Swim under the stars

Ein Bericht von Helmut Fitz

Letzten Samstag am 17. September 2022 habe ich am „Swim under the stars“-Bewerb an der Alten Donau teilgenommen. Start war abends um 19:15 Uhr im Kaiserwasser bei schon sehr dämmrigen Licht. Im Laufe des Bewerbs wurde es dann ganz dunkel, aber die beleuchteten Orientierungsbojen und natürlich die gelb leuchtenden Schwimmbojen der Teilnehmer machten das Rennen recht spektakulär. Die zwei Kilometer habe ich in 41:31 Minuten absolviert, und damit meine Ziel-Pace von zwei Minuten nicht ganz erreicht.

ABER: Obwohl ich mit dieser Zeit nur 28. von 65 Finishern werden konnte, war ich Erster in der M50 Klasse, und kann damit dem Verein meinen ersten „Sieg“ schenken 🙂 !!!

Velorun Baden – windige Angelegenheit

Ein Bericht von Roland Kneissl

Heute nahm ich zum ersten Mal den 100 Kilometer Radbewerb beim Velorun in Baden in Angriff. Die Wetterbedingungen waren, na sagen wir durchwachsen. Es war nicht so schlimm wie angekündigt, aber nasse Straßen, stürmische Windböen und das ganze bei 11° machten den Radausflug zum Husarenritt. Einteilung ist bei diesem Bewerb gefragt, die 1.400 Höhenmeter teilen sich auf sieben durchwegs knackige beziehungsweise langgezogene Steigungen auf. Garmin Edge sei Dank, ich hatte mir den Rundkurs zuvor auf den Radcomputer geladen, wusste ich am Fuße des Berges schon was auf mich zukommt. Und das erleichtert die Einteilung ungemein. Landschaftlich ist die Schleife allemal einen Ausflug wert. Ein paar Augenblicke in die reizvolle Umgebung versprachen mehr. Leider konnte ich davon nur wenig Notiz nehmen, da ich die meiste Zeit mit mir und den Wetterumständen zu kämpfen hatte. Alles in Allem bin ich mit meiner Zeit von 3:29:01 Stunde, mit der ich mich im Mittelfeld platzieren konnte, recht zufrieden. Das Wichtigste bei so einem Bewerb ist jedoch immer, dass alle gesund ins Ziel kommen, was meines Wissens gelungen ist.

Auch die Infrastruktur und die Organisation dieser Veranstaltung lassen keine Wünsche offen. Im Starterpaket enthalten ist ein Eintritt in das nahegelegene Thermalstrandbad. Wer das noch nicht kennt, bitte auf die Todo-Liste für nächsten Sommer setzten. Das größte Strandbad Europas verbindet Jahrhundertwende Flair mit den Möglichkeiten einer modernen Badelandschaft, und hat auch für Triathleten Trainingsmöglichkeiten im 50 Meter Becken.

Badener Herbstschwimmen

Podest 100 Meter Krau AK40-49

Am 3. September 2022 fand im Strandbad Baden das bereits traditionelle Herbstschwimmen statt. Der ASV TRIA Stockerau war durch Martin Keiml, der zusätzlich zu seiner aktiven Mitgliedschaft auch mit meinTraining.at Sponsor unseres Vereines ist vertreten. Hier sein Bericht:

Im 50 Meter Becken gab es dabei verschiedene Bewerbe und Distanzen zur Auswahl. Mit neuem Teilnehmerrekord war das Herbstschwimmen 2022 gut besucht und auch stark besetzt. Von den Kinder ab 6 Jahren bis zur ältesten Teilnehmerin in der Klasse 70+ waren insgesamt mehr als 100 Athlet*innen dabei die zusammen 267 Starts in allen Bewerben absolvierten.

Nach fast zehn Jahren ohne Wettkämpfe im Becken und intensiverem Brustschwimmtraining im letzten Jahr wollte er vor allem wissen, wie denn seine aktuellen Zeiten über 50 Meter und 100 Meter Brust so aussehen.

Das 50 Meter Becken hatte mit knapp 23° Grad die perfekte Temperatur für Wettkämpfe und pro Lauf wurde auf vier Bahnen gestartet. Leicht verspätet ging es dann um 9:25 Uhr mit den 50 Meter Kraul Bewerben los. Danach folgten die Brustbewerbe über 100 Meter und 50 Meter und zum Schluss noch die Kraulbewerbe über 100 Meter und 400 Meter. Trotz straffen Zeitplan dauerte es dann doch bis fast 15 Uhr, bis alle Bewerbe und Siegerehrungen durch waren.

