Wachauer Radtage 2021

Ein Bericht von Armin Hofmeister

Die Vorfreude auf die Wachauer Radtage war groß, war doch die erste Teilnahme 2019 ein tolles Erlebnis. Nun konnte der Bewerb endlich wieder abgehalten werden, wie gewohnt mit Massenstart von über 1000 Teilnehmern, die sich anschließend auf drei Strecken aufteilten.

In der traumhaften landschaftlichen Kulisse der Wachau war alles bereit für ein anspruchsvolles Radrennen.

Um Punkt 9:00 Uhr rollten Daniela Wöber und Armin Hofmeister vom ASV TRIA Stockerau im neutralisierten Feld von Mautern an der Donau los. Im Rahmen des Power Radmarathons warteten 92 Kilometer und 942 Höhenmeter. Das sollten nicht die einzigen Herausforderungen an diesem Tag bleiben.

Die Wartezeit im Startbereich war geprägt von wechselhaftem Wetter zwischen vereinzelten Sonnenstrahlen und kurzem feinem Nieselregen. Ein Vorgeschmack auf die nächsten Stunden bei zunächst angenehmen 21°C.

Auf den ersten 17 Kilometer entlang der Donau galt es konzentriert zu bleiben, um im riesigen Peloton nicht in einen Sturz verwickelt zu werden.

Anschließend kam der erste zwar nicht steile, aber lange, stetige Anstieg nach Zeining. Die Fahrbahn wurde zunehmend nasser und bald kam das Wasser nicht mehr nur von unten und vom Vordermann. Als das Wasser schließlich die Schuhe füllte, war klar dass die mitgeführte Regenjacke nun auch für den Rest der Fahrt im Trikot verstaut bleiben wird. Nasser kann man nicht mehr werden. Bei den folgenden Abfahrten und Fahrten in der Gruppe war somit höchste Vorsicht geboten.

Nach der Überquerung der Donau bei Emmersdorf, auf dem Weg nach Loosdorf, öffnete Petrus endgültig seine Schleusen. Das Wasser kam in Strömen von allen Seiten. Im folgenden Anstieg liefen seitlich und quer zur Fahrbahn bereits Bäche die Straße hinab. Zum Glück beruhigte sich die Lage auf den folgenden Kilometern wieder, denn es folgte das schmerzvolle Highlight der Tour: die Bergwertung nach Maria Langegg. Nach 73 Kilometer wartete hier nochmal ein vier Kilometer langer Anstieg mit über 300 Höhenmetern. Der Großteil davon mit einer Steigung von acht Prozent. Spätestens an dieser Stelle liegen die eigenen leistungsbezogenen Karten offen am Tisch. Auf den letzten erlösenden Metern nach oben stellte sich Nebel ein und begleitete auf der Fahrt durch den Wald.

Anschließend ging es in zwei rasanten Abfahrten bei Schenkenbrunn und Rossatz, unter zum Glück relativ guten Straßenverhältnissen, zurück ans Ufer der Donau. Auf den letzten flachen vier Kilometern zurück nach Mautern wurde nochmal voll gepusht.

So überquerten Daniela nach 3:21:52,4 Stunden und Armin nach 2:45:04,5 Stunden völlig durchnässt, aber gesund und glücklich die Ziellinie. 

Der Radurlaub im bergigen Salzkammergut war die ideale Vorbereitung auf diesen Tag 🙂

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Mal, wenn wir wieder am Start stehen und bei hoffentlich Traumwetter eine Runde durch die Wachau drehen. 

Veranstalter

Ergebnisliste

Wolkersdorfer Schlossparklauf

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fast so wie früher war das Wettkampffeeling beim Wolkersdorfer Schlossparklauf am vergangenen Sonntag. Gute Stimmung, Moderation mit Musik, Labestationen, Zuschauer und sogar Siegerehrung. Nur ein paar kleine Einschränkungen wie geblockte Starts und Abstandsregelungen erinnerten an den Spielverderber des vergangenen Jahres namens Corona.

