Sebastian Giefing gewinnt vier Medaillen in Budapest

Nach längerer Abstinenz hat der ASKÖ Schwimmverein Stockerau ab sofort wieder die Ehre über Ergebnisse des Junioren-Nationalkaders zu berichten. Denn vor kurzem wechselte Sebastian Giefing (Jg.2004) zum ASV2000, auf diesem Weg wollen wir ihn – genauso wie seine beiden jüngeren Geschwister Katharina (Jg.2010) und Christian (Jg.2008) – recht herzlich bei uns im Verein begrüssen.

Sebastian Giefing konnte am Wochenende gemeinsam mit seinen KollegInnen des österreichischen Junioren-Nationalteams bei den ungarischen Juniorenmeisterschaften in Budapest an den Start gehen. Nach vielen Wochen Wettkampfpause auf Grund der aktuellen Covid19-Situation für die Nachwuchsschwimmer eine willkommene Abwechslung zum „normalen“ Training in der Südstadt.

Mit Gold über 200 Meter Schmetterling (2:03.37) und dreimal Silber über 1.500 Meter Freistil (16:00.75), 400 Meter Freistil (3:59.75) sowie 200 Meter Freistil (1:54.29) durfte sich der Neo-ASV2000 Schwimmer über einen sehr erfolgreichen Wettkampf freuen. Außerdem verbesserte er in Budapest noch seine persönlichen Bestzeiten über 100 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling.

„Wir freuen uns sehr mit Sebastian Giefing über seine sportlichen Ergebnisse bei den Juniorenmeisterschaften in Budapest. Auch wenn seit seinem Wechsel zu unserem Verein noch kein persönliches Kennenlernen auf Grund der Pandemie und des Lockdowns möglich war, so sind wir doch zumindest über Social Media in Verbindung und erfahren so von den Junioren-Nationalteam-Einsätzen, bei denen Sebastian antreten kann. Wir hoffen aber sehr, dass wir die gesamte Familie Giefing schon bald persönlich im Stockerauer Hallenbad willkommen heißen, und mit Christian und Katharina zwei Neuzugänge in unserer Leistungsgruppe begrüßen dürfen“, so die beiden ASV2000-Obleute Bernhard Rathauscher und Jürgen Schuster.

Wien Rundumadum – Ganze G’schicht

Am 31. Oktober 2020 startete der Trailrun Ultralauf „Rund um Wien“ unter dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

Andreas Perstinger war dabei und entschied sich für die „Ganze G’schicht“. Es ging dabei darum – die für viele unvorstellbare Distanz – von 130 Kilometer mit circa 1.880 Höhenmeter zu bewältigen. Während des Bewerbes sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtet einen Teilnehmerrucksack (Stirnlampe, Ersatzbatterien, Handy, GPS Tracker, Streckenbuch, reflektierende Bekleidung für die Nacht, Trinkflasche, Regenjacke, Rettungsdecke, kleines Verbandszeug, Trinkbecher und Maske) mitzunehmen. Dieser Rucksack konnte jederzeit kontrolliert werden.

Hier die Eindrücke von Andreas:

Im Vergleich zu vor zwei Jahren, wo ich einen perfekten Tag hatte, war heuer das Gegenteil der Fall.

Ich bin die ersten 25 Kilometer bis 30 Kilometer viel zu schnell angelaufen und mir ist dann auch bewusst geworden, dass ich insgesamt zu wenig Verpflegung eingeplant hatte. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen gab es keine Verpflegung vom Veranstalter, sondern jeder Teilnehmer konnte seine eigene Verpflegung zu den verschieden Stationen bringen lassen.

Bei 80 Kilometer traf ich wie geplant auf Walter, der mich auf den letzten 50 Kilometer mit dem Rad begleiten sollte. Ich war gerade in einem Tief und sagte ihm, dass ich am liebsten Richtung Ziel abbiegen wollte. Aber er konnte mich zum Weitermachen motivieren und es ging dann die nächsten 25 Kilometer wieder ganz gut.

