Schwerpunkttraining

Fast auf den Tag genau fand nach einem Jahr wieder ein Schwerpunkttraining statt. Da das „Rad-Techniktraining kombiniert mit einer kleinen Runde über den Waschberg“ so gut angekommen war, wurde es wiederholt. Als Zuschauerinnen dabei, Sabine und Steffi, mit den beiden Jüngeren, die für die Teilnahme noch zu klein sind, die das Geschehen jedoch genau beobachteten. Die Sonne lachte vom Himmel und ließ die anfänglich kühlen Temperaturen rasch vergessen.

Auch der Nachwuchs unserer Athleten war wieder willkommen. Den beiden Größeren war der Kinderparcours bald zu langweilig und sie wagten sich mit ihren Vätern auf den großen Parcours. Manche Aufgaben bewältigten die Kids mit viel Kreativität. Dem einzigen Mädel in der Runde sah man die Konzentration bei der Koordinationsleiter richtig an 😊 Der Kinderparcours vor dem Feuerwehrhaus wurde adaptiert und mit flottem Tempo umfahren 😊

Dani und Lavinia kamen brav mit dem Rad aus Korneuburg und radelten nach dem Training über den Waschberg wieder zurück. Wieder mit ihren Söhnen dabei, unsere sportlichen Sponsoren Didi und Matthias.

Wir hoffen, dass uns diesmal keine Coronabeschränkungen einen Strich durch die Planung machen und wir bis ins Frühjahr die Schwerpunkttrainings wieder regelmäßig anbieten können.

Der Oktobertermin hat auf jeden Fall allen Spaß gemacht 😊

Hier gibt es noch mehr Fotos

IRONMAN 70.3 in Cervia

Ein Bericht von Helmut Fitz

Endlich konnte ich mir meinen Wunsch erfüllen und einen Triathlon am Meer absolvieren. Und da dies nur im Ausland möglich ist, kam jetzt – endlich – auch meine Jahreslizenz des Österreichischen Triathlonverbandes zum ersten Einsatz 😉

Am 19. September  2021 kurz nach 12:00 Uhr konnte ich mit über 2.000 weiteren Teilnehmern beim 70.3 in Cervia ins Meer hechten. Mit Neo im Salzwasser zu kraulen ist ein faszinierendes Gefühl, man bekommt ganz leicht Luft da man wesentlich „höher“ im Wasser liegt als im Hallenbad. Meine größte Angst war, Salzwasser in Mund, Nase und vor allem in den Magen zu bekommen. Schließlich ist es dann doch passiert, dass ich bei der einen oder anderen „Feindberührung“ einen Schlag abbekommen habe und dabei etwas „geschlempert“ habe. War zwar ein flaues Gefühl im Magen, aber zum Glück war es nicht weiter schlimm. Schwieriger war die Orientierung, da man in einem Wellental gar nichts sieht, nicht einmal die nächsten Schwimmnachbarn. Nur am Wellenberg konnte man sich gut orientieren. Das dürfte mir ganz gut gelungen sein, der GPS Track sieht ganz gut aus. Und mit 34:33 Minuten habe ich meine persönlich Bestleistung deutlich unterboten. Von den 1.475 Einzelstartern die ins Ziel gekommen sind, waren – beim Schwimmen – immerhin fast 900 langsamer als ich 😉

Da ich aber ein lausiger Radler bin und beim Laufen nur wenig von den 1.000 Überholungen gutmachen konnte, war es schließlich der 1.319 Gesamtrang, und in meiner Altersklasse (M55-59) der 82. von 10  Plätzen. Ich bin ohne Verletzungen, Schmerzen oder technischen Problemen durchgekommen, und das alles mit relativ bescheidenem Trainingsumfang – ich bin sehr happy und freue mich auf den nächsten Großevent 😉

Erfolgreicher Saisonabschluss für die ASV-Athletinnen und Athleten in Maissau

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fünf Trias aus Stockerau nahmen heute am zehnten 2/4 Classic Duathlon in Maissau teil, in dessen Rahmen auch die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften und die Niederösterreichischen Landesmeisterschaften über die Sprint Distanz ausgetragen wurde, und waren dabei wie in den vergangenen Wochen schon, äußerst erfolgreich.

