Zweiter Platz im Vereinsranking!

Am Sonntag 17.Oktober 2021, fanden in St.Pölten die NÖ Hallen-Landesmeisterschaften statt. Insgesamt waren fünf niederösterreichische Schwimmvereine mit ihren Athleten und Athletinnen am Start, und der ASKÖ Schwimmverein konnte mit insgesamt 37 Medaillen – 19 in Gold, neun in Silber und neun in Bronze – den sensationellen zweiten Platz im Vereinsranking hinter SVS Schwimmen (die uneinholbar mit einem Gesamtscore von 100 Medaillen den Wettkampf dominierten) belegen.

Insgesamt fünf Goldmedaillen und Landesmeistertitel sicherte sich Sebastian Giefing (Jg.2004), da er in der Wertung sowohl in der Allgemeinen Klasse als auch in seiner Altersklasse der Junioren die schnellste Zeit schwamm. Außerdem belegte er noch zwei Mal den zweiten Platz und wurde für seine Gesamtleistung mit einem Pokal ausgezeichnet.

Die jüngste ASV2000-Schwimmerin Juliana Strambach (Jg.2013) konnte in St. Pölten ihre Trainingsergebnisse auch unter Wettkampfbedingungen ins Wasser bringen, und durfte sich über vier Mal Gold freuen. Christian Giefing(Jg. 2008) stand in der Altersklasse Jugend I insgesamt vier Mal ganz oben am Podest. Seine Schwester Katharina Giefing (Jg.2010) holte dreimal Gold und einmal Silber. Josef Krämer (Jg.2010) jubelte über zweimal Gold und einmal Bronze. William Elliott (Jg.2005) sicherte sich über 100 Meter Brust den Landesmeistertitel in der Jugend IV und holte weiters dreimal die Silbermedaille. Kayra Yurdakul nahm eine Silbermedaille und zwei Mal Bronze mit nach Hause. Sophie Vohryzka stand dreimal als Dritte am Podest und ihre Jahrgangskollegin Hannah Schuster gewann einmal Bronze.

Die ASV2000-Mädchen Staffeln (4×100 Freistil mit Schuster, Rathauscher, Giefing, Vohryzka und 4×100 Lagen mit Schuster, Yurdakul, Giefing und Vohryzka) holte jeweils Bronze. Die Burschen-Staffeln (4×100 Freistil und 4×100 Lagen jeweils mit Elliott, Krämer, Giefing Sebastian und Giefing Christian) konnten sich den zweimal den tollen zweiten Platz sichern.

„Unsere beiden 2008er Mädls, Sophie Vohryzka und Hannah Schuster haben trotz krankheitsbedingter Trainingspause vor der Landesmeisterschaft super schnelle Zeiten gezeigt, und sich in den Bewerben 100 Meter Freistil und 100 Meter Rücken regelrechte Hundertstelkrimis um den dritten Platz geliefert. In beiden Fällen hatte Sophie ganz knapp die Nase vorne“, berichtet ASV2000-Trainer Dominic Meidlinger von den spannenden Entscheidungen. ASV2000-Schwimmer William Elliott knackte vor zwei Wochen erstmals die Minuten-Marke über 100 Meter Freistil und schlug auch bei den Landesmeisterschaften mit 00:59.21 an. Dies bedeutete den sechsten Platz in der Allgemeinen Klasse und den zweiten Platz in seiner Alterswertung.

„Die Leistungen aller unserer ASV2000-Schwimmer war sehr zufriedenstellen. Es waren wirklich tolle Entwicklungen zu sehen, so zum Beispiel bei Kayra Yurdakul, die bereits regelmässig auf den Podestplätzen zu finden ist, aber auch bei Jahrgangskollegin Vanessa Fechner, die ihr bereits dicht auf den Fersen ist, und immer unter den Top-Fünf zu finden ist. Auch Adrian Sebestyen zeigt nach fast einem Jahr Trainingspause bereits wieder tolle Leistungen und konnte seine Zeiten schon deutlich verbessern“, zogen die ASV2000-Trainer eine positive Bilanz. Der nächste Programmpunkt für die Stockerauer Nachwuchsschwimmer ist der zweite Teíl des NÖ Kids Cup in Wr.Neustadt am 13. November.

