9. Schwarzatal Triathlon in Ternitz

Am 9. Mai 2022 stand zum neunten Mal der Schwarzatal Triathlon in Ternitz am Programm. In der Früh im Weinviertel kühle Temperaturen und starker Regen. Trotzdem ließen es sich Helmut Fitz und Helmut Otto nicht nehmen und fuhren Richtung Süden. Beim CheckIn war es noch trocken, kurz vor dem Start begann es leider zu regnen. Bis zum Radsplit hörte es zum Glück wieder auf, aber die Straßen waren nass und rutschig. Dies empfahl eine eher vorsichtige Fahrt. Bei der Siegerehrung kam dann sogar die Sonne hervor.

Hier der Bericht von Helmut Fitz, der das erste Mal in Ternitz startete:

Noch einmal Dankeschön, dass ihr mich zur Teilnahme in Ternitz überredet habt, es war ein toller Bewerb! Ich hatte mich sehr auf das beheizte Becken gefreut und auf einen schnellen Turn ohne Neo 😊. Das Wasser war aber sehr frisch (17°C) und es gab keine Möglichkeit zum Einschwimmen. Ein anderes Becken (das sonst niemand benutzt hat) war frei, da bin ich dann mit dem Neo rein. Das war so kalt, dass mir das Hirn eingefroren ist. Nicht eine Länge habe ich da geschafft. War ein bisserl verzweifelt. Schaffe ich jetzt keine 17°C mehr? Ich habe dann erfahren, dass dieses Becken nicht beheizt und viel kühler ist. Nur das Hauptbecken ist beheizt und hat eben nicht mehr als 17°C 😅. Und so bin ich halt ohne Einschwimmen und mit Neo gestartet… Habe mir unter zehn Minuten (ohne Neo) vorgenommen, geworden sind es dann (mit Neo) 9:45 Minuten. Am Rad war’s ok, aber wegen dem Regen sehr nass und es gab viele Wenden (dafür praktisch keine Steigungen). Das habe ich in 40 Minuten geschafft. Beim Laufen war ich am Limit, aber dafür beide Runden auf die Sekunde gleich schnell, Pace war aber nur 5:40, mehr habe ich nicht drauf im Moment. Gesamtzeit war 1 Stunde 22 Minuten (11. von 17 in M50‑59). Aber grundsätzlich bin ich happy damit, die Saison ist noch jung und ich trainiere ja kein Ironman Pensum 😊. 

Hier der Bericht von Helmut Otto:

Im Vorjahr war ich bereits für die Olympische Distanz angemeldet, leider fand da nur die Sprintdistanz statt. Aber so konnte ich die Strecken für die Olympische Distanz kennenlernen 😊 Leider bekam ich beim Startsprung Wasser in die Brille und so sah ich bald fast nichts. Beim ersten Landgang richtete ich mir die Brille und wurde von einem knapp hinter mir schwimmenden Athleten überholt. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass ich den Rest in seinem Wasserschatten schwimmen konnten. Zum Überholen war er zu schnell 😉 Danach ging es auf die Radstrecke. Da die Straßen nass und rutschig waren, fuhr ich eher zurückhaltend. Da ich am Mittwoch noch Schmerzen einer alten Oberschenkelverletzung verspürte und ich befürchtete gar nicht starten zu können, ging ich mit gemischten Gefühlen in den abschließend zehn Kilometer langen Lauf. Die Beschwerden hielten sich in Grenzen und ich konnte nach 2:35:41 Stunden finishen. Damit erreichte ich den dritten Platzt in der Altersklasse M50‑59. Auf den zweiten Platz fehlten mir 1:20 Minuten. Schmerzfrei wäre vielleicht mehr drinnen gewesen, aber schlussendlich bin ich froh, dass ich starten konnte 😊