Bei 105 Kilometer war wieder eine Labe und beim Anhalten meinte Walter, dass ich unbedingt etwas essen muss, da ich gerade ziemlich weiß wäre. Und beim Aufstehen und anlaufen spürte ich selbst, dass meine Speicher schon ziemlich leer waren.

Die nächsten zwölf Kilometer quälte ich mich weiter, konnte aber immer noch fast alles laufen. Doch bei 117 Kilometer musste ich dann anhalten und habe meinen ganzen Mageninhalt übergeben. Ab da war klar, dass ich nur noch irgendwie ins Ziel kommen wollte und bin nur noch wenig gelaufen. Selbst kurz vor dem Ziel (fünf Kilometer und zwei Kilometer davor) musste ich noch einmal längere Pausen einlegen, da ich nicht einmal mehr genug Kraft fürs Weitergehen hatte.

Insgesamt war es zwar eine interessante Erfahrung, aus der ich viel lernen kann. Ich hoffe aber, dass einmal reicht 🙂

Trotz all dieser Schwierigkeiten erreichte Andreas nach 13 Stunden 35 Minuten als Gesamtdritter das Ziel. Er bewies damit wieder einmal sein Durchhaltevermögen. Auch die Wichtigkeit bei solchen Vorhaben den richtigen Betreuer/Motivator an der Seite zu haben hat sich erwiesen.

Wir gratulieren alle zu dieser Wahnsinnsleistung!

Ergebnisliste

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LCC Halbmarathon

Bericht von Thomas Jimmy Cemerka

Eigentlich war ich  für den Vienna City Marathon angemeldet, aber aus bekannten Gründen wurde dieser auf das nächste Jahr verlegt.

Und da auch gleich wieder in den Herbst verschoben.

Am 11. Oktober 2020  ging der LCC Wien Herbstmarathon über die Bühne.

Aufgrund Corona waren die Starts in verschiedene Blöcke und Startzeiten aufgeteilt.

Man konnte sich zwischen Marathon und Halbmarathon entscheiden.

Zusätzlich gab es noch die Möglichkeit Virtuell mitzulaufen und seine Daten hochzuladen.

Da pro Laufblock nur 100 Personen erlaubt waren, ging ich von einem einsamen Rennen aus.

Leider bewahrheitete es sich auch schlussendlich. Das Wetter war  perfekt. 12 Grad und nur leichter Wind. Um 13:00 wurde der erste Block des Halbmarathons losgeschickt. Ich startete um 15 Uhr. Man musste sich im Startkanal auf gekennzeichneten Punkten aufstellen und durfte bis zur Startlinie nicht überholen.

Die ersten beiden Läufer setzten sich gleich deutlich ab. Bis Kilometer 4 lief ich noch mit zwei anderen Sportlern, aber dann konnte ich mich absetzen. Man musste drei Runden zu je 7032 Metern absolvieren. Mein Ziel war klar. Eine neue persönliche Bestzeit sollte es werden.

Mit den „schnellsten Schuhen der Welt, auf der schnellsten Strecke der Welt“, musste ein neuer persönlicher Rekord möglich sein.

Leider bekam ich zwischen Kilometer 16 bis 19 starkes Seitenstechen, sonst wäre vielleicht noch ein wenig mehr drinnen gewesen.

Mit einer Zeit von 1:21:42 überquerte ich dann als Dritter meines Starterfeldes die Ziellinie.

Mein Fazit: Ein Rennen mit so wenigen Startern und ohne Zuschauer macht nur bedingt Spaß.

Mein kurzes Urteil zu den Schuhen: Sie sind schön und sie sind schnell. Aber leider auch nicht so schnell wie ich gehofft und auch gehört und gelesen habe. Hab Berichte gelesen wo die von mindestens zehn Sekunden/Kilometer Zeitersparnis ausgegangen sind.

Hoffe beim Wien Marathon ist alles wieder beim Alten.

