16 ASKÖ-Bundesmeistertitel für den ASV2000

Mit einer starken Leistung zeigten die Stockerauer Schwimmerinnen und Schwimmer von Freitag 25. Oktober bis Sonntag 27. Oktober im Olympiazentrum auf der Gugl in Linz auf. Bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften kämpften insgesamt 16 ASV2000-Athleten um die begehrten Stockerlplätze. Mit 16 Mal Gold, 14 Mal Silber und 14 Mal Bronze belegte man den guten zehnten Platz von 24 teilnehmenden Vereinen.

Nach den drei harten Wettkampftagen war Josef Krämer (Jg.2010) mit fünf Mal Gold, zwei Mal Silber und einmal Bronze der beste Stockerauer Schwimmer. Über 200 Meter Brust, 50 Meter Freistil, 50 Meter Brust, 100 Meter Brust und 200 Meter Lagen konnte er sich in seinem Jahrgang jeweils über den Sieg freuen. In den Bewerben 200 Meter Freistil und 50 Meter Rücken erzielte er Silber und den dritten Platz belegte Josef Krämer über 100 Meter Freistil.

Florian Schartner (Jg.2009) reihte sich mit insgesamt vier Mal Gold, zwei Mal Silner und zwei Mal Bronze gleich nach Josef Krämer in die Wertung ein. Flo Schartner gewann Gold über 200 Meter Freistil, 100 Meter Schmetterling, 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil. Bei den Bewerben 50 Meter Freistil und 50 Meter Rücken gelang ihm der zweite Platz und über 100 Meter Rücken und 200 Meter Lagen schaffte er als Dritter den Sprung auf das Podest.

Routinier und Brust-Spezialist Niklas Schuster (Jg.2005) gewann über die drei Distanzen (100 Meter, 50 Meter und 200 Meter Brust ) die Goldmedaille. Sophie Vohryzka (Jg.2008) trug mit zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und einmal Bronze ebenfalls kräftig zur Medaillenbilanz des ASV2000 bei. Bei 400 Meter Freistil und 200 Meter Freistil war die Stockerauer Schwimmerin nicht zu schlagen. Über 200 Meter Lagen und 100 Meter Freistil gewann sie Silber und über 100 Meter Rücken gelang ihr der dritte Platz. Vereins- und Jahrgangskollegin Melissa Schartner holte Gold über 200 Meter Rücken, Silber über 200 Meter Freistil und Bronze über 400 Meter Freistil. Mit dreimal Silber (400 Freistil, 200 Meter Brust, 100 Meter Brust) sowie Bronze über 50 Meter Brust, war die ASKÖ Bundesmeisterschaft auch für Emilia Hengstberger (Jg.2008) sehr erfolgreich. Kayra Yurdakul (Jg.2010) durfte sich über einmal Gold (50 Meter Schmetterling) sowie zweimal Silber (50 Meter Brust, 100 Meter Brust) freuen. Adrian Sebestyen (Jg.2010) holte Silber über 100 Meter Rücken sowie zweimal Bronze über 50 Meter Freistil und 200 Meter Freistil. William Elliott (Jg.2005) gewann über 50 Meter Brust die Silbermedaille und durfte sich gemeinsam mit seinen Kollegen Johanna Fugina, Katharina Rathauscher und Niklas Schuster in der 4×100 Meter Freistil mixed Staffel über Bronze freuen. Johanna Fugina (Jg.2005) komplettierte mit insgesamt fünf Mal Bronze (400 Meter Freistil, 200 Meter Lagen, 100 Meter Freistil, 50 Meter Freistil, 100 Meter Rücken) das Ergebnis des ASV2000.

„Eine absolute Top-Leistung unserer Schwimmer, alle haben die drei Tage hindurch ihr Bestes gegeben und waren hochmotiviert bei der Sache“, freute sich das Trainerteam des ASV2000 über das Ergebnis bei der ASKÖ-Bundesmeisterschaft. „Wir sind nicht nur stolz auf die Medaillen, sondern auch auf die tolle Stimmung innerhalb unseres Teams, die auch bei diesem großen Wettkampf dazu beigetragen hat, dass die Kids trotz vieler Starts, die aber auf drei Tage verteilt waren, voll fokussiert waren und auch ihre Kolleginnen und Kollegen unterstützt und angefeuert haben“.