Bei den Damen war Sandrina Illes wie zu erwarten ein Klasse für sich, und ließ am späteren Staatsmeistertitel von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Vicky Kneissl konnte lange in der Verfolgergruppe mitmischen, musste dann jedoch am Radsplit abreißen lassen und wurde letztendlich hervorragende Fünfte. Damit erzielte sie auch den dritten Platz in ihrer Altersklasse bei den Österreichischen Meisterschaften. Dani Wöber hatte Pech mit dem Material und musste aufgrund eines Defektes das Rennen nach dem Radfahren beenden.

Bei den Herren setzten Armin und Fabian die Erfolgsserie der letzten Bewerbe fort. Beide konnten mit gleichmäßig starken Leistungen in allen Teilsplits einen Stockerlplatz erreichen. Fabian gewann die Klasse M30-34, Armin wurde Dritter und in der Österreichischen Meisterschaftswertung sogar Zweiter dieser Klasse. Ich selbst war mit meiner Teilnahme nach längerer Wettkampfpause recht zufrieden. Den Großteil des Wettkampfes lief es besser als erwartet, bis sich gegen Ende in einer hängenden Spitzkehre plötzlich der lädierte Meniskus meldete, und ich den letzten Kilometer mehr humpelnd als laufend zu Ende bringen musste.

Einen weiteren großartigen Erfolg erzielten unsere drei Besten Vicky, Fabian und Armin im Team. Hierbei reichte die Summe der Endzeiten für den zweiten Platz in der Teamwertung bei den österreichischen Meisterschaften.

Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu diesem Erfolg und zu allen tollen Erfolgen in der abgelaufenen – nicht immer einfachen – Saison!

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unserem „Cheftrainer“ Gerald Tallafuss, unseren Sponsoren und der Stadtgemeinde Stockerau!

Veranstalter

Ergebnislisten

5. Vienna Triathlon

Marco Wiedersheim

Am zweiten Septemberwochenende fanden viele Bewerbe im Osten Österreichs statt und einige unserer Athleten waren im Einsatz. Den Beginn machten am Samstag Fabian Hatzak und Helmut Fitz beim Vienna Sprint Triathlon. Beide landeten in ihrer Altersklasse jeweils auf dem dritten Platz. Wobei es Fabian als Gesamtachter (1:02:25 Stunden) sogar unter die TopTen schaffte!

Hier der Bericht von Helmut Fitz:

Der Sprint heute war faszinierend und sehr lehrreich!

Beim Schwimmen habe ich es zunächst tatsächlich nicht(!) geschafft meine Stoppuhr zu starten. Den Triathlon Modus habe ich schon lange nicht benutzt, und dann ist sowas vorprogrammiert. Das hat mich schon einmal aus dem Konzept gebracht, aber ich musste natürlich los schwimmen.

Nach einem Startsprint – ich bin mit Triathlonanzug und Neo geschwommen – kam plötzlich ein seltsam beklemmendes Gefühl auf, dass ich geglaubt habe, keine Luft mehr zu bekommen. Ich dachte mehrmals ans Aufgeben. Ich habe dann nachgelassen, bin überholt und mehrmals  von anderen Armen & Beinen „getroffen“ worden. Dabei habe ich mich auch noch ordentlich verschluckt – na super… Aber ab der Hälfte ist dann endlich etwas „Ruhe“ eingekehrt. Trotz allem war ich aber beim Schwimmen 63. von 211 Finishern und dritter in meiner Altersklasse! 

Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber nicht, da meine Uhr ja nicht losging – aber selbst wenn, sie war inzwischen voll mit Wasser angelaufen. Offenbar ist nach all den Jahren jetzt das Ende meiner Garmin gekommen …

Beim Radeln war ich happy, da ich einen 32 km/h Schnitt zusammengebracht habe. Aber wie immer beim Radeln bin ich laufend überholt worden, macht den 141. Platz von 211 Finishern. Auf meinem Radcomputer konnte ich über die aktuelle Uhrzeit erkennen, dass ich nach knapp 55 Minuten auf die Laufstrecke gekommen bin. Da wusste ich, dass ich mein Eineinhalb-Stunden-Ziel definitiv erreichen kann. Schließlich konnte ich ein Tempo von 5:16 halten und bin mit 1 Stunde 21 Minuten ins Ziel gekommen!

Wegen Verzögerungen bei Pentek war (auch) mein Name lange nicht auf den Ergebnislisten, so dass ich nicht wusste wie ich im Vergleich zu den anderen abgeschnitten habe. Nachdem ich in aller Ruhe alles in meinem Auto verstaut habe, habe ich’s wieder auf der Pentek Homepage versucht, und siehe da, ich war Dritter in Klasse M55-59!! Wie von der Tarantel gestochen bin ich in meinen Schlapfen über einen halben Kilometer zur Siegerehrung gelaufen (näher konnte man nicht parken), und konnte gerade rechtzeitig aufs Podest hüpfen, als mein Name gerufen wurde 😉

Am Sonntag war Marco Wiedersheim über die Olympische Distanz im Einsatz. Er belegte in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz. Nach dem er nach dem Schwimmen als vierter aus dem Wasser gestiegen ist.

Veranstalterhomepage

Ergebnis Sprint

Ergebnis Olympisch

CHARITY WELTREKORDVERSUCH „HMMR“

Diese Woche hatte Roland Kneissl das Vergnügen, Alexandra Meixner ein Stück bei ihrem Weltrekordversuch „HMMR“ zu begleiten. Xandi Meixner, sollte sie tatsächlich jemand noch nicht kennen, ist ein Waldviertler Urviech, Ultra-Triathletin, mehrfache RAAM Teilnehmerin, RAAUS Rekordhalterin, Race Around Austria Siegerin, und … und … und (siehe Sportliche Erfolge | www.alexandrameixner.at ) .

Beim aktuellen Rekordversuch geht es darum, die höchste Kilometeranzahl in einem Monat zu überbieten. Dieser Rekord liegt bei 12.895 Kilometer, gehalten von Amanda Coker USA. Gefahren wird auf einer zwölf Kilometer langen Pendelstrecke auf dem Donauradweg zwischen Hollenburg und Traismauer, von vier Uhr morgens bis acht Uhr abends, 16 Stunden täglich, rund 440 Kilometer.

Gleichzeitig werden dabei Spendengelder für den Verein Herzkinder Österreich gesammelt. Wem jetzt als erster Gedanke: “Zwölf Kilometer Pendelstrecke … da wirst ja deppat“ einschießt, ja, der Gedanke ist berechtigt, trifft aber absolut nicht zu. Organisatorisch und logistisch wäre ein größere Runde gar nicht machbar. Diese Strecke ist flach, hat einen glatten Asphalt, muss nicht gesperrt werden, und hat weder Kreuzungen noch Bodenwellen. Dazu sind von früh morgens bis spät abends immer rund zehn Windschattengeber anwesend, mit denen man köstlich übers Radfahren philosophieren kann. Und wenn man Glück hat, trifft man dabei sogar Christoph Strasser. Nebenbei bemerkt, diese Frau hat scheinbar die Freundlichkeit erfunden. Sie war zum Zeitpunkt meiner Teilnahme schon rund 9.000 Kilometer unterwegs, und plaudert trotzdem mit jedem Mitfahrer angeregt, merkt sich alle Namen, und bedankt sich bei jedem, der ihr bei der Wende den Vortritt lässt und bei jedem Freizeitradler, der zur Seite fährt. Unglaublich.