Eine kleine Abordnung Stockerauer Athleten – alle starteten beim Hauptlauf über zehn Kilometer -nutzten die optimalen Bedingungen zu einer Standortbestimmung und räumten ab.

Dritte bei den Damen gesamt und Zweite in ihrer Altersklasse wurde Vicky Kneissl in einer Zeit von 45:46 Minuten. Ebenfalls den dritten Gesamtrang und den zweiten Platz in der M40 erreichte Thomas „Jimmy“ Cemerka in 39:50 Minuten. Den sechsten Platz in der M50 erlief Roland Kneissl in einer Zeit von 46:59 Minuten.

Vielen Dank an den Veranstalter für die schöne Laufveranstaltung. In Zeiten wie diesen erfordert es viel Mut, sich an so ein Projekt zu wagen. Und vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung an unsere VereinskollegInnen und Freunde Dani, Armin, Bernhard und Josi.

Veranstalterhomepage

Ergebnislisten

Sieben Medaillen für Giefing-Geschwister

Beim Int. Festwochen-Meeting in St.Pölten konnte Katharina Giefing (Jg.2010) gleich sechsmal über einen Podestplatz jubeln, ihr älterer Bruder Christian Giefing (Jg.2008) gewann Silber über 100 Meter Schmetterling. Katharina Giefing katapultierte sich über 100 Meter Schmetterling auf das oberste Podest, holte Silber in den Bewerben 200 Meter Freistil und 100 Meter Rücken. Über Bronze durfte sie sich über 100 Meter Brust, 200 Meter Brust sowie 200 Meter Lagen freuen. Somit brachte der ASV2000 insgesamt 1x Gold, 3x Silber und 3x Bronze mit nach Hause.

„Nach einem etwas holprigen Start am ersten Wettkampftag – für unsere Kids war es der erste Freiluftwettkampf nach gefühlt ewiger Zeit – können wir äußerst erfolgreich bilanzieren. Unsere Athleten und Athletinnen konnten durchwegs an die Leistungen der Landesmeisterschaft anknüpfen und haben viele Schwimmzeiten weiter verbessert“, freute sich das ASV2000-Trainerteam Dominic Meidlinger und Chris Strambach. Auch die Stimmung des gesamten Teams war trotz der wechselnden Wetterbedingungen an den beiden Tagen hervorragend, alle Schwimmer des ASV2000 waren voll motiviert bei der Sache. „Besonders freuen wir uns auch für Sophie Vohryzka. Sie muss seit ihrer Diabetes-Diagnose ihr Training komplett umstellen, ständig darauf achten, dass ihre Zuckerwerte passen. Dadurch ist ein geregeltes Training derzeit nicht wirklich umsetzbar, es muss sich erst alles einpendeln. Trotzdem ist sie in St.Pölten gestartet, konnte alle Bewerbe absolvieren und hat auch lauter neue persönliche Bestleistungen erzielt. Ein Ergebnis, mit dem niemand wirklich gerechnet hat! Auch ihre Teamkolleginnen und Teamkollegen haben Sophie bei ihren Läufen angefeuert und sich mit ihr gefreut“, sind die ASV2000-Trainer stolz auf ihre Schützlinge.

Ergebnisse Festwochen-Meeting

ASV2000 ist zweitbester NÖ-Verein

Am Samstag, 29.05.2021 fand der erste Teil der NÖ Landesmeisterschaft über die Langstrecken in der Südstadt statt. Für den ASV2000 war es ein äußerst erfolgreicher Wettkampftag, durfte man sich doch über 15 Medaillen, davon sechs in Gold, fünf in SIlber und vier in Bronze freuen. Im Vereinsranking belegte der ASKÖ Schwimmverein Stockerau damit den bemerkenswerten zweiten Platz hinter dem SVS Schwimmen.

