluss.

Im Hinblick auf meine erste Halbdistanz in Samorin nur zwei Wochen nach dem Kurzdistanz Triathlon in Obergrafendorf, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und bin gespannt auf die kommende Saison.

Ergebnisse

Veranstalter

Duathlon-Staatsmeisterschaft in Maissau

Am 1. Mai 2022 fiel pünktlich um 10:30 Uhr in Maissau der Startschuss zur ersten Österreichischen (Staats-)Meisterschaft des Jahres. Bei diesem Bewerb wurden auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften und die Vereinsmeisterschaften ausgetragen.

Nach 5,2 Kilometer Laufen ging es auf einen Radrundkurs mit 15,6 Kilometer, bevor abschließend nochmals 2,6 Laufkilometer zu bewältigen waren. Sieben Herren und eine Dame waren vom ASV TRIA Stockerau am Start. Es war ein sehr hochkarätiges Teilnehmerfeld und manch tolle Zeit wurde leider nicht mit der erhofften Platzierung belohnt 🙁

Anita Auttrit stand das erste Mal für unseren Verein und das erste Mal bei einem Duathlon am Start. Als bekannt starke Läuferin kam ihr der Bewerb entgegen. Dass sie bei ihrem Debüt gleich bei der Staatsmeisterschaft in ihrer Altersklasse den dritten Platz belegt, hat aber vor dem Bewerb niemand gedacht 😊 In der „Stockerauerwertung“ hatte sie die fünftbeste Zeit!

Ebenfalls den dritten Platz in der Staatsmeisterwertung bei seinem ersten Antreten bei einem Duathlon erreichte unser ältestes Mitglied Helmut Huber. Leider machte ihm beim Laufen eine Wadenverletzung zu schaffen ☹

Wie ging es den anderen Herren? Obwohl drei unter einer Stunde blieben reichte es leider für keinen auf das Stockerl ☹ Dafür machte das interne „matchen“ Spaß und so mancher startet motiviert in die neue Saison 😊

Erfreulicher das Ergebnis der Landesmeisterwertung!

Jeweils den zweiten Platz in der Altersklasse für Anita, Fabian Hatzak und Helmut. Alexander Grössinger wurde undankbarer Vierter ☹ Als Entschädigung erreichte er gemeinsam mit Anita und Fabian in der Teamwertung den dritten Platz!

Bei der Vereinsmeisterschaft konnte Fabian seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Zweiter wurde Jimmy (Thomas Cemerka) vor Alex.

Auf jeden Fall wieder eine toll organisierte Veranstaltung des LURS Maissau!

Ergebnisse

Fotos

Veranstalter

NÖN SportlerWAHL: „Die gute Seele des Sports 2021“ Region Weinviertel

Am 16. März 2022 lud die NÖN die Bezirkssportler*innen zur großen Gala über die Dächer von Sankt Pölten. Sportlandesrat Jochen Danninger, Niederösterreichische Versicherungs-Regionaldirektor Gerald Haselbacher, NÖN-Herausgeberin Sonja Planitzer und NÖN-Chefredakteur Walter Fahrnberger überreichten die begehrten Trophäen.

Vor den Vorhang wurden im Rahmen des Galaabends nicht nur die erfolgreichen Bezirkssportler*innen, sondern auch die „Guten Seelen“, die im Hintergrund unschätzbare Arbeit für den Sport leisten, sowie die Aktiven in der Sonderkategorie Special Olympics geholt.

Sehr überraschend kam die Einladung zu dieser Verleihung für Renate Otto. Sie hatte keine Ahnung von den Nominierungen und dann gleich die Verständigung, dass sie die Kategorie „Die gute Seele des Sports“ der Region Weinviertel gewonnen hat!

Was las Andy Marek, der launig durch den Abend führte, über Renate vor?

Sie hat den Verein 2014 übernommen. Seitdem leitet sie mit viel Herzblut und Engagement alle Geschicke. Sie kümmert sich um die Sponsoren. Vergisst bei niemanden zum Geburtstag zu gratulieren. Bei sämtlichen Jubiläen, Geburtstagen, Hochzeiten von Vereinsmitgliedern gibt es Glückwunschkarten und sie kümmerst sich persönlich um die Geschenke.