Wir freuen uns schon auf den Jubiläumsbewerb im nächsten Jahr 😊

Ergebnisse

Veranstalter

36. Obergrafendorf Triathlon

Als einer der ersten Triathlons der Saison besteht beim Bewerb in Obergrafendorf bei Sankt Pölten immer die Gefahr, dass die Verhältnisse noch recht kühl bis „frostig“ sind. Einige Athleten haben im Vorfeld ihr Besorgnis wegen des kühlen Aprils ausgedrückt. Doch glücklicherweise waren die Bedingungen letztendlich doch in Ordnung. Obwohl es in der Nacht und am Vormittag des Wettkampftages noch geregnet hatte, blieb der Bewerb selbst Großteils trocken. Die Straßen waren zwar noch nass und das Rad sah nach der Fahrt dementsprechend aus aber die Wolken verschonten uns mit ihrer nassen Fracht. Lediglich gegen Ende des Bewerbes begann es dann wieder ein wenig zu nieseln.

Den ASV TRIA Stockerau vertraten in Obergrafendorf Harald Peterka und ich (Marco Wiedersheim) gemeinsam mit meinem Vater und Vereinsfreund Manfred Spellitz. Gestartet wurde in drei Wellen. Zuerst durfte ich selbst gemeinsam mit allen anderen Herren bis zur Altersklasse M34-39 ins Wasser. Gut aufgewärmt nach einem weltrekordverdächtigen Sprint zurück zum Auto, da der Zeitnehmungschip vergessen wurde (Anfängerfehler 😉 ), und wieder zum See starteten wir um 13:30 Uhr. Als zweites, nachdem der letzte jungen Herren durch den für Obergrafendorf charakteristischen Durchlauf unter der Brücke, die über den Badesee führt, durchgeschwommen war, starteten alle Damen. Schließlich durften auch die lebenserfahreneren Herren ab Altersklasse M40 nach demselben Schema starten. Geschwommen wurden zwei Runden durch den Badesee. Vom Start weg unter der Brücke durch. Auf der anderen Seite der Brücke im Uhrzeigersinn schwammen wir um zwei Bojen und retour. Neben der Brücke ging es über einen kurzen Landgang und per Hechtsprung auf der anderen Seite zurück in den See erneut um zwei Bojen, bis man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist und dann auf die zweite Runde. Nach dieser ging es anstatt zur Brücke gerade aus zum mit zwei Fahnen markierten Schwimmausstieg. Nach Schulterproblemen im vergangen Herbst und Winter konnte ich im Frühjahr nach guter Physiotherapie von Vereinssponsor Wolfgang Taferner das Schwimmtraining wieder aufnehmen und beim ersten Triathlon die gesamt zehntbeste Schwimmzeit erschwimmen. Dem handgelenksmontierten Vermessungsinstrument zu urteilen war die Schwimmstrecke keine vollen 1.500 Meter lang. Vom See ging es ein paar hundert Meter in die Wechselzone und aufs Rad.

Vom Badeseegelände fuhr man die Pielach entlang, bis man auf die Radstrecke kam, auf der dann vier Runden zu fahren waren. Zuerst ging es mit Rückenwind und knapp 45 km/h Richtung Ritzersdorf, dann scharf rechts und über eine Brücke über die Westautobahn hinunter nach Poppendorf. Von dort ging es über ein anstrengendes durch Gegenwind geplagtes Stück nach Salau. Weiter fuhr man durch ein kurzes waldiges Stück, dann scharf rechts und bergauf bis nach Stainingsdorf, von dort wieder rechts noch etwas bergauf durch Felder bis zu einer steilen Abfahrt, auf der über 60 km/h gefahren wurden hinunter nach Loipersdorf. Dann über eine Linkskurve und durch eine Unterführung unter der Westautobahn wieder durch nach Völlerndorf. Hier fuhr man über eine Rechtskurve dann schließlich wieder auf den Beginn der Radstrecke auf die nächste Runde. Nach der letzten Runde ging es nach Völlerndorf sehr scharf nach links wieder auf den Weg neben der Pielach zurück zur Wechselzone und auf die Laufstrecke.

