Litschau guter Boden für die Stockerauer Triathleten

Am 15. Juni 2019 und am 16. Juni 2019 stand ganz Litschau wieder im Zeichen der Bewerbe zum Waldviertler Eisenmann. Beginn war Samstagnachmittag mit den Kinderbewerben. Anschließend starteten die Seecrossingbewerbe über 1,9 Kilometer beziehungsweise 3,8 Kilometer. Am Sonntag dann erstmalig in Österreich ein Aquabikebewerb (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren) und die Triathlonbewerbe: Classic (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren/21 Kilometer Laufen), Classic light (1,9 Kilometer Schwimmen/84 Kilometer Radfahren/11 Kilometer Laufen) und Sprint (0,5 Kilometer Schwimmen/28 Kilometer Radfahren/6 Kilometer Laufen). Auch eine Kombiwertung aus dem 3,8 Kilometer-Seecrossing über und dem Classic light – den Ironready – gab es.

Das Stockerauer Starterfeld aufgrund von Ausfällen leider dezimiert, aber sehr erfolgreich. Viktoria Kneissl, Renate Otto, Matthias Raeke und Rainer Weiss hatten schon Litschauerfahrung. Fabian Hatzak war das erste Mal am Start.

Samstag: Aufgrund der Temperaturen der letzten Tage hatte sich der Herrensee stark erwärmt und bei der Wettkampfbesprechung für die Seecrossingbewerbe hieß es: „Neoprenverbot“. Renate startet trotzdem über die 3,8 Kilometer und kam nach 1:18:12,6 Stunde wieder an Land. Damit gewann sie die Altersklasse (W‑Mas2). Wobei der Vorsprung zur Zweiten nur 18 Sekunden betrug. Noch größer die Überraschung, dass sie auch die schnellste Dame des Bewerbes war. Interessant, dass die jüngeren Damen alle langsamer waren und sich daher das „W‑Mas2‑Podest“ komplett wieder am Podest der drei schnellsten Damen wiederfand.

In der Nacht gab es Gewitter und in der Früh nochmals einen Regenschauer. Daher kühlte der Herrensee ab und der Neoprenanzug konnte für die Triathlonbewerbe erlaubt werden. Kurz vor der Wettkampfbesprechung auf zwei Seiten vom Herrensee schwarze Wolken und ein Blitz. Aber die Gewitter sind auf Tschechien gezogen und zwar in einem so großen Bogen, dass nicht einmal die Radstrecke davon betroffen war. Es blieb bis zum letzten Finisher trocken und zeitweise kam sogar die Sonne zum Vorschein. Auf der ohnehin anspruchsvollen Radstrecke wehte der Wind äußerst ungünstig.

Vicky und Rainer starteten beim Sprintbewerb. Vicky hatte mit 8:56 Minuten die schnellste Schwimmzeit der Damen! Auch nur fünf Herren waren schneller als sie. Auf die schnellste Herrenschwimmzeit fehlten nur 57 Sekunden. Auch auf den anderen Disziplinen war sie stark unterwegs. Nach 1:38:33 Stunde kam sie ins Ziel und gewann ihre Altersklasse (W-U23). Rainer benötigte genau 1:57:00 Stunde und belegte in der M-MK-40 den zehnten Platz.

Das Highlight aller Bewerbe: der Classic-Bewerb. Hier waren Fabian und Matthias am Start. Matthias kam als zweiter aus dem Wasser – nur 14 Sekunden hinter Christophe Sauseng und 19 Sekunden vor dem späteren Sieger Thomas Angerer. Der Salzburger hatte die schnellste Radzeit und die schnellste Laufzeit. Das Duell zwischen Christophe und Matthias ging auf der Radstrecke weiter: neun Sekunden war Christophe schneller am Rad als Matthias. Wechselte Christophe das erste Mal noch um 19 Sekunden schneller als Mattias, war der beim zweiten Wechsel um 25 Sekunden schneller. Dann kam der Lauf und Matthias konnte das Rennen für sich entscheiden. Nach 4:26:35 Stunden kam er ins Ziel. Der Vorsprung auf Christophe, der beim Laufen auf den neunten Platz zurückfiel, betrug 27:44 Minuten. Auf den Gesamtsieg fehlten Matthias 8:56 Minuten.

