Vereinsmeisterschaften über die Triathlonsprintdistanz

Im Rahmen des siebenten Gerasdorfer Triathlon fanden die Vereinsmeisterschaften über die Triathlonsprintdistanz des ASV TRIA Stockerau statt.

Am Start waren Helmut Fitz, Peter Gattringer, Alexander Grössinger, Fabian Hatzak und Gerhard Seifritz.

Fabian finishte in 58:55 Minuten und belegte in seiner Altersklasse den zweiten Rang und schaffte es mit dieser Zeit unter die Top Ten 😊. Alex wurde ebenfalls in seiner Altersklasse mit seiner Endzeit von 1:01:50 Stunden Zweiter. Gerhard belegte in der Altersklasse mit 1:07:22 Minuten den undankbaren vierten Platz. Peter kam nach 1:09:41 Stunden ins Ziel und Helmut F. nach 1:19:08 Stunden.

Wie schon bei den Vereinsmeisterschaften im Duathlon (im Rahmen des 2/4 Duathlons in Maissau) wurde Fabian Vereinsmeister, zweiter wurde Alex und dritter Gerhard.

Schon am Vormittag auf der olympischen Distanz im Einsatz: Bernhard Strunz, der in einer Zeit von 2:44:56 Stunden finishte.

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Backwaterman 2022

Ein Bericht von Viktoria Kneissl

Dadurch, dass Laufen bei mir verletzungsbedingt gerade nicht so gut funktioniert, habe ich beschlossen, mich mehr aufs Schwimmen zu konzentrieren und mich direkt beim Backwaterman am Ottensteiner Stausee angemeldet. Bei der Auswahl der Distanz habe ich mich für den Purzelkamp entschieden – ein Bewerb über 2,8 Kilometer. Besonders ist bei diesem, dass alle Athlet*innen mit dem Boot hinausfahren und dann zurück zum Zielgelände schwimmen. 

Mir hat der Bewerb richtig viel Spaß gemacht. Die Bootfahrt war spannend, der Start im „Fjord“ des Stausees landschaftlich sehr schön und ich kann es beim Schwimmen immer genießen wenn sich das Starterfeld schnell aufteilt. 

Gestartet bin ich natürlich viel schneller, als ich mir vorgenommen habe, ich denke aber, dass ich das Tempo gut halten konnte. Schnell konnte ich an vierte Stelle schwimmen, woran sich auch im Verlauf des Bewerbes nichts geändert hat. Die Orientierung war annhand des regen Bootsverkehrs nicht einfach, ich war aber doch zufrieden mit dem Ergebnis. 

Im Ziel durfte ich mich schließlich über erste Dame gesamt (also vierte over all) freuen und komme gerne wieder. 

Wir gratulieren Vicky zu Ihrer Leistung!

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17. Interregionaler Triathlon Langau

Am 18. Juni 2022 war in Langau wieder Triathlon angesagt. Bei sommerlichen Temperaturen ging es zuerst zum Schwimmen in den Bergwerksee. Danach auf eine gesperrte, bestens abgesicherte und markierte Radstrecke, bevor zum Abschluss der Bergwerksee laufend zu umrunden waren.

Beim Kurztriathlon galt es 1.500 Meter zu schwimmen, 40 Kilometer durch die herrliche Waldviertler Landschaft zu fahren und anschließend zehn Kilometer zu laufen.

Bei der Sprintdistanzen mussten nur 300 m geschwommen werden, eine Runde (20 Kilometer) mit dem Rad gefahren werden und abschließend reichte eine Runde mit 3,3 Kilometer um den See um im Freizentrum am Bergwerksee finishen zu können.

Angefeuert von Vicky und unserem ehemaligen Vereinsmitglied Pamela waren beim Kurztriathlon Armin und Gerhard am Start. Martin und Renate meldeten sich für den Sprintbewerb an.

Armin erreichte nach 2:21:34 das Ziel wurde gesamt Zwölfter, in seiner starkbesetzen Altersklasse wurde er Fünfter. Gerhard finishte in 2:40:42 als gesamt Dreißigster und belegte in einer ebenfalls gut besuchten Altersklasse den achten Platz.