Ergebnisse NÖ Hallen-Landesmeisterschaft 2021https://www.msecm.at/events/noeaskoelm21/pdfresults/askoe%20stockerau.pdf

Schwerpunkttraining

Fast auf den Tag genau fand nach einem Jahr wieder ein Schwerpunkttraining statt. Da das „Rad-Techniktraining kombiniert mit einer kleinen Runde über den Waschberg“ so gut angekommen war, wurde es wiederholt. Als Zuschauerinnen dabei, Sabine und Steffi, mit den beiden Jüngeren, die für die Teilnahme noch zu klein sind, die das Geschehen jedoch genau beobachteten. Die Sonne lachte vom Himmel und ließ die anfänglich kühlen Temperaturen rasch vergessen.

Auch der Nachwuchs unserer Athleten war wieder willkommen. Den beiden Größeren war der Kinderparcours bald zu langweilig und sie wagten sich mit ihren Vätern auf den großen Parcours. Manche Aufgaben bewältigten die Kids mit viel Kreativität. Dem einzigen Mädel in der Runde sah man die Konzentration bei der Koordinationsleiter richtig an 😊 Der Kinderparcours vor dem Feuerwehrhaus wurde adaptiert und mit flottem Tempo umfahren 😊

Dani und Lavinia kamen brav mit dem Rad aus Korneuburg und radelten nach dem Training über den Waschberg wieder zurück. Wieder mit ihren Söhnen dabei, unsere sportlichen Sponsoren Didi und Matthias.

Wir hoffen, dass uns diesmal keine Coronabeschränkungen einen Strich durch die Planung machen und wir bis ins Frühjahr die Schwerpunkttrainings wieder regelmäßig anbieten können.

Der Oktobertermin hat auf jeden Fall allen Spaß gemacht 😊

Hier gibt es noch mehr Fotos

Die Wettkampfsaison erfolgreich eingeläutet

Am Wochenende waren unsere Schwimmer des ASV2000 nach der Sommerpause endlich wieder bei Wettkämpfen im Einsatz. Wegen der strengen Vorschriften die für die Abhaltung der Veranstaltungen gelten, müssen leider viele Veranstalter ihre geplanten Events absagen, da die Maßnahmen oftmals aus Platz- oder baulichen Gründen in den Hallenbädern nicht umsetzbar sind.

Zum Glück konnte aber der 1. Teil des NÖ Kids Cup in Krems stattfinden. Ein Bewerb, der vor allem für die jüngeren Schwimmer sehr wichtig ist, und bei dem die Nachwuchsschwimmer ihre ersten Wettkampferfahrungen machen können. So waren auch vom ASV2000 einige noch nicht so erfahrene Athleten mit dabei, und gemeinsam mit den älteren Jahrgängen durfte sich der ASKÖ Schwimmverein Stockerau über den tollen zweiten Platz in der Vereinswertung mit 17 Medaillen (7 Mal Gold, sechs Mal Silber und vier Mal Bronze) freuen. Dabei stachen besonders drei Mädchen des ASV2000 hervor, die allesamt bei allen vier Einzelbewerben auf dem Siegerpodest landeten: Katharina Giefing, Kayra Yurdakul und Juliana Strambach. Während Katharina Giefing alle Bewerbe gewinnen konnte, sicherte sich Kayra Yurdakul souverän die zweiten Plätze im Jahrgang 2010. Juliana Strambach (Jg. 2013) gewann einmal Silber (50 Meter Delphin) und dreimal Bronze (50 Meter Brust, 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil). Josef Krämer (Jg.2010) gewann bei den Burschen den Bewerb über 50 Meter Brust, holte Silber über 50 Meter Freistil und Bronze über 50 Meter Delphin.

Die zwei Staffeln der ASV2000-Mädchen über 4×50 Meter Freistil und 4×50 Meter Lagen jeweils mit den Schwimmerinnen Kayra Yurdakul, Vanessa Fechner, Katharina Giefing und Emily Wiles konnten ebenfalls über Gold jubeln und ließen die Konkurrenz weit hinter sich.