WIR GRATULIEREN MATTHIAS ZU DIESER TOLLEN LEISTUNG!

Fabians Kommentar beim CheckOut: „Klagenfurt kann auch nicht härter werden“. Er kam bei seiner Litschaupremiere nach 5:06:33 Stunden ins Ziel. Wurde mit dieser Zeit dritter in der Altersklasse M‑30‑34 und belegte in der Gesamtwertung den ausgezeichneten 15. Platz!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AUCH AN FABIAN!

Da über die Mitteldistanz (Classicbewerb) auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, warten wir jetzt mit Spannung auf das offizielle Ergebnis des niederösterreichischen Triathlonverbandes.

Kurzzusammenfassung des Litschauwochenendes:

Zwei Starterinnen und drei Starter –
vier Podestplätze in den Altersklassen und
zwei Podestplätze in der Gesamtwertung!

Ergebnis Seecrossing über 3,8 Kilometer

Ergebnis Triathlonbewerbe

Veranstalter

Veranstalterfotos Impressionen

Veranstalterfotos von den Bewerben

4. bikepirat TULLN Triathlon

Am 2. Juni 2019 veranstaltete bereits zum vierten Mal das TriTeam Tulln einen Kurztriathlon (vormittags) und einen Sprittriathlon (nachmittags). Da über die Sprintdistanz die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, starteten alle ASV TRIA Stockerau Athletinnen und Athleten über diese Distanz. Hier ging es auch um die Vereinsmeisterwertung.

Im Vorfeld viele Fragezeichen:

  • Hält die Wetterprognose nach dem kalten, nassen Mai?
  • Ist erstmalig in Tulln der Neopren beim Schwimmen erlaubt?
  • Wie geht es mir nach langer Verletzungspause?
  • Wie habe ich meinen Start beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten verkraftet?

Georg konnte verletzungsbedingt nicht starten und Helmut O. fiel aufgrund einer starken Verkühlung aus. Er supportete uns und betätige sich als Fotograf.

Die Wetterprognose hielt und um 12:30 Uhr ging es mit einer 750 Meter Schwimmrunde durch das Aubad los. Der Neopren war erlaubt und dies wurde auch von einigen genutzt. Nicht überraschend, dass unsere beiden U-23 Athleten am schnellsten wieder Land unter den Füßen hatten. Marco kam nach 11:28 Minuten aus dem Wasser und Vicky nach 11:53 Minuten.

Danach ging es auf die 20 Kilometer lange Randrunde über den berüchtigten Flachberg. Der Name „Flach“berg ist irreführend und der Anstieg und die darauffolgende Abfahrt sind das Highlight der Radrunde. Hervorzuheben hier ist die komplett gesperrte Radstrecke. Diese war total abgesichert und perfekt markiert, nicht nur die Richtungspfeile, sondern auch die Fahrbahnschäden, von den Kanaldeckel lächelten uns Smilies entgegen. Hier bewiesen Alex und Harry, dass sie ihre starke Form von Sankt Pölten halten konnten.

Zum Abschluss galt es noch fünf Kilometer zu laufen. Vicky fehlten zum Schluss lächerliche 24 Sekunden auf Marco: Comeback gelungen.

Schnellster Stockerauer war Alex. Der sich zum Vereinsmeister kürte und mit dieser Leistung seine Altersklasse gewann. Vizevereinsmeister wurde Harry der in der Altersklasse den undankbaren vierten Platz belegte. Dritter wurde Marco der die U‑23 gewann. Bei den Damen wurde Vicky Vereinsmeisterin. Sie belegte in der U‑23 den zweiten Platz. Vizevereinsmeisterin wurde Daniela vor Lavinia.

Weiters am Start: Roland, Gerhard, Andreas H., Renate und Helmut H.. Der bei seinem Triathlodebüt zweiter in der Altersklasse M70-74 wurde.

Ebenfalls in Tulln im Einsatz: Kathi als Teil des Technical Officials Teams und Tom der in bewährter Weise moderierte.