Über die 50 Meter Kraul konnte Martin in 30,70 Sekunden die Altersklasse 40-49 Jahre für sich entscheiden und erreichte auch in der Gesamtwertung die TOP 10. Hier waren fast nur aktive Wettkampfschwimmer Jugend/Junioren auf den vorderen Plätzen. Über 100 Meter Kraul reichte es mit 1:12,3 für den 2. Platz in der Altersklasse. Das fehlende Tempotraining machte sich hier dann schon bemerkbar …

Unerwartet gut lief es dann bei den Brustbewerben. Hier hatte sich Martin keine Medaillenchancen ausgerechnet. Über die 50 Meter reichte es mit 46,3 Sekunden dann doch für den 3. Platz, bei den 100 Meter Brust in 1:40,5 dann sogar für Platz 2. Gerade die Brustbewerbe waren durch die Badener Schwimmvereine stark besetzt, offensichtlich ihre Paradedisziplin.

Die TOP- Schwimmern hier bei ihren Läufen zu beobachten war einfach nur ein Genuss. Perfekte Technik, ordentliches Tempo und begeisterte Zuschauer sorgten hier für eine tolle Atmosphäre!

Veranstalter

Ergebnisse

NÖN-Bericht

6. Schönberg 1/8MAN Triathlon

Helmut Otto (der kurzfristig für die verletzte Viktoria Kneissl einsprang) starteten am 11. September 2022 in Schönberg am Kamp über die Sprintdistanz. Gerhard Seifritz und Peter Gattringer waren zwar in der Starterliste, konnten aber dann leider auch nicht starten ☹

In Stockerau begann es bei der Abfahrt zu regnen. In Schönberg angekommen war es trocken und einmal schaute sogar kurz die Sonne heraus. Das änderte sich jedoch während des Wettkampfes ☹

Zu Beginn galt es 300 Meter (neun Längen im Becken des Freibades) zu schwimmen. Die Startreihenfolge wurde nach der genannten Endzeit fixiert. Als Helmut ungefähr die Hälfte der Schwimmstrecke absolviert hatte, öffnete der Himmel seine Schleusen. Somit hieß es die 20 Kilometer mit dem Rad von Schönberg am Kamp nach Straß im Straßertale und über Hadersdorf am Kamp retour dosiert zu fahren. Stellenweise war es auf der Straße ziemlich rutschig. Zum Abschluss mussten noch drei Runden zu je 1,66 Kilometer gelaufen werden. Da hatte es dann zumindest zum Regnen aufgehört 😉

Nach 1:07:56 Stunden kam Helmut ins Ziel. Mit dieser Zeit belegte er den fünften Platz in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung wurde er 47. Mit der Schwimmzeit von 5:56 Minuten war er sehr zufrieden. Beim Radfahren hielt er sich witterungsbedingt zurück und beim abschließenden Lauf merkte er den verletzungsbedingten Trainingsrückstand.

Ergebnisse

Veranstalter

Vereinsmeisterschaften über die Triathlonsprintdistanz

Im Rahmen des siebenten Gerasdorfer Triathlon fanden die Vereinsmeisterschaften über die Triathlonsprintdistanz des ASV TRIA Stockerau statt.

Am Start waren Helmut Fitz, Peter Gattringer, Alexander Grössinger, Fabian Hatzak und Gerhard Seifritz.

Fabian finishte in 58:55 Minuten und belegte in seiner Altersklasse den zweiten Rang und schaffte es mit dieser Zeit unter die Top Ten 😊. Alex wurde ebenfalls in seiner Altersklasse mit seiner Endzeit von 1:01:50 Stunden Zweiter. Gerhard belegte in der Altersklasse mit 1:07:22 Minuten den undankbaren vierten Platz. Peter kam nach 1:09:41 Stunden ins Ziel und Helmut F. nach 1:19:08 Stunden.

Wie schon bei den Vereinsmeisterschaften im Duathlon (im Rahmen des 2/4 Duathlons in Maissau) wurde Fabian Vereinsmeister, zweiter wurde Alex und dritter Gerhard.

