Josef Krämer holt Bronze bei Nachwuchsmeisterschaft

Nach langer coronabedingter Wettkampfabstinenz fanden von Freitag bis Sonntag die Österreichischen Hallenmeisterschaften der Nachwuchsklassen statt. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe für die Region West in der Grazer Auster, für die Region Ost (Wien, Niederösterreich, Burgenland) im Floridsdorfer Hallenbad. Auch der ASV2000 war mit neun Schwimmern und Schwimmerinnen der Leistungsgruppe am Start. Josef Krämer sorgte dabei im Bewerb über 100 Meter Brust für den dritten Platz und durfte sich somit über die Bronzemedaille freuen. Über 200 Meter Brust verpasste er als Vierter knapp das Stockerl.

„Wir haben nach so langer Zeit ohne Wettkampf gemerkt, dass die Mädchen und Jungs einfach sehr nervös waren. Wir sind zwar in der glücklichen Lage, dass wir in den vergangenen Wochen im Stockerauer Hallenbad unsere Trainings mit strengen Auflagen, verkleinerten Gruppen, zeitversetzt und unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen abhalten durften, aber trotzdem fehlt dann ganz einfach die Wettkampfroutine, die man sich in normalen Zeiten während des Semester auch erarbeitet“, so das Trainerteam des ASV2000 Dominic Meidlinger und Chris Strambach. Insgesamt konnte sich aber das gesamte ASV2000-Schwimmteam in Floridsdorf mit neuen persönlichen Bestleistungen verewigen. Auch hier kam das vom Österreichischen Schwimmverband bereits mehrfach erprobte Maßnahmenpaket zum Einsatz. So waren z.B. während der gesamten Wettkämpfe keine Zuschauer zugelassen, die Athleten wurden mittels Einbahnsystem zu den Startplätzen bzw. nach dem Schwimmen vom Becken aus dem Bereich geführt und alle Sportler und Betreuer mussten einen negativen Coronatest vorweisen können. Damit man trotzdem auch bei den Wettkämpfen mitfiebern und die Sportler und Sportlerinnen zumindest vor dem Bildschirm anfeuern konnte, übertrug Laola1-TV alle Bewerbe mittels Live-Stream.

„Angesichts der widrigen Umstände für unsere Sportler und Sportlerinnen, die das letzte Jahr mit sich gebracht hat, sind wir trotzdem sehr stolz auf die gezeigten Leistungen und die Motivation und Professionalität, die alle unsere Schwimmer und Schwimmerinnen während der drei Wettkampftage an den Tag gelegt haben. Auch möchten wir uns an dieser Stelle nochmal bei Stockeraus Bürgermeisterin Andrea Völkl und der Badverwaltung unter der Leitung von Günther Lehner bedanken, dass wir unsere Trainings abhalten konnten“, zeigte sich das ASV2000-Trainerteam zufrieden.

Ergebnisse Österr. Hallenmeisterschaft Nachwuchsklasse 2021

Zum Abschluss nochmal Bronze erschwommen

Am letzten Wettkampftag des Anoroc-Einladungsschwimmens schaffte ASV2000-Athlet Sebastian Giefing nochmals den Sprung auf´s Podest: Im Bewerb 800 Meter Kraul holte er sich die Bronzemedaille. Mit einmal Silber und dreimal Bronze eine sehr erfolgreiche Bilanz für das Wettkampfwochenende in der Grazer Auster. Der ASV2000 gratuliert Sebastian zu diesem Erfolg!

Daumen halten für Basti Giefing!

@Gepa-Pictures

Seit Donnerstag geht in der Grazer Auster das ANOROC Schwimm-Meeting unter strengen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen über die Bühne. Außer den Aktiven und deren Betreuern sind keine Zuschauer zugelassen, dafür kann man die Bewerbe via Live-Stream verfolgen. Für den ASV2000 ist Sebastian Giefing am Start, und er konnte sich am Samstag beim Vorlauf über 200 Meter Schmetterling als drittschnellster sensationell für den abendlichen Finallauf qualifizieren. Dort schaffte er noch eine weitere Steigerung und schlug als zweiter an und sicherte sich somit Silber in seiner Paradedisziplin! Zu dieser Bomben-Leistung gratuliert der gesamte ASV2000 recht herzlich!