Dazu kommt natürlich noch die „normale“ Vereinsarbeit, die sie akribisch meistert. Sie führt genaue Aufzeichnungen zu allen Trainings und weiß, wer wie oft teilgenommen hat. Sie sammelt alle Zeitungsberichte, macht Pressearbeit und sportliche Erfolge der Mitglieder werden gewürdigt. Auch in Corona-Zeiten hat sie sich darum gekümmert, dass das Training reibungslos stattfinden konnte.

Neben all dieser Arbeit für den Verein ist sie fast genau so engagiert als Technical Official (so heißen die Kampfrichter im Triathlon) und auch als Chef-Kampfrichterin bei Triathlonbewerben.

Ich bedanke mich bei allen die mich nominiert haben und bei Helmut für die tatkräftige Unterstützung, ohne die es nicht möglich wäre die Aufgabe in diesem Ausmaß wahrzunehmen!

Ein herzliches Dankeschön!!!!!

Links:

NÖN-Sportlerwahl 2021 – Die Gewinner stehen fest! – NÖN.at (noen.at)

Niederösterreichischer Triathlonverband (noetrv.at)

Schwerpunkttraining

Fast auf den Tag genau fand nach einem Jahr wieder ein Schwerpunkttraining statt. Da das „Rad-Techniktraining kombiniert mit einer kleinen Runde über den Waschberg“ so gut angekommen war, wurde es wiederholt. Als Zuschauerinnen dabei, Sabine und Steffi, mit den beiden Jüngeren, die für die Teilnahme noch zu klein sind, die das Geschehen jedoch genau beobachteten. Die Sonne lachte vom Himmel und ließ die anfänglich kühlen Temperaturen rasch vergessen.

Auch der Nachwuchs unserer Athleten war wieder willkommen. Den beiden Größeren war der Kinderparcours bald zu langweilig und sie wagten sich mit ihren Vätern auf den großen Parcours. Manche Aufgaben bewältigten die Kids mit viel Kreativität. Dem einzigen Mädel in der Runde sah man die Konzentration bei der Koordinationsleiter richtig an 😊 Der Kinderparcours vor dem Feuerwehrhaus wurde adaptiert und mit flottem Tempo umfahren 😊

Dani und Lavinia kamen brav mit dem Rad aus Korneuburg und radelten nach dem Training über den Waschberg wieder zurück. Wieder mit ihren Söhnen dabei, unsere sportlichen Sponsoren Didi und Matthias.

Wir hoffen, dass uns diesmal keine Coronabeschränkungen einen Strich durch die Planung machen und wir bis ins Frühjahr die Schwerpunkttrainings wieder regelmäßig anbieten können.

Der Oktobertermin hat auf jeden Fall allen Spaß gemacht 😊

Hier gibt es noch mehr Fotos

IRONMAN 70.3 in Cervia

Ein Bericht von Helmut Fitz

Endlich konnte ich mir meinen Wunsch erfüllen und einen Triathlon am Meer absolvieren. Und da dies nur im Ausland möglich ist, kam jetzt – endlich – auch meine Jahreslizenz des Österreichischen Triathlonverbandes zum ersten Einsatz 😉

Am 19. September  2021 kurz nach 12:00 Uhr konnte ich mit über 2.000 weiteren Teilnehmern beim 70.3 in Cervia ins Meer hechten. Mit Neo im Salzwasser zu kraulen ist ein faszinierendes Gefühl, man bekommt ganz leicht Luft da man wesentlich „höher“ im Wasser liegt als im Hallenbad. Meine größte Angst war, Salzwasser in Mund, Nase und vor allem in den Magen zu bekommen. Schließlich ist es dann doch passiert, dass ich bei der einen oder anderen „Feindberührung“ einen Schlag abbekommen habe und dabei etwas „geschlempert“ habe. War zwar ein flaues Gefühl im Magen, aber zum Glück war es nicht weiter schlimm. Schwieriger war die Orientierung, da man in einem Wellental gar nichts sieht, nicht einmal die nächsten Schwimmnachbarn. Nur am Wellenberg konnte man sich gut orientieren. Das dürfte mir ganz gut gelungen sein, der GPS Track sieht ganz gut aus. Und mit 34:33 Minuten habe ich meine persönlich Bestleistung deutlich unterboten. Von den 1.475 Einzelstartern die ins Ziel gekommen sind, waren – beim Schwimmen – immerhin fast 900 langsamer als ich 😉