Schon am Vormittag auf der olympischen Distanz im Einsatz: Bernhard Strunz, der in einer Zeit von 2:44:56 Stunden finishte.

Veranstalter

Ergebnislisten

Backwaterman 2022

Ein Bericht von Viktoria Kneissl

Dadurch, dass Laufen bei mir verletzungsbedingt gerade nicht so gut funktioniert, habe ich beschlossen, mich mehr aufs Schwimmen zu konzentrieren und mich direkt beim Backwaterman am Ottensteiner Stausee angemeldet. Bei der Auswahl der Distanz habe ich mich für den Purzelkamp entschieden – ein Bewerb über 2,8 Kilometer. Besonders ist bei diesem, dass alle Athlet*innen mit dem Boot hinausfahren und dann zurück zum Zielgelände schwimmen. 

Mir hat der Bewerb richtig viel Spaß gemacht. Die Bootfahrt war spannend, der Start im „Fjord“ des Stausees landschaftlich sehr schön und ich kann es beim Schwimmen immer genießen wenn sich das Starterfeld schnell aufteilt. 

Gestartet bin ich natürlich viel schneller, als ich mir vorgenommen habe, ich denke aber, dass ich das Tempo gut halten konnte. Schnell konnte ich an vierte Stelle schwimmen, woran sich auch im Verlauf des Bewerbes nichts geändert hat. Die Orientierung war annhand des regen Bootsverkehrs nicht einfach, ich war aber doch zufrieden mit dem Ergebnis. 

Im Ziel durfte ich mich schließlich über erste Dame gesamt (also vierte over all) freuen und komme gerne wieder. 

Wir gratulieren Vicky zu Ihrer Leistung!

Veranstalterhomepage

Ergebnisse

17. Interregionaler Triathlon Langau

Am 18. Juni 2022 war in Langau wieder Triathlon angesagt. Bei sommerlichen Temperaturen ging es zuerst zum Schwimmen in den Bergwerksee. Danach auf eine gesperrte, bestens abgesicherte und markierte Radstrecke, bevor zum Abschluss der Bergwerksee laufend zu umrunden waren.

Beim Kurztriathlon galt es 1.500 Meter zu schwimmen, 40 Kilometer durch die herrliche Waldviertler Landschaft zu fahren und anschließend zehn Kilometer zu laufen.

Bei der Sprintdistanzen mussten nur 300 m geschwommen werden, eine Runde (20 Kilometer) mit dem Rad gefahren werden und abschließend reichte eine Runde mit 3,3 Kilometer um den See um im Freizentrum am Bergwerksee finishen zu können.

Angefeuert von Vicky und unserem ehemaligen Vereinsmitglied Pamela waren beim Kurztriathlon Armin und Gerhard am Start. Martin und Renate meldeten sich für den Sprintbewerb an.

Armin erreichte nach 2:21:34 das Ziel wurde gesamt Zwölfter, in seiner starkbesetzen Altersklasse wurde er Fünfter. Gerhard finishte in 2:40:42 als gesamt Dreißigster und belegte in einer ebenfalls gut besuchten Altersklasse den achten Platz.

Martin der zwei Tage davor beim 1. Waidhofner Thayatal Triathlon die schnellste Schwimmzeit hatte, kam diesmal als vierter aus dem Wasser. In der Gesamtwertung belegte er den 24. Platz in der Altersklassenwertung den 21. Platz. Wobei es beim Sprinttriathlon nur die Unterscheidung „Junioren“ und „Erwachsene“ gab. Renate hatte bei den Damen die viertschnellste Schwimmzeit und belegte den 20. Platz bei den Damen. Hier waren keine Juniorinnen am Start. Somit bewies der Gründer und Sponsor „Mein Training.at“ unserer Sektion, dass er noch immer zu den schnellsten Schwimmern gehört 😊

Bilanz von Armin: Erneut ging es für mich in Langau über die olympische Distanz. Also der Bewerb der „Profis“, wie es der Platzsprecher bei der Programmvorstellung (unabsichtlich?) humorvoll mit Blick auf den später startenden Sprintbewerb nannte.
Wie jedes Jahr war es ein toller Bewerb bei dem einfach das Gesamtpaket aus Kurssetzungen und Organisation passt.
Mit einem Finish in 2:21:34,7 Stunden konnte ich meine zweitbeste Langau Endzeit und mein vor dem Bewerb gestecktes Ziel erreichen 😊 Neo-Verbot und Hitzeschlacht beim Lauf ließen ein Erreichen der letztjährigen persönlichen Bestzeit nicht zu.