Liebe Xandi, es war mir eine Ehre, dich ein Stück begleiten zu dürfen,
und wünsche dir alles alles Gute für die letzten Tagesetappen.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, Alexandra ebenfalls ein paar Kilometer Windschatten zu spenden, dabei eine ausgiebige, kurzweilige Grundlageneinheit zu absolvieren, und gleichzeitig sich und Anderen etwas Gutes zu tun, das Projekt läuft noch bis 15. September 2021 24:00 Uhr.

Prädikat: empfehlenswert

ASV TRIA Stockerau räumt in Langau ab

… vier StarterInnen – vier Podestplätze in den Altersklassen (Bewerb und Landesmeisterschaften) und drittschnellste Dame beim Bewerb! Landesmeisterin über die Triathlon Kurzdistanz, zweiter Platz in der Teamwertung bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften.

Am 21. August 2021 ging in Langau der 16. Interregionale Triathlon über die Bühne. Bei der Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen/40 Kilometer Radfahren/10 Kilometer Laufen) wurde Viktoria Kneissl – wie schon vor zwei Wochen davor über die Sprintdistanz in Traismauer – drittschnellste Dame und gewann wieder ihre Altersklasse! Auch Daniela Wöber wiederholte ihren Erfolg und wurde Zweite in der Altersklasse. Die Herrn standen den Damen um nichts nach: Armin Hofmeister in Traismauer noch undankbarer Vierter in der Altersklasse, schaffte es diesmal als Dritter aufs Stockerl. Marco Wiedersheim wurde diesmal Zweiter in der Altersklasse.

Noch erfreulicher die Ergebnisse der niederösterreichischen Landesmeisterschaften: Vicky wurde Landesmeisterin über die Triathlon Kurzdistanz und so ganz „nebenbei“ auch in ihrer Altersklasse! Armin wurde Landesmeister in seiner Altersklasse und Daniela und Marco jeweils Dritte in der Altersklassenwertung. Wobei Marco durch die Altersklassenzusammenlegung nur von zwei jüngeren (U23) geschlagen wurde. Diese Erfolge spiegeln sich auch in der Teamwertung wieder: 2. Platz für Viktoria Kneissl, Armin Hofmeister und Marco Wiedersheim 🙂

Beim Sprintbewerb (300 Meter Schwimmen/20 Kilometer Radfahren/3,3 Kilometer Laufen) bewies der Gründer der Stockerauer Triathlonsektion und  Sponsor Martin Keiml (mein.training.at) seine Schwimmstärke und stieg nach 4:09 Minuten als Erster aus dem Wasser.

Hier die persönlichen Eindrücke

Vicky

Vor Beginn des Bewerbes war ich doch recht aufgeregt – seit drei Jahren bin ich bei keiner olympischen Distanz mehr gestartet. Die Bedingungen waren top, Sonne – aber nicht zu heiß und einige Begleitpersonen, die fleißig angefeuert haben (Vielen Dank nochmals!). Auch wenn während des Wettkampfes das Ziel teilweise endlos weit weg erschienen ist, war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Schwimmen hat super funktioniert und auch wenn beim Laufen die Beine langsam schwer geworden sind, konnte ich ein gutes Tempo finden. Ich durfte mich über die Platzierung als dritte Dame gesamt und Erste in der Altersklasse freuen und gehe mit einem Ziel in die nächste Saison: Am Rad schneller werden!