Die beiden Neuzugänge im Stockerauer Verein Christian Giefing (Jg. 2008) und seine Schwester Katharina (Jg. 2010) sorgten gleich für vier Landesmeistertitel aus Sicht des ASV2000. Christian Giefing siegte über 1.500 Meter Freistil und 800 Meter Freistil. Seine Schwester Katharina Giefing (Jg. 2010) holte sich die Landesmeistertitel in ihrer Wertungsklasse über 200 Meter Lagen und 400 Meter Freistil. Eine weitere Goldmedaille erschwamm Alena Platz (Jg.2009) über 800 Meter Freistil. Ebenfalls über Gold in ihrer Altersklasse durfte sich Kayra Yurdakul (Jg.2010) im Bewerb 800 Meter Freistil freuen.

Mit Silber für ihre Leistungen im Bewerb 800 Meter Freistil wurden Vanessa Fechner (Jg.2010), William Elliott (Jg. 2005), und Josef Krämer (Jg.2010) belohnt. Lorenz Bachner (Jg.2006) wurde über diese Distanz Dritter und durfte sich über Bronze freuen. In den Bewerben 200 Meter Lagen und 400 Meter Freistil gewann Josef Krämer jeweils die Silbermedaille und Kayra Yurdakul jeweils Bronze. William Elliott sicherte sich noch Bronze über 400 Meter Lagen.

„Dieser Wettkampf war gleich in mehrfacher Hinsicht ein voller Erfolg für den ASV2000. Nach der langen coronabedingten Wettkampfpause waren die Kids in der Südstadt voll fokussiert und haben jeder eine persönliche Bestleistung nach der anderen hingelegt. Die Leistungskurve zeigt steil nach oben, auch dank der genauen Trainingssteuerung mit den Pulssensoren, welche wir seit einigen Wochen verwenden. Die Medaillengewinne und natürlich der 2. Platz im Vereinsranking waren da natürlich noch die Kirsche am Sahnehäubchen“, zeigte sich das ASV2000-Trainerteam Dominic Meidlinger und Chris Strambach begeistert. Wie gut die Stimmung im gesamten ASV2000-Athleten-Team ist, zeigt auch die Tatsache, dass Sophie Vohryzka – die selbst aus gesundheitlichen Gründen ihr Training erst wieder langsam aufbauen muss – ihre TeamkollegInnen vor Ort in der Südstadt mitbetreut, angefeuert und ihnen moralische Unterstützung gegeben hat.

Ergebnisse NÖ Landesmeisterschaft Teil I

Bereits in zwei Wochen steht der nächste Wettkampf für die Stockerauer Leistungsschwimmer am Programm. Am 12. und 13.06. 2021 geht in St.Pölten das Festwochen-Meeting über die Bühne.

Josef Krämer holt Bronze bei Nachwuchsmeisterschaft

Nach langer coronabedingter Wettkampfabstinenz fanden von Freitag bis Sonntag die Österreichischen Hallenmeisterschaften der Nachwuchsklassen statt. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe für die Region West in der Grazer Auster, für die Region Ost (Wien, Niederösterreich, Burgenland) im Floridsdorfer Hallenbad. Auch der ASV2000 war mit neun Schwimmern und Schwimmerinnen der Leistungsgruppe am Start. Josef Krämer sorgte dabei im Bewerb über 100 Meter Brust für den dritten Platz und durfte sich somit über die Bronzemedaille freuen. Über 200 Meter Brust verpasste er als Vierter knapp das Stockerl.