DANKE liebes TriTeam Tulln-Team für die tolle, top organisierte Veranstaltung und eure Gastfreundschaft!

Fotos

Ergebnislisten

Veranstalterhomepage

Doppelter ASV2000-Einsatz

Sowohl beim Vienna Swim Meet im Stadthallenbad als auch beim St.Pöltner Festwochenmeeting waren die Stockerauer Schwimmerinnen und Schwimmer am Start. Während die älteren Athleten und Athletinnen aus der Leistungsgruppe 1 beim stark besetzten Wettkampf in Wien wertvolle Erfahrungen sammelten, jedoch auf Grund der zahlreichen internationalen Konkurrenz keine Medaillen mit nach Hause brachten, konnten die Schwimmer und Schwimmerinnen aus der Leistungsgruppe 2 in St.Pölten insgesamt 14 Medaillen erzielen (sechs Mal Gold, vier Mal Silber und vier Mal Bronze).

Gleich zweimal am obersten Treppchen standen diesmal die Burschen der ASV2000-Staffeln mit Adrian Sebestyen, Florian Schartner, Markus Höfle und Josef Krämer. Sowohl über 4×50 Lagen als auch über 4×50 Freistil konnte das junge erfolgreiche ASV2000-Team die Goldmedaille sichern.

In den Einzelbewerben holte Florian Schartner (Jg.2009) insgesamt dreimal Gold: Er stand sowohl über 50 Meter Rücken, 50 Meter Freistil als auch über 50 Meter Schmetterling ganz oben am Treppchen. Für diese tolle Leistung wurde er auch noch mit dem Pokal für die beste Jahrgangswertung belohnt. Vereinskollege Markus Höfle (Jg.2009) gewann Gold über 50 Meter Brust, und jeweils Silber über 50 Meter Freistil, 50 Meter Rücken und 50 Meter Schmetterling. Josef Krämer (Jg.2010) belegte den zweiten Platz über 50 Meter Brust. Adrian Sebestyen (Jg.2010) durfte sich in den Bewerben 50 Meter Freistil und 50 Meter Rücken jeweils über Bronze freuen. Alena Platz (Jg.2009) schwamm im Bewerb 50 Meter Freistil auf den dritten Platz und Clara Mordax (Jg. 2004) holte Bronze über 100 Meter Brust.

„Wir haben beim Wettkampf in St.Pölten ganz großartige Entwicklungen bei unseren Schwimmern gesehen. Alle waren voll auf ihre Bewerbe fokussiert und mit tollem Einsatz bei der Sache. Außerdem konnten alle Schwimmer und Schwimmerinnen ihre persönlichen Bestzeiten neuerlich verbessern“, sieht ASV2000-Trainer Chris Strambach die Stockerauer Nachwuchsschwimmer auf dem richtigen Weg zu den Saisonhöhepunkten. Und auch sein ASV2000-Trainer-Kollege Dominic Meidlinger, der über die vier intensiven Wettkampftage im Wiener Stadthallenbad die ASV2000-Athleten beim Vienna Swim Meet betreute, war mit den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden: „Es wurden in fast allen Bewerben neue Bestzeiten erzielt und vor allem für unsere jüngeren Mädls war es eine tolle und lehrreiche Erfahrung bei einem so großen internationalen Event zu schwimmen“. Jetzt werden die Stockerauer Schwimmer den Schwung der beiden Meetings mitnehmen, um sich motiviert auf die NÖ Landesmeisterschaft bzw. Österreichische Meisterschaft der Nachwuchsklassen vorzubereiten.

Ergebnisse Festwochenmeeting St.Pölten

Ergebnisse Vienna Swim Meet

Multisport Festival in Klosterneuburg

Ein Bericht von Marco Wiedersheim

Am 19. Mai 2019 ging ich beim offenen Sprinttriathlon in Klosterneuburg an den Start. Das Wetter war ideal für einen Triathlonbewerb. Zwischendurch zogen zwar ein paar Wolken auf, doch es entwickelte sich nie etwas ernstes daraus. Durch die fast winterlichen Temperaturen der vorangegangenen Tage, war es nicht ganz klar ob geschwommen werden konnte oder nicht, aber die dann doch jahreszeitlich passenderen Temperaturen kurz vor dem Bewerb haben dann das Schwimmen, zwar mit Neoprenpflicht, aber dennoch erlaubt. Ich konnte das Wasser mit der viertbesten Schwimmzeit verlassen. Der gefühlt anstrengendste Teil des Rennens, war der sehr lange Weg vom Wasser in die Wechselzone. Dort schnell das Rad geschnappt und bei leichtem Wind die 20 Kilometer absolviert. Es wurden zwei Runden gefahren. Nach anschließenden zwei Laufrunden konnte ich den zweiten Platz in der Altersklasse U-23 ergattern.