„Es hat wirklich gut getan, wieder Wettkampfluft zu schnuppern, und natürlich freuen wir uns auch über die insgesamt 17 Medaillen, eine sehr starke Teamleistung“, zeigten sich die ASV2000-Trainer Chris Strambach und Dominic Meidlinger über den erfolgreichen Start in die aktuelle Saison erfreut. Unterstützt wurden sie beim Wettkampf in Krems von Sarah Redl, welche erstmals die Rolle als Co-Trainerin übernommen und die Kids perfekt auf ihre Schwimmeinsätze eingestellt hat. Sarah war selbst jahrelang Leistungsschwimmerin des ASV2000, ist seit einigen Jahren als Nachwuchstrainerin bei den ASV2000-Schwimmkursen tätig und bringt dort den Kindern ihre Begeisterung für die Bewegung im Wasser näher. „Sarah hat uns super unterstützt und daher ein großes Dankeschön für ihren Einsatz! Bis zum nächsten Wettkampfeinsatz bei den ASKÖ-Landesmeisterschaften in St.Pölten in zwei Wochen steht jetzt noch ausgiebiges Wenden-Training und Technik-Feinschliff für unsere Athleten auf dem Programm“, hat das ASV2000-Trainerteam Dominic Meidlinger und Chris Strambach bereits einen fixen Plan. In St.Pölten werden beide Leistungsgruppen des ASV2000 mit dabei sein.

Ergebnisse 1. Teil NÖ Kids Cup 2021/22 Krems

Ebenfalls einen Wettkampfeinsatz hatte ASV2000-Schwimmer William Elliott am Wochenende absolviert. Er startete bei der Werner Endtmayer AST Sharks Trophy in Traun. Elliott, der seit vergangenen Schuljahr im Leistungszentrum St.Pölten trainiert, konnte insgesamt gleich dreimal Silber mit nach Hause nehmen. Über 200 Meter Lagen, 100 Meter und 200 Meter Brust durfte William Elliott jeweils auf das Siegerpodest steigen und die Medaille für den zweiten Platz in der Jugendklasse entgegen nehmen. Der ASV2000 gratuliert William Elliott zu seinen starken Schwimmzeiten und den Medaillen!

IRONMAN 70.3 in Cervia

Ein Bericht von Helmut Fitz

Endlich konnte ich mir meinen Wunsch erfüllen und einen Triathlon am Meer absolvieren. Und da dies nur im Ausland möglich ist, kam jetzt – endlich – auch meine Jahreslizenz des Österreichischen Triathlonverbandes zum ersten Einsatz 😉

Am 19. September  2021 kurz nach 12:00 Uhr konnte ich mit über 2.000 weiteren Teilnehmern beim 70.3 in Cervia ins Meer hechten. Mit Neo im Salzwasser zu kraulen ist ein faszinierendes Gefühl, man bekommt ganz leicht Luft da man wesentlich „höher“ im Wasser liegt als im Hallenbad. Meine größte Angst war, Salzwasser in Mund, Nase und vor allem in den Magen zu bekommen. Schließlich ist es dann doch passiert, dass ich bei der einen oder anderen „Feindberührung“ einen Schlag abbekommen habe und dabei etwas „geschlempert“ habe. War zwar ein flaues Gefühl im Magen, aber zum Glück war es nicht weiter schlimm. Schwieriger war die Orientierung, da man in einem Wellental gar nichts sieht, nicht einmal die nächsten Schwimmnachbarn. Nur am Wellenberg konnte man sich gut orientieren. Das dürfte mir ganz gut gelungen sein, der GPS Track sieht ganz gut aus. Und mit 34:33 Minuten habe ich meine persönlich Bestleistung deutlich unterboten. Von den 1.475 Einzelstartern die ins Ziel gekommen sind, waren – beim Schwimmen – immerhin fast 900 langsamer als ich 😉

Da ich aber ein lausiger Radler bin und beim Laufen nur wenig von den 1.000 Überholungen gutmachen konnte, war es schließlich der 1.319 Gesamtrang, und in meiner Altersklasse (M55-59) der 82. von 10  Plätzen. Ich bin ohne Verletzungen, Schmerzen oder technischen Problemen durchgekommen, und das alles mit relativ bescheidenem Trainingsumfang – ich bin sehr happy und freue mich auf den nächsten Großevent 😉

Neuer Kurs für Erwachsene online!

