Kurzer Bericht vom Wien Triathlon

Erfolgreicher Saisonabschluss für Marco und Roland beim Vienna Triathlon auf der Donauinsel. War das Wetter am Tag zuvor noch schlichtweg eine Katastrophe, präsentierte sich die Donauinsel am Sonntag bei leichtem Wind, Sonnenschein und 20° C von ihrer besten Seite. Nach eher zachem Beginn beim Schwimmen (Zitat Marco) und solider Radleistung, konnte er sich beim Laufen extrem steigern und erreichte mit 1:06:45 Stunde den dritten Platz in der AK U-23. Ähnlich erging es Roland. Mit einer leichten Steigerung beim Laufen gegen Saisonende erzielte auch er den dritten Platz in der AK M50-54. Liebe Grüße und Gratulation von dieser Seite auch an Dani Wöber, die in Schönberg am Kamp den Sieg in der AK W24-29 erkämpfte.

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Ergebnisse

4. bikepirat TULLN Triathlon

Am 2. Juni 2019 veranstaltete bereits zum vierten Mal das TriTeam Tulln einen Kurztriathlon (vormittags) und einen Sprittriathlon (nachmittags). Da über die Sprintdistanz die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, starteten alle ASV TRIA Stockerau Athletinnen und Athleten über diese Distanz. Hier ging es auch um die Vereinsmeisterwertung.

Im Vorfeld viele Fragezeichen:

  • Hält die Wetterprognose nach dem kalten, nassen Mai?
  • Ist erstmalig in Tulln der Neopren beim Schwimmen erlaubt?
  • Wie geht es mir nach langer Verletzungspause?
  • Wie habe ich meinen Start beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten verkraftet?

Georg konnte verletzungsbedingt nicht starten und Helmut O. fiel aufgrund einer starken Verkühlung aus. Er supportete uns und betätige sich als Fotograf.

Die Wetterprognose hielt und um 12:30 Uhr ging es mit einer 750 Meter Schwimmrunde durch das Aubad los. Der Neopren war erlaubt und dies wurde auch von einigen genutzt. Nicht überraschend, dass unsere beiden U-23 Athleten am schnellsten wieder Land unter den Füßen hatten. Marco kam nach 11:28 Minuten aus dem Wasser und Vicky nach 11:53 Minuten.

Danach ging es auf die 20 Kilometer lange Randrunde über den berüchtigten Flachberg. Der Name „Flach“berg ist irreführend und der Anstieg und die darauffolgende Abfahrt sind das Highlight der Radrunde. Hervorzuheben hier ist die komplett gesperrte Radstrecke. Diese war total abgesichert und perfekt markiert, nicht nur die Richtungspfeile, sondern auch die Fahrbahnschäden, von den Kanaldeckel lächelten uns Smilies entgegen. Hier bewiesen Alex und Harry, dass sie ihre starke Form von Sankt Pölten halten konnten.

Zum Abschluss galt es noch fünf Kilometer zu laufen. Vicky fehlten zum Schluss lächerliche 24 Sekunden auf Marco: Comeback gelungen.

Schnellster Stockerauer war Alex. Der sich zum Vereinsmeister kürte und mit dieser Leistung seine Altersklasse gewann. Vizevereinsmeister wurde Harry der in der Altersklasse den undankbaren vierten Platz belegte. Dritter wurde Marco der die U‑23 gewann. Bei den Damen wurde Vicky Vereinsmeisterin. Sie belegte in der U‑23 den zweiten Platz. Vizevereinsmeisterin wurde Daniela vor Lavinia.

Weiters am Start: Roland, Gerhard, Andreas H., Renate und Helmut H.. Der bei seinem Triathlodebüt zweiter in der Altersklasse M70-74 wurde.

Ebenfalls in Tulln im Einsatz: Kathi als Teil des Technical Officials Teams und Tom der in bewährter Weise moderierte.

DANKE liebes TriTeam Tulln-Team für die tolle, top organisierte Veranstaltung und eure Gastfreundschaft!

Fotos

Ergebnislisten

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Multisport Festival in Klosterneuburg

Ein Bericht von Marco Wiedersheim

Am 19. Mai 2019 ging ich beim offenen Sprinttriathlon in Klosterneuburg an den Start. Das Wetter war ideal für einen Triathlonbewerb. Zwischendurch zogen zwar ein paar Wolken auf, doch es entwickelte sich nie etwas ernstes daraus. Durch die fast winterlichen Temperaturen der vorangegangenen Tage, war es nicht ganz klar ob geschwommen werden konnte oder nicht, aber die dann doch jahreszeitlich passenderen Temperaturen kurz vor dem Bewerb haben dann das Schwimmen, zwar mit Neoprenpflicht, aber dennoch erlaubt. Ich konnte das Wasser mit der viertbesten Schwimmzeit verlassen. Der gefühlt anstrengendste Teil des Rennens, war der sehr lange Weg vom Wasser in die Wechselzone. Dort schnell das Rad geschnappt und bei leichtem Wind die 20 Kilometer absolviert. Es wurden zwei Runden gefahren. Nach anschließenden zwei Laufrunden konnte ich den zweiten Platz in der Altersklasse U-23 ergattern.

Neben Marco waren noch Harald Peterka, Georg Schmidt und Daniela Wöber bei diesem Bewerb im Einsatz.

Podologe Matthias Raeke startete über die Kurzdistanz. Er wurde Gesamtvierter und gewann seine Altersklasse.