Neben Marco waren noch Harald Peterka, Georg Schmidt und Daniela Wöber bei diesem Bewerb im Einsatz.

Podologe Matthias Raeke startete über die Kurzdistanz. Er wurde Gesamtvierter und gewann seine Altersklasse.

Daniela hatte geplant am zum „Aufwärmen“ den 1,5 Kilometer Beweb des Austria Swim Open zu schwimmen. Aufgrund der Witterung wurde dieser Bewerb auf Sonntag nach dem Triathlon verlegt. Somit wurde aus dem „Einschwimmen“ ein „Ausschwimmen“. Nach 34:31,40 war sie wieder an Land und belegte in der W20 den zweiten Platz.

Veranstalterhomepage

Ergebnisliste

Fünf neue Landesmeister auf der Langstrecke

Wie jedes Jahr fand auch diesmal der erste Teil der NÖ Landesmeisterschaft der Langstreckenbewerbe in der Südstadt statt. Die Schwimmerinnen und Schwimmer des ASV2000 – ASKÖ Schwimmverein Stockerau konnten sich bei diesem Wettkampf über die beachtliche Ausbeute von fünf Mal Gold, sieben Mal Silber und sieben Mal Bronze freuen. Beachtlich auch die Tatsache, dass der ASV2000 seit der letzten Langstrecken-Landesmeisterschaft im Jänner diesen Jahres die Zahl der Medaillen gleich um sechs steigern konnte.

Zu den neuen Landesmeistern kürten sich William Elliott (800 Meter Freistil und 1.500 Meter Freistil), Katharina Koch (1.500 Freistil), Josef Krämer (200 Meter Freistil) und Hale Tula (1.500 Meter Freistil Klasse Jugend 2). Am zweiten Platz landeten Johanna Fugina (1.500 Meter Freistil Klasse Jugend 2), Florian Schartner (200 Freistil), Niklas Schuster (400 Meter Lagen, 1.500 Freistil), Adrian Sebestyen (200 Meter Freistil), Hale Tula (1.500 Meter Freistil Allg.Klasse) und Kayra Yurdakul (200 Meter Freistil). Über eine Bronzemedaille durften sich folgende Stockerauer Schwimmer freuen: Johanna Fugina (1.500 Meter Freistil Allg.Klasse, 400 Meter Lagen), Markus Höfle (200 Meter Freistil), Katharina Koch (800 Meter Freistil), Hannah Schuster (400 Meter Freistil), Niklas Schuster (800 Meter Freistil) und Sophie Vohryzka (200 Meter Lagen).

„Neben den Medaillen war für uns als Trainer besonders erfreulich, dass alle Schwimmer und Schwimmerinnen aus der Leistungsgruppe 1 die Limits für die Österreichischen Meisterschaften im Sommer erbracht haben und alle unsere Athletinnen und Athleten in der Südstadt neuerlich ihre persönlichen Bestzeiten unterboten haben“, resümiert ASV2000-Trainer Dominic Meidlinger. Kommendes Wochenende warten bereits weitere wichtige Wettkämpfe auf die ASV2000-Schwimmer, die sowohl beim Vienna International Swim Meet in der Stadthalle als auch am St.Pöltner Festwochen-Meeting an den Start gehen werden.

Ergebnisse NÖ LM Teil 1 25.05.2019

Vienna Swim Open Kaiserwasser

Marco Wiedersheim ist am 4. Mai 2019 beim Vienna Swim Open im Wiener Kaiserwasser gestartet. Hier sein Bericht:

Um circa 12.35 Uhr im Bank Austria Center beim Kaiserwasser eingetroffen.