@Screenshot Brigitte Giefing

Bereits am Donnerstag holte sich Sebastian Giefing über 1.500 Meter Freistil den dritten Platz in der allgemeinen Klasse und am Freitag gab es für ihn ebenfalls Bronze über 400 Meter Freistil.

Nun heißt es also nochmal kräftig Daumen drücken für Basti und seine letzten Starts am Sonntag über 100 Meter Kraul am vormittag – wo er sich nach dem Vorlauf auch einen Finalstart erhofft – und 800 Kraul am Nachmittag. Der Live-Stream ist unter folgendem Link erreichbar: https://www.laola1.at/de/ott/de-at/playerpage/321873

Sebastian Giefing gewinnt vier Medaillen in Budapest

Nach längerer Abstinenz hat der ASKÖ Schwimmverein Stockerau ab sofort wieder die Ehre über Ergebnisse des Junioren-Nationalkaders zu berichten. Denn vor kurzem wechselte Sebastian Giefing (Jg.2004) zum ASV2000, auf diesem Weg wollen wir ihn – genauso wie seine beiden jüngeren Geschwister Katharina (Jg.2010) und Christian (Jg.2008) – recht herzlich bei uns im Verein begrüssen.

Sebastian Giefing konnte am Wochenende gemeinsam mit seinen KollegInnen des österreichischen Junioren-Nationalteams bei den ungarischen Juniorenmeisterschaften in Budapest an den Start gehen. Nach vielen Wochen Wettkampfpause auf Grund der aktuellen Covid19-Situation für die Nachwuchsschwimmer eine willkommene Abwechslung zum „normalen“ Training in der Südstadt.

Mit Gold über 200 Meter Schmetterling (2:03.37) und dreimal Silber über 1.500 Meter Freistil (16:00.75), 400 Meter Freistil (3:59.75) sowie 200 Meter Freistil (1:54.29) durfte sich der Neo-ASV2000 Schwimmer über einen sehr erfolgreichen Wettkampf freuen. Außerdem verbesserte er in Budapest noch seine persönlichen Bestzeiten über 100 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling.

„Wir freuen uns sehr mit Sebastian Giefing über seine sportlichen Ergebnisse bei den Juniorenmeisterschaften in Budapest. Auch wenn seit seinem Wechsel zu unserem Verein noch kein persönliches Kennenlernen auf Grund der Pandemie und des Lockdowns möglich war, so sind wir doch zumindest über Social Media in Verbindung und erfahren so von den Junioren-Nationalteam-Einsätzen, bei denen Sebastian antreten kann. Wir hoffen aber sehr, dass wir die gesamte Familie Giefing schon bald persönlich im Stockerauer Hallenbad willkommen heißen, und mit Christian und Katharina zwei Neuzugänge in unserer Leistungsgruppe begrüßen dürfen“, so die beiden ASV2000-Obleute Bernhard Rathauscher und Jürgen Schuster.

Wien Rundumadum – Ganze G’schicht

Am 31. Oktober 2020 startete der Trailrun Ultralauf „Rund um Wien“ unter dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

Andreas Perstinger war dabei und entschied sich für die „Ganze G’schicht“. Es ging dabei darum – die für viele unvorstellbare Distanz – von 130 Kilometer mit circa 1.880 Höhenmeter zu bewältigen. Während des Bewerbes sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtet einen Teilnehmerrucksack (Stirnlampe, Ersatzbatterien, Handy, GPS Tracker, Streckenbuch, reflektierende Bekleidung für die Nacht, Trinkflasche, Regenjacke, Rettungsdecke, kleines Verbandszeug, Trinkbecher und Maske) mitzunehmen. Dieser Rucksack konnte jederzeit kontrolliert werden.