Da ich aber ein lausiger Radler bin und beim Laufen nur wenig von den 1.000 Überholungen gutmachen konnte, war es schließlich der 1.319 Gesamtrang, und in meiner Altersklasse (M55-59) der 82. von 10  Plätzen. Ich bin ohne Verletzungen, Schmerzen oder technischen Problemen durchgekommen, und das alles mit relativ bescheidenem Trainingsumfang – ich bin sehr happy und freue mich auf den nächsten Großevent 😉

Erfolgreicher Saisonabschluss für die ASV-Athletinnen und Athleten in Maissau

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fünf Trias aus Stockerau nahmen heute am zehnten 2/4 Classic Duathlon in Maissau teil, in dessen Rahmen auch die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften und die Niederösterreichischen Landesmeisterschaften über die Sprint Distanz ausgetragen wurde, und waren dabei wie in den vergangenen Wochen schon, äußerst erfolgreich.

Bei den Damen war Sandrina Illes wie zu erwarten ein Klasse für sich, und ließ am späteren Staatsmeistertitel von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Vicky Kneissl konnte lange in der Verfolgergruppe mitmischen, musste dann jedoch am Radsplit abreißen lassen und wurde letztendlich hervorragende Fünfte. Damit erzielte sie auch den dritten Platz in ihrer Altersklasse bei den Österreichischen Meisterschaften. Dani Wöber hatte Pech mit dem Material und musste aufgrund eines Defektes das Rennen nach dem Radfahren beenden.

Bei den Herren setzten Armin und Fabian die Erfolgsserie der letzten Bewerbe fort. Beide konnten mit gleichmäßig starken Leistungen in allen Teilsplits einen Stockerlplatz erreichen. Fabian gewann die Klasse M30-34, Armin wurde Dritter und in der Österreichischen Meisterschaftswertung sogar Zweiter dieser Klasse. Ich selbst war mit meiner Teilnahme nach längerer Wettkampfpause recht zufrieden. Den Großteil des Wettkampfes lief es besser als erwartet, bis sich gegen Ende in einer hängenden Spitzkehre plötzlich der lädierte Meniskus meldete, und ich den letzten Kilometer mehr humpelnd als laufend zu Ende bringen musste.

Einen weiteren großartigen Erfolg erzielten unsere drei Besten Vicky, Fabian und Armin im Team. Hierbei reichte die Summe der Endzeiten für den zweiten Platz in der Teamwertung bei den österreichischen Meisterschaften.

Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu diesem Erfolg und zu allen tollen Erfolgen in der abgelaufenen – nicht immer einfachen – Saison!

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unserem „Cheftrainer“ Gerald Tallafuss, unseren Sponsoren und der Stadtgemeinde Stockerau!

Veranstalter

Ergebnislisten

8. Schwarzataler Sprint–Triathlon

Nach zwei Jahren stand Helmut Otto am 12. September 2021 wieder bei einem Triathlon am Start. Schuld daran war nicht nur Corona, sondern auch immer wieder Verletzungen. Eine davon war auch der Grund, dass die letzten Monate kein regelmäßiges Lauftraining möglich war. Aber der Startplatz aus dem Vorjahr war übertragen und anstatt der geplanten Kurzdistanz – für die die Behörde keine Genehmigung erteilte – ging es „nur“ über die Sprintdistanz 🙂

Der ursprüngliche Termin musste von Mai auf September verlegt werden. Da an diesem Wochenende viele Bewerbe stattfanden, wurden aufgrund der Teilnehmerzahlen die Altersklassen zusammengelegt.