Diese ging über drei Runden zunächst von der Wechselzone weg durch ein waldiges Stück mit schottrigem Boden um den Badesee. Auf diesem Stück fiel die Pace immer stark und es fühlte sich an, als würde man rückwärts laufen. Nach dem waldigen Stück lief man über ebenjene Brücke, unter der man zuerst durchschwamm, eine ebenso anstrengende und potenziell krampfinduzierende Aufgabe, die es dreimal zu bewältigen gab. Nach der Brücke lief man erneut durch die Wechselzone und schließlich auf entspannenden Asphalt entlang der Pielach in die entgegengesetzte Richtung wie am Beginn und Ende der Radstrecke. Hier wurde bis zum Sportplatz Obergrafendorf gelaufen, wo sich der Wendepunkt befand und nachdem man dieselbe Strecke bis zur Wechselzone retour laufen musste, bei der die Laufrunde dann von neuem begann. Auf der zweiten und letzten Runde begegnete ich auf diesem Stück dann sowohl meinem Vater als auch Harald, welche beide zirka zehn Minuten später gestartet waren.

Schlussendlich konnte ich nach einer Zeit von 2:17:05 Uhr die Ziellinie überqueren und belegte somit gesamt den 41. Platz sowie den sechsten Platz in meiner Altersklasse. Bei den Niederösterreichischen Landesmeisterschaften konnte ich den dritten Platz (von dreien, sonst hat sich keiner getraut) belegen. Etwas später mit Gesamtzeit von 2:24:21 Stunden beendete mein Vater Manfred Spellitz das Rennen und ein paar Minuten nach ihm überquerte auch der zweite ASV-Athlet Harald Peterka mit einer Gesamtzeit von 2:28:07 Uhr die Ziellinie. Harald belegte in der Landesmeisterwertung in seiner Altersklasse den dritten Platz von sechs gewerteten Athleten.

Die Zielverpflegung der Sportunion Obergrafendorf war außergewöhnlich. Es wurden verschiedenste Mehlspeisen und Kuchen angeboten sowie Aufstrichbrote und diverse Getränke. Nach solch einer Anstrengung war dies ein willkommener Abschluss.

Im Hinblick auf meine erste Halbdistanz in Samorin nur zwei Wochen nach dem Kurzdistanz Triathlon in Obergrafendorf, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und bin gespannt auf die kommende Saison.

Ergebnisse

Veranstalter

Duathlon-Staatsmeisterschaft in Maissau

Am 1. Mai 2022 fiel pünktlich um 10:30 Uhr in Maissau der Startschuss zur ersten Österreichischen (Staats-)Meisterschaft des Jahres. Bei diesem Bewerb wurden auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften und die Vereinsmeisterschaften ausgetragen.

Nach 5,2 Kilometer Laufen ging es auf einen Radrundkurs mit 15,6 Kilometer, bevor abschließend nochmals 2,6 Laufkilometer zu bewältigen waren. Sieben Herren und eine Dame waren vom ASV TRIA Stockerau am Start. Es war ein sehr hochkarätiges Teilnehmerfeld und manch tolle Zeit wurde leider nicht mit der erhofften Platzierung belohnt 🙁

Anita Auttrit stand das erste Mal für unseren Verein und das erste Mal bei einem Duathlon am Start. Als bekannt starke Läuferin kam ihr der Bewerb entgegen. Dass sie bei ihrem Debüt gleich bei der Staatsmeisterschaft in ihrer Altersklasse den dritten Platz belegt, hat aber vor dem Bewerb niemand gedacht 😊 In der „Stockerauerwertung“ hatte sie die fünftbeste Zeit!

Ebenfalls den dritten Platz in der Staatsmeisterwertung bei seinem ersten Antreten bei einem Duathlon erreichte unser ältestes Mitglied Helmut Huber. Leider machte ihm beim Laufen eine Wadenverletzung zu schaffen ☹

Wie ging es den anderen Herren? Obwohl drei unter einer Stunde blieben reichte es leider für keinen auf das Stockerl ☹ Dafür machte das interne „matchen“ Spaß und so mancher startet motiviert in die neue Saison 😊

Erfreulicher das Ergebnis der Landesmeisterwertung!

