Ein Bericht von Georg Soustal: Kurz zusammengefasst: Ein spektakulärer Swimrun, der je länger er dauert umso herausfordernder wird!
Hier aber die Langversion:
Start war um 8 Uhr in der Früh im Wasser, nach einem Sprung aus dem Schiff, das uns vom Hafen in 750 Meter Entfernung „aussteigen“ (besser rausspringen) ließ …
Der Erste von neun Swims nahm seinen Lauf. Wir reihten uns lieber hinten ein, nur den Start-Stress vermeiden! Zum Strand schwimmen, dann der erste Lauf zwei Kilometer entlang der Strandpromenade und wieder ins Wasser für weitere gut 700 Meter gefolgt vom zweiten 1,2 Kilometer Run im Sand. Bis dahin eher unspektakulär.
Swim Nummer 3 ging um eine Felsformation, und „fusionierte“ uns mit den Teilnehmern des Sprint-Bewebs … (wo die Teilnehmenden des Super-Sprints dazugestossen sind, wissen wir bis heute nicht) – dementsprechend eng gestaltete sich der Ausstieg! Nach einem kurzen Run (3) folgte ein Sprung vom Felsen mit Minimum zwei Meter Höhe für den 4ten (kurzen) Swim. Es folgten ein Strandlauf und das Umschwimmen einer Felsformation. Lauf Nummer 5 brachte dann noch mehr Pfeffer in den Bewerb. Nach der ersten Labestation folgte ein 2,5 Kilometer Trail (286 Stufen inklusive) und wieder zurück zum Wasser. Auch die noch folgenden Trails hatten es in sich – sowohl landschaftlich als auch von den örtlichen Gegebenheiten- so mussten wir gebückt durch einen niedrigen Tunnel – nur als Vorbereitung für eine (gefühlt) mindestens 50 Meter lange geziegelte Röhre. Ohne Hände wäre da nichts gegangen. Da wir nicht die einzigen waren, staute es hier natürlich und in der Röhre war es stockdunkel und so kam es zu einigen unvermeidlichen Kollisionen mit der Person vor mir. Zum Glück hatten wir diesen Teil bereits am Vortag erkundet und so war die Überraschung dann nicht ganz so groß. Der finale 8te Run war dann eine Mischung aus Stufenlauf, Radweg und Trailrun mit einer fast unmenschlichen Steigung zum Zielbogen. Umso größer war dort dann die Freude über Cerveza, Agua und Paella!
Mit unserer sportlichen Leistung sind wir sehr happy, haben als siebentes von neun Teams im Mixbewerb gefinisht. Bis auf einen kurzen Krampf gab es keine Komplikationen – und das über einen Zeitraum von 3:02:58 Stunden für 4,5 Kilometer Schwimmen und 11,5 Kilometer Laufen. Das Schwimmen hat wieder sehr gut – verbunden mit einer Leine – funktioniert, trotz der sich konstant steigernden Wellen. Der Swimrun ist extrem liebevoll und familiär gestaltet, alle sind freundlich und hilfsbereit, zumindest auf Spanisch … da es kein Racebriefing auf Englisch gab, haben wir uns dieses am Vortag gleich erspart! Beat the Nature ist jedenfalls definitiv für alle Swimrun-Abenteurer zu empfehlen! Und ein Highlight soll nicht vorenthalten werden: die Orangen als Goody-Bag 😉