Nachnennung und Registrierung war gleich erledigt.

Das Wetter zu dem Zeitpunkt war nicht ganz so übel. Es war bewölkt, aber noch warm genug, dass ich nur mit T-Shirt umhergehen konnte.

Bei der Registrierung bekam man gegen Kaution von EUR 50,00 oder in meinem Fall meinem Führerschein eine aufblasbare Restube-Schwimmboje, mit der man verpflichtend schwimmen musste.

Nachdem das ganze Organisatorische recht schnell erledigt war, bin ich schnell in den Neopren geschlüpft. Pentek-Zeitnehmungschip wurde am Handgelenk befestigt.

Kurz vor 12 Uhr hüpften wir dann ins Wasser, das beim ersten Kontakt schon sehr kalt war und als sich der Neopren langsam mit Wasser füllte, spürte man es auch allmählich. Hände und Füße waren recht bald „gefroren“.

Dann um Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss für die 1,25 Kilometer. Nachdem das ja ein reiner Schwimmbewerb war, ging ich davon aus, dass sehr viele, sehr gute Schwimmer am Start waren. Deswegen positionierte ich mich recht defensiv am Start und nicht in erster Reihe. Ich merkte aber bald, dass ich dem Großteil der Starter überlegen war und musste so die ersten paar hundert Meter viele überholen.

Zuerst ging es durch einen schmalen Kanal, der einen von der Alten Donau ins Kaiserwasser bringt. Dort schwamm ich recht weit auf der Seite fast schon über die Bäume kriechen, die dort am Ufer im Wasser lagen. Ich hatte schon Angst mir meinen Neopren aufzustechen. Dann als wir im tatsächlichen Kaiserwasser waren schwammen wir in Richtung erster Boje. Da hatte ich schon bald alle zu überholenden überholt und merkte auch bald, dass nur mehr sehr wenige vor mir waren. Ich versuchte mit denen mitzuschwimmen, konnte beziehungsweise wollte das Tempo aber nicht halten, da das ja für mich in erster Linie ein Open Water Test war. Bei der ersten Boje ging scharf rechts herum. Da versuchte ich so gut wie es geht zu erblicken, wie weit die nächsten hinter mir waren. Zu meinem Erstaunen war es schon ein recht großer Abstand. Ich bemerkte auch, dass neben ein Wasserretter auf einem Board uns begleitete. Daraus schloss ich, dass ich sehr weit vorne im Feld sein musste. Am Rückweg zur nächsten Boje versuchte ich in erster Linie nicht so weit zurückzufallen, dass ich nicht vom Weg abkam sondern mich an meinem Vordermann orientieren konnte. So ging es dann wieder zurück. Das Ziel befand sich dann nach einer 180 Grad Kurve auf der linken Seite. Man musste durch ein Tor im Zaun schwimmen und dann noch ein paar Meter bis zum Ziel. Das Ziel war ein Querbalken, unter dem man durchschwimmen und mir der Hand anschlagen musste um die Zeitnehmung auszulösen.

Erstaunt bemerkte ich im Ziel, dass wirklich insgesamt erst drei StarterInnen vor mir ins Ziel gekommen waren. Eine davon war eine Dame. Ich war somit dritter Mann Overall. Ich musste sogar kurz etwas ins Mikrofon sagen 🙂

Das ganze dauerte nur knapp unter 20 Minuten und fühlte sich sogar noch kürzer an.

Also nachdem ich im Ziel war schaute ich mir noch einige Minuten mit meiner Mutter das weitere Rennen an und wie die anderen Teilnehmer ins Ziel kamen. Dann beschloss ich mich umzuziehen. Bei der Registrierungsstelle gab ich die Schwimmboje zurück und holte mir meinen Führerschein zurück. Angenehmerweise konnte man sich in dem Bank Austria Center duschen und im Warmen umziehen, dass ich dann auch ausgiebig tat. Nach einigen Minuten verließ ich die Garderobe. In der Zwischenzeit wurde die Ergebnisliste ausgehängt. Ich war tatsächlich Overall Dritter und in meiner Altersklasse Zweiter, denn der Erste Overall war auch in meiner Altersklasse. Somit durfte ich noch bis 15 Uhr auf die Siegerehrung warten.