Fazit von Renate: 1.006 Tage sind seit meinem letzten Triathlonstart vergangen. Seit meinem ersten Start in Langau im Jahre 2009 die schnellste Schwimmzeit 😊 Dass ich danach durchgereicht wurde, war zu erwarten. Aber die Knackwurstwertung blieb mir erspart 😉 Es hat aber trotzdem Spaß gemacht wieder einmal am Start zu stehen!

DANKE an das Team von SVU Langau für die Organisation!

Ergebnisse

Veranstalter

15. Waldviertler Eisenman

Am Sonntag, den 12. Juni 2022 fand leider der letzte Eisenman in Litschau statt ☹ Die Woche davor hat es vier Tage durchgeregnet und alle hatte Bedenken, dass die ohnehin sehr selektive Radstrecke durch nasse Straßen noch schwieriger wird. Doch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: bereits am Samstag ein Sommertag den man sich nicht besser vorstellen konnte. Dies kam nicht nur der Wassertemperatur des Herrensees zugute, sondern auch die Strecken konnten auftrocknen.

Der ASV TRIA Stockerau war durch Helmut Fitz und Helmut Otto vertreten. Helmut Fitz als Litschau Neuling hatte sich von Anfang an für den Aquabikebewerb entschieden. Helmut Otto wollte noch einmal auf der Halbdistanz starten. Aber aufgrund von gesundheitlichen Problemen musste er kurzfristig auf den Aquabike ummelden. Somit bleibt es bei seinem einzigen Einzelstart 2015 ☹ Damals noch müde von Klagenfurt. Bereits 2018 und 2019 konnte er seinen Einzelstart verletzungsbedingt nicht absolvieren. Dabei wäre er so gerne noch einmal beim Eisenman über die Halbdistanz gestartet.

Nach dem die Damen um 11 Uhr gestartet waren. Durften die Aquabiker mit den Herren und Staffeln der Halbdistanz und den Teilnehmer*innen des Classic light ihre Runde im Herrensee beginnen. Es war ein Rechteckkurs mit 1,9 Kilometer im 21,9° C warmen Herrensee zu schwimmen. Danach ging es in die Wechselzone und auf die neue 92 Kilometer lange Radstrecke. Eine Runde hatte ja „nur“ 23 Kilometer. Aber die haben es in sich: Gleich zu Beginn ein schleichender Anstieg auf den Kappellenhügel und danach ein starkes Gefälle. Am Ende musste man scharf links auf die alte Strecke abbiegen. Nun ging es bergauf und bergab bis in den Sauwald. Bei der Verpflegstelle ging es diesmal nach links Richtung Litschau. Auch hier ein ständiges auf und ab bis man kurz nach der Ortseinfahrt von Litschau auch noch eine Engstelle im Stadtgebiet zu passieren hatte. Glücklich die erste Runde absolviert zu haben, ging es wieder von vorne los: steile Anstiege und Abfahrten, scharfe Kurven. Ja, ja der Veranstalter hat Recht

Die Lutscher sollen daheim bleiben!“ 😊

Am Beginn der Engstelle wurden wir daran erinnert langsam zu fahren. Es ging zwar bergab, aber was bringen ein paar Sekunden, wenn man dann im Gegenverkehr landet. Dazu kam noch ein Fußballspiel in Litschau. Damit die Radfahrer*innen nicht mit den Zufahrenden beziehungsweise Abfahrenden zum Stadion in die Quere kommen, wurden wir ein kurzes Stück von der Polizei auf die linke Straßenhälfte geleitet. Alle gefährlichen Streckenabschnitte waren perfekt gesichert und zur Sicherheit der Athlet*innen wurde in der Engstelle von Litschau ein Überholverbot und Auflegerverbot verhängt. Für die Aquabiker wurde am unteren Stadtplatz eine eigene Wechselzone eingerichtet. So mussten diese nach dem zweiten kompletten Wechsel wirklich nur mehr ein paar Meter ins Ziel laufen. Aber auch diese taten weh – vor allem, weil der Stadtplatz dort steigt.