Dani

Zwei Runden á 750 Meter schwimmen im Bergwerksee mit Neoprenanzug – Danke, lieber Wettergott!
Zwei Runden á 20 Kilometer radeln durchs hügelige Waldviertel und Tschechien – Ich liebe das Streckenprofil in Langau.
und abschließend drei Runden á 3,3 Kilometer laufen rund um den Bergwerksee – Dabei immer wieder die Teamkollegen zu treffen und sich gegenseitig anzufeuern war nochmal extra motivierend.
Bei perfektem Triathlonwetter schaute für mich am Ende eine super neue Bestzeit von 2:39:39,4 Stunden raus.
Dass sich schon am Rad meine Blase meldete und ich beim Laufen eigentlich nur noch schnell aufs WC wollte, war vielleicht mit ein Grund für die schnelle Zeit. Zur Gewohnheit will ich mir das aber trotzdem lieber nicht machen 🙂

Armin

Nach 2019 war es meine zweite Teilnahme in Langau. Wieder über die olympische Distanz, jedoch diesmal im Format der niederösterreichischen Landesmeisterschaft. Das Schwimmen verlief ausgezeichnet. Leider verabschiedete sich hier meine Multisportuhr. Der anschließende hügelige Radkurs kam mir entgegen und so raste ich Richtung abschließendem Lauf. Mangels Uhr eine herausfordernde Sache auf den zehn Kilometer nicht zu überpacen, aber trotzdem alles zu geben. Anhand der Runden und Km-Markierungen fieberte ich der Ziellinie entgegen. Noch tausend Meter durchbeißen, dann war es geschafft. Mit dem Wissen alles gegeben zu haben, ließ ich mich im Ziel in die Wiese fallen. Es war der Lauf zu persönlichen Bestzeit in 2:16:48 Stunden, Platz 3 in der Altersklasse und Platz 1 in der Wertung zur Niederösterreichischen Landesmeisterschaft in der Altersklasse M30.

Marco

Beim Start versuchte ich mich so weit links wie möglich zu positionieren, um den geradest möglichen Weg zur ersten Boje zu haben. Es waren zwei Runden zu je 750 Metern zu schwimmen. In der ersten Runde fand ich in keinen guten Rhythmus und die ersten Schwimmer waren auf und davon. Ich konnte mir dennoch einen Platz in einer der vordersten Gruppen sichern. Die zweite Runde wurde mit einem Landgang und einem Sprung vom Steg eingeleitet. Auf dieser fühlte ich mich viel besser, konnte ruhig atmen und holte gefühlt ohne Anstrengung einige Schwimmer vor mir, die mich bei der zweiten Boje etwas abgedrängt haben wieder ein.
Beim ersten Wechsel lief ich gleich um ein paar Meter an meinem Rad vorbei.
Das Radfahren war für meine Verhältnisse und gefühlt grandios. Auf der nicht zu hügeligen und dankenswerterweise nicht zu windigen Strecke orientierte ich mich an den von meinem Radcomputer angezeigten Watt, um weder zu leicht noch zu hart zu fahren, damit genug Reserven für das Laufen übrigblieben. So konnte ich gegen Ende der zweiten Radrunde sogar noch Simone Fürnkranz überholen.
Der zweite Wechsel war noch schlechter als der erste, weil ich mit meinem Rad in der falschen Reihe war und so einen Umweg laufen musste.
Das Laufen schlussendlich war solide. Die dreimal zu absolvierende Laufrunde war zur Hälfte zwar schön im Wald gelegen, allerdings der unebene Boden und der Anstieg bei der zweiten Verpflegungsstelle in die Felder hinaus war doch recht „zach“. Die Zielzeit war trotzdem sehr zufrieden stellend für mich.
Die Veranstaltung als Ganzes und die Lage am Bergwerksee bei Langau waren sehr schön und haben mir sehr gut gefallen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

Veranstalter

Ergebnislisten

Wachauer Radtage 2021

Ein Bericht von Armin Hofmeister

Die Vorfreude auf die Wachauer Radtage war groß, war doch die erste Teilnahme 2019 ein tolles Erlebnis. Nun konnte der Bewerb endlich wieder abgehalten werden, wie gewohnt mit Massenstart von über 1000 Teilnehmern, die sich anschließend auf drei Strecken aufteilten.