Ergebnisse ASKÖ Bundesmeisterschaft 2019

ASV2000-Schwimmer holen 20 Medaillen beim Kids Cup

Im Kremser Hallenbad wurde der erste Teil des aktuellen Kids Cup 2019/20 mit den 50-Meter-Bewerben abgehalten. Für die jungen Sportler und Sportlerinnen des ASKÖ Schwimmverein Stockerau war dieser Wettkampf einmal mehr ein großartiger Auftakt in die Schwimmsaison. Mit den insgesamt 20 Medaillen (sechs Mal Gold, sieben Mal Silber und sieben Mal Bronze) belegte man im Vereinsranking den sehr guten dritten Platz.

Erfolgreichster Schwimmer war auch diesmal Josef Krämer, der sich gleich über drei erste Plätze und einmal Silber freuen durfte. Sein Vereins- und Jahrgangskollege Adrian Sebestyen holte sich von den drei Sorten Edelmetall jeweils eine Version und wurde somit zweitbester Stockerauer Schwimmer. Kayra Yurdakul war mit zwei zweiten Plätzen und zwei dritten Plätze beste weibliche Schwimmerin des ASV2000. Ebenfalls über ihre Stockerlplätze freuten sich Liana Sebestyen (zweimal Silber), Emilia Hengstberger (einmal Silber), Florian Schartner (zweimal Bronze) und Sophie Vohryzka (einmal Bronze). Die Mädchen-Staffel konnte auch diesmal wieder über zweimal Gold jubeln, und das obwohl Hannah Schuster aus gesundheitlichen Gründen diesmal nicht an den Start gehen konnte. Statt ihr sprang Alena Platz ein und lieferte mit ihren Vereinskolleginnen Emilia Hengstberger, Melissa Schartner und Sophie Vohryzka sowohl über 4×50 Kraul als auch über 4×50 Lagen sehr spannende Rennen mit den anderen Teams, die auf den letzten Längen dann doch zugunsten des ASV2000 ausgingen. „Die Staffelbewerbe waren wirklich spannende Minuten, bei denen unsere Mädls ihr Können bewiesen haben“, schildert Trainer Chris Strambach seine Eindrücke vom Wettkampf in Krems. Auch die Leistungen der jüngeren ASV2000-Athleten stellte die Trainer mehr als zufrieden: „In Krems haben unsere Jüngsten ihr Talent gezeigt. Wir freuen uns sehr darauf, mit diesem Team weiterzuarbeiten. Das Fundament ist bereits gelegt, in den nächsten Jahren werden wir hier die Früchte ernten können“, so Strambach zuversichtlich und weiter: „Ich bedanke mich auch bei den mitgereisten Eltern, die mich und die Kinder beim Wettkampf in Krems so tatkräftig unterstützt haben, da leider mein Kollege Dominic Meidlinger krankheitsbedingt ausgefallen ist“.

Nächster Wettkampf-Termin für die Stockerauer Leistungsschwimmer ist die ASKÖ Bundesmeisterschaft in Linz von 25. -27- Oktober.

Ergebnisse 1. Teil Kids Cup 2019/20 Krems

Tolles Ergebnis für ASV2000-Schwimmer in Schwechat

Den Beginn im heurigen Wettkampfkalender machte die ASKÖ Hallen-Landesmeisterschaft in Schwechat. Der ASKÖ Schwimmverein Stockerau war einer der sechs teilnehmenden Vereine, und konnte mit insgesamt zehn Mal Gold, sieben Mal Silber und 14 Mal Bronze eine stolze Bilanz ziehen. Beste ASV2000-Schwimmerin war diesmal Youngster Kayra Yurdakul, die neben vier Mal Gold in den Einzelbewerben auch noch zwei weitere Siege mit ihren Staffelkolleginnen einheimste. Bei den Burschen waren Adrian Sebestyen mit zweimal Gold (50 Freistil, 50 Rücken), einmal Silber (50 Schmetterling) und einmal Bronze (50 Brust) sowie William Elliott mit zwei Goldmedaillen (100 Freistil, 100 Brust) die Besten Stockerauer Athleten.