Was sagt Helmut Fitz über sein erstes Antreten in Litschau?

Ich habe alles gut überstanden, vielen Dank! Jetzt weiß ich was 1.600 Höhenmeter sind 😉 Es war ein toller Bewerb, das Wetter war perfekt, und mit euch gemeinsam hat das noch viel mehr Spaß gemacht!!

Helmut Otto hatte die zweitschnellste Schwimmzeit (32:08 Minuten). Nicht einmal eine Minute fehlte ihm und er wäre als schnellster Aquabiker aus dem Wasser gestiegen. Der Wechsel verlief nicht ganz nach Wunsch und auf der Radstrecke machte sich ab der dritten Runde seine Verletzung leicht bemerkbar und er nahm Tempo raus. Somit war er froh, nicht auch noch einen Halbmarathon laufen zu müssen. Letztendlich wurde er mit einem schönen Pokal für seinen dritten Platz in der Altersklasse belohnt 😊

DANKE an Alexander Kolar und sein Team für diesen tollen Bewerb!

DANKE auch an das ganze Team für die vielen schönen Tage in den letzten Jahren in Litschau!

Der Bewerb wird uns fehlen 🙁

Veranstalter

Ergebnisliste

Vereinsmeisterehrung Duathlon

Für ihre Leistungen beim 11. 2/4 Duathlon in Maissau am 1. Mai 2022 wurden am 10. Juni 2022 im Rahmen des Triathlonstammtisches bei unserem langjährigen Sponsor Gitty City die Vereinsmeister geehrt.

Fabian konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen! Zweiter wurde Jimmy vor Alex.

Weitere Platzierungen: Didi, Peter, Gerhard, Helmut H.

Wir gratulieren nochmals herzlichst!

Challenge Samorin

Ein Bericht von Marco Wiedersheim

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 traute ich mich meine erste Triathlon-Halbdistanz zu absolvieren. Die Wahl fiel auf die Challenge Samorin bei der X-Bionic Sphere an der Donau. Gemeinsam mit meinem Vater, der sich das Jahr zuvor für „The Championship“ qualifizierte fuhr ich zum Wettkampfort. Die Anreise erledigten wir den Tag zuvor am Samstag, den 21. Mai 2022. Am besagten Ort angekommen erledigten wir zunächst die Athletenregistrierung. Danach machten wir unsere Fahrräder wettkampffertig. Die Startnummern wurden aufgeklebt. Kleine technische Dinge wurden erledigt und anderes. Dann gings weiter zum Bike-Check-In. Zum ersten Mal musste ich Rad Helm, Laufschuhe, etc. in Wechselsäcke packen, die ich mir jeweils nach dem Schwimmen und nach dem Radfahren holen würde. Nachdem auch das erledigt war, durften wir uns in die Pasta Party stürzen. Nach einem guten und ausgiebigen Essen fuhren wir in unser nicht weit entferntes Hotel, wo wir unsere Startnummern-Tattoos auf unsere Unterarme auftrugen und unsere Verpflegung für den folgenden Tag vorbereiteten.