Martin der zwei Tage davor beim 1. Waidhofner Thayatal Triathlon die schnellste Schwimmzeit hatte, kam diesmal als vierter aus dem Wasser. In der Gesamtwertung belegte er den 24. Platz in der Altersklassenwertung den 21. Platz. Wobei es beim Sprinttriathlon nur die Unterscheidung „Junioren“ und „Erwachsene“ gab. Renate hatte bei den Damen die viertschnellste Schwimmzeit und belegte den 20. Platz bei den Damen. Hier waren keine Juniorinnen am Start. Somit bewies der Gründer und Sponsor „Mein Training.at“ unserer Sektion, dass er noch immer zu den schnellsten Schwimmern gehört 😊

Bilanz von Armin: Erneut ging es für mich in Langau über die olympische Distanz. Also der Bewerb der „Profis“, wie es der Platzsprecher bei der Programmvorstellung (unabsichtlich?) humorvoll mit Blick auf den später startenden Sprintbewerb nannte.
Wie jedes Jahr war es ein toller Bewerb bei dem einfach das Gesamtpaket aus Kurssetzungen und Organisation passt.
Mit einem Finish in 2:21:34,7 Stunden konnte ich meine zweitbeste Langau Endzeit und mein vor dem Bewerb gestecktes Ziel erreichen 😊 Neo-Verbot und Hitzeschlacht beim Lauf ließen ein Erreichen der letztjährigen persönlichen Bestzeit nicht zu.

Fazit von Renate: 1.006 Tage sind seit meinem letzten Triathlonstart vergangen. Seit meinem ersten Start in Langau im Jahre 2009 die schnellste Schwimmzeit 😊 Dass ich danach durchgereicht wurde, war zu erwarten. Aber die Knackwurstwertung blieb mir erspart 😉 Es hat aber trotzdem Spaß gemacht wieder einmal am Start zu stehen!

DANKE an das Team von SVU Langau für die Organisation!

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15. Waldviertler Eisenman

Am Sonntag, den 12. Juni 2022 fand leider der letzte Eisenman in Litschau statt ☹ Die Woche davor hat es vier Tage durchgeregnet und alle hatte Bedenken, dass die ohnehin sehr selektive Radstrecke durch nasse Straßen noch schwieriger wird. Doch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: bereits am Samstag ein Sommertag den man sich nicht besser vorstellen konnte. Dies kam nicht nur der Wassertemperatur des Herrensees zugute, sondern auch die Strecken konnten auftrocknen.

Der ASV TRIA Stockerau war durch Helmut Fitz und Helmut Otto vertreten. Helmut Fitz als Litschau Neuling hatte sich von Anfang an für den Aquabikebewerb entschieden. Helmut Otto wollte noch einmal auf der Halbdistanz starten. Aber aufgrund von gesundheitlichen Problemen musste er kurzfristig auf den Aquabike ummelden. Somit bleibt es bei seinem einzigen Einzelstart 2015 ☹ Damals noch müde von Klagenfurt. Bereits 2018 und 2019 konnte er seinen Einzelstart verletzungsbedingt nicht absolvieren. Dabei wäre er so gerne noch einmal beim Eisenman über die Halbdistanz gestartet.

Nach dem die Damen um 11 Uhr gestartet waren. Durften die Aquabiker mit den Herren und Staffeln der Halbdistanz und den Teilnehmer*innen des Classic light ihre Runde im Herrensee beginnen. Es war ein Rechteckkurs mit 1,9 Kilometer im 21,9° C warmen Herrensee zu schwimmen. Danach ging es in die Wechselzone und auf die neue 92 Kilometer lange Radstrecke. Eine Runde hatte ja „nur“ 23 Kilometer. Aber die haben es in sich: Gleich zu Beginn ein schleichender Anstieg auf den Kappellenhügel und danach ein starkes Gefälle. Am Ende musste man scharf links auf die alte Strecke abbiegen. Nun ging es bergauf und bergab bis in den Sauwald. Bei der Verpflegstelle ging es diesmal nach links Richtung Litschau. Auch hier ein ständiges auf und ab bis man kurz nach der Ortseinfahrt von Litschau auch noch eine Engstelle im Stadtgebiet zu passieren hatte. Glücklich die erste Runde absolviert zu haben, ging es wieder von vorne los: steile Anstiege und Abfahrten, scharfe Kurven. Ja, ja der Veranstalter hat Recht