In der traumhaften landschaftlichen Kulisse der Wachau war alles bereit für ein anspruchsvolles Radrennen.

Um Punkt 9:00 Uhr rollten Daniela Wöber und Armin Hofmeister vom ASV TRIA Stockerau im neutralisierten Feld von Mautern an der Donau los. Im Rahmen des Power Radmarathons warteten 92 Kilometer und 942 Höhenmeter. Das sollten nicht die einzigen Herausforderungen an diesem Tag bleiben.

Die Wartezeit im Startbereich war geprägt von wechselhaftem Wetter zwischen vereinzelten Sonnenstrahlen und kurzem feinem Nieselregen. Ein Vorgeschmack auf die nächsten Stunden bei zunächst angenehmen 21°C.

Auf den ersten 17 Kilometer entlang der Donau galt es konzentriert zu bleiben, um im riesigen Peloton nicht in einen Sturz verwickelt zu werden.

Anschließend kam der erste zwar nicht steile, aber lange, stetige Anstieg nach Zeining. Die Fahrbahn wurde zunehmend nasser und bald kam das Wasser nicht mehr nur von unten und vom Vordermann. Als das Wasser schließlich die Schuhe füllte, war klar dass die mitgeführte Regenjacke nun auch für den Rest der Fahrt im Trikot verstaut bleiben wird. Nasser kann man nicht mehr werden. Bei den folgenden Abfahrten und Fahrten in der Gruppe war somit höchste Vorsicht geboten.

Nach der Überquerung der Donau bei Emmersdorf, auf dem Weg nach Loosdorf, öffnete Petrus endgültig seine Schleusen. Das Wasser kam in Strömen von allen Seiten. Im folgenden Anstieg liefen seitlich und quer zur Fahrbahn bereits Bäche die Straße hinab. Zum Glück beruhigte sich die Lage auf den folgenden Kilometern wieder, denn es folgte das schmerzvolle Highlight der Tour: die Bergwertung nach Maria Langegg. Nach 73 Kilometer wartete hier nochmal ein vier Kilometer langer Anstieg mit über 300 Höhenmetern. Der Großteil davon mit einer Steigung von acht Prozent. Spätestens an dieser Stelle liegen die eigenen leistungsbezogenen Karten offen am Tisch. Auf den letzten erlösenden Metern nach oben stellte sich Nebel ein und begleitete auf der Fahrt durch den Wald.

Anschließend ging es in zwei rasanten Abfahrten bei Schenkenbrunn und Rossatz, unter zum Glück relativ guten Straßenverhältnissen, zurück ans Ufer der Donau. Auf den letzten flachen vier Kilometern zurück nach Mautern wurde nochmal voll gepusht.

So überquerten Daniela nach 3:21:52,4 Stunden und Armin nach 2:45:04,5 Stunden völlig durchnässt, aber gesund und glücklich die Ziellinie. 

Der Radurlaub im bergigen Salzkammergut war die ideale Vorbereitung auf diesen Tag 🙂

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Mal, wenn wir wieder am Start stehen und bei hoffentlich Traumwetter eine Runde durch die Wachau drehen. 

Veranstalter

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Wolkersdorfer Schlossparklauf

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fast so wie früher war das Wettkampffeeling beim Wolkersdorfer Schlossparklauf am vergangenen Sonntag. Gute Stimmung, Moderation mit Musik, Labestationen, Zuschauer und sogar Siegerehrung. Nur ein paar kleine Einschränkungen wie geblockte Starts und Abstandsregelungen erinnerten an den Spielverderber des vergangenen Jahres namens Corona.

Eine kleine Abordnung Stockerauer Athleten – alle starteten beim Hauptlauf über zehn Kilometer -nutzten die optimalen Bedingungen zu einer Standortbestimmung und räumten ab.

