Landesmeister*innenehrung

Am 15. Oktober 2022 fand in Ober-Grafendorf die Ehrung der Landesmeister*innen 2022 durch den niederösterreichischen Triathlonverband statt. Wir gratulieren folgenden Athlet*innen zu ihren TOP3‑Platzierungen:

Duathlonsprintdistanz (Maissau): jeweils den zweiten Platz in der Altersklasse: Anita Auttrit, Fabian Hatzak und Helmut Huber und in der Teamwertung zum dritten Platz:

Anita Auttrit, Fabian Hatzak, Alexander Grössinger

Triathlonkurzdistanz (Obergrafendorf): jeweils den dritten Platz in der Altersklasse für Harald Peterka und Marco Wiedersheim

Triathlonsprintdistanz (Wallsee): dritten Platz in der Altersklasse für Fabian Hatzak

Niederösterreichischer Triathlonverband

Ehrungen im Rahmen des Triathlonstammtisch

Duathlon Sprintdistanz

Da coronabedingt im Herbst 2021 die Landesmeister*innenehrung des niederösterreichischen Triathlonverbandes abgesagt wurde, wurden die Ehrungen der Athleth*innen des ASV TRIA Stockerau im Rahmen des Triathlonstammtisches am 8. September 2022 bei unserem langjährigen Sponsor Gitty City nachgeholt. Geehrt wurden:

Fabian HatzakTriathlon Sprint (Traismauer)M 30-342. Platz
 Triathlon Sprint (Traismauer)Teamwertung3. Platz
 Duathlon Sprint (Maissau)M 30-392. Platz
 Duathlon Sprint (Maissau)Teamwertung2. Platz
Armin HofmeisterTriathlon Kurz (Langau)M 30-391. Platz
 Triathlon Kurz (Langau)Teamwertung2. Platz
 Duathlon Sprint (Maissau)M 30-393. Platz
 Duathlon Sprint (Maissau)Teamwertung2. Platz
Daniela HofmeisterTriathlon Sprint (Traismauer)W 30-343. Platz
Viktoria KneisslTriathlon Kurz (Langau)Gesamtwertung W1. Platz
 Triathlon Kurz (Langau)W 24-291. Platz
 Triathlon Kurz (Langau)Teamwertung2. Platz
 Duathlon Sprint (Maissau)W 24-292. Platz
 Duathlon Sprint (Maissau)Teamwertung2. Platz
 Triathlon Sprint (Traismauer)W 24-291. Platz
 Triathlon Sprint (Traismauer)Teamwertung3. Platz
Marco WiedersheimTriathlon Kurz (Langau)M 20-293. Platz
 Triathlon Kurz (Langau)Teamwertung2. Platz
 Triathlon Sprint (Traismauer)M 24-293. Platz
 Triathlon Sprint (Traismauer)Teamwertung3. Platz
Triathlon Kurzdistanz
Triathlon Sprintdistanz

Im Anschluss daran wurden die Vereinsmeister Triathlon Sprintdistanz 2022 geehrt. Der Bewerb fand im Rahmen des 7. Gerasdorf Triathlons am 14. August 2022 statt. Vereinsmeister wurde Fabian Hatzak vor Alexander Grössinger und Gerhard Seifritz. Für Fabian war es nach der erfolgreichen Verteidigung seines Duathlonvereinsmeistertitel der zweite Vereinsmeistertitel 2022! Es war keine Dame am Start 🙁

Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu diesen Erfolgen!

Challenge Samorin

Ein Bericht von Marco Wiedersheim

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 traute ich mich meine erste Triathlon-Halbdistanz zu absolvieren. Die Wahl fiel auf die Challenge Samorin bei der X-Bionic Sphere an der Donau. Gemeinsam mit meinem Vater, der sich das Jahr zuvor für „The Championship“ qualifizierte fuhr ich zum Wettkampfort. Die Anreise erledigten wir den Tag zuvor am Samstag, den 21. Mai 2022. Am besagten Ort angekommen erledigten wir zunächst die Athletenregistrierung. Danach machten wir unsere Fahrräder wettkampffertig. Die Startnummern wurden aufgeklebt. Kleine technische Dinge wurden erledigt und anderes. Dann gings weiter zum Bike-Check-In. Zum ersten Mal musste ich Rad Helm, Laufschuhe, etc. in Wechselsäcke packen, die ich mir jeweils nach dem Schwimmen und nach dem Radfahren holen würde. Nachdem auch das erledigt war, durften wir uns in die Pasta Party stürzen. Nach einem guten und ausgiebigen Essen fuhren wir in unser nicht weit entferntes Hotel, wo wir unsere Startnummern-Tattoos auf unsere Unterarme auftrugen und unsere Verpflegung für den folgenden Tag vorbereiteten.