„Wir haben nach so langer Zeit ohne Wettkampf gemerkt, dass die Mädchen und Jungs einfach sehr nervös waren. Wir sind zwar in der glücklichen Lage, dass wir in den vergangenen Wochen im Stockerauer Hallenbad unsere Trainings mit strengen Auflagen, verkleinerten Gruppen, zeitversetzt und unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen abhalten durften, aber trotzdem fehlt dann ganz einfach die Wettkampfroutine, die man sich in normalen Zeiten während des Semester auch erarbeitet“, so das Trainerteam des ASV2000 Dominic Meidlinger und Chris Strambach. Insgesamt konnte sich aber das gesamte ASV2000-Schwimmteam in Floridsdorf mit neuen persönlichen Bestleistungen verewigen. Auch hier kam das vom Österreichischen Schwimmverband bereits mehrfach erprobte Maßnahmenpaket zum Einsatz. So waren z.B. während der gesamten Wettkämpfe keine Zuschauer zugelassen, die Athleten wurden mittels Einbahnsystem zu den Startplätzen bzw. nach dem Schwimmen vom Becken aus dem Bereich geführt und alle Sportler und Betreuer mussten einen negativen Coronatest vorweisen können. Damit man trotzdem auch bei den Wettkämpfen mitfiebern und die Sportler und Sportlerinnen zumindest vor dem Bildschirm anfeuern konnte, übertrug Laola1-TV alle Bewerbe mittels Live-Stream.

„Angesichts der widrigen Umstände für unsere Sportler und Sportlerinnen, die das letzte Jahr mit sich gebracht hat, sind wir trotzdem sehr stolz auf die gezeigten Leistungen und die Motivation und Professionalität, die alle unsere Schwimmer und Schwimmerinnen während der drei Wettkampftage an den Tag gelegt haben. Auch möchten wir uns an dieser Stelle nochmal bei Stockeraus Bürgermeisterin Andrea Völkl und der Badverwaltung unter der Leitung von Günther Lehner bedanken, dass wir unsere Trainings abhalten konnten“, zeigte sich das ASV2000-Trainerteam zufrieden.

Ergebnisse Österr. Hallenmeisterschaft Nachwuchsklasse 2021

Daumen halten für Basti Giefing!

@Gepa-Pictures

Seit Donnerstag geht in der Grazer Auster das ANOROC Schwimm-Meeting unter strengen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen über die Bühne. Außer den Aktiven und deren Betreuern sind keine Zuschauer zugelassen, dafür kann man die Bewerbe via Live-Stream verfolgen. Für den ASV2000 ist Sebastian Giefing am Start, und er konnte sich am Samstag beim Vorlauf über 200 Meter Schmetterling als drittschnellster sensationell für den abendlichen Finallauf qualifizieren. Dort schaffte er noch eine weitere Steigerung und schlug als zweiter an und sicherte sich somit Silber in seiner Paradedisziplin! Zu dieser Bomben-Leistung gratuliert der gesamte ASV2000 recht herzlich!

@Screenshot Brigitte Giefing

Bereits am Donnerstag holte sich Sebastian Giefing über 1.500 Meter Freistil den dritten Platz in der allgemeinen Klasse und am Freitag gab es für ihn ebenfalls Bronze über 400 Meter Freistil.

Nun heißt es also nochmal kräftig Daumen drücken für Basti und seine letzten Starts am Sonntag über 100 Meter Kraul am vormittag – wo er sich nach dem Vorlauf auch einen Finalstart erhofft – und 800 Kraul am Nachmittag. Der Live-Stream ist unter folgendem Link erreichbar: https://www.laola1.at/de/ott/de-at/playerpage/321873

Sebastian Giefing gewinnt vier Medaillen in Budapest

Nach längerer Abstinenz hat der ASKÖ Schwimmverein Stockerau ab sofort wieder die Ehre über Ergebnisse des Junioren-Nationalkaders zu berichten. Denn vor kurzem wechselte Sebastian Giefing (Jg.2004) zum ASV2000, auf diesem Weg wollen wir ihn – genauso wie seine beiden jüngeren Geschwister Katharina (Jg.2010) und Christian (Jg.2008) – recht herzlich bei uns im Verein begrüssen.

Sebastian Giefing konnte am Wochenende gemeinsam mit seinen KollegInnen des österreichischen Junioren-Nationalteams bei den ungarischen Juniorenmeisterschaften in Budapest an den Start gehen. Nach vielen Wochen Wettkampfpause auf Grund der aktuellen Covid19-Situation für die Nachwuchsschwimmer eine willkommene Abwechslung zum „normalen“ Training in der Südstadt.

