Mit der ersten Runde des 20. Offenen NÖ Kids-Cups in Wiener Neustadt starteten am vergangenen Samstag auch die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer des ASV2000 in die neue Wettkampfsaison. In der Aqua Nova trafen die Nachwuchstalente auf zahlreiche Vereine aus Niederösterreich und konnten dabei erstmals in dieser Saison wieder zeigen, wie sich die Arbeit der vergangenen Wochen im Wettkampf umsetzen lässt.
Für den ASV2000 waren Isabella Wondra, Emelie Pia Drucker, Sofia Jurik, Greta Lauton, Johannes Kopf und Vincent Kopf am Start. Gerade bei unseren Jüngsten ist ein solcher Wettkampftag immer etwas Besonderes. Die Nervosität vor dem ersten Start, die Aufregung beim Aufrufen zum Wettkampf und dann der Moment, in dem es endlich ins Wasser geht – all das gehört zu diesen ersten wichtigen Erfahrungen im Schwimmsport dazu.
Sportlich sorgte vor allem Isabella Wondra für einen gelungenen Auftakt. Die 2017 geborene Nachwuchsschwimmerin präsentierte sich über ihre Strecken ausgesprochen stark und durfte sich gleich über zwei Siege freuen. Sowohl über 50 Meter Rücken als auch über 50 Meter Freistil setzte sie sich in ihrem Jahrgang durch, dazu kam ein zweiter Platz über 50 Meter Brust. Auch über 100 Meter Lagen konnte Isabella ihre bisherige Leistung deutlich steigern.
Auch Emelie Pia Drucker zeigte sich in guter Form und konnte insbesondere über 100 Meter Lagen einen deutlichen Leistungssprung machen. Ihre Verbesserung um mehr als sechs Sekunden war dabei eine der auffälligsten Steigerungen des Wettkampftages. Über 50 Meter Rücken konnte sie ihre bisherige Zeit ebenfalls verbessern und bestätigte damit ihre positive Entwicklung.
Auch Sofia Jurik und Greta Lauton waren über mehrere Strecken im Einsatz und konnten wertvolle Wettkampferfahrung sammeln. Sofia gelang dabei über 100 Meter Lagen eine besonders erfreuliche Steigerung: Sie verbesserte ihre bisherige Zeit um mehr als zehn Sekunden. Greta konnte sich unter anderem über 100 Meter Lagen und 50 Meter Freistil deutlich steigern. Nicht ganz nach Wunsch verlief für sie hingegen das Rückenrennen, das nach einem Regelverstoß mit einer Disqualifikation endete.
Bei den Burschen konnte Johannes Kopf ebenfalls aufzeigen. Besonders über 100 Meter Lagen gelang ihm eine beeindruckende Verbesserung, wobei er seine bisherige Meldezeit gleich um mehr als zehn Sekunden unterbot. Auch über 50 Meter Brust zeigte er eine deutliche Steigerung.
Für eine besonders schöne Wettkampfatmosphäre sorgte auch Vincent Kopf, der als Jahrgang 2019 zu den jüngsten Teilnehmern des ASV2000 gehörte. Für ihn war der Start in Wiener Neustadt noch einmal eine ganz eigene Erfahrung, die er mit viel Freude annahm.
Headcoach und Obmann Christian Strambach zeigte sich mit dem Auftakt der neuen Kids-Cup-Saison sehr zufrieden:
„Ich bin mit dem ersten Wettkampf wirklich zufrieden. Gerade bei den jüngeren Kindern geht es nicht darum, dass jedes Rennen perfekt läuft. Viel wichtiger ist, dass sie mit Freude an den Wettkampf herangehen und dabei immer sicherer werden. Einige haben diesmal richtig große Schritte gemacht und schöne neue Bestzeiten aufgestellt. Andere haben wieder wichtige Wettkampferfahrung gesammelt. Genau diese Mischung macht den Kids Cup so wertvoll.“
„Besonders freut mich, dass man bei vielen Kindern bereits eine deutliche Entwicklung im Auftreten sieht. Sie wissen immer besser, was sie vor dem Rennen zu tun haben, gehen selbstständiger an den Start und können auch mit einem Rennen, das einmal nicht nach Wunsch läuft, besser umgehen. Das ist für mich mindestens genauso wichtig wie eine Medaille.“
Auch wenn bei den Jüngsten natürlich jede Medaille für große Freude sorgt, steht für den ASV2000 die langfristige Entwicklung der Kinder im Vordergrund. Jedes Rennen bringt neue Erfahrungen, jede Bestzeit bestätigt die Arbeit im Training und auch aus einem nicht perfekten Wettkampf kann etwas für die nächsten Wochen mitgenommen werden.
Die erste Runde des Kids Cups hat jedenfalls gezeigt, dass unsere jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer mit viel Begeisterung in die neue Saison gestartet sind. Jetzt wird im Training weitergearbeitet, an den nächsten kleinen Details gefeilt und dann geht es mit viel Motivation in die nächste Runde.
Der Auftakt ist gelungen – und unsere Kids haben schon einmal ordentlich Lust auf mehr gemacht.