Der ASV2000 veranstaltet ab 16.10.2021 wieder einen Erwachsenen-Fortgeschrittenen Kurs. Die 12 Einheiten finden immer Samstag vormittag von 10-11 Uhr statt. Kursinhalte sind hauptsächlich die Lagen Kraul und Rücken, die grundlegend unterrichtet werden. Wer also seine Technik-Kenntnisse verbessern oder überhaupt diese Lagen lernen möchte, ist bei diesem Kurs richtig. Voraussetzungen für die Teilnahme sind neben der körperlichen Fitness, dass man einige Längen im tiefen Becken in beliebigem Stil zurück legen kann und kein Problem damit, den Kopf unter Wasser zu geben. Die Anmeldung ist ab sofort über unsere Homepage möglich – schnell sein, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nähere Infos und den Link zur Anmeldung findet Ihr hier

Erfolgreicher Saisonabschluss für die ASV-Athletinnen und Athleten in Maissau

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fünf Trias aus Stockerau nahmen heute am zehnten 2/4 Classic Duathlon in Maissau teil, in dessen Rahmen auch die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften und die Niederösterreichischen Landesmeisterschaften über die Sprint Distanz ausgetragen wurde, und waren dabei wie in den vergangenen Wochen schon, äußerst erfolgreich.

Bei den Damen war Sandrina Illes wie zu erwarten ein Klasse für sich, und ließ am späteren Staatsmeistertitel von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Vicky Kneissl konnte lange in der Verfolgergruppe mitmischen, musste dann jedoch am Radsplit abreißen lassen und wurde letztendlich hervorragende Fünfte. Damit erzielte sie auch den dritten Platz in ihrer Altersklasse bei den Österreichischen Meisterschaften. Dani Wöber hatte Pech mit dem Material und musste aufgrund eines Defektes das Rennen nach dem Radfahren beenden.

Bei den Herren setzten Armin und Fabian die Erfolgsserie der letzten Bewerbe fort. Beide konnten mit gleichmäßig starken Leistungen in allen Teilsplits einen Stockerlplatz erreichen. Fabian gewann die Klasse M30-34, Armin wurde Dritter und in der Österreichischen Meisterschaftswertung sogar Zweiter dieser Klasse. Ich selbst war mit meiner Teilnahme nach längerer Wettkampfpause recht zufrieden. Den Großteil des Wettkampfes lief es besser als erwartet, bis sich gegen Ende in einer hängenden Spitzkehre plötzlich der lädierte Meniskus meldete, und ich den letzten Kilometer mehr humpelnd als laufend zu Ende bringen musste.

Einen weiteren großartigen Erfolg erzielten unsere drei Besten Vicky, Fabian und Armin im Team. Hierbei reichte die Summe der Endzeiten für den zweiten Platz in der Teamwertung bei den österreichischen Meisterschaften.

Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu diesem Erfolg und zu allen tollen Erfolgen in der abgelaufenen – nicht immer einfachen – Saison!

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unserem „Cheftrainer“ Gerald Tallafuss, unseren Sponsoren und der Stadtgemeinde Stockerau!

Veranstalter

Ergebnislisten

8. Schwarzataler Sprint–Triathlon

Nach zwei Jahren stand Helmut Otto am 12. September 2021 wieder bei einem Triathlon am Start. Schuld daran war nicht nur Corona, sondern auch immer wieder Verletzungen. Eine davon war auch der Grund, dass die letzten Monate kein regelmäßiges Lauftraining möglich war. Aber der Startplatz aus dem Vorjahr war übertragen und anstatt der geplanten Kurzdistanz – für die die Behörde keine Genehmigung erteilte – ging es „nur“ über die Sprintdistanz 🙂

Der ursprüngliche Termin musste von Mai auf September verlegt werden. Da an diesem Wochenende viele Bewerbe stattfanden, wurden aufgrund der Teilnehmerzahlen die Altersklassen zusammengelegt.

Das Schwimmen fand im Parkbad BLUB in Ternitz stand. Es galt zehn Längen zu je 50 Meter zu schwimmen. Danach stand eine 20 Kilometer Radrunde mit drei Wendepunkten am Plan und zum Abschluss galt es zwei Runden zu je 2,5 Kilometer zu laufen. Die Startreihenfolge erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, das heißt die langsameren TeilnehmerInnen starten am Anfang des Feldes, die „EliteathletInnen“ am Ende. Somit wusste man beim Zieleinlauf nicht wirklich an welcher Position man liegt.