Am Wettkampftag nach einem Frühstück im Hotel ging es wieder hinüber auf das X‑Bionic Sphere Gelände. Dort angekommen gingen wir nochmals in die Wechselzone, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Dann bereiteten wir uns allmählich auf den Start vor. Die Challenge Samorin umfasst zwei Halbdistanz Rennen. Zum einen „The Championship“, für das man sich bei einem anderen Challenge Halbdistanzrennen qualifizieren muss und somit in etwa der Ironman 70.3 World Championship des Konkurrenzunternehmens entspricht, zum anderen ein Open Race, bei dem sich jeder regulär anmelden kann. Mein Vater startete bei „The Championship“ und ich startete im Open Race. Die Profis starteten um 9 Uhr. Um 9:50 Uhr startete mein Vater mit dem Rest seiner Altersklasse. Da bei „The Championship“ viel mehr Starter teilnahmen waren gab es hier einige Startwellen. Um 10:45 Uhr durfte dann ich mit allen anderen Open Race Starten ins Wasser. Geschwommen wurde eine Runde gegen den Uhrzeigersinn im Donau-Strom. Da bei Samorin die Donau etwa fünfmal so breit ist wie bei Wien, gibt es hier auch fast keine Strömung. Es ist also kein Problem zu schwimmen. Das Feld teilte sich auch sehr schnell auf. Ich hatte nur sehr wenige andere Schwimmer um mich oder vor mir. Das macht die Orientierung immer etwas schwieriger. Einmal schwamm ich fast frontal in eine der Markierungsbojen. Nach einer Zeit von 32:14 Minuten und damit der gesamt sechst schnellsten Schwimmzeit beendete ich das Schwimmen. Über die Böschung ging es einen recht weiten Weg zur X‑Bionic Sphere in die Wechselzone. Als ich mich auf die Radstrecke begab kamen gerade die Profiathleten zurück von der Radstrecke in die Wechselzone. Auf der Radstrecke gab es lediglich eine 90 Kilometer lange Runde zu bewältigen. Diese führte in der Nähe der Donau entlang und dann sogar einige Kilometer auf dem Donauradweg in der Slowakei. Die Radstrecke war außer auf einem je Richtung etwa 15 Kilometer langen Abschnitt lediglich hin und zurück. Man konnte also die anderen Athleten als Gegenverkehr sehen. Die Strecke war aber komplett gesperrt und es gab problemlos freie Fahrt. Nach zirka 45 Kilometern und in die Hinrichtung mit gutem Rückenwind war der Wendepunkt. Jetzt hieß es dieselbe Strecke gegen den Wind wieder retour zu fahren. Da die Radstrecke fast komplett flach war gab es keinen Grund nicht fast die gesamte Zeit auf den Aero Aufliegern zu verbringen. Nach etwa 60 Kilometern in dieser Position hatte ich bereits große Schmerzen im unteren Rücken und linken Gesäßmuskel und konnte generell kaum mehr auf meinem Rad sitzen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich mich nach 90 Kilometern auf dem Rad auf einen Halbmarathon freuen würde. Irgendwie und gegen Ende vorrangig mit dem rechten Bein tretend rettete ich mich doch noch in die Wechselzone. Mit einer Zeit von 2:37:37 Stunden beendete ich das Radfahren. Normalerweise bin ich ein schneller Wechsler, doch hier ließ ich mir etwas Zeit, um die Muskeln für das Laufen etwas zu lockern und noch auf die Toilette zu gehen. Letztendlich befand ich mich auf der Laufstrecke. Es waren drei Runden abwechselnd auf Asphalt und auf der Pferderennbahn auf einem interessanten Filz‑Sand‑Belag und auf Wiese zu laufen. Man konnte den Unterschied vom weichen nachgiebigen Untergrund zum harten Asphalt sehr stark spüren. Der weiche Untergrund kostete auf jeder Runde immens viel Kraft und bremste einen immer sehr aus. Auf der Laufstrecke war es in der Sonne recht heiß. Bei jeder der zwei Verpflegungsstellen blieb ich fast stehen, schüttete mir zuerst Wasser über den Kopf, trank einiges und steckte mir mit Wasser getränkte Schwämme in den Anzug. Auf der letzten Laufrunde konnte ich die Pace dann nicht mehr aufrechterhalten. Lief ich noch mit fast 4:35 Minuten am Kilometer aus der Wechselzone musste ich mich nun sehr anstrengen um 5:30 Minuten am Kilometer zu halten. Aber auch der grausamste Lauf hat irgendwann ein Ende. Mit einer Zeit von 1:45:42 Stunden für den Halbmarathon und einer Gesamtzeit von 5:07:09 Stunde beendete ich das Laufen und auch das Rennen. Meinen ersten Halbdistanz Triathlon konnte ich somit als vierter von sieben in meiner Altersklasse und als 37. von insgesamt 113 gefinishten Athleten beenden. Mein Vater finishte ebenfalls etwa 45 Minuten vor mir. Auf meiner letzten Runde auf der Laufstrecke feuerte er mich noch kräftig an und sprach mir Mut zu. Er absolvierte das Rennen in einer Zeit von 5:13:58 Stunden.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung bei meiner ersten Triathlon‑Halbdistanz und auch der Wettkampf in der X-Bionic Sphere in Samorin in der Slowakei hat mir sehr gut gefallen. Dieser Bewerb ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