Jeweils den zweiten Platz in der Altersklasse für Anita, Fabian Hatzak und Helmut. Alexander Grössinger wurde undankbarer Vierter ☹ Als Entschädigung erreichte er gemeinsam mit Anita und Fabian in der Teamwertung den dritten Platz!

Bei der Vereinsmeisterschaft konnte Fabian seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Zweiter wurde Jimmy (Thomas Cemerka) vor Alex.

Auf jeden Fall wieder eine toll organisierte Veranstaltung des LURS Maissau!

Ergebnisse

Fotos

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IRONMAN 70.3 in Cervia

Ein Bericht von Helmut Fitz

Endlich konnte ich mir meinen Wunsch erfüllen und einen Triathlon am Meer absolvieren. Und da dies nur im Ausland möglich ist, kam jetzt – endlich – auch meine Jahreslizenz des Österreichischen Triathlonverbandes zum ersten Einsatz 😉

Am 19. September  2021 kurz nach 12:00 Uhr konnte ich mit über 2.000 weiteren Teilnehmern beim 70.3 in Cervia ins Meer hechten. Mit Neo im Salzwasser zu kraulen ist ein faszinierendes Gefühl, man bekommt ganz leicht Luft da man wesentlich „höher“ im Wasser liegt als im Hallenbad. Meine größte Angst war, Salzwasser in Mund, Nase und vor allem in den Magen zu bekommen. Schließlich ist es dann doch passiert, dass ich bei der einen oder anderen „Feindberührung“ einen Schlag abbekommen habe und dabei etwas „geschlempert“ habe. War zwar ein flaues Gefühl im Magen, aber zum Glück war es nicht weiter schlimm. Schwieriger war die Orientierung, da man in einem Wellental gar nichts sieht, nicht einmal die nächsten Schwimmnachbarn. Nur am Wellenberg konnte man sich gut orientieren. Das dürfte mir ganz gut gelungen sein, der GPS Track sieht ganz gut aus. Und mit 34:33 Minuten habe ich meine persönlich Bestleistung deutlich unterboten. Von den 1.475 Einzelstartern die ins Ziel gekommen sind, waren – beim Schwimmen – immerhin fast 900 langsamer als ich 😉

Da ich aber ein lausiger Radler bin und beim Laufen nur wenig von den 1.000 Überholungen gutmachen konnte, war es schließlich der 1.319 Gesamtrang, und in meiner Altersklasse (M55-59) der 82. von 10  Plätzen. Ich bin ohne Verletzungen, Schmerzen oder technischen Problemen durchgekommen, und das alles mit relativ bescheidenem Trainingsumfang – ich bin sehr happy und freue mich auf den nächsten Großevent 😉

Erfolgreicher Saisonabschluss für die ASV-Athletinnen und Athleten in Maissau

Ein Bericht von Roland Kneissl

Fünf Trias aus Stockerau nahmen heute am zehnten 2/4 Classic Duathlon in Maissau teil, in dessen Rahmen auch die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften und die Niederösterreichischen Landesmeisterschaften über die Sprint Distanz ausgetragen wurde, und waren dabei wie in den vergangenen Wochen schon, äußerst erfolgreich.

Bei den Damen war Sandrina Illes wie zu erwarten ein Klasse für sich, und ließ am späteren Staatsmeistertitel von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Vicky Kneissl konnte lange in der Verfolgergruppe mitmischen, musste dann jedoch am Radsplit abreißen lassen und wurde letztendlich hervorragende Fünfte. Damit erzielte sie auch den dritten Platz in ihrer Altersklasse bei den Österreichischen Meisterschaften. Dani Wöber hatte Pech mit dem Material und musste aufgrund eines Defektes das Rennen nach dem Radfahren beenden.

Bei den Herren setzten Armin und Fabian die Erfolgsserie der letzten Bewerbe fort. Beide konnten mit gleichmäßig starken Leistungen in allen Teilsplits einen Stockerlplatz erreichen. Fabian gewann die Klasse M30-34, Armin wurde Dritter und in der Österreichischen Meisterschaftswertung sogar Zweiter dieser Klasse. Ich selbst war mit meiner Teilnahme nach längerer Wettkampfpause recht zufrieden. Den Großteil des Wettkampfes lief es besser als erwartet, bis sich gegen Ende in einer hängenden Spitzkehre plötzlich der lädierte Meniskus meldete, und ich den letzten Kilometer mehr humpelnd als laufend zu Ende bringen musste.