Die Lutscher sollen daheim bleiben!“ 😊

Am Beginn der Engstelle wurden wir daran erinnert langsam zu fahren. Es ging zwar bergab, aber was bringen ein paar Sekunden, wenn man dann im Gegenverkehr landet. Dazu kam noch ein Fußballspiel in Litschau. Damit die Radfahrer*innen nicht mit den Zufahrenden beziehungsweise Abfahrenden zum Stadion in die Quere kommen, wurden wir ein kurzes Stück von der Polizei auf die linke Straßenhälfte geleitet. Alle gefährlichen Streckenabschnitte waren perfekt gesichert und zur Sicherheit der Athlet*innen wurde in der Engstelle von Litschau ein Überholverbot und Auflegerverbot verhängt. Für die Aquabiker wurde am unteren Stadtplatz eine eigene Wechselzone eingerichtet. So mussten diese nach dem zweiten kompletten Wechsel wirklich nur mehr ein paar Meter ins Ziel laufen. Aber auch diese taten weh – vor allem, weil der Stadtplatz dort steigt.

Was sagt Helmut Fitz über sein erstes Antreten in Litschau?

Ich habe alles gut überstanden, vielen Dank! Jetzt weiß ich was 1.600 Höhenmeter sind 😉 Es war ein toller Bewerb, das Wetter war perfekt, und mit euch gemeinsam hat das noch viel mehr Spaß gemacht!!

Helmut Otto hatte die zweitschnellste Schwimmzeit (32:08 Minuten). Nicht einmal eine Minute fehlte ihm und er wäre als schnellster Aquabiker aus dem Wasser gestiegen. Der Wechsel verlief nicht ganz nach Wunsch und auf der Radstrecke machte sich ab der dritten Runde seine Verletzung leicht bemerkbar und er nahm Tempo raus. Somit war er froh, nicht auch noch einen Halbmarathon laufen zu müssen. Letztendlich wurde er mit einem schönen Pokal für seinen dritten Platz in der Altersklasse belohnt 😊

DANKE an Alexander Kolar und sein Team für diesen tollen Bewerb!

DANKE auch an das ganze Team für die vielen schönen Tage in den letzten Jahren in Litschau!

Der Bewerb wird uns fehlen 🙁

Veranstalter

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Vereinsmeisterehrung Duathlon

Für ihre Leistungen beim 11. 2/4 Duathlon in Maissau am 1. Mai 2022 wurden am 10. Juni 2022 im Rahmen des Triathlonstammtisches bei unserem langjährigen Sponsor Gitty City die Vereinsmeister geehrt.

Fabian konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen! Zweiter wurde Jimmy vor Alex.

Weitere Platzierungen: Didi, Peter, Gerhard, Helmut H.

Wir gratulieren nochmals herzlichst!

Challenge Samorin

Ein Bericht von Marco Wiedersheim

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 traute ich mich meine erste Triathlon-Halbdistanz zu absolvieren. Die Wahl fiel auf die Challenge Samorin bei der X-Bionic Sphere an der Donau. Gemeinsam mit meinem Vater, der sich das Jahr zuvor für „The Championship“ qualifizierte fuhr ich zum Wettkampfort. Die Anreise erledigten wir den Tag zuvor am Samstag, den 21. Mai 2022. Am besagten Ort angekommen erledigten wir zunächst die Athletenregistrierung. Danach machten wir unsere Fahrräder wettkampffertig. Die Startnummern wurden aufgeklebt. Kleine technische Dinge wurden erledigt und anderes. Dann gings weiter zum Bike-Check-In. Zum ersten Mal musste ich Rad Helm, Laufschuhe, etc. in Wechselsäcke packen, die ich mir jeweils nach dem Schwimmen und nach dem Radfahren holen würde. Nachdem auch das erledigt war, durften wir uns in die Pasta Party stürzen. Nach einem guten und ausgiebigen Essen fuhren wir in unser nicht weit entferntes Hotel, wo wir unsere Startnummern-Tattoos auf unsere Unterarme auftrugen und unsere Verpflegung für den folgenden Tag vorbereiteten.