Am Wettkampftag nach einem Frühstück im Hotel ging es wieder hinüber auf das X‑Bionic Sphere Gelände. Dort angekommen gingen wir nochmals in die Wechselzone, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Dann bereiteten wir uns allmählich auf den Start vor. Die Challenge Samorin umfasst zwei Halbdistanz Rennen. Zum einen „The Championship“, für das man sich bei einem anderen Challenge Halbdistanzrennen qualifizieren muss und somit in etwa der Ironman 70.3 World Championship des Konkurrenzunternehmens entspricht, zum anderen ein Open Race, bei dem sich jeder regulär anmelden kann. Mein Vater startete bei „The Championship“ und ich startete im Open Race. Die Profis starteten um 9 Uhr. Um 9:50 Uhr startete mein Vater mit dem Rest seiner Altersklasse. Da bei „The Championship“ viel mehr Starter teilnahmen waren gab es hier einige Startwellen. Um 10:45 Uhr durfte dann ich mit allen anderen Open Race Starten ins Wasser. Geschwommen wurde eine Runde gegen den Uhrzeigersinn im Donau-Strom. Da bei Samorin die Donau etwa fünfmal so breit ist wie bei Wien, gibt es hier auch fast keine Strömung. Es ist also kein Problem zu schwimmen. Das Feld teilte sich auch sehr schnell auf. Ich hatte nur sehr wenige andere Schwimmer um mich oder vor mir. Das macht die Orientierung immer etwas schwieriger. Einmal schwamm ich fast frontal in eine der Markierungsbojen. Nach einer Zeit von 32:14 Minuten und damit der gesamt sechst schnellsten Schwimmzeit beendete ich das Schwimmen. Über die Böschung ging es einen recht weiten Weg zur X‑Bionic Sphere in die Wechselzone. Als ich mich auf die Radstrecke begab kamen gerade die Profiathleten zurück von der Radstrecke in die Wechselzone. Auf der Radstrecke gab es lediglich eine 90 Kilometer lange Runde zu bewältigen. Diese führte in der Nähe der Donau entlang und dann sogar einige Kilometer auf dem Donauradweg in der Slowakei. Die Radstrecke war außer auf einem je Richtung etwa 15 Kilometer langen Abschnitt lediglich hin und zurück. Man konnte also die anderen Athleten als Gegenverkehr sehen. Die Strecke war aber komplett gesperrt und es gab problemlos freie Fahrt. Nach zirka 45 Kilometern und in die Hinrichtung mit gutem Rückenwind war der Wendepunkt. Jetzt hieß es dieselbe Strecke gegen den Wind wieder retour zu fahren. Da die Radstrecke fast komplett flach war gab es keinen Grund nicht fast die gesamte Zeit auf den Aero Aufliegern zu verbringen. Nach etwa 60 Kilometern in dieser Position hatte ich bereits große Schmerzen im unteren Rücken und linken Gesäßmuskel und konnte generell kaum mehr auf meinem Rad sitzen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich mich nach 90 Kilometern auf dem Rad auf einen Halbmarathon freuen würde. Irgendwie und gegen Ende vorrangig mit dem rechten Bein tretend rettete ich mich doch noch in die Wechselzone. Mit einer Zeit von 2:37:37 Stunden beendete ich das Radfahren. Normalerweise bin ich ein schneller Wechsler, doch hier ließ ich mir etwas Zeit, um die Muskeln für das Laufen etwas zu lockern und noch auf die Toilette zu gehen. Letztendlich befand ich mich auf der Laufstrecke. Es waren drei Runden abwechselnd auf Asphalt und auf der Pferderennbahn auf einem interessanten Filz‑Sand‑Belag und auf Wiese zu laufen. Man konnte den Unterschied vom weichen nachgiebigen Untergrund zum harten Asphalt sehr stark spüren. Der weiche Untergrund kostete auf jeder Runde immens viel Kraft und bremste einen immer sehr aus. Auf der Laufstrecke war es in der Sonne recht heiß. Bei jeder der zwei Verpflegungsstellen blieb ich fast stehen, schüttete mir zuerst Wasser über den Kopf, trank einiges und steckte mir mit Wasser getränkte Schwämme in den Anzug. Auf der letzten Laufrunde konnte ich die Pace dann nicht mehr aufrechterhalten. Lief ich noch mit fast 4:35 Minuten am Kilometer aus der Wechselzone musste ich mich nun sehr anstrengen um 5:30 Minuten am Kilometer zu halten. Aber auch der grausamste Lauf hat irgendwann ein Ende. Mit einer Zeit von 1:45:42 Stunden für den Halbmarathon und einer Gesamtzeit von 5:07:09 Stunde beendete ich das Laufen und auch das Rennen. Meinen ersten Halbdistanz Triathlon konnte ich somit als vierter von sieben in meiner Altersklasse und als 37. von insgesamt 113 gefinishten Athleten beenden. Mein Vater finishte ebenfalls etwa 45 Minuten vor mir. Auf meiner letzten Runde auf der Laufstrecke feuerte er mich noch kräftig an und sprach mir Mut zu. Er absolvierte das Rennen in einer Zeit von 5:13:58 Stunden.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung bei meiner ersten Triathlon‑Halbdistanz und auch der Wettkampf in der X-Bionic Sphere in Samorin in der Slowakei hat mir sehr gut gefallen. Dieser Bewerb ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

Wir gratulieren Marco zur erfolgreichen Absolvierung seiner ersten Halbdistanz!

Veranstalter

Ergebnis