Einen weiteren großartigen Erfolg erzielten unsere drei Besten Vicky, Fabian und Armin im Team. Hierbei reichte die Summe der Endzeiten für den zweiten Platz in der Teamwertung bei den österreichischen Meisterschaften.

Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu diesem Erfolg und zu allen tollen Erfolgen in der abgelaufenen – nicht immer einfachen – Saison!

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unserem „Cheftrainer“ Gerald Tallafuss, unseren Sponsoren und der Stadtgemeinde Stockerau!

Veranstalter

Ergebnislisten

8. Schwarzataler Sprint–Triathlon

Nach zwei Jahren stand Helmut Otto am 12. September 2021 wieder bei einem Triathlon am Start. Schuld daran war nicht nur Corona, sondern auch immer wieder Verletzungen. Eine davon war auch der Grund, dass die letzten Monate kein regelmäßiges Lauftraining möglich war. Aber der Startplatz aus dem Vorjahr war übertragen und anstatt der geplanten Kurzdistanz – für die die Behörde keine Genehmigung erteilte – ging es „nur“ über die Sprintdistanz 🙂

Der ursprüngliche Termin musste von Mai auf September verlegt werden. Da an diesem Wochenende viele Bewerbe stattfanden, wurden aufgrund der Teilnehmerzahlen die Altersklassen zusammengelegt.

Das Schwimmen fand im Parkbad BLUB in Ternitz stand. Es galt zehn Längen zu je 50 Meter zu schwimmen. Danach stand eine 20 Kilometer Radrunde mit drei Wendepunkten am Plan und zum Abschluss galt es zwei Runden zu je 2,5 Kilometer zu laufen. Die Startreihenfolge erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, das heißt die langsameren TeilnehmerInnen starten am Anfang des Feldes, die „EliteathletInnen“ am Ende. Somit wusste man beim Zieleinlauf nicht wirklich an welcher Position man liegt.

Seine Eindrücke:

Beim Schwimmen brauchte ich einige Zeit bis ich meinen Rhythmus fand. Beim Radfahren hatte ich Probleme mit den Schuhverschlüssen, die immer wieder aufgingen und an der Kurbel streiften. Das hat mir sicher einige Watt gekostet 🙂 Na und zum Abschluss stieg die „Spannung“, ob die rekonvaleszente Ferse noch Probleme bereitet. Schmerzfrei kam ich ins Ziel, hatte aber keine Ahnung mit welcher Zeit. Die Uhr hatte ich vor dem Bewerb Renate gegeben 🙂

Nach der Stärkung mit ausgezeichneten Mehlspeisen ging es zum Auto umziehen und danach zum Check Out. Aufgrund einiger Gespräche dauerte der Check Out bis zur Siegerehrung und dann kam die Überraschung: 3. Platz in der zusammengelegten Altersklasse! Die Endzeit lautete 1:11:15,8 Stunde. Die zweite Laufrunde war sogar um eine Spur schneller als die Erste 🙂

Hoffentlich gibt es ein Wiedersehen am 8. Mai 2022!

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Ergebnisse

5. Vienna Triathlon

Marco Wiedersheim

Am zweiten Septemberwochenende fanden viele Bewerbe im Osten Österreichs statt und einige unserer Athleten waren im Einsatz. Den Beginn machten am Samstag Fabian Hatzak und Helmut Fitz beim Vienna Sprint Triathlon. Beide landeten in ihrer Altersklasse jeweils auf dem dritten Platz. Wobei es Fabian als Gesamtachter (1:02:25 Stunden) sogar unter die TopTen schaffte!

Hier der Bericht von Helmut Fitz:

Der Sprint heute war faszinierend und sehr lehrreich!