Wir gratulieren Marco zur erfolgreichen Absolvierung seiner ersten Halbdistanz!

Veranstalter

Ergebnis

Seestadt Open Water Schwimmen

Am 15. Mai 2022 fanden der Seestadt Triathlon und das Mako Open Water Swimming statt. Marco Wiedersheim entschied sich spontan beim mittleren Open Water Schwimmbewerb zu starten. Es standen drei Distanzen zur Auswahl: 750 Meter, 1.500 Meter und 3.800 Meter. Beim Start gingen alle Athlet*innen der drei Distanzen zugleich ins Wasser und schwammen dann lediglich unterschiedlich viele Runden im Asperner See. Direkt nach dem Start zur ersten Boje hin war das Gedränge noch groß aber das Feld teilte sich dann recht bald auf. Da man beim Schwimmen teilweise gegen die noch tief stehende Sonne schwamm war die Orientierung nicht ganz einfach. Auf den 1.500 Metern waren zwei Runden zu absolvieren. Gegen Ende der zweiten Runde bemerkte Marco an seiner rechten Seite einen anderen Schwimmer, welcher ebenfalls die 1.500 Meter schwamm. Er war mit Marco auf gleicher Höhe. Auf der letzten Gerade zum Ziel hin versuchte Marco noch mit letzter Kraft und exzessivem Beinschlag diesen anderen Schwimmer abzuschütteln. Dies gelang ihm dann auch nur wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die beide hier um den zweiten Platz in der Altersklasse gekämpft hatten. Das Ergebnis war somit recht akzeptabel. Marco konnte in seiner Altersklasse um 1,3 Sekunden den zweiten Platz von sechs erkämpfen. Insgesamt konnte er den dritten Platz von 35 belegen. Auch hier konnte Marco das Siegertreppchen um dieselben 1,3 Sekunden erklimmen. Schwimmen durfte ich in einem fantastischen Mako Neoprenanzug gesponsert von Vereinssponsor und ehemaligem Vereinsobmann Martin Keiml.

Veranstalter

Ergebnisse

mein-training.at

36. Obergrafendorf Triathlon

Als einer der ersten Triathlons der Saison besteht beim Bewerb in Obergrafendorf bei Sankt Pölten immer die Gefahr, dass die Verhältnisse noch recht kühl bis „frostig“ sind. Einige Athleten haben im Vorfeld ihr Besorgnis wegen des kühlen Aprils ausgedrückt. Doch glücklicherweise waren die Bedingungen letztendlich doch in Ordnung. Obwohl es in der Nacht und am Vormittag des Wettkampftages noch geregnet hatte, blieb der Bewerb selbst Großteils trocken. Die Straßen waren zwar noch nass und das Rad sah nach der Fahrt dementsprechend aus aber die Wolken verschonten uns mit ihrer nassen Fracht. Lediglich gegen Ende des Bewerbes begann es dann wieder ein wenig zu nieseln.