Wir gratulieren Jimmy zum zweiten Platz in seiner Altersklasse und den sechsten Gesamtrang (aller Startblöcke)!

Ergebnisliste

Neufeld Triathlon 2020 – Olympische Distanz

Ein Bericht von Daniela Wöber und Armin Hofmeister

Kühles Nass, milde Temperaturen dazu Sonnenschein und kräftiger Wind. Fast perfekte Bedingungen für einen würdigen Saisonabschluss 2020. Kein Vergleich zur Hitzeschlacht im Vorjahr.

Und vieles war neu: Drei Wechselzonen, eine davon örtlich getrennt von den anderen beiden, äquivalent drei Startwellen (zweimal Männer sowie alle Frauen inklusive Staffeln), zehn Sekunden Startintervalle mit Einteilung nach angepeilter Schwimmzeit, eine 1.500 Meter Schwimmrunde und eine leicht veränderte, darum circa. 5,5 Kilometer lange Laufrunde rund um den Neufelder See. Alles Neuerungen der diesjährigen Ausgabe als Ergebnis des COVID‑19‑Präventionskonzepts.

Dieser Herausforderung auf der olympischen Distanz stellten sich vom ASV TRIA Stockerau neben Marco Wiedersheim, auch Daniela Wöber und Armin Hofmeister. Die beiden letzteren inklusive gemeinsamer Mixed-Wertung als Team „Quick and Dirty“. Wer dabei wer ist bleibt an dieser Stelle ungeklärt 😉 Um in Hinblick auf die burgenländischen Landesmeisterschaften zumindest in der Geschlechterwertung gleiche Bedingungen trotz verteilter Wechselzonen zu schaffen, wurden alle Frauen und Staffeln der dritten Startwelle und somit der neu geschaffenen separaten Wechselzone zugeteilt.

So ergab es sich, dass das Team „Quick and Dirty“ um circa 2:15 Stunden zeitversetzt ins Rennen startete. Zeit genug den jeweils anderen fast durchgehend vom Start bis ins Ziel anzufeuern.

Zum Renngeschehen …

Armin: Eine flotte Seerunde gefolgt von einem, dank kräftigem Wind, anspruchsvollen Rad-Split. Bei Gegenwind erscheint einem das Burgenland nicht mehr gar so flach und jeder noch so kleine Hügel brennt in den Beinen. Beim Lauf wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. Nach gesamt 2:20:45 Stunden war es geschafft und somit war ich rund zehn Minuten schneller im Ziel als im Vorjahr, trotz längerer Laufstrecke. Dazu Verbesserungen in allen Disziplinen. Entsprechend mein Fazit: Ein toller und würdiger Saisonabschluss.

Daniela: Los ging es mit einer unheimlichen Begegnung mit einem unbekannten Schwimmobjekt im Neufelder See, das sich mir von unten näherte. Kurze Panik und nix wie weg von hier. Erleichtert stieg ich nach einer knappen halben Stunde aus dem „Aquarium“ und strampelte anschließend im Windkanal. Seit wann gibt’s im Burgenland eigentlich Berge? Aber wenn‘s bergauf geht, geht‘s auch wieder bergab und bei einem Rundkurs kommt der Wind unweigerlich auch mal von hinten 😉 Auf der ersten Laufrunde konnte ich dann sogar ein paar Damen einholen, die zweite Runde war dafür etwas einsam und langsam wurde ich müde. Erleichtert und glücklich erreichte ich nach 2:53:25 Stunden (nach 1.500 Meter schwimmen, 40 Kilometer radeln und 11(!) Kilometer laufen) das Ziel. Damit ging sich sogar (haarscharf) noch der 3. Platz in der W30‑34 aus.

Zu guter letzt gab es dann auch noch die Gesamtabrechnung aus Neufeld: Das Team „Quick and Dirty“ erreichte in der „Er&Sie Wertung“ mit einer Zeit von 5:14:10 Stunden den 5. Rang.