Hier die Eindrücke von Andreas:

Im Vergleich zu vor zwei Jahren, wo ich einen perfekten Tag hatte, war heuer das Gegenteil der Fall.

Ich bin die ersten 25 Kilometer bis 30 Kilometer viel zu schnell angelaufen und mir ist dann auch bewusst geworden, dass ich insgesamt zu wenig Verpflegung eingeplant hatte. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen gab es keine Verpflegung vom Veranstalter, sondern jeder Teilnehmer konnte seine eigene Verpflegung zu den verschieden Stationen bringen lassen.

Bei 80 Kilometer traf ich wie geplant auf Walter, der mich auf den letzten 50 Kilometer mit dem Rad begleiten sollte. Ich war gerade in einem Tief und sagte ihm, dass ich am liebsten Richtung Ziel abbiegen wollte. Aber er konnte mich zum Weitermachen motivieren und es ging dann die nächsten 25 Kilometer wieder ganz gut.

Bei 105 Kilometer war wieder eine Labe und beim Anhalten meinte Walter, dass ich unbedingt etwas essen muss, da ich gerade ziemlich weiß wäre. Und beim Aufstehen und anlaufen spürte ich selbst, dass meine Speicher schon ziemlich leer waren.

Die nächsten zwölf Kilometer quälte ich mich weiter, konnte aber immer noch fast alles laufen. Doch bei 117 Kilometer musste ich dann anhalten und habe meinen ganzen Mageninhalt übergeben. Ab da war klar, dass ich nur noch irgendwie ins Ziel kommen wollte und bin nur noch wenig gelaufen. Selbst kurz vor dem Ziel (fünf Kilometer und zwei Kilometer davor) musste ich noch einmal längere Pausen einlegen, da ich nicht einmal mehr genug Kraft fürs Weitergehen hatte.

Insgesamt war es zwar eine interessante Erfahrung, aus der ich viel lernen kann. Ich hoffe aber, dass einmal reicht 🙂

Trotz all dieser Schwierigkeiten erreichte Andreas nach 13 Stunden 35 Minuten als Gesamtdritter das Ziel. Er bewies damit wieder einmal sein Durchhaltevermögen. Auch die Wichtigkeit bei solchen Vorhaben den richtigen Betreuer/Motivator an der Seite zu haben hat sich erwiesen.

Wir gratulieren alle zu dieser Wahnsinnsleistung!

Ergebnisliste

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LCC Halbmarathon

Bericht von Thomas Jimmy Cemerka

Eigentlich war ich  für den Vienna City Marathon angemeldet, aber aus bekannten Gründen wurde dieser auf das nächste Jahr verlegt.

Und da auch gleich wieder in den Herbst verschoben.

Am 11. Oktober 2020  ging der LCC Wien Herbstmarathon über die Bühne.

Aufgrund Corona waren die Starts in verschiedene Blöcke und Startzeiten aufgeteilt.

Man konnte sich zwischen Marathon und Halbmarathon entscheiden.

Zusätzlich gab es noch die Möglichkeit Virtuell mitzulaufen und seine Daten hochzuladen.

Da pro Laufblock nur 100 Personen erlaubt waren, ging ich von einem einsamen Rennen aus.

Leider bewahrheitete es sich auch schlussendlich. Das Wetter war  perfekt. 12 Grad und nur leichter Wind. Um 13:00 wurde der erste Block des Halbmarathons losgeschickt. Ich startete um 15 Uhr. Man musste sich im Startkanal auf gekennzeichneten Punkten aufstellen und durfte bis zur Startlinie nicht überholen.

Die ersten beiden Läufer setzten sich gleich deutlich ab. Bis Kilometer 4 lief ich noch mit zwei anderen Sportlern, aber dann konnte ich mich absetzen. Man musste drei Runden zu je 7032 Metern absolvieren. Mein Ziel war klar. Eine neue persönliche Bestzeit sollte es werden.

Mit den „schnellsten Schuhen der Welt, auf der schnellsten Strecke der Welt“, musste ein neuer persönlicher Rekord möglich sein.