Den ASV TRIA Stockerau vertraten in Obergrafendorf Harald Peterka und ich (Marco Wiedersheim) gemeinsam mit meinem Vater und Vereinsfreund Manfred Spellitz. Gestartet wurde in drei Wellen. Zuerst durfte ich selbst gemeinsam mit allen anderen Herren bis zur Altersklasse M34-39 ins Wasser. Gut aufgewärmt nach einem weltrekordverdächtigen Sprint zurück zum Auto, da der Zeitnehmungschip vergessen wurde (Anfängerfehler 😉 ), und wieder zum See starteten wir um 13:30 Uhr. Als zweites, nachdem der letzte jungen Herren durch den für Obergrafendorf charakteristischen Durchlauf unter der Brücke, die über den Badesee führt, durchgeschwommen war, starteten alle Damen. Schließlich durften auch die lebenserfahreneren Herren ab Altersklasse M40 nach demselben Schema starten. Geschwommen wurden zwei Runden durch den Badesee. Vom Start weg unter der Brücke durch. Auf der anderen Seite der Brücke im Uhrzeigersinn schwammen wir um zwei Bojen und retour. Neben der Brücke ging es über einen kurzen Landgang und per Hechtsprung auf der anderen Seite zurück in den See erneut um zwei Bojen, bis man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist und dann auf die zweite Runde. Nach dieser ging es anstatt zur Brücke gerade aus zum mit zwei Fahnen markierten Schwimmausstieg. Nach Schulterproblemen im vergangen Herbst und Winter konnte ich im Frühjahr nach guter Physiotherapie von Vereinssponsor Wolfgang Taferner das Schwimmtraining wieder aufnehmen und beim ersten Triathlon die gesamt zehntbeste Schwimmzeit erschwimmen. Dem handgelenksmontierten Vermessungsinstrument zu urteilen war die Schwimmstrecke keine vollen 1.500 Meter lang. Vom See ging es ein paar hundert Meter in die Wechselzone und aufs Rad.

Vom Badeseegelände fuhr man die Pielach entlang, bis man auf die Radstrecke kam, auf der dann vier Runden zu fahren waren. Zuerst ging es mit Rückenwind und knapp 45 km/h Richtung Ritzersdorf, dann scharf rechts und über eine Brücke über die Westautobahn hinunter nach Poppendorf. Von dort ging es über ein anstrengendes durch Gegenwind geplagtes Stück nach Salau. Weiter fuhr man durch ein kurzes waldiges Stück, dann scharf rechts und bergauf bis nach Stainingsdorf, von dort wieder rechts noch etwas bergauf durch Felder bis zu einer steilen Abfahrt, auf der über 60 km/h gefahren wurden hinunter nach Loipersdorf. Dann über eine Linkskurve und durch eine Unterführung unter der Westautobahn wieder durch nach Völlerndorf. Hier fuhr man über eine Rechtskurve dann schließlich wieder auf den Beginn der Radstrecke auf die nächste Runde. Nach der letzten Runde ging es nach Völlerndorf sehr scharf nach links wieder auf den Weg neben der Pielach zurück zur Wechselzone und auf die Laufstrecke.

Diese ging über drei Runden zunächst von der Wechselzone weg durch ein waldiges Stück mit schottrigem Boden um den Badesee. Auf diesem Stück fiel die Pace immer stark und es fühlte sich an, als würde man rückwärts laufen. Nach dem waldigen Stück lief man über ebenjene Brücke, unter der man zuerst durchschwamm, eine ebenso anstrengende und potenziell krampfinduzierende Aufgabe, die es dreimal zu bewältigen gab. Nach der Brücke lief man erneut durch die Wechselzone und schließlich auf entspannenden Asphalt entlang der Pielach in die entgegengesetzte Richtung wie am Beginn und Ende der Radstrecke. Hier wurde bis zum Sportplatz Obergrafendorf gelaufen, wo sich der Wendepunkt befand und nachdem man dieselbe Strecke bis zur Wechselzone retour laufen musste, bei der die Laufrunde dann von neuem begann. Auf der zweiten und letzten Runde begegnete ich auf diesem Stück dann sowohl meinem Vater als auch Harald, welche beide zirka zehn Minuten später gestartet waren.