Johanna Fugina, die seit Beginn dieses Semesters im NÖ Sportleistungszentrum St.Pölten die Schule besucht und trainiert, konnte sich insgesamt über drei Silbermedaillen (100 Freistil, 100 Rücken und 100 Schmetterling) freuen. Niklas Schuster holte einen dritten Platz über 100 Meter Rücken und den 2. Platz über 100 Meter Brust. Hannah Schuster gewann Silber über 100 Meter Schmetterling und Bronze über 100 Meter Freistil und 100 Meter Rücken. Lorenz Bachner nahm Bronze über 100 Meter Rücken mit nach Hause. Emilia Hengstberger gewann Silber über 100 Meter Brust, Sophie Vohryzka (100 Schmetterling) und Clara Mordax (100 Meter Brust) freuten sich jeweils über eine Bronzemedaille.

Alena Platz und Florian Schartner holten jeweils in den Bewerben 50 Meter Freistil, 50 Meter Rücken und 50 Meter Schmetterling Bronze-Medaillen. Vanessa Fechner belegte über 50 Meter Rücken den dritten Platz.

Außerdem sorgte die ASV2000-Staffel der jüngeren Mädchen mit Vanessa Fechner, Kayra Yurdakul, Lilly Weiss und Alena Platz sowohl über 4×50 Freistil als auch 4×50 Lagen für erhöhten Puls bei den mitgereisten Fans und Vereinskollegen: In beiden Bewerben lagen die Stockerauerinnen nach den ersten 100 Metern zurück, starteten dann aber eine fulminante Aufholjagd und konnten als jubelnde Siegerinnen aus dem Wasser steigen.

„Unsere Schwimmer sind diesen ersten Wettkampf aus dem vollen Training heraus geschwommen, trotzdem haben wir schon unzählige neue Bestzeiten gesehen. Wir sind sehr stolz auf die Leistungen aller unserer Sportler, sowohl der Älteren und Routinierteren als auch der Jüngeren“, so die Trainer Dominic Meidlinger und Chris Strambach. Beide bedanken sich auch bei den mitgereisten Eltern für das lautstarke Anfeuern aller ASV2000-Schwimmer im Schwechater Hallenbad. „Das war für die Kids natürlich auch nochmal ein großer Ansporn!“. Weiter im Wettkampf-Programm geht es schon kommendes Wochenende mit dem 1. Teil des Kids Cup in Krems.

Ergebnisse ASKÖ Hallen-Landesmeisterschaft 2019

Ironman Italy Emilia – Romagna

Am 21. September 2019 fand in Cervia der Ironman Italy statt. Gefinisht haben 88 Österreicherinnen beziehungsweise Österreicher. Darunter auch drei Athleten vom ASV TRIA Stockerau.

Bernhard finishte nach 12 Stunden 53 Minuten und 32 Sekunden als 362 in seiner Altersklasse. Erich (13:21:38 Stunden) und Wolfgang (13:33:42 Stunden) wurden 28. beziehungsweise 33. in ihrer Altersklasse.

Und welche Eindrücke hatten unsere Athleten?

Erich:

Bei frischen 12° Grad und mit Rolling Swim Start haben wir uns in die 22° Grad warme Adria gestürzt und bekamen es mit ungewöhnlich hohen Wellen zu tun.

Cameron Wurf hat uns zwar schon auf seiner zweiten Runde auf der Radstrecke überholt, doch wir haben trotzdem weiter gegen Kälte und Wind angekämpft und den Ironman beendet. Persönliche Bestleistungen konnten wir nicht erbringen, doch ist es immer wieder ein besonderes Erlebnis die Ziellinie zu erreichen. Im Besondern möchten wir uns auch für die Unterstützung bei unseren Angehörigen und Fans bedanken.

Wolfgang:

Der Bewerb hat sich hervorragend entwickelt. Trotz durchgängiger Kälte, beginnend vom Reinzwängen in den Neo bis zum nächtlichen Marathon. Ansonsten reinster Genuss 😉 Danke an meine beiden Mitbewerber, das entspannt vor dem Start.

Ein erfolgreicher Saisonabschluss für die drei Stockerauer!

Technical Officials

Auch für die Technical Officials ging Mitte September die Saison zu Ende. Auf Grund von diversen Ausfällen konnten heuer nur sechs Technical Officials den Niederösterreichischen Triathlonverband mit ihren Einsätzen unterstützen. Bei zwölf Veranstaltungen haben sie für sichere und faire Wettbewerbe gesorgt. Wobei sie oft gemeinsam zu den Einsätzen fuhren und es so auf 18 Einsätze brachten. Am stärksten vertreten waren sie bei der größten Veranstaltung des Bundeslandes: dem Ironman 70.3 in Sankt Pölten.