Leider bekam Marco auf der zweiten Laufrunde Krämpfe, was ihn den dritten Platz in seiner Altersklasse kostete. Mit einer Endzeit von 2:25:52 Stunden belegte er den undankbaren vierten Platz in der stark besetzten Altersklasse M24‑29.

Bereits am Samstag über die Sprintdistanz im Einsatz: Viktoria Kneissl (Seat Mayer Fun Sprint Triathlon) die nach 1:15:30 Stunde finishte und damit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreichte, sowie Birgit Pichler (ISM Fun Sprint Triathlon) die mit 1:37:42 Stunden ihre Altersklasse gewann.

Somit ging eine coronabedingte kurze, aber sehr erfolgreiche Saison für die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau zu Ende. Wir gratulieren allen zu ihren erbrachten Leistungen und bedanken uns bei den Veranstaltern die sich die Mühe gemacht haben und mit dem COVID‑19‑Präventionskonzepts Bewerbe ermöglicht haben!

Ergebnisse Olympische Distanz

Ergebnisse Sprint Distanz

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Seequerung Mörbisch – Illmitz

Ein Bericht von Helmut Fitz

am vergangenen Sonntag (13. September 2020) habe ich an der Seequerung Mörbisch – Illmitz teilgenommen.

Es gab traumhaftes Wetter (laut Veranstalter das „beste“ seit es den Event gibt) mit Sicht „bis zum Anschlag“, man konnte von Illmitz fast schon die Turmuhr in Mörbisch ablesen.

Das Wasser war spiegelglatt und die Temperaturen sehr angenehm.

Mit dem Schiff wurden wir nach Mörbisch gebracht und hatten dann den heuer schon üblichen Einzelstart im 15 Sekunden Takt. Die drei Kilometer sind laut Google Earth in Wirklichkeit 3,2 Kilometer mit 1 Stunde und 7 Minuten habe ich mich dem angestrebten 2:00 Minuten Schnitt ganz gut genähert 😉

Leider war’s das nun mit den Events für heuer, mein geplanter 70.3 in Frankreich wurde soeben offiziell abgesagt 🙁

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Ergebnisse

Fittest CitySprint Triathlon

Ein Bericht von Vicky Kneissl:

Die Entscheidung, in Sankt Pölten zu starten habe ich sehr kurzfristig getroffen – habe mich heute aber sehr darüber gefreut.
Der Ratzersdorfer See (übrigens sehr schön) hatte 20 Grad und ich war eine der drei Leute, die beschlossen haben, ohne Neo zu starten. Im Nachhinein eine sehr kluge Entscheidung, aber dazu später mehr.

Das Schwimmen war für mich kurzweilig, überhaupt nicht kalt und ich konnte einige Leute überholen. Auf der Radstrecke ging es dann doch etwas ruppiger zu. Wer schon einmal bei diesem Bewerb gestartet ist weiß, dass fünf Runden zu je vier Kilometer zu fahren sind – für mich etwas ganz Neues. Noch nie bin ich so viele, kleine Runden gefahren. Zu Anfang waren noch nicht viele Leute auf der Strecke und ich konnte mein Tempo durchziehen. Bei Runde vier und fünt musste man durchgehend darauf achten, genügend Abstand zu den anderen TeilnehmerInnen zu lassen um nicht Windschatten zu fahren, was doch etwas mühsam war.
Beim Laufen konnte ich endlich die eine, vor mir gestartete Dame einholen und überholen was mich doch motivierte. Beim Rest der Runde wurde der Spaß etwas getrübt, weil es sehr heiß war und ich einfach nur durstig war. Ich freue mich schon auf eine Zeit nach Corona, in der Labestationen wieder erlaubt sind.

Im Ziel musste ich noch etwas bangen, weil ich durch die Einzelstarts natürlich keine Ahnung hatte, wie gut die anderen Damen waren. Ich freute mich sehr zu erfahren, dass ich den 1. Gesamtrang machte. Besonders freute ich mich darüber, dass die 2. Dame nur 14 Sekunden hinter mir war – ziemlich exakt die Zeit, die ich brauche, um meinen Neo auszuziehen.