Schlussendlich konnte ich nach einer Zeit von 2:17:05 Uhr die Ziellinie überqueren und belegte somit gesamt den 41. Platz sowie den sechsten Platz in meiner Altersklasse. Bei den Niederösterreichischen Landesmeisterschaften konnte ich den dritten Platz (von dreien, sonst hat sich keiner getraut) belegen. Etwas später mit Gesamtzeit von 2:24:21 Stunden beendete mein Vater Manfred Spellitz das Rennen und ein paar Minuten nach ihm überquerte auch der zweite ASV-Athlet Harald Peterka mit einer Gesamtzeit von 2:28:07 Uhr die Ziellinie. Harald belegte in der Landesmeisterwertung in seiner Altersklasse den dritten Platz von sechs gewerteten Athleten.

Die Zielverpflegung der Sportunion Obergrafendorf war außergewöhnlich. Es wurden verschiedenste Mehlspeisen und Kuchen angeboten sowie Aufstrichbrote und diverse Getränke. Nach solch einer Anstrengung war dies ein willkommener Abschluss.

Im Hinblick auf meine erste Halbdistanz in Samorin nur zwei Wochen nach dem Kurzdistanz Triathlon in Obergrafendorf, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und bin gespannt auf die kommende Saison.

Ergebnisse

Veranstalter

5. Vienna Triathlon

Marco Wiedersheim

Am zweiten Septemberwochenende fanden viele Bewerbe im Osten Österreichs statt und einige unserer Athleten waren im Einsatz. Den Beginn machten am Samstag Fabian Hatzak und Helmut Fitz beim Vienna Sprint Triathlon. Beide landeten in ihrer Altersklasse jeweils auf dem dritten Platz. Wobei es Fabian als Gesamtachter (1:02:25 Stunden) sogar unter die TopTen schaffte!

Hier der Bericht von Helmut Fitz:

Der Sprint heute war faszinierend und sehr lehrreich!

Beim Schwimmen habe ich es zunächst tatsächlich nicht(!) geschafft meine Stoppuhr zu starten. Den Triathlon Modus habe ich schon lange nicht benutzt, und dann ist sowas vorprogrammiert. Das hat mich schon einmal aus dem Konzept gebracht, aber ich musste natürlich los schwimmen.

Nach einem Startsprint – ich bin mit Triathlonanzug und Neo geschwommen – kam plötzlich ein seltsam beklemmendes Gefühl auf, dass ich geglaubt habe, keine Luft mehr zu bekommen. Ich dachte mehrmals ans Aufgeben. Ich habe dann nachgelassen, bin überholt und mehrmals  von anderen Armen & Beinen „getroffen“ worden. Dabei habe ich mich auch noch ordentlich verschluckt – na super… Aber ab der Hälfte ist dann endlich etwas „Ruhe“ eingekehrt. Trotz allem war ich aber beim Schwimmen 63. von 211 Finishern und dritter in meiner Altersklasse! 

Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber nicht, da meine Uhr ja nicht losging – aber selbst wenn, sie war inzwischen voll mit Wasser angelaufen. Offenbar ist nach all den Jahren jetzt das Ende meiner Garmin gekommen …

Beim Radeln war ich happy, da ich einen 32 km/h Schnitt zusammengebracht habe. Aber wie immer beim Radeln bin ich laufend überholt worden, macht den 141. Platz von 211 Finishern. Auf meinem Radcomputer konnte ich über die aktuelle Uhrzeit erkennen, dass ich nach knapp 55 Minuten auf die Laufstrecke gekommen bin. Da wusste ich, dass ich mein Eineinhalb-Stunden-Ziel definitiv erreichen kann. Schließlich konnte ich ein Tempo von 5:16 halten und bin mit 1 Stunde 21 Minuten ins Ziel gekommen!

Wegen Verzögerungen bei Pentek war (auch) mein Name lange nicht auf den Ergebnislisten, so dass ich nicht wusste wie ich im Vergleich zu den anderen abgeschnitten habe. Nachdem ich in aller Ruhe alles in meinem Auto verstaut habe, habe ich’s wieder auf der Pentek Homepage versucht, und siehe da, ich war Dritter in Klasse M55-59!! Wie von der Tarantel gestochen bin ich in meinen Schlapfen über einen halben Kilometer zur Siegerehrung gelaufen (näher konnte man nicht parken), und konnte gerade rechtzeitig aufs Podest hüpfen, als mein Name gerufen wurde 😉

Am Sonntag war Marco Wiedersheim über die Olympische Distanz im Einsatz. Er belegte in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz. Nach dem er nach dem Schwimmen als vierter aus dem Wasser gestiegen ist.