Das Einsatzgebiet erstreckte sich über das ganze Land: Blindenmarkt, Gerasdorf, Langau, Litschau, Maissau, Sankt Pölten (Fun & Firmentriathlon und Ironman 70.3), Südstadt, Ternitz, Traismauer, Tulln und Vösendorf.

Danke, dass ihr euch bereit erklärt, neben eurer aktiven Wettbewerbsteilnahme, an den „freien“ Wochenenden als Technical Official Einsätze zu übernehmen!

Danke an die Technical Officials der anderen Vereine, die Veranstalter und den niederösterreichischen Triathlonverband für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Fittest City Sprint Triathlon Sankt Pölten

Am Sonntag, den 15. September 2019 veranstaltet BESTZEIT bereits zum vierten Mal diese Veranstaltung in Ratzersdorf: Das gemeinsame Ende der Triathlonsaison 2019. Die Distanzen: 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer mit dem Rad und fünf Kilometer Laufen konnten alleine oder als Staffel absolviert werden. Heuer fanden im Rahmen dieser Veranstaltung auch die österreichischen Staatsmeisterschaften im Paratriathlon statt.

Geschwommen wurde im Ratzersdorfer See. Danach führte die flache Radstrecke durch das Siedlungsgebiet von Ratzersdorf. Wobei beim Radsplitt fünf Runden zu je 4,2 Kilometer zu bewältigen waren. Zum Abschluss wurden zwei Runden um den Ratzersdorfer See gelaufen. Da die Laufstrecke Großteils schottrig ist, hatten die Paraathleten eine andere Laufstrecke: flach und Asphalt. Dafür mussten sie fünf Runden laufen.

Die österreichischen Staatsmeisterschaften starteten um 10:05 Uhr, während die Starterinnen und Starter über die Sprintdistanz bis 11:05 Uhr warten mussten. Um 13:30 Uhr fand die gemeinsame Siegerehrung statt. Im Rahmen dieser wurde auch die Ehrung für den Triathlon Cup 2019 vorgenommen.

Triathlon Cup 2019:
Alle Starterinnen und Starter die bei drei der folgenden Bewerbe gestartet sind, kamen in die Cupwertung: 35. Abas ERP-Triathlon (Obergrafendorf), Funtriathlon (Sankt Pölten), Mostiman Triathlon (Wallsee – Olympische Distanz), Traismauer Triathlon (Olympische Distanz), ALOHA TRI Traun (Olympische Distanz), VOLKSBANK Ausee Triathlon (Sprintdistanz) und Fittest City Sprint.

Der ASV TRIA Stockerau war beim Saisonabschluss durch Daniela, Lavina, Renate und Helmut vertreten. Während Renate zum dritten Mal und Lavinia zum zweiten Mal am Start war, war es für Daniela und Helmut Sankt Pölten Premiere. Wobei Helmut die letzten beiden Jahre als Betreuer dabei war.

Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es eine Änderung bei der Radstrecke. Die Runden wurden verkürzt, daher mussten heuer fünf anstatt vier Runden gefahren werden. Als Zählhilfe wurden bei der Startnummernausgabe gelbe Haarbänder ausgeteilt, die, wenn man wollte, in jeder Runde in einem Litteringbereich weggeworfen werden konnten. Die Witterungsbedingungen waren optimal.

Helmut „kassierte“ beim Schwimmen einige Schläge und war mit dem Schwimmen nicht zufrieden 🙁 Nach 10:42 Minuten hatte er wieder festen Boden unter den Füßen. Aber leider wollte auch der Neoprenanzug nicht so recht aufgehen 🙁 Der Radsplit und der Laufsplit verliefen nach Wunsch und nach 1:10:01 Stunden finishte er als 49 Herr von 109. In der Altersklasse M50-59 war dies Rang sechs. Die Damen und Staffelschwimmer durften fünf Minuten nach den Herren in den erfrischenden Ratzersdorfer See (19,5° C Wassertemperatur). Das Schwimmen lief hier „friedlicher“ ab. Daniela (10:40 Minuten) und Renate (10:56 Minuten) lagen noch relativ knapp zusammen. Wobei Daniela die acht schnellste Schwimmzeit im Damenfeld hatte! Daniela baute ihren Vorsprung immer mehr aus und wurde erwartungsgemäß mit 1:16:22 Stunde schnellste Stockerauerin. Lavinia rollte das Feld von hinten auf, überholte am Ende der ersten Laufrunde Renate und finishte in 1:32:07 Stunden. Nach 1:35:12 Stunden hatte auch Renate das Ziel erreicht.