Am Wettkampftag nach einem Frühstück im Hotel ging es wieder hinüber auf das X‑Bionic Sphere Gelände. Dort angekommen gingen wir nochmals in die Wechselzone, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Dann bereiteten wir uns allmählich auf den Start vor. Die Challenge Samorin umfasst zwei Halbdistanz Rennen. Zum einen „The Championship“, für das man sich bei einem anderen Challenge Halbdistanzrennen qualifizieren muss und somit in etwa der Ironman 70.3 World Championship des Konkurrenzunternehmens entspricht, zum anderen ein Open Race, bei dem sich jeder regulär anmelden kann. Mein Vater startete bei „The Championship“ und ich startete im Open Race. Die Profis starteten um 9 Uhr. Um 9:50 Uhr startete mein Vater mit dem Rest seiner Altersklasse. Da bei „The Championship“ viel mehr Starter teilnahmen waren gab es hier einige Startwellen. Um 10:45 Uhr durfte dann ich mit allen anderen Open Race Starten ins Wasser. Geschwommen wurde eine Runde gegen den Uhrzeigersinn im Donau-Strom. Da bei Samorin die Donau etwa fünfmal so breit ist wie bei Wien, gibt es hier auch fast keine Strömung. Es ist also kein Problem zu schwimmen. Das Feld teilte sich auch sehr schnell auf. Ich hatte nur sehr wenige andere Schwimmer um mich oder vor mir. Das macht die Orientierung immer etwas schwieriger. Einmal schwamm ich fast frontal in eine der Markierungsbojen. Nach einer Zeit von 32:14 Minuten und damit der gesamt sechst schnellsten Schwimmzeit beendete ich das Schwimmen. Über die Böschung ging es einen recht weiten Weg zur X‑Bionic Sphere in die Wechselzone. Als ich mich auf die Radstrecke begab kamen gerade die Profiathleten zurück von der Radstrecke in die Wechselzone. Auf der Radstrecke gab es lediglich eine 90 Kilometer lange Runde zu bewältigen. Diese führte in der Nähe der Donau entlang und dann sogar einige Kilometer auf dem Donauradweg in der Slowakei. Die Radstrecke war außer auf einem je Richtung etwa 15 Kilometer langen Abschnitt lediglich hin und zurück. Man konnte also die anderen Athleten als Gegenverkehr sehen. Die Strecke war aber komplett gesperrt und es gab problemlos freie Fahrt. Nach zirka 45 Kilometern und in die Hinrichtung mit gutem Rückenwind war der Wendepunkt. Jetzt hieß es dieselbe Strecke gegen den Wind wieder retour zu fahren. Da die Radstrecke fast komplett flach war gab es keinen Grund nicht fast die gesamte Zeit auf den Aero Aufliegern zu verbringen. Nach etwa 60 Kilometern in dieser Position hatte ich bereits große Schmerzen im unteren Rücken und linken Gesäßmuskel und konnte generell kaum mehr auf meinem Rad sitzen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich mich nach 90 Kilometern auf dem Rad auf einen Halbmarathon freuen würde. Irgendwie und gegen Ende vorrangig mit dem rechten Bein tretend rettete ich mich doch noch in die Wechselzone. Mit einer Zeit von 2:37:37 Stunden beendete ich das Radfahren. Normalerweise bin ich ein schneller Wechsler, doch hier ließ ich mir etwas Zeit, um die Muskeln für das Laufen etwas zu lockern und noch auf die Toilette zu gehen. Letztendlich befand ich mich auf der Laufstrecke. Es waren drei Runden abwechselnd auf Asphalt und auf der Pferderennbahn auf einem interessanten Filz‑Sand‑Belag und auf Wiese zu laufen. Man konnte den Unterschied vom weichen nachgiebigen Untergrund zum harten Asphalt sehr stark spüren. Der weiche Untergrund kostete auf jeder Runde immens viel Kraft und bremste einen immer sehr aus. Auf der Laufstrecke war es in der Sonne recht heiß. Bei jeder der zwei Verpflegungsstellen blieb ich fast stehen, schüttete mir zuerst Wasser über den Kopf, trank einiges und steckte mir mit Wasser getränkte Schwämme in den Anzug. Auf der letzten Laufrunde konnte ich die Pace dann nicht mehr aufrechterhalten. Lief ich noch mit fast 4:35 Minuten am Kilometer aus der Wechselzone musste ich mich nun sehr anstrengen um 5:30 Minuten am Kilometer zu halten. Aber auch der grausamste Lauf hat irgendwann ein Ende. Mit einer Zeit von 1:45:42 Stunden für den Halbmarathon und einer Gesamtzeit von 5:07:09 Stunde beendete ich das Laufen und auch das Rennen. Meinen ersten Halbdistanz Triathlon konnte ich somit als vierter von sieben in meiner Altersklasse und als 37. von insgesamt 113 gefinishten Athleten beenden. Mein Vater finishte ebenfalls etwa 45 Minuten vor mir. Auf meiner letzten Runde auf der Laufstrecke feuerte er mich noch kräftig an und sprach mir Mut zu. Er absolvierte das Rennen in einer Zeit von 5:13:58 Stunden.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung bei meiner ersten Triathlon‑Halbdistanz und auch der Wettkampf in der X-Bionic Sphere in Samorin in der Slowakei hat mir sehr gut gefallen. Dieser Bewerb ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