Das Schwimmen fand im Parkbad BLUB in Ternitz stand. Es galt zehn Längen zu je 50 Meter zu schwimmen. Danach stand eine 20 Kilometer Radrunde mit drei Wendepunkten am Plan und zum Abschluss galt es zwei Runden zu je 2,5 Kilometer zu laufen. Die Startreihenfolge erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, das heißt die langsameren TeilnehmerInnen starten am Anfang des Feldes, die „EliteathletInnen“ am Ende. Somit wusste man beim Zieleinlauf nicht wirklich an welcher Position man liegt.

Seine Eindrücke:

Beim Schwimmen brauchte ich einige Zeit bis ich meinen Rhythmus fand. Beim Radfahren hatte ich Probleme mit den Schuhverschlüssen, die immer wieder aufgingen und an der Kurbel streiften. Das hat mir sicher einige Watt gekostet 🙂 Na und zum Abschluss stieg die „Spannung“, ob die rekonvaleszente Ferse noch Probleme bereitet. Schmerzfrei kam ich ins Ziel, hatte aber keine Ahnung mit welcher Zeit. Die Uhr hatte ich vor dem Bewerb Renate gegeben 🙂

Nach der Stärkung mit ausgezeichneten Mehlspeisen ging es zum Auto umziehen und danach zum Check Out. Aufgrund einiger Gespräche dauerte der Check Out bis zur Siegerehrung und dann kam die Überraschung: 3. Platz in der zusammengelegten Altersklasse! Die Endzeit lautete 1:11:15,8 Stunde. Die zweite Laufrunde war sogar um eine Spur schneller als die Erste 🙂

Hoffentlich gibt es ein Wiedersehen am 8. Mai 2022!

Veranstalter

Ergebnisse

5. Vienna Triathlon

Marco Wiedersheim

Am zweiten Septemberwochenende fanden viele Bewerbe im Osten Österreichs statt und einige unserer Athleten waren im Einsatz. Den Beginn machten am Samstag Fabian Hatzak und Helmut Fitz beim Vienna Sprint Triathlon. Beide landeten in ihrer Altersklasse jeweils auf dem dritten Platz. Wobei es Fabian als Gesamtachter (1:02:25 Stunden) sogar unter die TopTen schaffte!

Hier der Bericht von Helmut Fitz:

Der Sprint heute war faszinierend und sehr lehrreich!

Beim Schwimmen habe ich es zunächst tatsächlich nicht(!) geschafft meine Stoppuhr zu starten. Den Triathlon Modus habe ich schon lange nicht benutzt, und dann ist sowas vorprogrammiert. Das hat mich schon einmal aus dem Konzept gebracht, aber ich musste natürlich los schwimmen.

Nach einem Startsprint – ich bin mit Triathlonanzug und Neo geschwommen – kam plötzlich ein seltsam beklemmendes Gefühl auf, dass ich geglaubt habe, keine Luft mehr zu bekommen. Ich dachte mehrmals ans Aufgeben. Ich habe dann nachgelassen, bin überholt und mehrmals  von anderen Armen & Beinen „getroffen“ worden. Dabei habe ich mich auch noch ordentlich verschluckt – na super… Aber ab der Hälfte ist dann endlich etwas „Ruhe“ eingekehrt. Trotz allem war ich aber beim Schwimmen 63. von 211 Finishern und dritter in meiner Altersklasse! 

Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber nicht, da meine Uhr ja nicht losging – aber selbst wenn, sie war inzwischen voll mit Wasser angelaufen. Offenbar ist nach all den Jahren jetzt das Ende meiner Garmin gekommen …

Beim Radeln war ich happy, da ich einen 32 km/h Schnitt zusammengebracht habe. Aber wie immer beim Radeln bin ich laufend überholt worden, macht den 141. Platz von 211 Finishern. Auf meinem Radcomputer konnte ich über die aktuelle Uhrzeit erkennen, dass ich nach knapp 55 Minuten auf die Laufstrecke gekommen bin. Da wusste ich, dass ich mein Eineinhalb-Stunden-Ziel definitiv erreichen kann. Schließlich konnte ich ein Tempo von 5:16 halten und bin mit 1 Stunde 21 Minuten ins Ziel gekommen!