Resümee von Daniela, die heuer drei der vier BESTZEIT-Veranstaltungen absolvierte: Alle BESTZEIT-Events waren top organisiert 🙂

Somit geht für den ASV TRIA Stockerau wieder eine sehr erfolgreiche Duathlonsaison beziehungsweise Triathlonsaison zu Ende.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren
und Trainern für die Unterstützung!

Veranstalterhomepage

Ergebnislisten

Veranstalterfotos

1/8 MAN Schönberg am Kamp

Ein Bericht von Daniela Wöber

Die Triathlonsaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Das war am Morgen der Veranstaltung bei Regen und frischen 15° C schon deutlich zu spüren. Das Wasser im Schönberger Freibad war auf 21° C abgekühlt, daher war das Schwimmen mit Neoprenanzug erlaubt. Das wurde aufgrund der kurzen Schwimmstrecke von 300 Meter aber nur von sehr wenigen genutzt.

Da ich bei der Anmeldung offenbar besonders motiviert war, durfte ich als letzte vom Verein in den Bewerb starten. (Die bei der Anmeldung geschätzte Endzeit entschied über die Startreihenfolge, die vermeintlich Schnellsten starteten zum Schluss). Nach einer guten Stunde Wartezeit war ich dann froh, dass es endlich losging und nach ein paar Längen wurde mir langsam wieder warm 😉 Das Schwimmen war im Vergleich zu den Massenstarts im Freiwasser sehr gemütlich und ich kam zügig voran. Dann ging es auch schon auf die 20 Kilometer lange Radstrecke durchs schöne Kamptal. Beim abschließenden Lauf schaute sogar die Sonne noch vorbei. Auf drei Runden zu je 1,66 Kilometer ging es abwechslungsreich über Wiesen, Hügel, Schotter, Asphalt und Böschungen, langweilig wurde einem da nicht. 😉

Nach 1:12:56 Stunde erreichte ich schließlich das Ziel und durfte mich über den ersten Platz in meiner Altersklasse freuen. Ein sehr schöner, gut organisierter Bewerb!

Danke, Schönberg – es war bestimmt nicht das letzte Mal.

Die weiteren ASV-Athleten in Schönberg:
Helmut finishte nach 1:04:22 Stunde als Fünfter in seiner Altersklasse; Bernhard nach 1:06:00 17 Stunde (17. in der Altersklasse) und Andi H. nach 1:10:18 Stunde (16. in seiner Altersklasse)

Fotos

Veranstalterhomepage

Ergebnisse

Kurzer Bericht vom Wien Triathlon

Erfolgreicher Saisonabschluss für Marco und Roland beim Vienna Triathlon auf der Donauinsel. War das Wetter am Tag zuvor noch schlichtweg eine Katastrophe, präsentierte sich die Donauinsel am Sonntag bei leichtem Wind, Sonnenschein und 20° C von ihrer besten Seite. Nach eher zachem Beginn beim Schwimmen (Zitat Marco) und solider Radleistung, konnte er sich beim Laufen extrem steigern und erreichte mit 1:06:45 Stunde den dritten Platz in der AK U-23. Ähnlich erging es Roland. Mit einer leichten Steigerung beim Laufen gegen Saisonende erzielte auch er den dritten Platz in der AK M50-54. Liebe Grüße und Gratulation von dieser Seite auch an Dani Wöber, die in Schönberg am Kamp den Sieg in der AK W24-29 erkämpfte.

Veranstalterhomepage

Ergebnisse

IRONMAN70.3 Zell am See – Erfolgreich finishen in zwei Akten

Ein Bericht von Gerhard Seifritz

Eigentlich wollte ich schon letztes Jahr meine erste Halbdistanz finishen. Das Wetter spielte damals leider verrückt, und aus dem Triathlon wurde ein Swim-Run-Bewerb. Ich habe mich dann aus verschiedenen Gründen entschlossen, Zell am See eine neue Chance zu geben.