Wir gratulieren Marco zur erfolgreichen Absolvierung seiner ersten Halbdistanz!

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Ergebnis

Seestadt Open Water Schwimmen

Am 15. Mai 2022 fanden der Seestadt Triathlon und das Mako Open Water Swimming statt. Marco Wiedersheim entschied sich spontan beim mittleren Open Water Schwimmbewerb zu starten. Es standen drei Distanzen zur Auswahl: 750 Meter, 1.500 Meter und 3.800 Meter. Beim Start gingen alle Athlet*innen der drei Distanzen zugleich ins Wasser und schwammen dann lediglich unterschiedlich viele Runden im Asperner See. Direkt nach dem Start zur ersten Boje hin war das Gedränge noch groß aber das Feld teilte sich dann recht bald auf. Da man beim Schwimmen teilweise gegen die noch tief stehende Sonne schwamm war die Orientierung nicht ganz einfach. Auf den 1.500 Metern waren zwei Runden zu absolvieren. Gegen Ende der zweiten Runde bemerkte Marco an seiner rechten Seite einen anderen Schwimmer, welcher ebenfalls die 1.500 Meter schwamm. Er war mit Marco auf gleicher Höhe. Auf der letzten Gerade zum Ziel hin versuchte Marco noch mit letzter Kraft und exzessivem Beinschlag diesen anderen Schwimmer abzuschütteln. Dies gelang ihm dann auch nur wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die beide hier um den zweiten Platz in der Altersklasse gekämpft hatten. Das Ergebnis war somit recht akzeptabel. Marco konnte in seiner Altersklasse um 1,3 Sekunden den zweiten Platz von sechs erkämpfen. Insgesamt konnte er den dritten Platz von 35 belegen. Auch hier konnte Marco das Siegertreppchen um dieselben 1,3 Sekunden erklimmen. Schwimmen durfte ich in einem fantastischen Mako Neoprenanzug gesponsert von Vereinssponsor und ehemaligem Vereinsobmann Martin Keiml.

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mein-training.at

9. Schwarzatal Triathlon in Ternitz

Am 8. Mai 2022 stand zum neunten Mal der Schwarzatal Triathlon in Ternitz am Programm. In der Früh im Weinviertel kühle Temperaturen und starker Regen. Trotzdem ließen es sich Helmut Fitz und Helmut Otto nicht nehmen und fuhren Richtung Süden. Beim CheckIn war es noch trocken, kurz vor dem Start begann es leider zu regnen. Bis zum Radsplit hörte es zum Glück wieder auf, aber die Straßen waren nass und rutschig. Dies empfahl eine eher vorsichtige Fahrt. Bei der Siegerehrung kam dann sogar die Sonne hervor.

