50. Stuttgarter Schwimmfest
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ASV2000 sorgt beim internationalen Schwimmfestival in Stuttgart für historisches Ausrufezeichen

Was sich am vergangenen Wochenende beim 50. Internationalen Stuttgarter Schwimmfest in Deutschland abgespielt hat, wird beim ASV2000 wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Bei einem der traditionsreichsten internationalen Nachwuchsmeetings trafen Athletinnen und Athleten aus insgesamt sieben Nationen, 28 Vereinen und beinahe 3.000 Einzelstarts aufeinander. Bereits beim Blick auf das Meldeergebnis war klar, dass dieses Wochenende eine sportliche Herausforderung der ganz besonderen Art werden würde.

Mit insgesamt neun Athletinnen und Athleten reiste der ASV2000 gemeinsam mit dem niederösterreichischen Nachwuchskader nach Stuttgart. Die ursprüngliche Zielsetzung war klar definiert: internationale Erfahrung sammeln, neue Eindrücke gewinnen und den jungen Sportlerinnen und Sportlern eine Bühne bieten, wie sie diese nur selten erleben dürfen.

Was dann folgte, übertraf sämtliche Erwartungen.

Der ASV2000 präsentierte sich an beiden Wettkampftagen in absoluter Hochform und durfte sich am Ende über eine beeindruckende Serie an internationalen Spitzenergebnissen freuen.

Allen voran sorgte Isabella Wondra für ein Wochenende der absoluten Extraklasse. Mit Gold über 100 Meter Freistil, 100 Meter Rücken, 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil sowie Bronze über 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Brust dominierte sie ihren Jahrgang eindrucksvoll und sicherte sich zusätzlich den Gesamtsieg in der Cupwertung des Jahrgangs 2017 – eine Leistung, die das große Potential unserer jüngsten Athletinnen eindrucksvoll unterstreicht.

Benjamin Wondra zeigte einmal mehr, dass er sich auch in leistungsstarken internationalen Feldern absolut behaupten kann und schwamm über 100 Meter Rücken zu Silber sowie über 200 Meter Rücken zu Bronze. Gerade in seiner Altersklasse waren diese Ergebnisse sportlich besonders hoch einzuschätzen.

Juliana Strambach, die aufgrund ihrer starken Leistungen in den niederösterreichischen Nachwuchskader einberufen wurde, überzeugte einmal mehr auf ihren Spezialstrecken Rücken. Silber über 50 Meter, 100 Meter und 200 Meter Rücken unterstrichen ihre konstant starke Form. Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Team sorgte sie darüber hinaus für einen der absoluten Höhepunkte des gesamten Wochenendes. Die erfolgreiche Mädchenstaffel sicherte sich nicht nur Gold über die 4×50 Meter Lagenstaffel, sondern stellte dabei gleichzeitig einen seit sieben Jahren bestehenden Veranstaltungsrekord auf – ein Moment, der weit über den eigentlichen Wettkampf hinaus für Begeisterung sorgte.

Emelie Pia Drucker präsentierte sich ebenfalls in bestechender Form und durfte sich über Silber über 50 Meter Freistil, 200 Meter Lagen sowie 200 Meter Rücken freuen. Besonders beeindruckend war jedoch ihre Entwicklung über 200 Meter Freistil, wo sie sich trotz bereits aktueller Meldezeit um bemerkenswerte acht Sekunden steigern konnte – ein Leistungszuwachs, der in diesem Leistungsbereich alles andere als selbstverständlich ist und die ausgezeichnete Entwicklung innerhalb der vergangenen Trainingsmonate eindrucksvoll widerspiegelt.

Jonas Kleedorfer kämpfte sich in einem hochklassigen internationalen Teilnehmerfeld zu Bronze über 200 Meter Lagen sowie Bronze über 100 Meter Brust und bewies dabei große Wettkampfstärke in einem stark besetzten Bewerbsumfeld.

Doch mindestens genauso stolz darf der Verein auf jene Athletinnen und Athleten sein, die zwar ohne Medaille die Heimreise antreten mussten, an diesem Wochenende jedoch ebenso wertvolle persönliche Erfolge feiern durften.