Seine Eindrücke:

Beim Schwimmen brauchte ich einige Zeit bis ich meinen Rhythmus fand. Beim Radfahren hatte ich Probleme mit den Schuhverschlüssen, die immer wieder aufgingen und an der Kurbel streiften. Das hat mir sicher einige Watt gekostet 🙂 Na und zum Abschluss stieg die „Spannung“, ob die rekonvaleszente Ferse noch Probleme bereitet. Schmerzfrei kam ich ins Ziel, hatte aber keine Ahnung mit welcher Zeit. Die Uhr hatte ich vor dem Bewerb Renate gegeben 🙂

Nach der Stärkung mit ausgezeichneten Mehlspeisen ging es zum Auto umziehen und danach zum Check Out. Aufgrund einiger Gespräche dauerte der Check Out bis zur Siegerehrung und dann kam die Überraschung: 3. Platz in der zusammengelegten Altersklasse! Die Endzeit lautete 1:11:15,8 Stunde. Die zweite Laufrunde war sogar um eine Spur schneller als die Erste 🙂

Hoffentlich gibt es ein Wiedersehen am 8. Mai 2022!

Veranstalter

Ergebnisse

5. Vienna Triathlon

Marco Wiedersheim

Am zweiten Septemberwochenende fanden viele Bewerbe im Osten Österreichs statt und einige unserer Athleten waren im Einsatz. Den Beginn machten am Samstag Fabian Hatzak und Helmut Fitz beim Vienna Sprint Triathlon. Beide landeten in ihrer Altersklasse jeweils auf dem dritten Platz. Wobei es Fabian als Gesamtachter (1:02:25 Stunden) sogar unter die TopTen schaffte!

Hier der Bericht von Helmut Fitz:

Der Sprint heute war faszinierend und sehr lehrreich!

Beim Schwimmen habe ich es zunächst tatsächlich nicht(!) geschafft meine Stoppuhr zu starten. Den Triathlon Modus habe ich schon lange nicht benutzt, und dann ist sowas vorprogrammiert. Das hat mich schon einmal aus dem Konzept gebracht, aber ich musste natürlich los schwimmen.

Nach einem Startsprint – ich bin mit Triathlonanzug und Neo geschwommen – kam plötzlich ein seltsam beklemmendes Gefühl auf, dass ich geglaubt habe, keine Luft mehr zu bekommen. Ich dachte mehrmals ans Aufgeben. Ich habe dann nachgelassen, bin überholt und mehrmals  von anderen Armen & Beinen „getroffen“ worden. Dabei habe ich mich auch noch ordentlich verschluckt – na super… Aber ab der Hälfte ist dann endlich etwas „Ruhe“ eingekehrt. Trotz allem war ich aber beim Schwimmen 63. von 211 Finishern und dritter in meiner Altersklasse! 

Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber nicht, da meine Uhr ja nicht losging – aber selbst wenn, sie war inzwischen voll mit Wasser angelaufen. Offenbar ist nach all den Jahren jetzt das Ende meiner Garmin gekommen …

Beim Radeln war ich happy, da ich einen 32 km/h Schnitt zusammengebracht habe. Aber wie immer beim Radeln bin ich laufend überholt worden, macht den 141. Platz von 211 Finishern. Auf meinem Radcomputer konnte ich über die aktuelle Uhrzeit erkennen, dass ich nach knapp 55 Minuten auf die Laufstrecke gekommen bin. Da wusste ich, dass ich mein Eineinhalb-Stunden-Ziel definitiv erreichen kann. Schließlich konnte ich ein Tempo von 5:16 halten und bin mit 1 Stunde 21 Minuten ins Ziel gekommen!

Wegen Verzögerungen bei Pentek war (auch) mein Name lange nicht auf den Ergebnislisten, so dass ich nicht wusste wie ich im Vergleich zu den anderen abgeschnitten habe. Nachdem ich in aller Ruhe alles in meinem Auto verstaut habe, habe ich’s wieder auf der Pentek Homepage versucht, und siehe da, ich war Dritter in Klasse M55-59!! Wie von der Tarantel gestochen bin ich in meinen Schlapfen über einen halben Kilometer zur Siegerehrung gelaufen (näher konnte man nicht parken), und konnte gerade rechtzeitig aufs Podest hüpfen, als mein Name gerufen wurde 😉

Am Sonntag war Marco Wiedersheim über die Olympische Distanz im Einsatz. Er belegte in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz. Nach dem er nach dem Schwimmen als vierter aus dem Wasser gestiegen ist.