Die Zeit überbrückten meine Mutter und ich mit einem Essen.

Die Siegerehrung – im Restaurant des Areals – war dafür dann sehr schnell und nicht Elends lang. In der Zwischenzeit hatte es abgekühlt. Geehrt wurden alle Sieger der Kinderbewerbe am Vormittag und die drei Hauptbewerbe (0,5 Kilometer; 1,25 Kilometer; 2,5 Kilometer).

Ich musste zweimal hinaus und bekam als Trophäe einmal eine Flasche Weißwein und einmal eine Flasche Rotwein.

Da wir schon recht erschöpft waren gingen wir dann sogleich nach Hause.

Wir gratulieren Marco zu seiner tollen Premiere!

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Ergebnisliste

Josef Krämer gewinnt Kids-Cup Gesamtwertung

Die vierte und letzte Runde des NÖ Kids Cup 2018/19 fand am 04. und 05. Mai in St.Pölten statt. Das Team des ASV2000-ASKÖ Schwimmverein Stockerau konnte bei diesem Wettkampf die stolze Summe von insgesamt 26 Medaillen erzielen – davon neun in Gold, acht in Silber und neun in Bronze. Außerdem durfte sich Josef Krämer (Jg. 2010) über die höchste Punktegesamtwertung nach allen vier Cup-Bewerben und somit den Pokal für die beste Leistung in seinem Jahrgang freuen.

Josef Krämer war auch beim 4. Teil des Kids Cup erfolgreichster Stockerauer Schwimmer, denn er konnte insgesamt vier Mal Gold (50 Meter Schmetterling, 50 Meter Brust, 50 Meter Freistil und 200 Meter Freistil) sowie Silber über 100 Meter Lagen erzielen. Vereinskollege Florian Schartner (Jg.2009) sicherte sich die Goldmedaille über 50 Meter Freistil, 50 Meter Rücken sowie Silber über 50 Meter Schmetterling und 200 Freistil. Außerdem holte Schartner Bronze über 100 Meter Lagen. Markus Höfle (Jg.2009) erweiterte seine Medaillensammlung gleich um sechs Stück. Er gewann den Bewerb über 50 Meter Brust, gewann Silber über 50 Meter Rücken, 50 Meter Freistil und 100 Meter Lagen sowie Bronze über 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Freistil.

Weitere Goldmedaillen steuerte Adrian Sebestyen (Jg.2010) zur ASV2000-Medaillenstatistik bei: Er gewann die Bewerbe 50 Meter Rücken und 100 Meter Lagen, sicherte sich Silber über 50 Meter Freistil und den dritten Platz über 50 Meter Schmetterling. Emilia Hengstberger (Jg.2008) durfte sich über zwei Mal Bronze freuen (100 Meter Brust, 200 Meter Lagen).

Sehr erfolgreich waren auch die Stockerauer Staffeln unterwegs. Die Mädchen-Staffel mit Sophie Vohryzka, Emilia Hengstberger, Melissa Schartner und Hannah Schuster holte den sehr guten zweiten Platz über 4×50 Meter Freistil und den dritten Platz über 4×50 Meter Lagen. Die Burschen-Staffel mit Josef Krämer, Florian Schartner, Markus Höfle und Adrian Sebestyen freute sich über Bronze in der 4×50 Meter Lagen Staffel, über 4×50 Meter Freistil musste man sich knapp als Vierter geschlagen geben. „Die Kids können allesamt sehr stolz auf ihre Leistungen sein. Das Training der letzten Wochen hat sich definitiv bezahlt gemacht, es wurden durchwegs neue persönliche Bestleistungen aufgestellt“, freute sich das Trainer-Team des ASV2000 Marion Jordan und Chris Strambach nach den beiden anstrengenden Wettkampftagen in St.Pölten. „Obwohl das Wettkampfprogramm für alle Teilnehmer sehr umfangreich und fordernd war, waren alle topmotiviert bei der Sache“, so die stolzen Trainer, die sich auch bei den mitgereisten Eltern und Familienangehörigen für die lautstarke Unterstützung bedanken möchten.