Ein ganz besonderes Ausrufezeichen setzte dabei Lina Friedl. Auch wenn es diesmal nicht für einen Platz am Podest reichte, gelang ihr etwas, das aus sportlicher Sicht enorm hoch einzuschätzen ist: Mit ihrer Leistung über 100 Meter Freistil sicherte sie sich das Limit für die Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften und erreichte damit ein Ziel, auf das viele junge Athletinnen und Athleten lange hinarbeiten.

Ebenso stellten sich Agnes Rudigier, Louisa Bader und Paul Lasslop der internationalen Konkurrenz mit großem Einsatz. Gerade ein Blick in die Ergebnislisten zeigt, dass auch abseits der Medaillen starke Leistungen erbracht wurden. Paul Lasslop schwamm sich beispielsweise über 100 Meter Freistil in einem enorm stark besetzten internationalen Teilnehmerfeld des Jahrgangs 2013 auf einen hervorragenden sechsten Platz und bewies damit eindrucksvoll sein Potential. Auch Louisa Bader und Agnes Rudigier hielten in anspruchsvoll besetzten Bewerben stark dagegen und sammelten Erfahrungen auf einem Niveau, das jungen Athletinnen und Athleten in ihrer sportlichen Entwicklung enorm weiterhelfen wird. Nicht jeder Erfolg lässt sich am Ende in Edelmetall messen – sehr wohl aber in Entwicklung, Mut und der Bereitschaft, sich auf einer internationalen Bühne dieser Größenordnung zu beweisen.

Besonders beeindruckend war dabei die Tatsache, dass sich der ASV2000 bei einem derart hochkarätig besetzten internationalen Event nicht nur als Teilnehmer präsentierte, sondern sportlich in zahlreichen Bewerben ganz vorne mitmischte.

Für den gesamten Verein markiert dieses Wochenende zweifellos einen ganz besonderen Meilenstein.

Headcoach und Obmann Christian Strambach zeigte sich nach dem Wochenende entsprechend stolz:

„Ich begleite den Schwimmsport seit vielen Jahren, aber was unsere Mannschaft an diesem Wochenende in Stuttgart gezeigt hat, war in dieser Form schlicht außergewöhnlich. Wir sprechen hier nicht von einem regionalen Wettkampf, sondern von einem internationalen Großevent mit Konkurrenz aus sieben Nationen. Dass wir dort derart abliefern, macht mich unglaublich stolz. Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Verein steckt.“

Auch Trainerin und Obfrau Michaela Wondra fand nach diesem Wochenende nur schwer passende Worte:

„Als Trainerin erlebt man viele schöne Momente, aber dieses Wochenende war etwas ganz Besonderes. Nicht nur wegen der Medaillen oder Ergebnisse, sondern weil man gesehen hat, wie sehr unsere jungen Athletinnen und Athleten über sich hinausgewachsen sind. Dieser Teamgeist, diese Leidenschaft und diese Leistungen machen uns als Verein unglaublich stolz.“

Stuttgart 2026 wird beim ASV2000 ganz sicher einen besonderen Platz in der Vereinsgeschichte einnehmen.

Denn was unsere jungen Schwimmerinnen und Schwimmer an diesem Wochenende gezeigt haben, war weit mehr als sportlicher Erfolg.

Der ASV2000 hat eindrucksvoll bewiesen, dass auch ein vergleichsweise kleiner Verein junge Talente entwickeln kann, die sich bereits früh auf internationaler Bühne behaupten können.

Wenn man heute sieht, welchen Weg österreichische Ausnahmeathleten wie Christian Giefing eingeschlagen haben und wie sie mittlerweile auf internationaler Bühne absolute Spitzenleistungen abliefern, dann wird eines besonders deutlich:

Jede große Karriere beginnt irgendwann bei genau solchen Wettkämpfen.

Bei internationalen Erfahrungen.
Bei mutigen ersten Schritten.
Bei jungen Athletinnen und Athleten, die beginnen zu verstehen, dass der Weg nach ganz oben vielleicht näher ist, als man selbst glaubt.

Vielleicht war Stuttgart an diesem Wochenende für einige unserer jungen Schwimmerinnen und Schwimmer weit mehr als nur ein Wettkampf.

Vielleicht war es der Beginn von etwas viel Größerem.

Und genau deshalb erfüllt dieses Wochenende unseren gesamten Verein heute mit ganz besonderem Stolz.