Die Vorbereitung über die Saison lief gut. Läufe, Duathlon, Sprintdistanz und Kurzdistanzen habe ich erfolgreich absolviert, kleine Trainingstiefs habe ich überstanden und meinen Trainingsplan habe ich mit meinem begrenzten Zeitbudget so gut wie möglich umgesetzt. Somit bin ich mit Zuversicht am Freitag nach Zell am See gefahren. Im Hinterkopf jedoch die Frage: Wie wird das Wetter? Was soll ich in den „blue bike bag“ einpacken?

Registrierung und CheckIn kannte ich ja schon und habe ich rasch erledigt. Somit konnte ich auch die IRONMAN-Stimmung in Zell am See so richtig aufsaugen. Am Samstagvormittag vor den Bike-CheckIn habe ich noch eine kleine Radrunde um den Zeller See absolviert. Am Nachmittag schaute ich den Ironkids zu.

Am Sonntag in der Früh war mein erster Blick gleich auf die Wetterprognose: Knapp über 20° C , leichte Bewölkung, Regen und Gewitter erst am späteren Nachmittag. Also sollte sich jedenfalls ein trockener Radsplit ausgehen. Ein Lauf im Regen ist ja dann nicht mehr so schlimm.

Nach dem Frühstück ging es zu Fuß zur Wechselzone nach Schüttdorf: Das Rad mit Gelflasche und Radcomputer bestücken, die Reifen aufpumpen und den „blue bike bag“ und „red run bag“ vollständig befüllen. Das Einschwimmen gestaltete ich dann als „Meditationübung“: 100 Meter rausschwimmen, mit dem Neo auf den Rücken legen, fünf Minuten im Wasser liegend in den Himmel schauen und dann wieder retour 😉

Der Start war dann eher unkonventionell. Die Teilnehmer wollten offensichtlich nicht so recht weitergehen, und wurden daher einfach durchgewunken. Ich bin daher einfach vor und gemütlich ins Wasser, was den Vorteil hatte, dass meine Schwimmbrille nicht verrutschen konnte. Eingeordnet habe ich mich im Bereich für die Schwimmzeit: 30 Minuten bis 35 Minuten. Mit der soliden Schwimmzeit von guten 34 Minuten kam ich dann in die Wechselzone und nach circa weiteren sechs Minuten war ich am Rad.

Die Radstrecke ging zunächst über gut 20 Kilometer leicht bergab und zügig nach Lend. Wie empfohlen habe ich jedoch meine Fahrt etwas dosiert. Nach Lend wartete nämlich der Zwölf-Kilometer-Anstieg bis Dienten am Hochkönig, dem „der Anstieg“ mit 14 % über circa zwei Kilometer bis zum Filzensattel folgte. Offensichtlich habe ich gut dosiert, sodass ich bei den letzten zwei Kilometern ein paar Teilnehmer wieder überholen konnte, die mich vorher überholt haben. Zur Motivation trugen dann noch die beiden Schilder „DNF is no option – 1000 m“ und „DNF is no option – 500 m“ bei. Oben angekommen hatte ich genügend Kraft, um es bei der Fahrt (für meine Begriffe) so richtig krachen zu lassen. Mein einziger Gedanke war dann nur, ob meine Bremsen es überleben würden. Nachdem ich die doch gefährliche Abfahrt geschafft habe, ging es dann leicht wellig durch Zell am See und über Kaprun sehr zügig in die Wechselzone ich Schüttdorf. Bei der Fahrt sah ich auf meinem Radcomputer, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit wieder relativ rasch über 30 km/h wanderte. Meine Gedanken am Rad waren dann: 45 Minuten für Schwimmen und erste Wechselzone, drei Stunden für den Radsplit. Mit einem Lauf unter zwei Stunden kann ich, wenn alles passt, meine erste Halbdistanz unter sechs Stunden finishen, Yeah! Die Durchschnittsgeschwindigkeit konnte ich dann noch auf über 32 km/h schrauben, mit der ich dann einen von mir keineswegs erwarteten Radsplit von knapp unter 2:45 Stunden schaffte.