Beim Schwimmen habe ich es zunächst tatsächlich nicht(!) geschafft meine Stoppuhr zu starten. Den Triathlon Modus habe ich schon lange nicht benutzt, und dann ist sowas vorprogrammiert. Das hat mich schon einmal aus dem Konzept gebracht, aber ich musste natürlich los schwimmen.

Nach einem Startsprint – ich bin mit Triathlonanzug und Neo geschwommen – kam plötzlich ein seltsam beklemmendes Gefühl auf, dass ich geglaubt habe, keine Luft mehr zu bekommen. Ich dachte mehrmals ans Aufgeben. Ich habe dann nachgelassen, bin überholt und mehrmals  von anderen Armen & Beinen „getroffen“ worden. Dabei habe ich mich auch noch ordentlich verschluckt – na super… Aber ab der Hälfte ist dann endlich etwas „Ruhe“ eingekehrt. Trotz allem war ich aber beim Schwimmen 63. von 211 Finishern und dritter in meiner Altersklasse! 

Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber nicht, da meine Uhr ja nicht losging – aber selbst wenn, sie war inzwischen voll mit Wasser angelaufen. Offenbar ist nach all den Jahren jetzt das Ende meiner Garmin gekommen …

Beim Radeln war ich happy, da ich einen 32 km/h Schnitt zusammengebracht habe. Aber wie immer beim Radeln bin ich laufend überholt worden, macht den 141. Platz von 211 Finishern. Auf meinem Radcomputer konnte ich über die aktuelle Uhrzeit erkennen, dass ich nach knapp 55 Minuten auf die Laufstrecke gekommen bin. Da wusste ich, dass ich mein Eineinhalb-Stunden-Ziel definitiv erreichen kann. Schließlich konnte ich ein Tempo von 5:16 halten und bin mit 1 Stunde 21 Minuten ins Ziel gekommen!

Wegen Verzögerungen bei Pentek war (auch) mein Name lange nicht auf den Ergebnislisten, so dass ich nicht wusste wie ich im Vergleich zu den anderen abgeschnitten habe. Nachdem ich in aller Ruhe alles in meinem Auto verstaut habe, habe ich’s wieder auf der Pentek Homepage versucht, und siehe da, ich war Dritter in Klasse M55-59!! Wie von der Tarantel gestochen bin ich in meinen Schlapfen über einen halben Kilometer zur Siegerehrung gelaufen (näher konnte man nicht parken), und konnte gerade rechtzeitig aufs Podest hüpfen, als mein Name gerufen wurde 😉

Am Sonntag war Marco Wiedersheim über die Olympische Distanz im Einsatz. Er belegte in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz. Nach dem er nach dem Schwimmen als vierter aus dem Wasser gestiegen ist.

Veranstalterhomepage

Ergebnis Sprint

Ergebnis Olympisch

Aqua Days auf der Seeschlacht

Helmut Fitz hat mit einem Freund am Teambewerb im SwimRun auf der Seeschlacht teilgenommen. Hier die Eindrücke:

Es war eine faszinierende Erfahrung erstmals angeseilt einen Bewerb zu bestreiten, noch dazu mit Paddles und Pull Buoy zu laufen und mit Laufschuhen zu schwimmen! Es mussten vier Mal zwei Kilometer Querfeldein gelaufen und dazwischen drei Mal 500 Meter (mit zusätzlichem Landgang nach 150 Meter) geschwommen werden.

Wegen technischer Probleme gleich nach dem Start (Pull Buoy rutscht, im Seil verheddert) haben wir das Rennen mit einigem Abstand von der letzten Position gestartet. Obwohl uns ein Podestplatz sicher war (es sind ja nur drei Teams gestartet), wollten wir mehr!

Das Damen Team hatten wir schon in der ersten Laufrunde erreicht. Das Mixed Team allerdings war schwer zu knacken, da sie gute Schwimmer und noch bessere Läufer sind (und noch dazu gute Bekannte vom Training sind). Beim Schwimmen hatten wir aber offenbar die bessere Strategie und holten jedes Mal wieder auf. In der letzten Runde sind wir dann „um unser Leben“ gerannt und konnten uns so nach einer Stunde und 19 Minuten mit einer halben Minute Vorsprung den Sieg sichern 😉

Veranstalter

Ergebnisse

ASV TRIA Stockerau räumt in Langau ab

… vier StarterInnen – vier Podestplätze in den Altersklassen (Bewerb und Landesmeisterschaften) und drittschnellste Dame beim Bewerb! Landesmeisterin über die Triathlon Kurzdistanz, zweiter Platz in der Teamwertung bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften.