Mit Gold über 200 Meter Schmetterling (2:03.37) und dreimal Silber über 1.500 Meter Freistil (16:00.75), 400 Meter Freistil (3:59.75) sowie 200 Meter Freistil (1:54.29) durfte sich der Neo-ASV2000 Schwimmer über einen sehr erfolgreichen Wettkampf freuen. Außerdem verbesserte er in Budapest noch seine persönlichen Bestzeiten über 100 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling.

„Wir freuen uns sehr mit Sebastian Giefing über seine sportlichen Ergebnisse bei den Juniorenmeisterschaften in Budapest. Auch wenn seit seinem Wechsel zu unserem Verein noch kein persönliches Kennenlernen auf Grund der Pandemie und des Lockdowns möglich war, so sind wir doch zumindest über Social Media in Verbindung und erfahren so von den Junioren-Nationalteam-Einsätzen, bei denen Sebastian antreten kann. Wir hoffen aber sehr, dass wir die gesamte Familie Giefing schon bald persönlich im Stockerauer Hallenbad willkommen heißen, und mit Christian und Katharina zwei Neuzugänge in unserer Leistungsgruppe begrüßen dürfen“, so die beiden ASV2000-Obleute Bernhard Rathauscher und Jürgen Schuster.

Wien Rundumadum – Ganze G’schicht

Am 31. Oktober 2020 startete der Trailrun Ultralauf „Rund um Wien“ unter dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

Andreas Perstinger war dabei und entschied sich für die „Ganze G’schicht“. Es ging dabei darum – die für viele unvorstellbare Distanz – von 130 Kilometer mit circa 1.880 Höhenmeter zu bewältigen. Während des Bewerbes sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtet einen Teilnehmerrucksack (Stirnlampe, Ersatzbatterien, Handy, GPS Tracker, Streckenbuch, reflektierende Bekleidung für die Nacht, Trinkflasche, Regenjacke, Rettungsdecke, kleines Verbandszeug, Trinkbecher und Maske) mitzunehmen. Dieser Rucksack konnte jederzeit kontrolliert werden.

Hier die Eindrücke von Andreas:

Im Vergleich zu vor zwei Jahren, wo ich einen perfekten Tag hatte, war heuer das Gegenteil der Fall.

Ich bin die ersten 25 Kilometer bis 30 Kilometer viel zu schnell angelaufen und mir ist dann auch bewusst geworden, dass ich insgesamt zu wenig Verpflegung eingeplant hatte. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen gab es keine Verpflegung vom Veranstalter, sondern jeder Teilnehmer konnte seine eigene Verpflegung zu den verschieden Stationen bringen lassen.

Bei 80 Kilometer traf ich wie geplant auf Walter, der mich auf den letzten 50 Kilometer mit dem Rad begleiten sollte. Ich war gerade in einem Tief und sagte ihm, dass ich am liebsten Richtung Ziel abbiegen wollte. Aber er konnte mich zum Weitermachen motivieren und es ging dann die nächsten 25 Kilometer wieder ganz gut.

Bei 105 Kilometer war wieder eine Labe und beim Anhalten meinte Walter, dass ich unbedingt etwas essen muss, da ich gerade ziemlich weiß wäre. Und beim Aufstehen und anlaufen spürte ich selbst, dass meine Speicher schon ziemlich leer waren.

Die nächsten zwölf Kilometer quälte ich mich weiter, konnte aber immer noch fast alles laufen. Doch bei 117 Kilometer musste ich dann anhalten und habe meinen ganzen Mageninhalt übergeben. Ab da war klar, dass ich nur noch irgendwie ins Ziel kommen wollte und bin nur noch wenig gelaufen. Selbst kurz vor dem Ziel (fünf Kilometer und zwei Kilometer davor) musste ich noch einmal längere Pausen einlegen, da ich nicht einmal mehr genug Kraft fürs Weitergehen hatte.