Hier der Bericht von Helmut Fitz, der das erste Mal in Ternitz startete:

Noch einmal Dankeschön, dass ihr mich zur Teilnahme in Ternitz überredet habt, es war ein toller Bewerb! Ich hatte mich sehr auf das beheizte Becken gefreut und auf einen schnellen Turn ohne Neo 😊. Das Wasser war aber sehr frisch (17°C) und es gab keine Möglichkeit zum Einschwimmen. Ein anderes Becken (das sonst niemand benutzt hat) war frei, da bin ich dann mit dem Neo rein. Das war so kalt, dass mir das Hirn eingefroren ist. Nicht eine Länge habe ich da geschafft. War ein bisserl verzweifelt. Schaffe ich jetzt keine 17°C mehr? Ich habe dann erfahren, dass dieses Becken nicht beheizt und viel kühler ist. Nur das Hauptbecken ist beheizt und hat eben nicht mehr als 17°C 😅. Und so bin ich halt ohne Einschwimmen und mit Neo gestartet… Habe mir unter zehn Minuten (ohne Neo) vorgenommen, geworden sind es dann (mit Neo) 9:45 Minuten. Am Rad war’s ok, aber wegen dem Regen sehr nass und es gab viele Wenden (dafür praktisch keine Steigungen). Das habe ich in 40 Minuten geschafft. Beim Laufen war ich am Limit, aber dafür beide Runden auf die Sekunde gleich schnell, Pace war aber nur 5:40, mehr habe ich nicht drauf im Moment. Gesamtzeit war 1 Stunde 22 Minuten (11. von 17 in M50‑59). Aber grundsätzlich bin ich happy damit, die Saison ist noch jung und ich trainiere ja kein Ironman Pensum 😊. 

Hier der Bericht von Helmut Otto:

Im Vorjahr war ich bereits für die Olympische Distanz angemeldet, leider fand da nur die Sprintdistanz statt. Aber so konnte ich die Strecken für die Olympische Distanz kennenlernen 😊 Leider bekam ich beim Startsprung Wasser in die Brille und so sah ich bald fast nichts. Beim ersten Landgang richtete ich mir die Brille und wurde von einem knapp hinter mir schwimmenden Athleten überholt. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass ich den Rest in seinem Wasserschatten schwimmen konnten. Zum Überholen war er zu schnell 😉 Danach ging es auf die Radstrecke. Da die Straßen nass und rutschig waren, fuhr ich eher zurückhaltend. Da ich am Mittwoch noch Schmerzen einer alten Oberschenkelverletzung verspürte und ich befürchtete gar nicht starten zu können, ging ich mit gemischten Gefühlen in den abschließend zehn Kilometer langen Lauf. Die Beschwerden hielten sich in Grenzen und ich konnte nach 2:35:41 Stunden finishen. Damit erreichte ich den dritten Platzt in der Altersklasse M50‑59. Auf den zweiten Platz fehlten mir 1:20 Minuten. Schmerzfrei wäre vielleicht mehr drinnen gewesen, aber schlussendlich bin ich froh, dass ich starten konnte 😊

Wir freuen uns schon auf den Jubiläumsbewerb im nächsten Jahr 😊

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36. Obergrafendorf Triathlon

Als einer der ersten Triathlons der Saison besteht beim Bewerb in Obergrafendorf bei Sankt Pölten immer die Gefahr, dass die Verhältnisse noch recht kühl bis „frostig“ sind. Einige Athleten haben im Vorfeld ihr Besorgnis wegen des kühlen Aprils ausgedrückt. Doch glücklicherweise waren die Bedingungen letztendlich doch in Ordnung. Obwohl es in der Nacht und am Vormittag des Wettkampftages noch geregnet hatte, blieb der Bewerb selbst Großteils trocken. Die Straßen waren zwar noch nass und das Rad sah nach der Fahrt dementsprechend aus aber die Wolken verschonten uns mit ihrer nassen Fracht. Lediglich gegen Ende des Bewerbes begann es dann wieder ein wenig zu nieseln.

