Velorun Baden – windige Angelegenheit

Ein Bericht von Roland Kneissl

Heute nahm ich zum ersten Mal den 100 Kilometer Radbewerb beim Velorun in Baden in Angriff. Die Wetterbedingungen waren, na sagen wir durchwachsen. Es war nicht so schlimm wie angekündigt, aber nasse Straßen, stürmische Windböen und das ganze bei 11° machten den Radausflug zum Husarenritt. Einteilung ist bei diesem Bewerb gefragt, die 1.400 Höhenmeter teilen sich auf sieben durchwegs knackige beziehungsweise langgezogene Steigungen auf. Garmin Edge sei Dank, ich hatte mir den Rundkurs zuvor auf den Radcomputer geladen, wusste ich am Fuße des Berges schon was auf mich zukommt. Und das erleichtert die Einteilung ungemein. Landschaftlich ist die Schleife allemal einen Ausflug wert. Ein paar Augenblicke in die reizvolle Umgebung versprachen mehr. Leider konnte ich davon nur wenig Notiz nehmen, da ich die meiste Zeit mit mir und den Wetterumständen zu kämpfen hatte. Alles in Allem bin ich mit meiner Zeit von 3:29:01 Stunde, mit der ich mich im Mittelfeld platzieren konnte, recht zufrieden. Das Wichtigste bei so einem Bewerb ist jedoch immer, dass alle gesund ins Ziel kommen, was meines Wissens gelungen ist.

Auch die Infrastruktur und die Organisation dieser Veranstaltung lassen keine Wünsche offen. Im Starterpaket enthalten ist ein Eintritt in das nahegelegene Thermalstrandbad. Wer das noch nicht kennt, bitte auf die Todo-Liste für nächsten Sommer setzten. Das größte Strandbad Europas verbindet Jahrhundertwende Flair mit den Möglichkeiten einer modernen Badelandschaft, und hat auch für Triathleten Trainingsmöglichkeiten im 50 Meter Becken.