Insgesamt war es zwar eine interessante Erfahrung, aus der ich viel lernen kann. Ich hoffe aber, dass einmal reicht 🙂

Trotz all dieser Schwierigkeiten erreichte Andreas nach 13 Stunden 35 Minuten als Gesamtdritter das Ziel. Er bewies damit wieder einmal sein Durchhaltevermögen. Auch die Wichtigkeit bei solchen Vorhaben den richtigen Betreuer/Motivator an der Seite zu haben hat sich erwiesen.

Wir gratulieren alle zu dieser Wahnsinnsleistung!

Ergebnisliste

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LCC Halbmarathon

Bericht von Thomas Jimmy Cemerka

Eigentlich war ich  für den Vienna City Marathon angemeldet, aber aus bekannten Gründen wurde dieser auf das nächste Jahr verlegt.

Und da auch gleich wieder in den Herbst verschoben.

Am 11. Oktober 2020  ging der LCC Wien Herbstmarathon über die Bühne.

Aufgrund Corona waren die Starts in verschiedene Blöcke und Startzeiten aufgeteilt.

Man konnte sich zwischen Marathon und Halbmarathon entscheiden.

Zusätzlich gab es noch die Möglichkeit Virtuell mitzulaufen und seine Daten hochzuladen.

Da pro Laufblock nur 100 Personen erlaubt waren, ging ich von einem einsamen Rennen aus.

Leider bewahrheitete es sich auch schlussendlich. Das Wetter war  perfekt. 12 Grad und nur leichter Wind. Um 13:00 wurde der erste Block des Halbmarathons losgeschickt. Ich startete um 15 Uhr. Man musste sich im Startkanal auf gekennzeichneten Punkten aufstellen und durfte bis zur Startlinie nicht überholen.

Die ersten beiden Läufer setzten sich gleich deutlich ab. Bis Kilometer 4 lief ich noch mit zwei anderen Sportlern, aber dann konnte ich mich absetzen. Man musste drei Runden zu je 7032 Metern absolvieren. Mein Ziel war klar. Eine neue persönliche Bestzeit sollte es werden.

Mit den „schnellsten Schuhen der Welt, auf der schnellsten Strecke der Welt“, musste ein neuer persönlicher Rekord möglich sein.

Leider bekam ich zwischen Kilometer 16 bis 19 starkes Seitenstechen, sonst wäre vielleicht noch ein wenig mehr drinnen gewesen.

Mit einer Zeit von 1:21:42 überquerte ich dann als Dritter meines Starterfeldes die Ziellinie.

Mein Fazit: Ein Rennen mit so wenigen Startern und ohne Zuschauer macht nur bedingt Spaß.

Mein kurzes Urteil zu den Schuhen: Sie sind schön und sie sind schnell. Aber leider auch nicht so schnell wie ich gehofft und auch gehört und gelesen habe. Hab Berichte gelesen wo die von mindestens zehn Sekunden/Kilometer Zeitersparnis ausgegangen sind.

Hoffe beim Wien Marathon ist alles wieder beim Alten.

Wir gratulieren Jimmy zum zweiten Platz in seiner Altersklasse und den sechsten Gesamtrang (aller Startblöcke)!

Ergebnisliste

Neufeld Triathlon 2020 – Olympische Distanz

Ein Bericht von Daniela Wöber und Armin Hofmeister

Kühles Nass, milde Temperaturen dazu Sonnenschein und kräftiger Wind. Fast perfekte Bedingungen für einen würdigen Saisonabschluss 2020. Kein Vergleich zur Hitzeschlacht im Vorjahr.

Und vieles war neu: Drei Wechselzonen, eine davon örtlich getrennt von den anderen beiden, äquivalent drei Startwellen (zweimal Männer sowie alle Frauen inklusive Staffeln), zehn Sekunden Startintervalle mit Einteilung nach angepeilter Schwimmzeit, eine 1.500 Meter Schwimmrunde und eine leicht veränderte, darum circa. 5,5 Kilometer lange Laufrunde rund um den Neufelder See. Alles Neuerungen der diesjährigen Ausgabe als Ergebnis des COVID‑19‑Präventionskonzepts.