Veranstalterhomepage

Ergebnis Sprint

Ergebnis Olympisch

CHARITY WELTREKORDVERSUCH „HMMR“

Diese Woche hatte Roland Kneissl das Vergnügen, Alexandra Meixner ein Stück bei ihrem Weltrekordversuch „HMMR“ zu begleiten. Xandi Meixner, sollte sie tatsächlich jemand noch nicht kennen, ist ein Waldviertler Urviech, Ultra-Triathletin, mehrfache RAAM Teilnehmerin, RAAUS Rekordhalterin, Race Around Austria Siegerin, und … und … und (siehe Sportliche Erfolge | www.alexandrameixner.at ) .

Beim aktuellen Rekordversuch geht es darum, die höchste Kilometeranzahl in einem Monat zu überbieten. Dieser Rekord liegt bei 12.895 Kilometer, gehalten von Amanda Coker USA. Gefahren wird auf einer zwölf Kilometer langen Pendelstrecke auf dem Donauradweg zwischen Hollenburg und Traismauer, von vier Uhr morgens bis acht Uhr abends, 16 Stunden täglich, rund 440 Kilometer.

Gleichzeitig werden dabei Spendengelder für den Verein Herzkinder Österreich gesammelt. Wem jetzt als erster Gedanke: “Zwölf Kilometer Pendelstrecke … da wirst ja deppat“ einschießt, ja, der Gedanke ist berechtigt, trifft aber absolut nicht zu. Organisatorisch und logistisch wäre ein größere Runde gar nicht machbar. Diese Strecke ist flach, hat einen glatten Asphalt, muss nicht gesperrt werden, und hat weder Kreuzungen noch Bodenwellen. Dazu sind von früh morgens bis spät abends immer rund zehn Windschattengeber anwesend, mit denen man köstlich übers Radfahren philosophieren kann. Und wenn man Glück hat, trifft man dabei sogar Christoph Strasser. Nebenbei bemerkt, diese Frau hat scheinbar die Freundlichkeit erfunden. Sie war zum Zeitpunkt meiner Teilnahme schon rund 9.000 Kilometer unterwegs, und plaudert trotzdem mit jedem Mitfahrer angeregt, merkt sich alle Namen, und bedankt sich bei jedem, der ihr bei der Wende den Vortritt lässt und bei jedem Freizeitradler, der zur Seite fährt. Unglaublich.

Liebe Xandi, es war mir eine Ehre, dich ein Stück begleiten zu dürfen,
und wünsche dir alles alles Gute für die letzten Tagesetappen.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, Alexandra ebenfalls ein paar Kilometer Windschatten zu spenden, dabei eine ausgiebige, kurzweilige Grundlageneinheit zu absolvieren, und gleichzeitig sich und Anderen etwas Gutes zu tun, das Projekt läuft noch bis 15. September 2021 24:00 Uhr.

Prädikat: empfehlenswert

Aqua Days auf der Seeschlacht

Helmut Fitz hat mit einem Freund am Teambewerb im SwimRun auf der Seeschlacht teilgenommen. Hier die Eindrücke:

Es war eine faszinierende Erfahrung erstmals angeseilt einen Bewerb zu bestreiten, noch dazu mit Paddles und Pull Buoy zu laufen und mit Laufschuhen zu schwimmen! Es mussten vier Mal zwei Kilometer Querfeldein gelaufen und dazwischen drei Mal 500 Meter (mit zusätzlichem Landgang nach 150 Meter) geschwommen werden.

Wegen technischer Probleme gleich nach dem Start (Pull Buoy rutscht, im Seil verheddert) haben wir das Rennen mit einigem Abstand von der letzten Position gestartet. Obwohl uns ein Podestplatz sicher war (es sind ja nur drei Teams gestartet), wollten wir mehr!

Das Damen Team hatten wir schon in der ersten Laufrunde erreicht. Das Mixed Team allerdings war schwer zu knacken, da sie gute Schwimmer und noch bessere Läufer sind (und noch dazu gute Bekannte vom Training sind). Beim Schwimmen hatten wir aber offenbar die bessere Strategie und holten jedes Mal wieder auf. In der letzten Runde sind wir dann „um unser Leben“ gerannt und konnten uns so nach einer Stunde und 19 Minuten mit einer halben Minute Vorsprung den Sieg sichern 😉

Veranstalter

Ergebnisse