Wegen Verzögerungen bei Pentek war (auch) mein Name lange nicht auf den Ergebnislisten, so dass ich nicht wusste wie ich im Vergleich zu den anderen abgeschnitten habe. Nachdem ich in aller Ruhe alles in meinem Auto verstaut habe, habe ich’s wieder auf der Pentek Homepage versucht, und siehe da, ich war Dritter in Klasse M55-59!! Wie von der Tarantel gestochen bin ich in meinen Schlapfen über einen halben Kilometer zur Siegerehrung gelaufen (näher konnte man nicht parken), und konnte gerade rechtzeitig aufs Podest hüpfen, als mein Name gerufen wurde 😉

Am Sonntag war Marco Wiedersheim über die Olympische Distanz im Einsatz. Er belegte in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz. Nach dem er nach dem Schwimmen als vierter aus dem Wasser gestiegen ist.

Veranstalterhomepage

Ergebnis Sprint

Ergebnis Olympisch

CHARITY WELTREKORDVERSUCH „HMMR“

Diese Woche hatte Roland Kneissl das Vergnügen, Alexandra Meixner ein Stück bei ihrem Weltrekordversuch „HMMR“ zu begleiten. Xandi Meixner, sollte sie tatsächlich jemand noch nicht kennen, ist ein Waldviertler Urviech, Ultra-Triathletin, mehrfache RAAM Teilnehmerin, RAAUS Rekordhalterin, Race Around Austria Siegerin, und … und … und (siehe Sportliche Erfolge | www.alexandrameixner.at ) .

Beim aktuellen Rekordversuch geht es darum, die höchste Kilometeranzahl in einem Monat zu überbieten. Dieser Rekord liegt bei 12.895 Kilometer, gehalten von Amanda Coker USA. Gefahren wird auf einer zwölf Kilometer langen Pendelstrecke auf dem Donauradweg zwischen Hollenburg und Traismauer, von vier Uhr morgens bis acht Uhr abends, 16 Stunden täglich, rund 440 Kilometer.

Gleichzeitig werden dabei Spendengelder für den Verein Herzkinder Österreich gesammelt. Wem jetzt als erster Gedanke: “Zwölf Kilometer Pendelstrecke … da wirst ja deppat“ einschießt, ja, der Gedanke ist berechtigt, trifft aber absolut nicht zu. Organisatorisch und logistisch wäre ein größere Runde gar nicht machbar. Diese Strecke ist flach, hat einen glatten Asphalt, muss nicht gesperrt werden, und hat weder Kreuzungen noch Bodenwellen. Dazu sind von früh morgens bis spät abends immer rund zehn Windschattengeber anwesend, mit denen man köstlich übers Radfahren philosophieren kann. Und wenn man Glück hat, trifft man dabei sogar Christoph Strasser. Nebenbei bemerkt, diese Frau hat scheinbar die Freundlichkeit erfunden. Sie war zum Zeitpunkt meiner Teilnahme schon rund 9.000 Kilometer unterwegs, und plaudert trotzdem mit jedem Mitfahrer angeregt, merkt sich alle Namen, und bedankt sich bei jedem, der ihr bei der Wende den Vortritt lässt und bei jedem Freizeitradler, der zur Seite fährt. Unglaublich.

Liebe Xandi, es war mir eine Ehre, dich ein Stück begleiten zu dürfen,
und wünsche dir alles alles Gute für die letzten Tagesetappen.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, Alexandra ebenfalls ein paar Kilometer Windschatten zu spenden, dabei eine ausgiebige, kurzweilige Grundlageneinheit zu absolvieren, und gleichzeitig sich und Anderen etwas Gutes zu tun, das Projekt läuft noch bis 15. September 2021 24:00 Uhr.

Prädikat: empfehlenswert