Veranstalterhomepage

Ergebnis Sprint

Ergebnis Olympisch

ASV TRIA Stockerau räumt in Langau ab

… vier StarterInnen – vier Podestplätze in den Altersklassen (Bewerb und Landesmeisterschaften) und drittschnellste Dame beim Bewerb! Landesmeisterin über die Triathlon Kurzdistanz, zweiter Platz in der Teamwertung bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften.

Am 21. August 2021 ging in Langau der 16. Interregionale Triathlon über die Bühne. Bei der Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen/40 Kilometer Radfahren/10 Kilometer Laufen) wurde Viktoria Kneissl – wie schon vor zwei Wochen davor über die Sprintdistanz in Traismauer – drittschnellste Dame und gewann wieder ihre Altersklasse! Auch Daniela Wöber wiederholte ihren Erfolg und wurde Zweite in der Altersklasse. Die Herrn standen den Damen um nichts nach: Armin Hofmeister in Traismauer noch undankbarer Vierter in der Altersklasse, schaffte es diesmal als Dritter aufs Stockerl. Marco Wiedersheim wurde diesmal Zweiter in der Altersklasse.

Noch erfreulicher die Ergebnisse der niederösterreichischen Landesmeisterschaften: Vicky wurde Landesmeisterin über die Triathlon Kurzdistanz und so ganz „nebenbei“ auch in ihrer Altersklasse! Armin wurde Landesmeister in seiner Altersklasse und Daniela und Marco jeweils Dritte in der Altersklassenwertung. Wobei Marco durch die Altersklassenzusammenlegung nur von zwei jüngeren (U23) geschlagen wurde. Diese Erfolge spiegeln sich auch in der Teamwertung wieder: 2. Platz für Viktoria Kneissl, Armin Hofmeister und Marco Wiedersheim 🙂

Beim Sprintbewerb (300 Meter Schwimmen/20 Kilometer Radfahren/3,3 Kilometer Laufen) bewies der Gründer der Stockerauer Triathlonsektion und  Sponsor Martin Keiml (mein.training.at) seine Schwimmstärke und stieg nach 4:09 Minuten als Erster aus dem Wasser.

Hier die persönlichen Eindrücke

Vicky

Vor Beginn des Bewerbes war ich doch recht aufgeregt – seit drei Jahren bin ich bei keiner olympischen Distanz mehr gestartet. Die Bedingungen waren top, Sonne – aber nicht zu heiß und einige Begleitpersonen, die fleißig angefeuert haben (Vielen Dank nochmals!). Auch wenn während des Wettkampfes das Ziel teilweise endlos weit weg erschienen ist, war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Schwimmen hat super funktioniert und auch wenn beim Laufen die Beine langsam schwer geworden sind, konnte ich ein gutes Tempo finden. Ich durfte mich über die Platzierung als dritte Dame gesamt und Erste in der Altersklasse freuen und gehe mit einem Ziel in die nächste Saison: Am Rad schneller werden!

Dani

Zwei Runden á 750 Meter schwimmen im Bergwerksee mit Neoprenanzug – Danke, lieber Wettergott!
Zwei Runden á 20 Kilometer radeln durchs hügelige Waldviertel und Tschechien – Ich liebe das Streckenprofil in Langau.
und abschließend drei Runden á 3,3 Kilometer laufen rund um den Bergwerksee – Dabei immer wieder die Teamkollegen zu treffen und sich gegenseitig anzufeuern war nochmal extra motivierend.
Bei perfektem Triathlonwetter schaute für mich am Ende eine super neue Bestzeit von 2:39:39,4 Stunden raus.
Dass sich schon am Rad meine Blase meldete und ich beim Laufen eigentlich nur noch schnell aufs WC wollte, war vielleicht mit ein Grund für die schnelle Zeit. Zur Gewohnheit will ich mir das aber trotzdem lieber nicht machen 🙂