Auch unser Sponsor Martin Keiml war am Start und finishte in 1:22:59 Sunde als 16. seiner Altersklasse ins Ziel.

Ergebnisliste

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Riverthlon in Waidhofen an der Ybbs

Helmut Fitz absolvierte am 23. August 2020 seinen ersten Riverthlon. Obwohl es seine Premiere bei einem Bewerb dieser Art war startet er gleich beim HERO.

Riverthlon ist ein Kombinations-Ausdauerrennen für HobbyathletInnen, ProfiathletInnen, Teams und Kinder im wunderschönen Waidhofen an der Ybbs. Es wird abwechselnd gelaufen und geschwommen ohne Wechselzonen. Beim Hero Bewerb geht es ans Eingemachte für alle Profi‑AthletInnen.

Hier sein ganz persönlicher Rennbericht:

Der Riverthlon war ein tolles Erlebnis, Selbsterfahrung garantiert 😉 Gut, dass ich am Vortag ein wenig die Strecke inspiziert habe und auch ein paar hundert Meter in der Ybbs „geprobt“ habe. Bei 14°C „knistert“ es schon ganz schön, und wenn man aufhört zu schwimmen zieht die Landschaft ganz schön flott an einem vorbei!

Der Start (und somit auch das Ziel) ist eine ordentliche Challenge. Man muss „nur“ auf die andere Uferseite schwimmen: Quert man im rechten Winkel treibt man etwa einen Meter pro Sekunde ab – und das immer stärker je näher man zum anderen Ufer kommt. Nicht umsonst stehen da sehr kräftige gut ausgerüstete Herren von der Wasserrettung und fangen die abgetriebenen Schwimmer wieder ein (teilweise sogar mit „Lasso“).

Dann geht’s gleich einmal steil bergauf inklusive 53 Stufen durch das Schlosshof Areal. Mit Puls am Anschlag und im engen Neo jetzt zu Laufen ist schon eine sehr spezielle Erfahrung. Völlig außer Atem beginnt dann die erste Schwimmstrecke. Alle versuchen so gut wie möglich am Uferrand zu schwimmen – Überholen ist schwierig da „innen“ die Strömung stärker ist. Riskiert man einen Weg noch näher zum Ufer kann man sich am felsigen Boden oder im tief hängenden Geäst ganz schön verletzen! In der Hitze des Gefechts habe ich aber eh nichts mehr gespürt 😉

Nach einer weiteren Laufstrecke die eigentliche Herausforderung: Circa 900 Meter stromaufwärts bis zum Schaukraftwerk Schwellöd. Laut Homepage gibt’s hier eine „leichte Strömung“. Eine etwas stärkere Strömung will ich mir gar nicht vorstellen. Jene die zu früh vom Flussrand zur (mittig platzierten) Wendeboje „abgebogen“ sind taten sich sehr schwer, einige haben es tatsächlich nicht mehr geschafft. Aber die Veranstalter haben da ein paar Mal die Augen zugedrückt, DSQs gab es keine.

Mit viel „Rückenwind“ ging es jetzt die ganze Strecke retour. Zum Ziel musste man wieder die Ybbs queren – noch einmal habe ich alles gegeben (gut, dass wir immer auch Wasserballkraulen üben) und habe mich gerade noch beim stromabwärts stehenden Zielsteher bei starker Strömung „herumgewuzelt“.

Es war ein wirklich tolles Abenteuer, sehr gut und mit Liebe zum Detail organisiert! Tolle Goodie Bag, große Event Halle mit guter Verpflegung, Tombola, Moderation – für knapp 100 Teilnehmer!. Ein Preis war für mich ganz neu: Der Verein mit den meisten Teilnehmern wurde auch prämiert. Da waren die „Einheimischen“ aus Waidhofen natürlich klare Sieger, die haben knapp ein Drittel des gesamten Teilnehmerfeldes beigesteuert. Da hatte ich als Abgesandter des ASV TRIA Stockerau leider keine Chance 😉

Veranstalter

Ergebnisliste

Mostiman – Der erste Corona-Triathlon!