Leider bekam ich zwischen Kilometer 16 bis 19 starkes Seitenstechen, sonst wäre vielleicht noch ein wenig mehr drinnen gewesen.

Mit einer Zeit von 1:21:42 überquerte ich dann als Dritter meines Starterfeldes die Ziellinie.

Mein Fazit: Ein Rennen mit so wenigen Startern und ohne Zuschauer macht nur bedingt Spaß.

Mein kurzes Urteil zu den Schuhen: Sie sind schön und sie sind schnell. Aber leider auch nicht so schnell wie ich gehofft und auch gehört und gelesen habe. Hab Berichte gelesen wo die von mindestens zehn Sekunden/Kilometer Zeitersparnis ausgegangen sind.

Hoffe beim Wien Marathon ist alles wieder beim Alten.

Wir gratulieren Jimmy zum zweiten Platz in seiner Altersklasse und den sechsten Gesamtrang (aller Startblöcke)!

Ergebnisliste

Schwerpunkttraining

Martin ließ sich für das erste Schwerpunkttraining des Semesters etwas besonders einfallen: „Rad-Techniktraining kombiniert mit einer kleinen Runde über den Waschberg“. Da es als kinderfreundliches Radtechniktraining bei dem jede/jeder ab Laufrad mitmachen kann ausgeschrieben war, brachten einige unserer Mitglieder ihren Nachwuchs mit. Und so traf sich eine Gruppe im Alter von zwei Jahren bis 56 Jahren in Leitzersdorf beim neuen Feuerwehrhaus.

Während die Erwachsenen – die keinen Nachwuchs mit hatten – zum Aufwärmen eine Runde auf den Waschberg fuhren, baute Martin die Parcours auf.

Am asphaltierten Platz vor dem Feuerhaus wurde mit Hütchen ein Slalom markiert und los ging es! Die Väter fuhren vor und die Kids hinten nach. Manchmal wussten man nicht wer mehr Spaß an den Runden hatte 🙂 Mit der Zeit wurden die Kinder immer mutiger und so manches Erfolgserlebnis folgte! Auch beim einzigen Mädchen in der Runde. Man sah jeden einzelnen an wie viel Spaß sie dabei hatten!

In der Zwischenzeit kamen die Erwachsenen von ihrer Aufwärmrunde zurück und mussten auf der Wiese gegenüber des Schießplatzes ihren Hindernisparcoure absolvieren. Danach ging es nochmals auf den Waschberg.

Die Kinder wurden neugierig und wollten auf den großen Parcoure. Also wechselten die Väter mit ihnen dorthin. Manche Hindernisse wurden kreativ gemeistert, aber Hauptsache es macht Spaß 😉

So war es dann ein ständiger Wechsel zwischen Waschbergrunde und den beiden Parcours. Martins Söhne wollten mit dem Papa eine Runde um den Schießplatz fahren und waren zum Abschluss des Trainings so motiviert, dass sie mit ihm die „Erwachsenen-Waschbergrunde“ gefahren sind.

Vicky, Armin, Berni und Roland hängten an das Training noch eine zehn Kilometerrunde am Waschberg an.

Der Sohn von Matthias bewies, dass er der ganz seinem Vater nach kommt und zeigte uns wie schnell ein zweijähriger mit dem Laufrad unterwegs sein kann 🙂

Es hat uns sehr gefreut, dass bei diesem Training gleich drei unserer Sponsoren mit ihren Söhnen teilnahmen: Martin (meinTraining.at) der das Training leitete, unser Podologe Matthias Raeke und Didi Inführ (Getränke Inführ).

Ein abwechslungsreiches Training bei Sonnenschein, dass allen viel Spaß gemacht hat! Danke Martin!

Für alle die jetzt neugierig geworden sind, hier gibt es ein paar Fotos.