Dritte bei den Damen gesamt und Zweite in ihrer Altersklasse wurde Vicky Kneissl in einer Zeit von 45:46 Minuten. Ebenfalls den dritten Gesamtrang und den zweiten Platz in der M40 erreichte Thomas „Jimmy“ Cemerka in 39:50 Minuten. Den sechsten Platz in der M50 erlief Roland Kneissl in einer Zeit von 46:59 Minuten.

Vielen Dank an den Veranstalter für die schöne Laufveranstaltung. In Zeiten wie diesen erfordert es viel Mut, sich an so ein Projekt zu wagen. Und vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung an unsere VereinskollegInnen und Freunde Dani, Armin, Bernhard und Josi.

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Wien Rundumadum – Ganze G’schicht

Am 31. Oktober 2020 startete der Trailrun Ultralauf „Rund um Wien“ unter dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

Andreas Perstinger war dabei und entschied sich für die „Ganze G’schicht“. Es ging dabei darum – die für viele unvorstellbare Distanz – von 130 Kilometer mit circa 1.880 Höhenmeter zu bewältigen. Während des Bewerbes sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtet einen Teilnehmerrucksack (Stirnlampe, Ersatzbatterien, Handy, GPS Tracker, Streckenbuch, reflektierende Bekleidung für die Nacht, Trinkflasche, Regenjacke, Rettungsdecke, kleines Verbandszeug, Trinkbecher und Maske) mitzunehmen. Dieser Rucksack konnte jederzeit kontrolliert werden.

Hier die Eindrücke von Andreas:

Im Vergleich zu vor zwei Jahren, wo ich einen perfekten Tag hatte, war heuer das Gegenteil der Fall.

Ich bin die ersten 25 Kilometer bis 30 Kilometer viel zu schnell angelaufen und mir ist dann auch bewusst geworden, dass ich insgesamt zu wenig Verpflegung eingeplant hatte. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen gab es keine Verpflegung vom Veranstalter, sondern jeder Teilnehmer konnte seine eigene Verpflegung zu den verschieden Stationen bringen lassen.

Bei 80 Kilometer traf ich wie geplant auf Walter, der mich auf den letzten 50 Kilometer mit dem Rad begleiten sollte. Ich war gerade in einem Tief und sagte ihm, dass ich am liebsten Richtung Ziel abbiegen wollte. Aber er konnte mich zum Weitermachen motivieren und es ging dann die nächsten 25 Kilometer wieder ganz gut.

Bei 105 Kilometer war wieder eine Labe und beim Anhalten meinte Walter, dass ich unbedingt etwas essen muss, da ich gerade ziemlich weiß wäre. Und beim Aufstehen und anlaufen spürte ich selbst, dass meine Speicher schon ziemlich leer waren.

Die nächsten zwölf Kilometer quälte ich mich weiter, konnte aber immer noch fast alles laufen. Doch bei 117 Kilometer musste ich dann anhalten und habe meinen ganzen Mageninhalt übergeben. Ab da war klar, dass ich nur noch irgendwie ins Ziel kommen wollte und bin nur noch wenig gelaufen. Selbst kurz vor dem Ziel (fünf Kilometer und zwei Kilometer davor) musste ich noch einmal längere Pausen einlegen, da ich nicht einmal mehr genug Kraft fürs Weitergehen hatte.

Insgesamt war es zwar eine interessante Erfahrung, aus der ich viel lernen kann. Ich hoffe aber, dass einmal reicht 🙂

Trotz all dieser Schwierigkeiten erreichte Andreas nach 13 Stunden 35 Minuten als Gesamtdritter das Ziel. Er bewies damit wieder einmal sein Durchhaltevermögen. Auch die Wichtigkeit bei solchen Vorhaben den richtigen Betreuer/Motivator an der Seite zu haben hat sich erwiesen.

Wir gratulieren alle zu dieser Wahnsinnsleistung!

Ergebnisliste

Veranstalterhomepage