Den ASV TRIA Stockerau vertraten in Obergrafendorf Harald Peterka und ich (Marco Wiedersheim) gemeinsam mit meinem Vater und Vereinsfreund Manfred Spellitz. Gestartet wurde in drei Wellen. Zuerst durfte ich selbst gemeinsam mit allen anderen Herren bis zur Altersklasse M34-39 ins Wasser. Gut aufgewärmt nach einem weltrekordverdächtigen Sprint zurück zum Auto, da der Zeitnehmungschip vergessen wurde (Anfängerfehler 😉 ), und wieder zum See starteten wir um 13:30 Uhr. Als zweites, nachdem der letzte jungen Herren durch den für Obergrafendorf charakteristischen Durchlauf unter der Brücke, die über den Badesee führt, durchgeschwommen war, starteten alle Damen. Schließlich durften auch die lebenserfahreneren Herren ab Altersklasse M40 nach demselben Schema starten. Geschwommen wurden zwei Runden durch den Badesee. Vom Start weg unter der Brücke durch. Auf der anderen Seite der Brücke im Uhrzeigersinn schwammen wir um zwei Bojen und retour. Neben der Brücke ging es über einen kurzen Landgang und per Hechtsprung auf der anderen Seite zurück in den See erneut um zwei Bojen, bis man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist und dann auf die zweite Runde. Nach dieser ging es anstatt zur Brücke gerade aus zum mit zwei Fahnen markierten Schwimmausstieg. Nach Schulterproblemen im vergangen Herbst und Winter konnte ich im Frühjahr nach guter Physiotherapie von Vereinssponsor Wolfgang Taferner das Schwimmtraining wieder aufnehmen und beim ersten Triathlon die gesamt zehntbeste Schwimmzeit erschwimmen. Dem handgelenksmontierten Vermessungsinstrument zu urteilen war die Schwimmstrecke keine vollen 1.500 Meter lang. Vom See ging es ein paar hundert Meter in die Wechselzone und aufs Rad.

Vom Badeseegelände fuhr man die Pielach entlang, bis man auf die Radstrecke kam, auf der dann vier Runden zu fahren waren. Zuerst ging es mit Rückenwind und knapp 45 km/h Richtung Ritzersdorf, dann scharf rechts und über eine Brücke über die Westautobahn hinunter nach Poppendorf. Von dort ging es über ein anstrengendes durch Gegenwind geplagtes Stück nach Salau. Weiter fuhr man durch ein kurzes waldiges Stück, dann scharf rechts und bergauf bis nach Stainingsdorf, von dort wieder rechts noch etwas bergauf durch Felder bis zu einer steilen Abfahrt, auf der über 60 km/h gefahren wurden hinunter nach Loipersdorf. Dann über eine Linkskurve und durch eine Unterführung unter der Westautobahn wieder durch nach Völlerndorf. Hier fuhr man über eine Rechtskurve dann schließlich wieder auf den Beginn der Radstrecke auf die nächste Runde. Nach der letzten Runde ging es nach Völlerndorf sehr scharf nach links wieder auf den Weg neben der Pielach zurück zur Wechselzone und auf die Laufstrecke.

Diese ging über drei Runden zunächst von der Wechselzone weg durch ein waldiges Stück mit schottrigem Boden um den Badesee. Auf diesem Stück fiel die Pace immer stark und es fühlte sich an, als würde man rückwärts laufen. Nach dem waldigen Stück lief man über ebenjene Brücke, unter der man zuerst durchschwamm, eine ebenso anstrengende und potenziell krampfinduzierende Aufgabe, die es dreimal zu bewältigen gab. Nach der Brücke lief man erneut durch die Wechselzone und schließlich auf entspannenden Asphalt entlang der Pielach in die entgegengesetzte Richtung wie am Beginn und Ende der Radstrecke. Hier wurde bis zum Sportplatz Obergrafendorf gelaufen, wo sich der Wendepunkt befand und nachdem man dieselbe Strecke bis zur Wechselzone retour laufen musste, bei der die Laufrunde dann von neuem begann. Auf der zweiten und letzten Runde begegnete ich auf diesem Stück dann sowohl meinem Vater als auch Harald, welche beide zirka zehn Minuten später gestartet waren.