Am 21. August 2021 ging in Langau der 16. Interregionale Triathlon über die Bühne. Bei der Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen/40 Kilometer Radfahren/10 Kilometer Laufen) wurde Viktoria Kneissl – wie schon vor zwei Wochen davor über die Sprintdistanz in Traismauer – drittschnellste Dame und gewann wieder ihre Altersklasse! Auch Daniela Wöber wiederholte ihren Erfolg und wurde Zweite in der Altersklasse. Die Herrn standen den Damen um nichts nach: Armin Hofmeister in Traismauer noch undankbarer Vierter in der Altersklasse, schaffte es diesmal als Dritter aufs Stockerl. Marco Wiedersheim wurde diesmal Zweiter in der Altersklasse.

Noch erfreulicher die Ergebnisse der niederösterreichischen Landesmeisterschaften: Vicky wurde Landesmeisterin über die Triathlon Kurzdistanz und so ganz „nebenbei“ auch in ihrer Altersklasse! Armin wurde Landesmeister in seiner Altersklasse und Daniela und Marco jeweils Dritte in der Altersklassenwertung. Wobei Marco durch die Altersklassenzusammenlegung nur von zwei jüngeren (U23) geschlagen wurde. Diese Erfolge spiegeln sich auch in der Teamwertung wieder: 2. Platz für Viktoria Kneissl, Armin Hofmeister und Marco Wiedersheim 🙂

Beim Sprintbewerb (300 Meter Schwimmen/20 Kilometer Radfahren/3,3 Kilometer Laufen) bewies der Gründer der Stockerauer Triathlonsektion und  Sponsor Martin Keiml (mein.training.at) seine Schwimmstärke und stieg nach 4:09 Minuten als Erster aus dem Wasser.

Hier die persönlichen Eindrücke

Vicky

Vor Beginn des Bewerbes war ich doch recht aufgeregt – seit drei Jahren bin ich bei keiner olympischen Distanz mehr gestartet. Die Bedingungen waren top, Sonne – aber nicht zu heiß und einige Begleitpersonen, die fleißig angefeuert haben (Vielen Dank nochmals!). Auch wenn während des Wettkampfes das Ziel teilweise endlos weit weg erschienen ist, war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Schwimmen hat super funktioniert und auch wenn beim Laufen die Beine langsam schwer geworden sind, konnte ich ein gutes Tempo finden. Ich durfte mich über die Platzierung als dritte Dame gesamt und Erste in der Altersklasse freuen und gehe mit einem Ziel in die nächste Saison: Am Rad schneller werden!

Dani

Zwei Runden á 750 Meter schwimmen im Bergwerksee mit Neoprenanzug – Danke, lieber Wettergott!
Zwei Runden á 20 Kilometer radeln durchs hügelige Waldviertel und Tschechien – Ich liebe das Streckenprofil in Langau.
und abschließend drei Runden á 3,3 Kilometer laufen rund um den Bergwerksee – Dabei immer wieder die Teamkollegen zu treffen und sich gegenseitig anzufeuern war nochmal extra motivierend.
Bei perfektem Triathlonwetter schaute für mich am Ende eine super neue Bestzeit von 2:39:39,4 Stunden raus.
Dass sich schon am Rad meine Blase meldete und ich beim Laufen eigentlich nur noch schnell aufs WC wollte, war vielleicht mit ein Grund für die schnelle Zeit. Zur Gewohnheit will ich mir das aber trotzdem lieber nicht machen 🙂