Ergebnisse 4. Teil NÖ Kids Cup 2018/19

Die kommenden Highlights für die ASV2000-Schwimmer sind Ende Mai der 1. Teil der NÖ Landesmeisterschaft sowie das Vienna Swim Meet im Stadthallenbad.

Silber für Nina Gangl beim 50-Meter Freistilfinale

Insgesamt viermal schaffte ASV2000-Schwimmerin Nina Gangl bei der hochkarätig besetzten Internationalen Ströck ATUS Graz Trophy (26. -28.04.2019) den Einzug ins A-Finale. Über ihre Paradestrecke – 50 Meter Freistil – holte sie sich nach dem 2. Platz in der allgemeinen Klasse (1. Platz Jahrgangswertung) auch die Silbermedaille im A-Finale, mit der tollen Zeit von 00: 26,09. Über 50 Meter Rücken verbesserte sie sich nach dem 7. Platz im Vorlauf in der allgemeinen Klasse (3. Platz in der Jahrgangswertung) im A-Finale mit der Zeit von 00:30,27 auf den 5. Platz. Im Bewerb über 200 Meter Freistil belegte Nina Gangl im Vorlauf den 10. Platz in der allgemeinen Klasse (4. Platz in der Jahrgangswertung) und schaffte mit der Zeit von 02:06,60 den 7. Platz im A-Finale. Über 100 Meter Freistil war die ASV2000-Athletin nach dem Vorlauf auf dem 6. Platz in der allgemeinen Klasse (1. Platz in der Jahrgangswertung) und verbesserte sich im Finale mit 00:57,51 auf den 5. Platz.

2/4 Sprintduathlon in Maissau

Am 27. April 2019 war es wieder soweit! Die Maissauer Sporttage standen am Programm und somit der neunte 2/4 Sprintduathlon. Nicht nur die Startzeit – 14 Uhr – war neu, sondern auch die Laufstrecke. Galt es doch diesmal zu Beginn sechs Runden und am Ende drei Runden zu laufen. Der Radsplit blieb unverändert. Für Einsteiger gab es erstmals einen Supersprinttriathlon (3,8/12/1,9).

Die Athleten des ASV TRIA Stockerau-Athleten wählten den Sprintbewerb (5,7/24/2,85). Denn bei diesem Bewerb wurden die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Da auch die steirischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, war das Starterfeld heuer noch stärker besetzt als in den Vorjahren.

Das Wetter spielte mit: 15° C – bewölkt – kein Regen – weniger Wind als befürchtet.

Das Stockerauer Starterfeld im Vorfeld dezimiert: Fabian und Peter wurden krank

Unser Podologe Matthias schaffte es unter die Top Ten. Nach 1:12:36,2 Stunde kam er als Gesamtachter ins Ziel. Wurde damit zweiter in seiner Altersklasse (M45‑49). In der Landesmeisterwertung belegte er den dritten Gesamtrang und den zweiten Rang in seiner Altersklasse.

Als zweiter Stockerauer finishte Alex in 1:16:55,1 Stunde und wurde in der Altersklasse M35‑39 Dritter. Mit dieser Zeit kürte er sich auch zum Landesmeister in seiner Altersklasse über die Duathlonsprintdistanz.

Hier seine Eindrücke:

Am Samstag um 14:00 Uhr war es soweit, der Startschuss zum Maissauer Duathlon fiel und wir gingen auf die neue Laufstrecke. Runde für Runde kam ich besser ins Laufen und spätestens ab dem Radfahren hat das Rennen dann richtig Spaß gemacht!

Es war eine anspruchsvolle neue Laufstrecke und das Rundenzählen habe ich mir schlimmer vorgestellt.

Alles in allem eine super Veranstaltung, die man wirklich weiterempfehlen kann!

Triathlon-Oldie Helmut kam bei seinem Duathlondebüt nach 1:24:23,1 Stunde ins Ziel. In der Altersklasse M55‑59 wurde er mit dieser Zeit Fünfter. In der Landesmeisterwertung wurde er undankbarer Vierter in der Altersklasse.