Daniela hatte geplant am zum „Aufwärmen“ den 1,5 Kilometer Beweb des Austria Swim Open zu schwimmen. Aufgrund der Witterung wurde dieser Bewerb auf Sonntag nach dem Triathlon verlegt. Somit wurde aus dem „Einschwimmen“ ein „Ausschwimmen“. Nach 34:31,40 war sie wieder an Land und belegte in der W20 den zweiten Platz.

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Vienna Swim Open Kaiserwasser

Marco Wiedersheim ist am 4. Mai 2019 beim Vienna Swim Open im Wiener Kaiserwasser gestartet. Hier sein Bericht:

Um circa 12.35 Uhr im Bank Austria Center beim Kaiserwasser eingetroffen.

Nachnennung und Registrierung war gleich erledigt.

Das Wetter zu dem Zeitpunkt war nicht ganz so übel. Es war bewölkt, aber noch warm genug, dass ich nur mit T-Shirt umhergehen konnte.

Bei der Registrierung bekam man gegen Kaution von EUR 50,00 oder in meinem Fall meinem Führerschein eine aufblasbare Restube-Schwimmboje, mit der man verpflichtend schwimmen musste.

Nachdem das ganze Organisatorische recht schnell erledigt war, bin ich schnell in den Neopren geschlüpft. Pentek-Zeitnehmungschip wurde am Handgelenk befestigt.

Kurz vor 12 Uhr hüpften wir dann ins Wasser, das beim ersten Kontakt schon sehr kalt war und als sich der Neopren langsam mit Wasser füllte, spürte man es auch allmählich. Hände und Füße waren recht bald „gefroren“.

Dann um Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss für die 1,25 Kilometer. Nachdem das ja ein reiner Schwimmbewerb war, ging ich davon aus, dass sehr viele, sehr gute Schwimmer am Start waren. Deswegen positionierte ich mich recht defensiv am Start und nicht in erster Reihe. Ich merkte aber bald, dass ich dem Großteil der Starter überlegen war und musste so die ersten paar hundert Meter viele überholen.

Zuerst ging es durch einen schmalen Kanal, der einen von der Alten Donau ins Kaiserwasser bringt. Dort schwamm ich recht weit auf der Seite fast schon über die Bäume kriechen, die dort am Ufer im Wasser lagen. Ich hatte schon Angst mir meinen Neopren aufzustechen. Dann als wir im tatsächlichen Kaiserwasser waren schwammen wir in Richtung erster Boje. Da hatte ich schon bald alle zu überholenden überholt und merkte auch bald, dass nur mehr sehr wenige vor mir waren. Ich versuchte mit denen mitzuschwimmen, konnte beziehungsweise wollte das Tempo aber nicht halten, da das ja für mich in erster Linie ein Open Water Test war. Bei der ersten Boje ging scharf rechts herum. Da versuchte ich so gut wie es geht zu erblicken, wie weit die nächsten hinter mir waren. Zu meinem Erstaunen war es schon ein recht großer Abstand. Ich bemerkte auch, dass neben ein Wasserretter auf einem Board uns begleitete. Daraus schloss ich, dass ich sehr weit vorne im Feld sein musste. Am Rückweg zur nächsten Boje versuchte ich in erster Linie nicht so weit zurückzufallen, dass ich nicht vom Weg abkam sondern mich an meinem Vordermann orientieren konnte. So ging es dann wieder zurück. Das Ziel befand sich dann nach einer 180 Grad Kurve auf der linken Seite. Man musste durch ein Tor im Zaun schwimmen und dann noch ein paar Meter bis zum Ziel. Das Ziel war ein Querbalken, unter dem man durchschwimmen und mir der Hand anschlagen musste um die Zeitnehmung auszulösen.

Erstaunt bemerkte ich im Ziel, dass wirklich insgesamt erst drei StarterInnen vor mir ins Ziel gekommen waren. Eine davon war eine Dame. Ich war somit dritter Mann Overall. Ich musste sogar kurz etwas ins Mikrofon sagen 🙂

Das ganze dauerte nur knapp unter 20 Minuten und fühlte sich sogar noch kürzer an.

Also nachdem ich im Ziel war schaute ich mir noch einige Minuten mit meiner Mutter das weitere Rennen an und wie die anderen Teilnehmer ins Ziel kamen. Dann beschloss ich mich umzuziehen. Bei der Registrierungsstelle gab ich die Schwimmboje zurück und holte mir meinen Führerschein zurück. Angenehmerweise konnte man sich in dem Bank Austria Center duschen und im Warmen umziehen, dass ich dann auch ausgiebig tat. Nach einigen Minuten verließ ich die Garderobe. In der Zwischenzeit wurde die Ergebnisliste ausgehängt. Ich war tatsächlich Overall Dritter und in meiner Altersklasse Zweiter, denn der Erste Overall war auch in meiner Altersklasse. Somit durfte ich noch bis 15 Uhr auf die Siegerehrung warten.

Die Zeit überbrückten meine Mutter und ich mit einem Essen.

Die Siegerehrung – im Restaurant des Areals – war dafür dann sehr schnell und nicht Elends lang. In der Zwischenzeit hatte es abgekühlt. Geehrt wurden alle Sieger der Kinderbewerbe am Vormittag und die drei Hauptbewerbe (0,5 Kilometer; 1,25 Kilometer; 2,5 Kilometer).

Ich musste zweimal hinaus und bekam als Trophäe einmal eine Flasche Weißwein und einmal eine Flasche Rotwein.

Da wir schon recht erschöpft waren gingen wir dann sogleich nach Hause.

Wir gratulieren Marco zu seiner tollen Premiere!

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Ergebnisliste