Mit diesem Höhenflug startete ich mit einer Pace von knapp über fünf Minuten pro Kilometer in den Halbmarathon. Nach circa zehn Kilometer kam dann jedoch eine kleine Ernüchterung. Mein Gel habe ich nicht mehr vertragen und wieder ausgespuckt. Die letzten elf Kilometer nahm ich somit nur mehr Wasser zu mir. Als Draufgabe bekam ich dann noch bei Kilometer 18 einen Krampf im rechten Oberschenkel, der mir circa eine Minute kostete. Da wusste ich aber bereits, dass ich mit einer Pace von circa sechs Minuten pro Kilometer über die letzten Kilometer die Zeit von fünf Stunden und 30 Minuten unterbieten kann. Das war schaffbar und die Motivation zum Weiterlaufen war daher sehr groß.

Den IRONMAN 70.3 Zell am See beendete in schlussendlich in der von mir ganz und gar nicht erwarteten Zeit von 5 Stunden 28 Minuten und 33 Sekunden.

Zusammenfassend gesagt: Ein genialer Wettkampf mit super Bedingungen, bei dem ich die Chance genützt, und meine persönlichen Ziele und Erwartungen deutlich übertroffen habe.

Zur Strecke: Wenn das Wetter passt, dann ist der IRONMAN70.3 in Zell am See ein einfach genialer Wettkampf und eine Reise wert. Ja eh, Ironman ist grundsätzlich teuer; ich weiß. Das ist aber ein anderes Thema.

Ich danke allen, die mir diese unglaublich schöne Erfahrung ermöglicht haben. Mal sehen was noch alles kommt 😉

Wir gratulieren Gerhard zu seiner tollen Leistung!

Ebenfalls in Zell am See gefinisht: Rainer Weiß in 07:26:17 Stunden

Fotos

Veranstalterhomepage

Ergebnisse

ASV2000 startet Semester beim Erdäpfelfest

Am vergangenen Samstag und Sonntag präsentierte sich der ASV2000 – ASKÖ Schwimmverein Stockerau den Besuchern des Stockerauer Erdäpfelfestes mit einem „erfrischenden“ Stand. Bei den Nebelduschen konnte man sich bei sommerlichen Temperaturen erfrischen und dann sein Glück beim Wasserbomben-Zielschießen und einem Gewinnspiel versuchen. Zahlreiche Anfragen und Anmeldungen kamen auch zum aktuellen Kursangebot des ASV2000, welches hier auf unserer Homepage zu finden ist. Auch Stockeraus Bürgermeisterin Andrea Völkl stattete dem ASV2000-Stand am Erdäpfelfest einen Besuch ab, und zeigte sich von unseren sportlichen Erfolgen und dem breiten Angebot vom Breiten- bis zum Spitzensport äußerst begeistert. „Ganz herzlichen Dank an alle Aktiven, Eltern, Trainer und Vorstandsmitglieder, die uns am Wochenende beim Erdäpfelfest unterstützt haben! Wir wissen, es ist keine Selbstverständlichkeit, dass am letzten Ferienwochenende und noch dazu bei Außentemperaturen jenseits der 30 Grad Marke so viele Personen so tatkräftig ihre Zeit für den Verein zur Verfügung stellen“, freute sich Obmann Jürgen Schuster über das gelungene Event und das rege Interesse der Besucher an den Angeboten des ASV2000.

Das neue Schwimm-Semester startet auch beim Schwimm-Kader des ASV2000 mit einigen Veränderungen: So werden zwei unserer erfahrenen Leistungsschwimmer auf Grund von Schulwechsel nur mehr selten ihre Trainings im Stockerauer Becken absolvieren – auch wenn sie weiterhin bei Wettkämpfen für den ASV2000 an den Start gehen werden. Niklas Schuster besucht künftig die HBLA für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur und wird daher beim KSV Kapfenberg trainieren. Johanna Fugina wechselt ins NÖ Sportleistungszentrum St.Pölten (NÖ SLZ) und wird hier ihre Schwimmkarriere weiterverfolgen.

Auch unser bisheriges Aushängeschild Nina Gangl verlässt den ASV2000 – sie wird künftig für die SU Mödling an den Start gehen. „Natürlich ist es für uns sehr schade, dass uns Nina verlässt, aber wir wollen unseren Sportlern keine Steine in den Weg legen. Wir werden Nina´s Erfolge auch weiterhin verfolgen und ihr bei allen Wettkämpfen die Daumen drücken. Selbstverständlich ist sie auch jederzeit wieder herzlich beim ASV2000 willkommen“, so die beiden Obleute des ASV2000 Bernhard Rathauscher und Jürgen Schuster.