Dieser Herausforderung auf der olympischen Distanz stellten sich vom ASV TRIA Stockerau neben Marco Wiedersheim, auch Daniela Wöber und Armin Hofmeister. Die beiden letzteren inklusive gemeinsamer Mixed-Wertung als Team „Quick and Dirty“. Wer dabei wer ist bleibt an dieser Stelle ungeklärt 😉 Um in Hinblick auf die burgenländischen Landesmeisterschaften zumindest in der Geschlechterwertung gleiche Bedingungen trotz verteilter Wechselzonen zu schaffen, wurden alle Frauen und Staffeln der dritten Startwelle und somit der neu geschaffenen separaten Wechselzone zugeteilt.

So ergab es sich, dass das Team „Quick and Dirty“ um circa 2:15 Stunden zeitversetzt ins Rennen startete. Zeit genug den jeweils anderen fast durchgehend vom Start bis ins Ziel anzufeuern.

Zum Renngeschehen …

Armin: Eine flotte Seerunde gefolgt von einem, dank kräftigem Wind, anspruchsvollen Rad-Split. Bei Gegenwind erscheint einem das Burgenland nicht mehr gar so flach und jeder noch so kleine Hügel brennt in den Beinen. Beim Lauf wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. Nach gesamt 2:20:45 Stunden war es geschafft und somit war ich rund zehn Minuten schneller im Ziel als im Vorjahr, trotz längerer Laufstrecke. Dazu Verbesserungen in allen Disziplinen. Entsprechend mein Fazit: Ein toller und würdiger Saisonabschluss.

Daniela: Los ging es mit einer unheimlichen Begegnung mit einem unbekannten Schwimmobjekt im Neufelder See, das sich mir von unten näherte. Kurze Panik und nix wie weg von hier. Erleichtert stieg ich nach einer knappen halben Stunde aus dem „Aquarium“ und strampelte anschließend im Windkanal. Seit wann gibt’s im Burgenland eigentlich Berge? Aber wenn‘s bergauf geht, geht‘s auch wieder bergab und bei einem Rundkurs kommt der Wind unweigerlich auch mal von hinten 😉 Auf der ersten Laufrunde konnte ich dann sogar ein paar Damen einholen, die zweite Runde war dafür etwas einsam und langsam wurde ich müde. Erleichtert und glücklich erreichte ich nach 2:53:25 Stunden (nach 1.500 Meter schwimmen, 40 Kilometer radeln und 11(!) Kilometer laufen) das Ziel. Damit ging sich sogar (haarscharf) noch der 3. Platz in der W30‑34 aus.

Zu guter letzt gab es dann auch noch die Gesamtabrechnung aus Neufeld: Das Team „Quick and Dirty“ erreichte in der „Er&Sie Wertung“ mit einer Zeit von 5:14:10 Stunden den 5. Rang.

Leider bekam Marco auf der zweiten Laufrunde Krämpfe, was ihn den dritten Platz in seiner Altersklasse kostete. Mit einer Endzeit von 2:25:52 Stunden belegte er den undankbaren vierten Platz in der stark besetzten Altersklasse M24‑29.

Bereits am Samstag über die Sprintdistanz im Einsatz: Viktoria Kneissl (Seat Mayer Fun Sprint Triathlon) die nach 1:15:30 Stunde finishte und damit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreichte, sowie Birgit Pichler (ISM Fun Sprint Triathlon) die mit 1:37:42 Stunden ihre Altersklasse gewann.

Somit ging eine coronabedingte kurze, aber sehr erfolgreiche Saison für die Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau zu Ende. Wir gratulieren allen zu ihren erbrachten Leistungen und bedanken uns bei den Veranstaltern die sich die Mühe gemacht haben und mit dem COVID‑19‑Präventionskonzepts Bewerbe ermöglicht haben!

Ergebnisse Olympische Distanz

Ergebnisse Sprint Distanz

Veranstalterhomepage