Armin

Nach 2019 war es meine zweite Teilnahme in Langau. Wieder über die olympische Distanz, jedoch diesmal im Format der niederösterreichischen Landesmeisterschaft. Das Schwimmen verlief ausgezeichnet. Leider verabschiedete sich hier meine Multisportuhr. Der anschließende hügelige Radkurs kam mir entgegen und so raste ich Richtung abschließendem Lauf. Mangels Uhr eine herausfordernde Sache auf den zehn Kilometer nicht zu überpacen, aber trotzdem alles zu geben. Anhand der Runden und Km-Markierungen fieberte ich der Ziellinie entgegen. Noch tausend Meter durchbeißen, dann war es geschafft. Mit dem Wissen alles gegeben zu haben, ließ ich mich im Ziel in die Wiese fallen. Es war der Lauf zu persönlichen Bestzeit in 2:16:48 Stunden, Platz 3 in der Altersklasse und Platz 1 in der Wertung zur Niederösterreichischen Landesmeisterschaft in der Altersklasse M30.

Marco

Beim Start versuchte ich mich so weit links wie möglich zu positionieren, um den geradest möglichen Weg zur ersten Boje zu haben. Es waren zwei Runden zu je 750 Metern zu schwimmen. In der ersten Runde fand ich in keinen guten Rhythmus und die ersten Schwimmer waren auf und davon. Ich konnte mir dennoch einen Platz in einer der vordersten Gruppen sichern. Die zweite Runde wurde mit einem Landgang und einem Sprung vom Steg eingeleitet. Auf dieser fühlte ich mich viel besser, konnte ruhig atmen und holte gefühlt ohne Anstrengung einige Schwimmer vor mir, die mich bei der zweiten Boje etwas abgedrängt haben wieder ein.
Beim ersten Wechsel lief ich gleich um ein paar Meter an meinem Rad vorbei.
Das Radfahren war für meine Verhältnisse und gefühlt grandios. Auf der nicht zu hügeligen und dankenswerterweise nicht zu windigen Strecke orientierte ich mich an den von meinem Radcomputer angezeigten Watt, um weder zu leicht noch zu hart zu fahren, damit genug Reserven für das Laufen übrigblieben. So konnte ich gegen Ende der zweiten Radrunde sogar noch Simone Fürnkranz überholen.
Der zweite Wechsel war noch schlechter als der erste, weil ich mit meinem Rad in der falschen Reihe war und so einen Umweg laufen musste.
Das Laufen schlussendlich war solide. Die dreimal zu absolvierende Laufrunde war zur Hälfte zwar schön im Wald gelegen, allerdings der unebene Boden und der Anstieg bei der zweiten Verpflegungsstelle in die Felder hinaus war doch recht „zach“. Die Zielzeit war trotzdem sehr zufrieden stellend für mich.
Die Veranstaltung als Ganzes und die Lage am Bergwerksee bei Langau waren sehr schön und haben mir sehr gut gefallen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

Veranstalter

Ergebnislisten

3. Traismauer Triathlon

Am 31. Juli 2021 fand der 3. Traismauer Triathlon statt. Über die Sprintdistanz: 750 Meter Schwimmen im Naturbadesee, 20 Kilometer Radfahren in den Traisentaler Weinbergen und abschließenden fünf Kilometer Laufen im Auwald entlang der Traisen und der Donau war Viktoria Kneissl drittschnellste Dame und gewann ihre Altersklasse!

Im Rahmen dieses Bewerbes wurden auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften über die die Triathlon Sprintdistanz ausgetragen. In der Teamwertung erreichten Viktoria Kneissl, Fabian Hatzak und Marco Wiedersheim den dritten Platz. In der Einzelwertung wurde in ihren jeweiligen Altersklassen Viktoria Kneissl Landesmeisterin, Fabian Hatzak Zweiter, Daniela Wöber und Marco Wiedersheim jeweils Dritte. Pech hatte Armin Hofmeister der in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz belegte.

Auf jeden Fall ein toller Erfolg der Stockerauer Athletinnen und Athleten!

Fotos

Ergebnisliste Bewerb

Ergebnisliste Landesmeisterschaft Einzel

Ergebnisliste Landesmeisterschaft Team

Veranstalter

Neufeld Triathlon 2020 – Olympische Distanz

Ein Bericht von Daniela Wöber und Armin Hofmeister

Kühles Nass, milde Temperaturen dazu Sonnenschein und kräftiger Wind. Fast perfekte Bedingungen für einen würdigen Saisonabschluss 2020. Kein Vergleich zur Hitzeschlacht im Vorjahr.