Neufeld Triathlon 2020 – Olympische Distanz

Ein Bericht von Daniela Wöber und Armin Hofmeister

Kühles Nass, milde Temperaturen dazu Sonnenschein und kräftiger Wind. Fast perfekte Bedingungen für einen würdigen Saisonabschluss 2020. Kein Vergleich zur Hitzeschlacht im Vorjahr.

Und vieles war neu: Drei Wechselzonen, eine davon örtlich getrennt von den anderen beiden, äquivalent drei Startwellen (zweimal Männer sowie alle Frauen inklusive Staffeln), zehn Sekunden Startintervalle mit Einteilung nach angepeilter Schwimmzeit, eine 1.500 Meter Schwimmrunde und eine leicht veränderte, darum circa. 5,5 Kilometer lange Laufrunde rund um den Neufelder See. Alles Neuerungen der diesjährigen Ausgabe als Ergebnis des COVID‑19‑Präventionskonzepts.

Dieser Herausforderung auf der olympischen Distanz stellten sich vom ASV TRIA Stockerau neben Marco Wiedersheim, auch Daniela Wöber und Armin Hofmeister. Die beiden letzteren inklusive gemeinsamer Mixed-Wertung als Team „Quick and Dirty“. Wer dabei wer ist bleibt an dieser Stelle ungeklärt 😉 Um in Hinblick auf die burgenländischen Landesmeisterschaften zumindest in der Geschlechterwertung gleiche Bedingungen trotz verteilter Wechselzonen zu schaffen, wurden alle Frauen und Staffeln der dritten Startwelle und somit der neu geschaffenen separaten Wechselzone zugeteilt.

So ergab es sich, dass das Team „Quick and Dirty“ um circa 2:15 Stunden zeitversetzt ins Rennen startete. Zeit genug den jeweils anderen fast durchgehend vom Start bis ins Ziel anzufeuern.

Zum Renngeschehen …

Armin: Eine flotte Seerunde gefolgt von einem, dank kräftigem Wind, anspruchsvollen Rad-Split. Bei Gegenwind erscheint einem das Burgenland nicht mehr gar so flach und jeder noch so kleine Hügel brennt in den Beinen. Beim Lauf wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. Nach gesamt 2:20:45 Stunden war es geschafft und somit war ich rund zehn Minuten schneller im Ziel als im Vorjahr, trotz längerer Laufstrecke. Dazu Verbesserungen in allen Disziplinen. Entsprechend mein Fazit: Ein toller und würdiger Saisonabschluss.

Daniela: Los ging es mit einer unheimlichen Begegnung mit einem unbekannten Schwimmobjekt im Neufelder See, das sich mir von unten näherte. Kurze Panik und nix wie weg von hier. Erleichtert stieg ich nach einer knappen halben Stunde aus dem „Aquarium“ und strampelte anschließend im Windkanal. Seit wann gibt’s im Burgenland eigentlich Berge? Aber wenn‘s bergauf geht, geht‘s auch wieder bergab und bei einem Rundkurs kommt der Wind unweigerlich auch mal von hinten 😉 Auf der ersten Laufrunde konnte ich dann sogar ein paar Damen einholen, die zweite Runde war dafür etwas einsam und langsam wurde ich müde. Erleichtert und glücklich erreichte ich nach 2:53:25 Stunden (nach 1.500 Meter schwimmen, 40 Kilometer radeln und 11(!) Kilometer laufen) das Ziel. Damit ging sich sogar (haarscharf) noch der 3. Platz in der W30‑34 aus.

Zu guter letzt gab es dann auch noch die Gesamtabrechnung aus Neufeld: Das Team „Quick and Dirty“ erreichte in der „Er&Sie Wertung“ mit einer Zeit von 5:14:10 Stunden den 5. Rang.

Leider bekam Marco auf der zweiten Laufrunde Krämpfe, was ihn den dritten Platz in seiner Altersklasse kostete. Mit einer Endzeit von 2:25:52 Stunden belegte er den undankbaren vierten Platz in der stark besetzten Altersklasse M24‑29.