Ein Bericht von Vicky Kneissl

Am 26. Juli 2020 durfte ich bei der Sprintdistanz des Mostiman, dem sogenannten Supaman starten. Unzählige E‑Mails haben uns Athletinnen und Athleten auf den Bewerb vorbereitet, er musste ja so Corona-Konform wie möglich über die Bühne laufen.

Es gab zum Beispiel vier Wellen, die zu unterschiedlichen Zeiten einchecken und auschecken durften, in der Wechselzone wurden Masken getragen, wir Athletinnen und Athleten starteten nacheinander mit Sprung vom Plateau und das Gelände wurde in Zuschauerraum und Athletenraum getrennt. Die Trennung war schon recht schade, weil Zuschauer nur an wenigen Orten zugelassen wurden und so zum Beispiel um die Wechselzone herum niemand anfeuern konnten. Trotzdem muss ich sagen, die Veranstalter haben das Ganze souverän gelöst. Das Akkreditieren ging zügig vonstatten und besonders der Plateaustart alle zehn Sekunden beim Schwimmen hat mir persönlich viel Spaß gemacht. So viel Platz beim Schwimmen ist schon recht angenehm 😉

Ich bin zum ersten Mal in Wallsee gestartet und muss sagen … die Radstrecke ist der Wahnsinn! Ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß beim Radfahren (was vielleicht auch daran liegt, dass ich gleich beim ersten Anstieg zwei Mädels stehen lassen konnte 😉 ) Das Laufen war wie erwartet recht zach (eigentlich keine Überraschung mehr), durch die verkürzte Laufstrecke aber dann trotzdem schnell vorbei. Im Ziel konnte wegen des Einzelstarts natürlich niemand wissen, auf welcher Position er/sie war, ich hatte aber schon ein gutes Bild … und durfte mich schließlich über den Sieg über die Sprintdistanz freuen. Die Siegerehrung viel leider sprichwörtlich ins Wasser, weil Sturm und Regen aufkamen und es wurden nur die ersten drei Damen und Herren jedes Bewerbes geehrt. Es war schade dass der Tag so überstürzt enden musste.
Trotzdem muss ich sagen: Hut ab vor den Veranstaltern und vielen Dank, dass sie es auf sich genommen haben, diesen Bewerb unter so schwierigen Bedingungen durchzuführen. Ich habe mich sehr gefreut starten zu dürfen, sei es auch unter den vielen, meist komplizierten Auflagen!

Wir gratulieren Vicky die den Bewerb als schnellste Dame absolvierte und in der Gesamtwertung den achten Platz belegte!

Auch Dani Wöber und Helmut Fitz gingen an den Start, sie nahmen die olympische Distanz auf sich! Nach einer super Schwimmzeit und flotten Radkilometern musste Dani den Bewerb aus gesundheitlichen Gründen leider abbrechen. Die Rechnung mit dem Mostiman hat sie somit noch offen und diese wird auf jeden Fall nächstes Jahr beglichen!

Helmut finishte nach 2:57:15 Stunden.