Schlussendlich konnte ich nach einer Zeit von 2:17:05 Uhr die Ziellinie überqueren und belegte somit gesamt den 41. Platz sowie den sechsten Platz in meiner Altersklasse. Bei den Niederösterreichischen Landesmeisterschaften konnte ich den dritten Platz (von dreien, sonst hat sich keiner getraut) belegen. Etwas später mit Gesamtzeit von 2:24:21 Stunden beendete mein Vater Manfred Spellitz das Rennen und ein paar Minuten nach ihm überquerte auch der zweite ASV-Athlet Harald Peterka mit einer Gesamtzeit von 2:28:07 Uhr die Ziellinie. Harald belegte in der Landesmeisterwertung in seiner Altersklasse den dritten Platz von sechs gewerteten Athleten.

Die Zielverpflegung der Sportunion Obergrafendorf war außergewöhnlich. Es wurden verschiedenste Mehlspeisen und Kuchen angeboten sowie Aufstrichbrote und diverse Getränke. Nach solch einer Anstrengung war dies ein willkommener Abschluss.

Im Hinblick auf meine erste Halbdistanz in Samorin nur zwei Wochen nach dem Kurzdistanz Triathlon in Obergrafendorf, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und bin gespannt auf die kommende Saison.

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Duathlon-Staatsmeisterschaft in Maissau

Am 1. Mai 2022 fiel pünktlich um 10:30 Uhr in Maissau der Startschuss zur ersten Österreichischen (Staats-)Meisterschaft des Jahres. Bei diesem Bewerb wurden auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften und die Vereinsmeisterschaften ausgetragen.

Nach 5,2 Kilometer Laufen ging es auf einen Radrundkurs mit 15,6 Kilometer, bevor abschließend nochmals 2,6 Laufkilometer zu bewältigen waren. Sieben Herren und eine Dame waren vom ASV TRIA Stockerau am Start. Es war ein sehr hochkarätiges Teilnehmerfeld und manch tolle Zeit wurde leider nicht mit der erhofften Platzierung belohnt 🙁

Anita Auttrit stand das erste Mal für unseren Verein und das erste Mal bei einem Duathlon am Start. Als bekannt starke Läuferin kam ihr der Bewerb entgegen. Dass sie bei ihrem Debüt gleich bei der Staatsmeisterschaft in ihrer Altersklasse den dritten Platz belegt, hat aber vor dem Bewerb niemand gedacht 😊 In der „Stockerauerwertung“ hatte sie die fünftbeste Zeit!

Ebenfalls den dritten Platz in der Staatsmeisterwertung bei seinem ersten Antreten bei einem Duathlon erreichte unser ältestes Mitglied Helmut Huber. Leider machte ihm beim Laufen eine Wadenverletzung zu schaffen ☹

Wie ging es den anderen Herren? Obwohl drei unter einer Stunde blieben reichte es leider für keinen auf das Stockerl ☹ Dafür machte das interne „matchen“ Spaß und so mancher startet motiviert in die neue Saison 😊

Erfreulicher das Ergebnis der Landesmeisterwertung!

Jeweils den zweiten Platz in der Altersklasse für Anita, Fabian Hatzak und Helmut. Alexander Grössinger wurde undankbarer Vierter ☹ Als Entschädigung erreichte er gemeinsam mit Anita und Fabian in der Teamwertung den dritten Platz!

Bei der Vereinsmeisterschaft konnte Fabian seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Zweiter wurde Jimmy (Thomas Cemerka) vor Alex.

Auf jeden Fall wieder eine toll organisierte Veranstaltung des LURS Maissau!

Ergebnisse

Fotos

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