Bereits am Samstag über die Sprintdistanz im Einsatz: Viktoria Kneissl (Seat Mayer Fun Sprint Triathlon) die nach 1:15:30 Stunde finishte und damit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreichte, sowie Birgit Pichler (ISM Fun Sprint Triathlon) die mit 1:37:42 Stunden ihre Altersklasse gewann.

Somit ging eine coronabedingte kurze, aber sehr erfolgreiche Saison für die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau zu Ende. Wir gratulieren allen zu ihren erbrachten Leistungen und bedanken uns bei den Veranstaltern die sich die Mühe gemacht haben und mit dem COVID‑19‑Präventionskonzepts Bewerbe ermöglicht haben!

Ergebnisse Olympische Distanz

Ergebnisse Sprint Distanz

Veranstalterhomepage

Seequerung Mörbisch – Illmitz

Ein Bericht von Helmut Fitz

am vergangenen Sonntag (13. September 2020) habe ich an der Seequerung Mörbisch – Illmitz teilgenommen.

Es gab traumhaftes Wetter (laut Veranstalter das „beste“ seit es den Event gibt) mit Sicht „bis zum Anschlag“, man konnte von Illmitz fast schon die Turmuhr in Mörbisch ablesen.

Das Wasser war spiegelglatt und die Temperaturen sehr angenehm.

Mit dem Schiff wurden wir nach Mörbisch gebracht und hatten dann den heuer schon üblichen Einzelstart im 15 Sekunden Takt. Die drei Kilometer sind laut Google Earth in Wirklichkeit 3,2 Kilometer mit 1 Stunde und 7 Minuten habe ich mich dem angestrebten 2:00 Minuten Schnitt ganz gut genähert 😉

Leider war’s das nun mit den Events für heuer, mein geplanter 70.3 in Frankreich wurde soeben offiziell abgesagt 🙁

Veranstalterhomepage

Ergebnisse

Fittest CitySprint Triathlon

Ein Bericht von Vicky Kneissl:

Die Entscheidung, in Sankt Pölten zu starten habe ich sehr kurzfristig getroffen – habe mich heute aber sehr darüber gefreut.
Der Ratzersdorfer See (übrigens sehr schön) hatte 20 Grad und ich war eine der drei Leute, die beschlossen haben, ohne Neo zu starten. Im Nachhinein eine sehr kluge Entscheidung, aber dazu später mehr.

Das Schwimmen war für mich kurzweilig, überhaupt nicht kalt und ich konnte einige Leute überholen. Auf der Radstrecke ging es dann doch etwas ruppiger zu. Wer schon einmal bei diesem Bewerb gestartet ist weiß, dass fünf Runden zu je vier Kilometer zu fahren sind – für mich etwas ganz Neues. Noch nie bin ich so viele, kleine Runden gefahren. Zu Anfang waren noch nicht viele Leute auf der Strecke und ich konnte mein Tempo durchziehen. Bei Runde vier und fünt musste man durchgehend darauf achten, genügend Abstand zu den anderen TeilnehmerInnen zu lassen um nicht Windschatten zu fahren, was doch etwas mühsam war.
Beim Laufen konnte ich endlich die eine, vor mir gestartete Dame einholen und überholen was mich doch motivierte. Beim Rest der Runde wurde der Spaß etwas getrübt, weil es sehr heiß war und ich einfach nur durstig war. Ich freue mich schon auf eine Zeit nach Corona, in der Labestationen wieder erlaubt sind.

Im Ziel musste ich noch etwas bangen, weil ich durch die Einzelstarts natürlich keine Ahnung hatte, wie gut die anderen Damen waren. Ich freute mich sehr zu erfahren, dass ich den 1. Gesamtrang machte. Besonders freute ich mich darüber, dass die 2. Dame nur 14 Sekunden hinter mir war – ziemlich exakt die Zeit, die ich brauche, um meinen Neo auszuziehen.

Auch unser Sponsor Martin Keiml war am Start und finishte in 1:22:59 Sunde als 16. seiner Altersklasse ins Ziel.

Ergebnisliste

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