Veranstalterhomepage

Ergebnisse Supaman

Ergebnisse Mostiman

7. Platz für ASV2000-Mädls

Am Samstag, 11. Juli 2020, fanden die Österreichischen Mannschaftsmeisterschaften der Schülerklassen in der Südstadt statt. Es war dies der erste Wettkampf nach dem coronabedingten Lock-Down, und es galt sowohl für alle Sportler und Sportlerinnen als auch die Trainer, Betreuer und das Wettkampfgericht ein umfangreiches und strenges Präventionskonzept einzuhalten. Dazu gehörte unter anderem, dass weder Begleitpersonen beim Wettkampf mit anwesend sein durften, noch dass während des Wettkampfes angefeuert werden durfte. Die Sportler und Sportlerinnen mussten auf vorgegebenen Wegen nach Einbahnsystem die Halle betreten und nach Absolvierung ihres Laufes verlassen. „Der OSV hat hier ein sehr gutes und für alle Beteiligten gut befolgbares Konzept erstellt, damit die höchstmögliche Sicherheit gewährleistet und der Abstand stets eingehalten werden konnte“, berichtete das ASV2000-Trainerteam Chris Strambach und Dominic Meidlinger aus der Südstadt. Am Vormittag wurden die Wettkämpfe für die Vereine aus der „Ostregion“ abgehalten, am Nachmittag waren die Athleten der Region „West“ am Start. Am Ende des Tages wurde dann ein Gesamtergebnis ermittelt.

Für den ASKÖ Schwimmverein Stockerau waren Hannah Schuster, Sophie Vorhryzka, Melissa Schartner, Emilia Hengstberger und Alena Platz als Mädchen-Team am Start. Außerdem absolvierte Florian Schartner als Einzelstarter die Bewerbe 50 Meter Schmetterling, 100 Meter Brust, 200 Meter Freistil, 100 Meter Rücken und 200 Meter Lagen. Coronabedingt waren die Staffelbewerbe abgesagt worden.

Die Stockerauer Schwimmerinnen zeigten trotz langer Abstinenz vom Schwimmtraining, dass sie mit alternativem Trockentraining zuerst von zu Hause aus, dann in Kleingruppen im Freien, ihr Niveau gut halten konnten. In den letzten Wochen wurde dann an Wassergefühl, Technik und Schnelligkeit gearbeitet, was sich auch beim Wettkampf in der Südstadt bezahlt machte. Insgesamt durften sich die ASV2000-Mädls über 6.079 gesammelte Punkte und somit den sensationellen 7. Platz österreichweit freuen! „Die Mädchen haben ihre Zeiten stark unterboten, und vor allem Hannah und Sophie haben ihr Talent einmal mehr unter Beweis gestellt und die Konkurrenz weit hinter sich gelassen! Aber auch Melissa, Emilia und Alena haben in ihren Läufen aufgezeigt und insgesamt war es eine super Team-Leistung!“, freuten sich die ASV2000-Trainer mit ihren Schützlingen. Auch Florian Schartner, der als einziger männlicher ASV2000-Schwimmer an den Start ging, konnte seine Zeiten stark verbessern. Über 50 Meter Schmetterling belegte er in seinem Jahrgang sogar den sensationellen 3. Platz, über 200 Meter Freistil verpasste er mit Rang 4 knapp das „Siegerpodest“. In der Mehrkampfwertung bedeutete dies mit 1.058 Punkten den sehr guten 5. Platz in seiner Altersklasse.

Ergebnisse ASV2000

Gesamtergebnis Ost und West

Als krönenden Abschluss des Wettkampftages gab es für alle Stockerauer Schwimmer noch ein wohlverdientes Eis beim Eissalon Rötzer im Zentrum, zu dem Inhaber Horst Rötzer die Stockerauer Schwimmer einlud! Dafür ein Herzliches Dankeschön!

Mission Backwaterman sieben Kilometer erfolgreich abgeschlossen

Ein Bericht von Helmut Fitz

Das war heute wirklich ein tolles Erlebnis, das Wasser „bacherlwarm“ mit 24°C, wolkenlos und praktisch windstill!

Bei der Wende beim Teufelsfelsen gab’s Verpflegung, da konnte ich mein mitgebrachtes Gel runterspülen.

Am Rückweg habe ich damit dann versucht den Turbo zu zünden. So sind es 2:12:51 Stunden geworden, und somit ein paar Minuten besser als die Vorgabe vom Trainer 😉

Für’s Podest reicht’s zwar noch lange nicht, aber die Freude ist riesengroß!

Hier ein paar Fotos: https://www.icloud.com/sharedalbum/#B0GGegcvgGAGdQt