Gerhard kam nach 1:30:46,1 Stunde als 20. in der Altersklasse M45‑49 ins Ziel. In der Altersklassenwertung für die Landesmeisterschaft ist dies Rang acht.

Bernhard ist mit Schmerzen gestartet, kämpfte sich tapfer ins Ziel und finishte in 1:33:58,3 Stunde: Rang neun in der Altersklasse M40‑45 und ebenfalls undankbarer Vierter in der Altersklassenwertung der Landesmeisterwertung.

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Ergebnislisten

Fotos – DANKE an Daniela, Steffi und Rainer

Fotos Newetschny: Laufen Teil 1; Laufen Teil 2; Rad; Laufen Teil 3; Laufen Teil 4

18. Oberbank Linz Donau Marathon am 14. April 2019

Ein Bericht von Andreas Groihs:

Heuer war es soweit, ich startete zum ersten Mal in Linz. Bereits im letzten Jahr war diese Laufveranstaltung im Laufportal Marathon4you.de zur schönsten in Österreich gewählt worden. Meine Vorbereitung für diese heurige Marathonveranstaltung verlief definitiv anders als in den letzten Jahren, auf Grund des Trainings für den Ultramarathon im Jänner. Ich hatte auf jeden Fall einige Laufkilometer mehr in den Füßen :-). Mein eigenes Ziel hatte ich um die 3 Stunden 40 Minuten einmal definiert – das sollte möglich sein.

Die Wetterbedingungen: Um 7° Grad, etwas Wind, bewölkt. Somit ideale Laufbedingungen. Start war um 9:30 Uhr. Ich hatte ziemlich bald den Eindruck, mein Renntempo auf Grund der Teilnehmeranzahl frei laufen zu können. Kein Vergleich zu manch anderer Veranstaltung, wo dies meistens erst ab dem Halbmarathon möglich ist. Bald traf ich einen Deutschen und wir beschlossen, einige Kilometer gemeinsam zu laufen. Es war ein netter Erfahrungsaustausch zu Beginn des Marathons – später hätte ich wahrscheinlich dafür nicht mehr die Energie gehabt. Bei einer Labe verlor sich unser Weg, wir sollten uns aber später wieder sehen. Die Streckenführung empfang ich als sehr abwechslungsreich. Mal ging es zwischen Häuserblocks, dann wieder durch Grünpassagen und Waldpassagen – aber immer asphaltiert. Zuschauer waren im Zentrum von Linz sehr viele da und die Stimmung dementsprechend mitreißend. Circa bei Kilometer 25 traf ich dann wieder den Deutschen, einen Kilometer absolvierten wir wieder gemeinsam. Er peilte die Zielankunft in 3 Stunden 58 Minuten an. Allerdings war dieses Tempo für meine Planzeit um die 3 Stunden 40 Minuten zu niedrig. Daher wünschten wir uns gegenseitig alles Gute für die restliche Strecke – war ja nun nicht mehr so weit :-). Ich konnte mein Tempo gefühlt und tatsächlich konstant halten und so verging Kilometer um Kilometer. Die letzten ging es wieder Richtung Zentrum / Hauptplatz zum Zieleinlauf. Dort waren die Straßen von Zuschauern gesäumt. Echt beeindruckend, denn teilweise läuft man sogar durch Spaliere. Die Menschenmassen tragen einen förmlich Richtung Ziel. Den Zieleinlauf genoss ich sehr und ich lief die letzten Meter langsamer um so viel wie möglich von diesen positiven Eindrücken mitzunehmen. Diese Stimmung …

So kam ich nach 3 Stunden 40 Minuten (tatsächlich eine Punktlandung!) im Ziel an. Den Halbmarathon hatte ich bei 1 Stunde 49 Minute absolviert. Somit das Rennen sehr gut eingeteilt. Ich würde aber lügen wenn ich sagen würde, dass ich das alles so genau geplant hätte. Die konstanten Zeiten täuschen etwas. Denn um diese Zeiten zu erreichen (beide Marathonhälften eigentlich ident) musste ich ab Kilometer 30 doch deutlich mehr investieren und fokussierter vorgehen. Aber das ist gut so und bekanntlich die Herausforderung – es ist ja auch ein Marathon.

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