Und vieles war neu: Drei Wechselzonen, eine davon örtlich getrennt von den anderen beiden, äquivalent drei Startwellen (zweimal Männer sowie alle Frauen inklusive Staffeln), zehn Sekunden Startintervalle mit Einteilung nach angepeilter Schwimmzeit, eine 1.500 Meter Schwimmrunde und eine leicht veränderte, darum circa. 5,5 Kilometer lange Laufrunde rund um den Neufelder See. Alles Neuerungen der diesjährigen Ausgabe als Ergebnis des COVID‑19‑Präventionskonzepts.

Dieser Herausforderung auf der olympischen Distanz stellten sich vom ASV TRIA Stockerau neben Marco Wiedersheim, auch Daniela Wöber und Armin Hofmeister. Die beiden letzteren inklusive gemeinsamer Mixed-Wertung als Team „Quick and Dirty“. Wer dabei wer ist bleibt an dieser Stelle ungeklärt 😉 Um in Hinblick auf die burgenländischen Landesmeisterschaften zumindest in der Geschlechterwertung gleiche Bedingungen trotz verteilter Wechselzonen zu schaffen, wurden alle Frauen und Staffeln der dritten Startwelle und somit der neu geschaffenen separaten Wechselzone zugeteilt.

So ergab es sich, dass das Team „Quick and Dirty“ um circa 2:15 Stunden zeitversetzt ins Rennen startete. Zeit genug den jeweils anderen fast durchgehend vom Start bis ins Ziel anzufeuern.

Zum Renngeschehen …

Armin: Eine flotte Seerunde gefolgt von einem, dank kräftigem Wind, anspruchsvollen Rad-Split. Bei Gegenwind erscheint einem das Burgenland nicht mehr gar so flach und jeder noch so kleine Hügel brennt in den Beinen. Beim Lauf wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. Nach gesamt 2:20:45 Stunden war es geschafft und somit war ich rund zehn Minuten schneller im Ziel als im Vorjahr, trotz längerer Laufstrecke. Dazu Verbesserungen in allen Disziplinen. Entsprechend mein Fazit: Ein toller und würdiger Saisonabschluss.

Daniela: Los ging es mit einer unheimlichen Begegnung mit einem unbekannten Schwimmobjekt im Neufelder See, das sich mir von unten näherte. Kurze Panik und nix wie weg von hier. Erleichtert stieg ich nach einer knappen halben Stunde aus dem „Aquarium“ und strampelte anschließend im Windkanal. Seit wann gibt’s im Burgenland eigentlich Berge? Aber wenn‘s bergauf geht, geht‘s auch wieder bergab und bei einem Rundkurs kommt der Wind unweigerlich auch mal von hinten 😉 Auf der ersten Laufrunde konnte ich dann sogar ein paar Damen einholen, die zweite Runde war dafür etwas einsam und langsam wurde ich müde. Erleichtert und glücklich erreichte ich nach 2:53:25 Stunden (nach 1.500 Meter schwimmen, 40 Kilometer radeln und 11(!) Kilometer laufen) das Ziel. Damit ging sich sogar (haarscharf) noch der 3. Platz in der W30‑34 aus.

Zu guter letzt gab es dann auch noch die Gesamtabrechnung aus Neufeld: Das Team „Quick and Dirty“ erreichte in der „Er&Sie Wertung“ mit einer Zeit von 5:14:10 Stunden den 5. Rang.

Leider bekam Marco auf der zweiten Laufrunde Krämpfe, was ihn den dritten Platz in seiner Altersklasse kostete. Mit einer Endzeit von 2:25:52 Stunden belegte er den undankbaren vierten Platz in der stark besetzten Altersklasse M24‑29.

Bereits am Samstag über die Sprintdistanz im Einsatz: Viktoria Kneissl (Seat Mayer Fun Sprint Triathlon) die nach 1:15:30 Stunde finishte und damit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreichte, sowie Birgit Pichler (ISM Fun Sprint Triathlon) die mit 1:37:42 Stunden ihre Altersklasse gewann.

Somit ging eine coronabedingte kurze, aber sehr erfolgreiche Saison für die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau zu Ende. Wir gratulieren allen zu ihren erbrachten Leistungen und bedanken uns bei den Veranstaltern die sich die Mühe gemacht haben und mit dem COVID‑19‑Präventionskonzepts Bewerbe ermöglicht haben!

Ergebnisse Olympische Distanz

Ergebnisse Sprint Distanz

Veranstalterhomepage