Armin

Nach 2019 war es meine zweite Teilnahme in Langau. Wieder über die olympische Distanz, jedoch diesmal im Format der niederösterreichischen Landesmeisterschaft. Das Schwimmen verlief ausgezeichnet. Leider verabschiedete sich hier meine Multisportuhr. Der anschließende hügelige Radkurs kam mir entgegen und so raste ich Richtung abschließendem Lauf. Mangels Uhr eine herausfordernde Sache auf den zehn Kilometer nicht zu überpacen, aber trotzdem alles zu geben. Anhand der Runden und Km-Markierungen fieberte ich der Ziellinie entgegen. Noch tausend Meter durchbeißen, dann war es geschafft. Mit dem Wissen alles gegeben zu haben, ließ ich mich im Ziel in die Wiese fallen. Es war der Lauf zu persönlichen Bestzeit in 2:16:48 Stunden, Platz 3 in der Altersklasse und Platz 1 in der Wertung zur Niederösterreichischen Landesmeisterschaft in der Altersklasse M30.

Marco

Beim Start versuchte ich mich so weit links wie möglich zu positionieren, um den geradest möglichen Weg zur ersten Boje zu haben. Es waren zwei Runden zu je 750 Metern zu schwimmen. In der ersten Runde fand ich in keinen guten Rhythmus und die ersten Schwimmer waren auf und davon. Ich konnte mir dennoch einen Platz in einer der vordersten Gruppen sichern. Die zweite Runde wurde mit einem Landgang und einem Sprung vom Steg eingeleitet. Auf dieser fühlte ich mich viel besser, konnte ruhig atmen und holte gefühlt ohne Anstrengung einige Schwimmer vor mir, die mich bei der zweiten Boje etwas abgedrängt haben wieder ein.
Beim ersten Wechsel lief ich gleich um ein paar Meter an meinem Rad vorbei.
Das Radfahren war für meine Verhältnisse und gefühlt grandios. Auf der nicht zu hügeligen und dankenswerterweise nicht zu windigen Strecke orientierte ich mich an den von meinem Radcomputer angezeigten Watt, um weder zu leicht noch zu hart zu fahren, damit genug Reserven für das Laufen übrigblieben. So konnte ich gegen Ende der zweiten Radrunde sogar noch Simone Fürnkranz überholen.
Der zweite Wechsel war noch schlechter als der erste, weil ich mit meinem Rad in der falschen Reihe war und so einen Umweg laufen musste.
Das Laufen schlussendlich war solide. Die dreimal zu absolvierende Laufrunde war zur Hälfte zwar schön im Wald gelegen, allerdings der unebene Boden und der Anstieg bei der zweiten Verpflegungsstelle in die Felder hinaus war doch recht „zach“. Die Zielzeit war trotzdem sehr zufrieden stellend für mich.
Die Veranstaltung als Ganzes und die Lage am Bergwerksee bei Langau waren sehr schön und haben mir sehr gut gefallen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

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Ergebnislisten

3. Traismauer Triathlon

Am 31. Juli 2021 fand der 3. Traismauer Triathlon statt. Über die Sprintdistanz: 750 Meter Schwimmen im Naturbadesee, 20 Kilometer Radfahren in den Traisentaler Weinbergen und abschließenden fünf Kilometer Laufen im Auwald entlang der Traisen und der Donau war Viktoria Kneissl drittschnellste Dame und gewann ihre Altersklasse!

Im Rahmen dieses Bewerbes wurden auch die niederösterreichischen Landesmeisterschaften über die die Triathlon Sprintdistanz ausgetragen. In der Teamwertung erreichten Viktoria Kneissl, Fabian Hatzak und Marco Wiedersheim den dritten Platz. In der Einzelwertung wurde in ihren jeweiligen Altersklassen Viktoria Kneissl Landesmeisterin, Fabian Hatzak Zweiter, Daniela Wöber und Marco Wiedersheim jeweils Dritte. Pech hatte Armin Hofmeister der in seiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz belegte.

Auf jeden Fall ein toller Erfolg der Stockerauer Athletinnen und Athleten!

Fotos

Ergebnisliste Bewerb

Ergebnisliste Landesmeisterschaft Einzel

Ergebnisliste Landesmeisterschaft Team

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