Es war eines dieser Wochenenden, an denen man schon beim Betreten der Halle spürt, dass etwas in der Luft liegt. Die Kremser Badearena war erfüllt von diesem besonderen Mix aus Chlor, Aufregung und Vorfreude – und mittendrin das große Team des ASV2000, bereit für zwei Tage voller Rennen, Emotionen und Geschichten, die man nicht in Ergebnislisten findet, sondern nur im Miteinander.
Schon früh am Samstagmorgen standen die ersten Athletinnen und Athleten am Startblock. Juliana Strambach, Lina Friedl, Louisa Bader und Agnes Rudigier eröffneten das Wochenende mit starken Schmetterlings- und Rückenrennen. Man sah ihnen an, wie sehr sie sich in den letzten Monaten entwickelt hatten – jede Wende, jeder Zug, jeder Blick zum Trainerteam erzählte davon. Hinter ihnen fieberten die Jüngeren mit: Malia Himmer, Flora Winkler‑Bär und Jana Aki Zöhrer, die später selbst ins Wasser stiegen und mit einer Mischung aus Nervosität und Mut ihre eigenen Rennen meisterten. Und dann war da Emelie Pia Drucker, die mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit zeigte, dass Talent und Trainingsfleiß eine starke Kombination sind.
Bei den Burschen ging es nicht weniger intensiv zu. Sebastian Renner und Daniel Gundtofte‑Bruun setzten gleich zu Beginn kraftvolle Zeichen, während Jonas Kleedorfer, Paul Lasslop, Jakob Toifl und Max Vollmann in ihren Bewerben mit viel Herz kämpften. Besonders Jonas’ 400‑Meter‑Freistil‑Rennen war eines dieser Momente, bei denen die Halle kurz stiller wird, weil man spürt, dass da gerade jemand über sich hinauswächst. Paul wiederum zeigte über 200 Meter Schmetterling, wie viel mentale Stärke in ihm steckt – ein Rennen, das man nicht vergisst, weil es so ehrlich geschwommen war.
Zwischen all den Starts liefen die Jüngsten des Teams herum, mit nassen Haaren, großen Augen und dem Stolz, Teil dieses Wochenendes zu sein. Isabella Wondra strahlte nach ihren Rennen, als hätte sie die ganze Halle erleuchtet, während Lorenz Eichinger, Benjamin Wondra und Johannes Kopf mit jedem Startblock‑Moment ein Stück mehr in die Rolle junger Wettkampfschwimmer hineinwuchsen.
Und dann kamen die Staffeln – jene Momente, in denen aus vielen Einzelnen ein Team wird. Die 3. Mannschaft mit Daniel, Emelie, Louisa und Dominik schwamm mit einer Energie, die man fast greifen konnte. Die 1. Mannschaft mit Jonas, Lina, Paul und Juliana zeigte, wie gut man sich gegenseitig tragen kann, wenn jeder seinen Teil beiträgt. Und die 2. Mannschaft mit Benjamin, Isabella, Johannes und Agnes bewies, dass Mut und Zusammenhalt manchmal wichtiger sind als jede Zeit. Am Beckenrand wurde gejubelt, geschrien, geklatscht – Staffeln sind Emotion pur, und der ASV2000 hat das an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt.
Auch die Masters sorgten für besondere Momente. Michaela Wondra schwamm ihre Rennen mit einer Ruhe und Kraft, die nur jemand ausstrahlt, der seit Jahren weiß, was Wasser bedeutet. Ihre Siege über Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling waren nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch ein Zeichen dafür, wie sehr sie diesen Sport lebt. Ludwig Himmel ergänzte das Bild mit seinen Starts und zeigte, dass Leidenschaft keine Altersgrenze kennt.
Am Ende des Wochenendes standen viele persönliche Bestzeiten, starke Platzierungen und noch mehr strahlende Gesichter. Doch Trainerin und Obfrau Michaela Wondra sowie Obmann Christian Strambach blickten nicht nur auf die Ergebnisse – sie sahen das große Ganze. Sie waren stolz, zufrieden und gleichzeitig klar in ihrer Analyse: Die größten Reserven liegen in den Wenden und Unterwasserphasen. Genau dort wird in den kommenden Wochen angesetzt. Das Training wurde bereits angepasst, die Athletinnen und Athleten wissen, woran sie arbeiten müssen – und sie wollen es auch.
Denn dieses Wochenende hat gezeigt, was den ASV2000 ausmacht: ein Team, das zusammenwächst, das sich gegenseitig trägt, das Fehler als Chancen sieht und Erfolge als gemeinsamen Weg. Jede und jeder – von Juliana, Lina, Louisa, Agnes, Emelie, Flora, Malia, Jana, Isabella und Michaela bis hin zu Sebastian, Daniel, Paul, Jonas, Jakob, Max, Lorenz, Benjamin, Johannes und Ludwig – hat seinen Teil dazu beigetragen, dass diese Hallenlandesmeisterschaften mehr waren als ein Wettkampf. Sie waren ein Schritt nach vorne. Ein Zeichen. Ein Versprechen.
Und genau mit diesem Gefühl fährt der ASV2000 nach Hause: stolz, motiviert und bereit für alles, was kommt.







